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You can’t put your arms around a memory Ute Cohen über zwei neue Bücher zur Punkgeschichte von Jonas Engelmann und Viv Albertine. Die Queen gibt ihren Segen. Ganz London feiert den vierzigsten Punk-Jahrestag. John Corre, Sohn Malcolm McLarens und Vivienne Westwoods verbrennt seine Punk-Memorabilia und ruft zum Kampf auf: „We need to explode all the shit once more.“ In der Zwischenzeit: Abwarten und Tee trinken! Während Corre vielleicht gerade abwägt, welche seiner Punk-Andenken er in Brand setzen soll, dürfen wir in einem Buch stöbern, das uns zeigen will, dass PunkRead More
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Posted On Oktober 3, 2016By Anna SeidelIn Musikmag

Andalucía: Stuck

Mit Punk im Herzen Andalucía gehören zu den coolen Kids und wissen nichts davon. Oder wollen davon nichts wissen. Jedenfalls tragen sie ihre Coolness nicht als Schild vor sich her. Unsicherheit, Verletzbarkeit, „Ode de Coy“ – das sind bei Andalucía keine Pop-Posen. Vielmehr sind es Vergewisserungen für die zweite Reihe, „I can I.D.“. Während die Avantgarde schreiend in den Kampf zieht, Manifeste raushaut und jedes Feld zu besetzen versucht, braucht die zweite Reihe einen Moment zur Reflexion und kommt zum Schluss: „I’m lost and I don’t mind“. Zwar haben AndréRead More
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Posted On Oktober 3, 2016By Tina ManskeIn Musikmag

Mykki Blanco: Mykki

„Non-binary gender-queer post-homo-hop“ Es gibt Frank Ocean, der als erster bekannter Hip-Hopper vor einigen Jahren seine von der Norm abweichende Sexualität zum Thema machte (und bis heute macht, siehe sein neues großartiges Album). Und es gibt Kollegen wie mit seiner Kunstfigur Mykki Blanco, die das Genre des queeren Hip-Hops immer weiter nach vorne bringen. Mykki Blanco stellt Gendergrenzen in Frage, ohne Transgender zu sein. Oder doch? Seine/ihre Person ist schwer einzuordnen, und genau das ist das Konzept/die Idee/ihr Leben. Mykki selbst labelt sich als „non-binary gender-queer post-homo-hop musical artist“. NochRead More
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Posted On Oktober 3, 2016By Tina ManskeIn Musikmag

Xiu Xiu: Plays The Music Of Twin Peaks

Auf dem Gipfel Die Älteren unter uns werden sich erinnern: „Twin Peaks“ von David Lynch, produziert Anfang der Neunziger des letzten Jahrhunderts, ist eine der legendärsten TV-Serien der Welt, eine grandiose Mixtur aus Drama, Seifenoper und Thriller. Auch der Soundtrack war „eine „Klasse für sich“ (anderer Film, fast selbe Zeit, die Älteren werden sich – ach, egal). Was läge denn dann nun ferner, als dass Xiu Xiu, diese Hollywood-Berserker des Ghost Industrial, diesen bahnbrechenden Soundtrack neu vertonen? Haha, sie machen’s aber natürlich trotzdem, einfach so, weil sie es können! EntstandenRead More

Posted On September 30, 2016By Wolfgang BuchholzIn Musikmag

Stagetime: Family 5 in Osnabrück

15. September 2016, Osnabrück, Kleine Freiheit No more Deckelverbot any more… „Die Jungs können nachts geweckt werden und spielen ein zweistündiges Set. Die Bierdeckel mit den Partituren von 1984 sind noch alle verfügbar.“ Vor einigen Jahren hatte ich einmal das Vergnügen, Peter Hein auf der damaligen Fehlfarben-Glücksmaschinen-Tour zu interviewen, und das war seine Antwort auf meine Frage nach Family 5. Neben den alten Bierdeckeln hat Family 5 aber in 2016 auch ein neues Album im Gepäck, das vor wenigen Wochen, von Erdmöbel Ekki Maas produziert, bei Tapete-Records erschienen ist. UndRead More
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Posted On September 15, 2016By Tina ManskeIn Musikmag

El Perro del Mar: KoKoro

El Perro del Mar: KoKoro Hinter El Perro del Mar versteckt sich keine spanische Ibiza-Ikone, sondern die schwedische Musikerin Sarah Assbring. Die Veröffentlichung ihres Debütalbums liegt nun auch schon wieder elf Jahre zurück, und noch immer ist sie weniger bekannt, als es ihr ansteht. Immerhin einige dürften ihren Song „God Knows (You Gotta Give To Get)“ kennen, der auch heute von den Indie-Radios noch gern gespielt wird und in der Season 4 der Serie „Girls“ verwendet wurde. Mittlerweile ist Assbring Mutter eines kleinen Sohnes, was ihr selbstredend eine ganz neueRead More
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Posted On September 15, 2016By Christina MohrIn Musikmag

M.I.A.: AIM

M.I.A.: AIM “MIA – Uniting People Since 2003”: Wie eine Modemarke bewirbt sich Maya Arulpragasam alias M.I.A. auf dem Cover ihres neuen Albums selbst, die Wörter umrunden ein symbolträchtiges Logo aus Rosen, Händen und Schriftzeichen. Tatsächlich aber polarisiert seit 2003 kaum eine Künstlerin so stark wie M.I.A. Viele Leute kriegen M.I.A.s politisches Bewusstsein nicht mit ihrem glossy Pop-Image zusammen, bzw. unterstellen ihr, sie hänge sich plakative Parolen um wie ein It-Piece von Gucci. Genau diese – vermeintliche – Diskrepanz in Arulpragasams Performance und Output ist es aber, die sie auchRead More
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Posted On September 15, 2016By Tina ManskeIn Musikmag

Of Montreal: Innocence Reaches

Of Montreal: Innocence Reaches Eine der schönsten feministischen Popzeilen der letzten Zeit kommt von Kevin Barnes, Sänger und Songwriter der amerikanischen Band Of Montreal: „It’s different for girls/ They’re not expected to fight/ They’re expected to sit and take some lesser man’s shit/ Though it don’t feel right“, heißt es in „It’s Different For Girls“, nachdem Barnes drei Minuten aufgezählt hat, warum Frauen mehr sind als „sexual currency“. Das ist ein früher, aber nur einer von vielen Höhepunkten dieses tollen Albums. Nachdem sich Of Montreal auf den letzten Alben einRead More
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Posted On September 15, 2016By Rolf BarkowskiIn Musikmag

BluesMag: Der Blues ist tot – lang lebe der Blues

Der Blues ist tot – lang lebe der Blues Der Blues bekommt eine neue Heimat bei MusikMag, sozusagen ein kleines BluesMag unter diesem Dach. Was es hier nicht geben wird: eine Definition des Blues, eine Eingrenzung oder Abgrenzung oder Einordnung oder oder… Die Sache ist ganz einfach: Was für Blues gehalten wird wird Blues genannt. Was es hier aber gibt: Vorstellung von Bluesplatten, Konzertberichte und jede Menge Reiseberichte aus dem Mutterland des Blues, aus Mississippi (aber auch Arkansas, Tennessee, Alabama). Rolf Barkowski wird für uns unterwegs sein. Hier gibt erRead More
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Posted On Juli 5, 2016By Peter MuenderIn Musikmag

Biografie: Wolfgang Sandner: Keith Jarrett

Präzise und glühend – Seine Europa-Tournee trägt Keith Jarrett, 71, diesmal über Wien, Rom und Budapest auch nach München. Betrachtungen über einen hypersensiblen Giganten und Wolfgang Sandners einfühlsame Jarrett-Biographie. Von Peter Münder Als Keith Jarrett im letzten Jahr in der New Yorker Carnegie Hall ein Solo Konzert gab, beschrieb die New York Times seine Improvisationskunst in einer Kritik als „präzise und glühend“. Diese enorme Bandbreite zwischen kühler Präzision und leidenschaftlicher Intensität macht sicher die ungeheure Faszination des genialen Pianisten aus, der sich bei seinen Performances auch mal stehend mit heftigRead More
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Posted On Juli 5, 2016By Michael FlieglIn Musikmag

Motörhead: Clean Your Clock

Ohrdröhnungsmässig – Der Aufprall kam aus dem Nichts. Sein Geräusch bestand aus berstendem Glas, mit Wucht kaltverformtem Stahlblech, knirschendspeedkomprimiertem Kunststoff, mit Thors Hammer auf eine kakophonische Millisekunde verdichtet. Aus der Brummkreiselbewegung unseres deformierten Kleinwagens löste ich mich einem zerrenden Sog folgend in die Höhe, konnte noch einen Blick auf die irrlichternden Nachtfahrzeuge auf der Wetterauautobahn mit unisono einsetzenden Warnblinklichtern erhaschen, bevor mich der Strudel aus Was-weiss-ich-was in die Höhe riss, durch ein verquirltes schwindeliges Schwarzlichtfarbenmeer, und mich urplötzlich in ein sich schemenhaft aufbauendes Gebäudeetwas auf einen harten polierten Holzboden schleuderte.Read More
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Posted On Juli 5, 2016By Christina MohrIn Musikmag

Kembrew McLeod: 33 1/3 Parallel Lines

Der Verlag Bloomsbury kann für die Buchreihe “33 1/3” gar nicht genug gelobt werden: Seit einigen Jahren erscheinen in erstaunlich rascher Folge kleine Bände über wegweisende Alben der Popgeschichte – und zwar nicht nur über die allfälligen Konsensplatten, die ohnehin in jeder Bestenliste à la „Die hunderttausend allerbesten Rockalben“ auftauchen. „33 1/3“ startete mit „Dusty in Memphis“, huldigte My Bloody Valentines „Loveless“ ebenso wie „Definitely Maybe“ von Oasis. The New York Times Book Review pries die „cleveren Herausgeber“ für die Erkenntnis, dass es ein Publikum gibt, das gewisse Platten genausoRead More
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Posted On Juli 5, 2016By Tina ManskeIn Musikmag

Soundcollage: Immer mit der Ruhe

Robert Coyne with Jaki Liebezeit: I Still Have This Dream Bei allen anderen würde ich es wahrscheinlich hassen: diese Geräusche rund um das Umgreifen der Akkorde auf der Gitarre. Je-den-ver-damm-ten Griff kann man hören. Meine erste Freundin monierte bei meinen eigenen Gitarrenaufnahmen immer, dass da meine quietschenden Vögel im Hintergrund zu hören seien. Meine Vögel waren in diesen Zeiten wirklich besitzergreifend laut, aber was da auf den Aufnahmen zu hören war, war tatsächlich mein Rumrutschen auf den Saiten. Robert Coyne hat diese Geräusche zu seinem Markenzeichen gemacht. Bei Coyne undRead More
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Posted On Juni 1, 2016By Christina MohrIn Musikmag

Interview mit Die Heiterkeit

Die Heiterkeit: Im Zwiespalt Interview mit Stella Sommer / Die Heiterkeit zum Album „Pop & Tod I + II“ (Buback). Von Christina Mohr. „Mit dem dritten Album zeigt man, was man drauf hat“, schreibt Tino Hanekamp im Waschzettel zur neuen Platte von Die Heiterkeit: Eine Menge, darf man wohl behaupten. Die Band um Sängerin, Gitarristin und Songschreiberin Stella Sommer wartet mit einem zwanzig Stücke starken Doppelalbum auf, das den so lapidaren wie erhabenen Titel „Pop & Tod I + II“ trägt – ein Wagnis, zweifelsohne. Aber Die Heiterkeit passt seitRead More
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Die Generalprobe Im Himmel wartet eine Superband auf ihn: Lemmy Kilmister, David Bowie und Prince sind schon da. „So ungefähr in 30 Jahren“ will Udo Lindenberg einsteigen und mitrocken. Vorher aber geht der just 70 Jahre jung gewordene Altrocker auf Tour. So lud er rund 5000 auserwählte Gäste zur Generalprobe seiner „Keine Panik!“-Tour 2016 in die Veltins Arena ein. Von Christiane Nitsche Es wird eine Art Geburtstagsparty 2.0: Mehrere Hundertschaften aus Lindenbergs Geburtsstadt Gronau sind in Bussen angereist. Hier treffen sich ehemalige Klassenkameraden mit Jugendfreunden, Rockliner-Veteranen,  „Gronauten“ und Förderer, aber auchRead More
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Posted On Juni 1, 2016By Christiane NitscheIn Musikmag

Stagetime: Nachlegen – 28. Jazzfest Gronau

Gronau-Nachlese Manchmal tut es weh. Nicht nur die Ohren bekommen bei Sophie Hunger ihr Fett weg – auch fürs Auge ist das durchaus anstrengend, was die Schweizerin und ihre Band dem Publikum abverlangen. Stroboskopartiges Lichtgewitter, gleißendes Scheinwerferlicht und tiefe Schatten strafen im Verlauf des Abends die feenhaft anmutende Erscheinung Lügen, die da mit der Akustikgitarre das Programm eröffnet. Von Christiane Nitsche Sophie Hunger ist eine Erscheinung wie ein Einhorn, eine Ausnahme in der Musikszene – eine, die in Wort und Ton Genregrenzen nicht kennt, die sich dem Mainstream so leiseRead More
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Posted On Juni 1, 2016By Tina ManskeIn Musikmag

Blitzbeats: Suuns / Glowicka

Suuns: Hold / Still Aus Kanada kommt diese Band, die mit ihrem neuen, mittlerweile dritten Album eine wunderbare Ahnung davon liefern, was man aus der Mischung analog/elektronisch machen kann. Einsortiert wahrscheinlich unter Rock sind Suuns dagegen auch alles andere: abgefahren, tiefgründig, poppig, düster, komisch und zugänglich, und alles gleichzeitig. Als Einstieg empfehle ich „Resistance“, das so wunderbar minimalistisch beginnt und sich aus dieser Schockstarre auch gar nicht befreien will. Das klingt alles fein krautrockig und psychedelisch. Bei „Paralyzer“ könnten Portishead mitgemischt haben, so knarzig dunkel ist das. Überhaupt erscheinen dunkleRead More
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Posted On Mai 17, 2016By Tina ManskeIn Musikmag

MusikMag, 17.5.2016

Liebe Leser des MusikMag, in der heutigen Ausgabe haben wir für Sie Schönes vorbereitet. Christina Mohr sprach mit der Punk-Legende Viv Albertine über ihre neu erschienene Biografie und schreibt über „Das ZickZack-Prinzip“ von Christof Meueler, der darin die Geschichte des legendären Labels  erzählt. Yours truly nimmt sich dreier Alben an, die in den letzten Tagen quasi über Nacht erschienen, nämlich die von Radiohead, James Blake und Beyoncé. Außerdem hörte sie Brian Enos „The Ship“. Viel Spaß beim Lesen wünscht Tina ManskeRead More
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Posted On Mai 17, 2016By Christina MohrIn Musikmag

Interview mit Viv Albertine

Viv Albertine – A Typical Girl? Von Christina Morh Viv Albertine ist eine echte Legende: Die 1954 in Sydney geborene Künstlerin war Gitarristin der Londoner Postpunkband The Slits, eine der wenigen reinen Frauenbands dieser Zeit. The Slits existierten von 1977 bis 1982 und waren in vielerlei Hinsicht eine der wichtigsten und einflussreichsten Acts der Ära – wobei Albertine vehement darauf besteht, dass The Slits keine Punkband waren! Im popkulturellen Gedächtnis geblieben ist zum Beispiel das Cover ihres Albums „Cut“ von 1979, auf dem die Band nackt und mit Matsch beschmiertRead More
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Liebeskummer galore Von all den Alben, die in den letzten Tagen plötzlich über Nacht erschienen sind, ist das von James Blake sicher nicht das sehnlichst erwartete. Der Melancholiker hatte ja bereits mit seinen beiden ersten Alben die Benchmark gesetzt für die Verbindung von Dubstep und introspektiven Pianoklängen und damit weltweit Begeisterung ausgelöst. So richtig überraschen konnte er damit allerdings zuletzt nicht mehr. Vor kurzem hat er sich von seiner langjährigen Freundin getrennt, es war also abzusehen, dass auch „The Colour In Anything“ ein Schmerzensalbum werden würde. Angesichts des offenen Hasses,Read More
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Posted On Mai 17, 2016By Tina ManskeIn Musikmag

Radiohead: A Moon Shaped Pool

Im Mainstream eine Nische Ja. Radiohead. Radiohead, verdammt! Neues Album. Nach vier Jahren! Hysterie allerorten. Andererseits, ach Gott, Radiohead, sind die denn überhaupt noch relevant? Als Radiohead-Anhänger macht man sich mittlerweile ja fast lächerlich. Sind die denn nicht auf dem Weg, die neuen Coldplay zu werden? Alle wollen es plötzlich scheiße finden. Dazu wieder diese Veröffentlichungspolitik: Eine Schnitzeljagd durchs Internet, mit teasernden Stop-Motion-Filmchen, alles muss man sich zusammensuchen, können die nicht EINFACH MAL Musik verkaufen, Jeezuz! Und dann das: die ersten Töne es Openers und vorab veröffentlichten Single „Burn TheRead More
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Posted On Mai 17, 2016By Christina MohrIn Musikmag

Christof Meueler: Das ZickZack Prinzip

Füllhorn der Anekdoten Man soll ja sparsam mit der Verwendung des Begriffs „Legende“ sein, im Falle Alfred Hilsbergs ist er allerdings kein bisschen übertrieben. Es fängt schon damit an, dass man nicht weiß, wo man anfangen soll: Vielleicht damit, dass der 1947 in Wolfsburg geborene Hilsberg in einem Artikel für die Zeitschrift „Sounds“ den Begriff „Neue Deutsche Welle“ erfand, aber eine ziemlich andere Musik meinte als diejenige, die später als solche berühmt wurde? Mit der Gründung des Labels ZickZack? Oder mit dem später gegründeten Ergänzungs- und Erweiterungslabel What’s So FunnyRead More
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Posted On Mai 17, 2016By Tina ManskeIn Musikmag

Brian Eno: The Ship

Schöner Grusel Und noch einer, von dem man seit vier Jahren, seit seinem gloriosen Album „Lux“, nichts mehr gehört hatte: Neues von Brian Eno birgt ja eigentlich immer Freude und Überraschungen. So auch dieses Mal. Wie kann der Mann bloß so tief sinken, äh singen! Schöner Nebeneffekt des Alters, die Stimme wird tiefer, und so brummt Eno zu Beginn in schönstem Bass vor sich hin. Überhaupt stellt er eine Menge an mit seiner Stimme auf dieser Platte, seiner Software sei Dank. „The Ship“ ist in zwei Teile gesplittet. Auf demRead More
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Posted On Mai 3, 2016By Christina MohrIn Musikmag

The Honeymoon Killers: Les tueurs de la lune de miel

Knackig-zackig unkonventionelle Mixtur – Meine erste und unauslöschliche Erinnerung an The Honeymoon Killers: Ein Foto im Musikexpress anno 1982, die Band live on stage, Sängerin Véronique Vincent trägt ein Bikini-Oberteil über ihrem Pullover – sagenhaft. Ich war Fan, ohne bis dahin einen einzigen Ton der belgischen Band gehört zu haben. Das Hörerlebnis trat etwas später ein und verstärkte meine Begeisterung immens: Eine knackig-zackige, unkonventionelle, rasante Mixtur aus französischem Chanson, Elektropop, Postpunk, No Wave und Rock’n‘Roll mit diversen Einsprengseln von Jodeln bis Jazz, irgendwo zwischen Jaques Brel und Delta 5. MitRead More
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Posted On Mai 3, 2016By Tina ManskeIn Musikmag

Anohni: Hopelessness

Politische Lieder mit musikalischer Tiefe – Sich selbst neu erfinden – das scheint so etwas zu sein, was viele Künstler ab und an wollen (oder auch sollen), aber nur die wenigsten schaffen. Anohni, früher bekannt als Antony von Antony and The Johnsons, macht vor, wie es gehen kann. Ziel ihrer Neuerfindung ist es, die introspektiven Klagegesänge, mit denen man sie und ihre unverwechselbare Stimme assoziiert, umzuformen in politischen Protest. Bereits zu den Pariser Verhandlungen über einen neuen Klimavertrag Anfang des Jahres erschien vorab ihre Single „4 Degrees“. Darin geht esRead More
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Posted On Mai 3, 2016By Tina ManskeIn Musikmag

Jaimeo Brown: Transcendence Work Songs

Lust am Weiterspinnen traditioneller Texte und Texturen – Der New Yorker Jazzschlagzeuger Jaimeo Brown begeisterte vor ziemlich genau drei Jahren mit seinem Album „Transcendence“ sowohl Kritik als auch Publikum. Darin beschäftigte er sich mit den Geschichten und den Sounds afrikanischer und indischer Traditionals und hob diese auf eine neue, moderne Ebene. Dieselbe Lust am Weiterspinnen traditioneller Texte und Texturen treibt ihn auch weiterhin um, und so erschien vor Kurzem so etwas wie eine Erweiterung und Fortsetzung dieses Albums. Auf „Transcendence Work Songs“ nimmt sich Brown der Lieder an, die vonRead More