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Posted On Oktober 10, 2020By Christina MohrIn Musikmag

Salomea: Bathing in Flowers

R’n’B aus Deutschland? Was zunächst unwahrscheinlich und unvereinbar anmutet, wird von Rebekka Salomea Ziegler mehr als glaubwürdig verwirklicht: Schon als Salomea vor zwei Jahren mit ihrer hervorragenden Band (bestehend aus Oliver Lutz, Yannis Anft und Leif Berger) ihr selbstbetiteltes Debüt veröffentlichte, beeindruckte das Talent der in Herbolzheim geborenen Sängerin und Komponistin. Jazzige Soundexperimente trafen auf loungigen Pop mit Hip-Hop-Elementen, Salomea mal rappend, mal klassisch singend – das klang toll und ungewöhnlich, aber mit „Bathing In Flowers“ macht sich Salomea endgültig von allen Konventionen frei. Die einzigartige Mischung aus Soul, R’n’B,Read More

Posted On September 21, 2020By Christina MohrIn Musikmag

Kitty Solaris: Sunglasses

Was hat am Achtziger-Hit „Sunglasses At Night“ eigentlich so genervt? Genau, die übertrieben angestrengt rausgepressten Vocals von Corey Hart, die befürchten ließen, dass seine Halsschlagader gleich platzen würde. Wie anders klingt das Stück in der Version von Kitty Solaris: Melancholisch und ein bisschen distanziert erfährt „Sunglasses“ eine neue Interpretation, die die Einsamkeit und Verletzlichkeit des singenden Ichs spiegelt. Kurzum, Corey Hart kann Kitty Solaris sehr dankbar dafür sein, dass nun endlich die wahre Schönheit seines Songs zum Vorschein kommt. Diese mehr als gelungene Coverversion ist aber nicht die einzige SensationRead More

Posted On September 14, 2020By Tina ManskeIn Musikmag

Harmonious Thelonious: Plong

Schrulliger Minimalismus Mit seinen Alben als Harmonious Thelonious versucht Stefan Schwander seit einigen Jahren sehr erfolgreich, afrikanische Rhythmen und Krautmusik zu vereinen. Dabei entstehen hypnotische Stücke, in diesem Fall meist nicht länger als drei, vier Minuten, die man aber ebenso in Dauerschleife hören könnte. Oder wie er es auf seiner Homepage nennt: „american minimalists vs. african drumming vs. european sequencing“. Seit den ersten Klängen von „Santos“, dem ersten Album von 2015, habe ich immer gern hingehört, wenn Schwander neue Musik veröffentlichte. Als Fan der ersten Stunde habe ich jetzt dennochRead More

Posted On Februar 2, 2020By Tina ManskeIn Musikmag

Of Montreal: Ur Fun

Pop Poems von Tina Manske Sofortiger Lieblingstrack„Don’t Let Me Die In America“Kevin Barnes möchte nicht sterben in JacksonvilleOmahaCincinattiwill hierher noch nicht mal als Geist – und ab und zu ein weißer – zurückkehrenHave I lost my country?, hat er?Oder ist es einfach nur „Deliberate self-harm, Ha Ha“?Ich könnte in Lissabon sterben und Tee trinkenoder Wodka Red Bull, sagt er nicht, meint er aber„Polyaneurism“, Liebe nach Insta-FameUr fun, ihr macht Spaß – und ab und zu ein weißer –of Montreal, why change a winning team?Auch wenn Kevin jetzt alles selbst macht in seiner Klause–Read More
Nite Klub at Weißenhäuser Strand Und wieder bietet das Line-up des diesjährigen Rolling Stone Weekender – oder besser gesagt Rolling Stone Beach, wie das Festival jetzt heißt, da es eine zweite Veranstaltung (Rolling Stone Park) im Freizeitpark Rust gibt – zwei großartig anmutende Tage Musikvergnügen für Pop-Musik-Freunde. Wie immer in den letzten Jahren ist das Festival bereits ausverkauft, bevor die auftretenden Künstler bekannt sind. Und wie immer ist es dann eine Herausforderung, sich aus dem in vier Parallelslots laufenden Programm das Passende herauszusuchen. Das Moka Efti Orchestra, bekannt aus derRead More

Posted On November 19, 2019By Christina MohrIn Musikmag

Sparks: Past Tense: The Best of Sparks

Viele Artikel über Sparks beginnen ungefähr so, dass das Brüderduo aus Los Angeles in einer gerechteren Welt viel berühmter wäre, und dass Ron und Russell Mael weitaus mehr Lorbeeren zustünden als sie vom profanen Popbusiness bisher erhalten haben. Dem kann man schwerlich widersprechen – oder trotzig dagegenhalten, dass es doch gerade gut ist, dass Sparks seit vielen Jahren (genauer: seit den späten Sechzigern) in ihrer ganz eigenen, unvergleichlichen und unkopierbaren Nische operieren. Und dem Publikum immer wieder aufs Neue die Chance geben, Sparks für sich zu entdecken. Denn den Mael-Brüdern,Read More

Posted On November 3, 2019By Tina ManskeIn Musikmag

Stagetime: Maren Kroymann & Band – In My Sixties

Berlin, Tipi am Kanzleramt, 2.11.2019 Maren Kroymann ist nicht mehr in ihren Sixties, sondern dieses Jahr 70 geworden, aber sie steht da auf der Bühne, als ob sie sich darum einen Teufel schert. Die erste Frau, die in den 80ern ihre eigene Satiresendung im deutschen Fernsehen hatte („Nachtschwester Kroymann“), ist prima gealtert. Gerade hat sie mit der „Rose d’Or“ einen der renommiertesten Fernsehpreise für ihr Lebenswerk erhalten und kann nun wieder durchstarten. Nach ihrem Armbruch in diesem Jahr, durch den sie eine Weile pausieren musste, ist sie nun für dreiRead More

Posted On Oktober 17, 2019By Wolfgang BuchholzIn Musikmag

Stagetime: Jetzt!, 13. September, Bielefeld, Cutie

Gestern nicht, aber heute ist alles gut… Vor ziemlich genau zehn Jahren gab es die Ausstellung „Stadt.Land.Pop“ im Museum für Westfälische Literatur auf Haus Nottbeck in Oelde-Stromberg. Musik der späten 80er-Jahre aus Ostwestfalen und im Speziellen das Label „Fast Weltweit“ standen im Fokus dieser Ausstellung. Zu sehen waren Videos, Musik und Schriften von Künstlern wie Jochen Distelmeier, Frank Spilker, Bernd Begemann, Bernadette La Hengst und eben auch von Michael Girke und seiner Band Jetzt!. Bei der Vielzahl an bekannteren Künstlern habe ich damals Jetzt! nur beiläufig wahrgenommen. Das änderte sichRead More

Posted On August 17, 2019By Tina ManskeIn Musikmag

Bon Iver: i,i

Der Titel des neuen Albums der Band Bon Iver sagt es schon, wenn auch gewohnt kryptisch: Mastermind Justin Vernon geht aus sich heraus, das introvertierte Genie tritt einen Schritt zur Seite und nimmt Dinge wahr, die außerhalb seiner Körperwände vor sich gehen. Klimawandel, toxische Männlichkeit, das nie enden wollende Erwachsenwerden, alles hat seinen Platz. Das Album wurde überraschend Anfang August digital veröffentlicht, und die Öffnung auf allgemeinere Themen hat sicherlich auch damit zu tun, dass Bon Iver als Band weiter wächst. Alles begann 2007 mit „For Emma, Forever Ago“, derRead More

Posted On Juli 20, 2019By Christina MohrIn Musikmag

Various: The World Of Keith Haring

The World of Keith Haring (BoxSet aus zwei CDs oder drei LPs) “I have never been the same since I walked into Paradise Garage… The music was phenomenal – Larry Levan was the DJ there and he was like a god in the DJ booth. I was totally mesmerized.“ (Keith Haring) Um mal persönlich einzusteigen: Keith Haring war „mein erster Künstler“. Oder anders: Keith Harings Werke bebilderten die Jugend der Achtziger-Kids. Seine Strichmännchen, -babies, -hunde waren aktuelle Kommentare und Illustrationen – näher an uns dran als der ubiquitäre Warhol, dynamisch,Read More

Posted On Juni 16, 2019By Tina ManskeIn Musikmag

Flying Lotus: Flamagra

Dass solch ein Album in den Top-20 der deutschen Charts landet, ist nicht selbstverständlich – auch wenn sich auf Flying Lotus seit seinem bahnbrechenden Album „You’re Dead!“ und besonders auch mit seinem Beitrag zu Kendrick Lamarrs modernen Klassiker „To Pimp A Butterfly“ mittlerweile Jazz-Fans, Hip-Hopper und Hipster gleichermaßen einigen können. Auch die Produktion von Thundercats „Drunk“ ging auf seine Kappe. Viele hochkarätige Freunde umgeben ihn also, und auch sein neues Album nach fünf Jahren hat er mit hochkarätigen Kooperationen gespickt (zum Beispiel die wunderbare Solange, George Clinton, Little Dragon oderRead More
Lesen am Tresen Im März 2019 kündigt der Rolling Stone-Redakteur und Buchautor Maik Brüggemeyer Termine für Lesungen zu seinem Buch „I’ve been looking for Frieden“ über die sozialen Medien an. Er liest z. B. in Berlin, in Köln und, ungelogen, in einem Schwimmbad im Saarland. Ich poste zurück: „Wann liest du denn mal im Münsterland?“ Maik: „Wenn es einen Buchhändler [oder ein Schwimmbad, WB] gibt, der das mit mir veranstaltet.“ Ich: „Was sind denn deine Bedingungen?“ Maik: „Ich habe nix gegen ein Honorar, aber bei so kleinen Veranstaltungen will ichRead More
Das ist doch mal eine schöne Idee: die lange Reihe der ethnologischen Weltmusik zu erweitern durch die bisher selten betrachtete Musik des weißen Europas. Burnt Friedman, einer der profiliertesten Elektromusiker – legendär sind seine Sessions mit Jaki Liebezeit, dem ebenso legendären Drummer von Can – hat es sich mit seiner „Explorer Series“ auf seinem eigenen Label Nonplace zur Aufgabe gemacht, diesen Schatz zu heben. Auch wenn das alles ein Fake auf hohem ironischem Niveau ist. Europa als Schmelztiegel verschiedenster Kulturen hat eine Unmenge an musikalischen Stilen hervorgebracht. Musik, wie FriedmanRead More
Vom Sekänd Händ zum Hoamweh  Blues Sekänd Händ Blues I war nia auf da Beale StreetUnd a net in New OrleansWar a net in ChicagoUnd Baumwoi ken I blos ois JeansI bin in München oid wornI hab an sekänd händ blues   So lautet die erste Strophe des Sekänd Händ Blues von der gleichnamigen CD aus dem Jahre 2006 des Bluespoeten Schorsch Hampel. Blues aus zweiter Hand – das „tragische“ Schicksal der meisten deutschen Bluesmusiker? Den Blues singen, aber nie im Heimatland des Blues gewesen sein. Den Blues spielen, ohne ihn erlebt zuRead More

Posted On Mai 18, 2019By Christina MohrIn Musikmag

Drei Sampler

Munk presents Teutonik Disaster (Toy Tonics) Vor ein paar Monaten erschien die Strut-Compilation „Kreaturen der Nacht“ mit Dancehits der NDW-und Postpunk-Ära, wir berichteten (http://culturmag.de/musik/kreaturen-der-nacht-sowas-von-egal/113971). Im Zuge der Rezeption erinnerten sich einige an den inzwischen legendären (und teuer gehandelten) Sampler „Teutonik Disaster“, veröffentlicht 2002/03 in zwei Editionen auf dem Gomma-Label. Darauf befanden sich skurrile Stücke aus den späten Siebzigern bis frühen Achtzigern von kurzlebigen, längst vergessenen Bands wie The Tanzdiele (mit Piet Klocke!), Scala, Carmen oder Camilla Motor – die Geisterfahrer und Mythen in Tüten sind noch die bekanntesten Namen. AuffälligesRead More

Posted On Mai 7, 2019By Rolf BarkowskiIn Musikmag

Rolf Barkowski beim Blues-Festival am Mississippi

The Blues Had A Baby….. Traditioneller Start in das Mississippi Bluesjahr und das erste Festival: das Juke Joint Festival in Clarksdale. Hier der Bericht von Rolf Barkowski. Alle Hotels ausgebucht, kein Zimmer mehr frei in Clarksdale. Heißt: Das Juke Joint Festival Wochenende (jährlich Mitte April) steht vor der Tür. Für Clarksdale, die heimliche Hauptstadt des Delta Blues, ist es die wohl größte und wichtigste Veranstaltung des Jahres. 14 Außenbühnen für die Auftritte am Samstag tagsüber und 13 Indoor Bühnen für den Abend warten auf die zahlreich angereisten Bluesfreunde.   Bereits am DonnerstagRead More
Vor dem Austritt ist vor dem Austritt Erschienen ist dieses Album am 29. März, dem geplanten Tag des Ausscheidens Großbritanniens aus der Europäischen Union. Jetzt, wo wir wissen, dass es erst spätestens am 31. Oktober soweit sein wird, haben wir also noch genügend Zeit, über diesen Liedern zu schwelgen. Wobei, schwelgen ist das falsche Wort. Gleich zu Beginn setzt Matthew Herbert dräuende Klänge, es ist eher eine Weltuntergangsmusik, die wir da hören. Und bei „The Tower“ dann auch ein drängendes Martinshorn. „The State Between Us“ ist getragen von Field RecordingsRead More

Posted On April 13, 2019By Wolfgang BuchholzIn Musikmag

Stagetime: Die Regierung, 28. März, Hannover, Chez Heinz

„Tilman bei Heinz” Am 25. März kam das neue Album der Regierung raus, und zwei Tage später bin ich beim Konzert in Hannover. Da muss ich doch nochmal „zur Feder greifen“, obwohl ich doch schon so oft über Tilman Rossmy, seine Band, seine Konzerte und seine Musik geschrieben habe. Das Album heißt „Was“ und es gefällt mir mittlerweile ausgesprochen gut. Es gibt glaube ich keinen Musiker, den ich über die Geschichten seiner Lieder so gut kenne, oder zumindest glaube zu kennen, wie Tilman Rossmy. Niemand gibt so tiefe Einblicke inRead More

Posted On März 9, 2019By Tina ManskeIn Allgemein, Musikmag

Methyl Ethel: Triange

Jeder hat halt so seine Neurosen. Eine von meinen ist, dass ich noch jedes Mal, wenn ich den Namen Methyl Ethel höre, sofort den Song „Ubu“ im Ohr habe. „Why’d you have to go and cut your hair, why’d you cut your hair?“, rauscht es dann zuverlässig durch meinen Kopf. Aber man kann schlimmere Ohrwürmer erwischen. Seit diesem Song und dem dazugehörigen Album „Everything Is Forgotten“ bin ich jedenfalls, wie man auf englisch so schön sagt, „hooked“. Denn was Jake Webb und seine Band regelmäßig in den Äther blasen, istRead More

Posted On März 8, 2019By Christina MohrIn Musikmag

Donna Regina / Woog Riots

Eendlich mal wieder Stoff für Frau Mohrs Lieblingsthema: Duos… Donna Regina: Transient (Karaoke Kalk) Video „Blitze“: My quiet riot Is l’art pour l’art … diese Zeilen aus dem Song „L’art pour l’art“ gehen glatt als Programm von Donna Regina durch: das aus dem Ehepaar Regina und Günther Janssen bestehende Duo produziert seit beinah dreißig Jahren Musik, für die man irgendwann in den Neunziger Jahren den Begriff „Electronica“ erfand. Donna Regina eignen sich allerdings nicht für Genrezuschreibungen, noch nicht einmal für den Popbetrieb selbst. Ihre nunmehr dreizehn Platten scheinen aus einemRead More

Posted On Februar 16, 2019By Christina MohrIn Musikmag

Die Ärzte: They’ve Given Me Schrott

Das Netz läuft heiß zurzeit: Geben Die Ärzte bald ihre Auflösung bekannt? Oder was verbirgt sich hinter dem Acht-Buchstaben-Rätsel auf ihrer Homepage? Bis jetzt sind die ersten zwei Buchstaben offengelegt (A_B_), klickt man die Buchstaben an, ertönt ein wenige Sekunden langer Songausschnitt, der vom Abschiednehmen handelt. Der nächste Buchstabe soll am 16. Februar gelüftet werden, man darf gespannt sein – oder auch nicht, denn BelaFarinRod lieben es ja bekanntermaßen, ihre Gemeinde mit Fake-News und skurrilen Botschaften zu beglücken. Vielleicht ist an der möglichen Ad-Acta-Legung der beispiellosen Ärzte-Erfolgsstory aber doch wasRead More

Posted On Februar 1, 2019By Tina ManskeIn Allgemein, Musikmag

Stagetime: Woog Riots auf Tour

CulturMag präsentiert die Live-Termine – jetzt Tickets gewinnen! Das neue Album der Woog Riots heißt „Cut-Up And Paste“ und wird am 1. März 2019 erscheinen. Im Pressetext dazu heißt es:„15 Jahre nach Bandgründung steht der Name Woog Riots mehr denn je für höchst einfallsreiche wie eingängige Popsongs. Deren Lo-Fi-Sound und Lyrik besitzen eine aufrührerische und zugleich zutiefst menschliche Qualität. Und ganz nebenbei zeigen Silvana Battisti und Marc Herbert, das charismatische Mastermind-Paar hinter Woog Riots, dass sich Politik und Privates, Kunst und Haltung, Liebe und Revolution als Lebenskonzept kontrovers und humorvollRead More

Posted On Januar 31, 2019By Tina ManskeIn Allgemein, Musikmag

Die Türen: Exoterik

„Keine Zeit, keine Liebe, kein Glück/ keine Zeit, kein Geld, kein Glück/ ich bin eine Krise“ Seit Tagen wird in sämtlichen deutschen Feuilletons dieses Album über den Klee gelobt. Und wer wäre ich, um etwas anderes zu behaupten, als dass „Exoterik“ ganz wunderbar und herrlich inspirierend geworden ist. Gerade ich, der ich doch so ein Krautrock-Aficianodo bin! Die Hausband des Staatsakt-Labels lädt hier in 19 Kapiteln zu einem Parforceritt durch eben dieses Genre ein, mit Einsprengseln von Psychedelic und Postpunk. Überall auf diesem Album rumpelt und rauscht es, mal mit,Read More

Posted On Dezember 12, 2018By Christina MohrIn Musikmag

Kreaturen der Nacht / Sowas von egal

German Underground Von JD Twitch zusammengestellte Compilations garantieren immer exquisite Songauswahl – mit seinem Kumpel JG Wilkes veranstaltete Twitch als DJ-Duo Optimo legendäre Parties im Sub Club in Glasgow; Sampler wie „Sleepwalk“ (2008) und „Fabric“ (2010) belegen JD Twitchs Kompetenzen. Jetzt hat sich Twitch einer – zumindest für schottische Fans – vergleichsweise exotischen Zeit-Ort-Kombination angenommen: „Kreaturen der Nacht“ versammelt sechzehn Tracks der frühen Achtziger Jahre, allesamt aus dem German Underground, der für Twitch gleichbedeutend ist mit Berlin, was auch schon der einzige echte Kritikpunkt an dieser Compilation sein soll. PunkRead More
 … So when the music’s over … So when the music’s over When the music’s over, yeah When the music’s over Turn out the lights Turn out the lights Turn out the lights Well, the music is your special friend Dance on fire as it intends Music is your only friend Until the end Until the end Until the end  (The Doors / Strange Days) Bei jeder Reise, jeder Rückkehr nach Mississippi kommt sie zurück:  die Wehmut, die Erinnerung an einen einzigartigen Bluesmusiker, an L.C.Ulmer. Meine erste Begegnung mit L.C.UlmerRead More

Posted On Dezember 3, 2018By Wolfgang BuchholzIn Musikmag

Stagetime: Cowboy Junkies, 15. November, Berlin, Passionskirche

Sympathisches Understatement Schon das zweite Konzert, auf dem ich in diesem Jahr bin, das in einer Kirche stattfindet. Nach Anna Ternheim vor wenigen Wochen in Münster, habe ich nun das Vergnügen, mir die Cowboy Junkies in der Passionskirche in Berlin anschauen zu dürfen. Nach langer Zeit spielt die Band einmal wieder drei Konzerte in Deutschland. Neben Berlin gibt es ein weiteres Kirchenkonzert in Hamburg. Kirchenkonzerte haben im übrigen lange Tradition bei den Cowboy Junkies, wurde doch ihr bis dato erfolgreichstes Album „The Trinity Session“ aus 1989 ebenfalls in einer KircheRead More