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Posted On Dezember 2, 2016By Sebastian MeissnerIn Musikmag

Peter Doherty: Hamburg Demonstrations

Verdammt gut Unterschiedlicher hätten die bisherigen Reaktionen auf „Hamburg Demonstrations“ kaum ausfallen können. Während die einen in den elf neuen Songs von Peter Doherty eine herbe Enttäuschung erkennen, feiern die anderen sie als Offenbarung und wundersame Weiterentwicklung seines Songwriter-Talents. Überraschend daran ist eigentlich nur, dass gerade diese Veröffentlichung für so viel Gesprächsstoff sorgt. Denn im Grunde genommen ist sein zweites Solo-Album vor allem eines: typisch. Außergewöhnlich ist vor allem der Entstehungsort. Doherty schrieb die Songs während seiner Zeit in Hamburg, als er abwechselnd in einer Wohnung am Stadtrand und inRead More
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Posted On Dezember 2, 2016By Rolf BarkowskiIn Musikmag

BluesMag: Das King Biscuit Blues Festival in Helena, Arkansas

Nach den Reisehinweisen von Rolf Barkowski in den Blues-Himmel am Mississippi (vergl. „BluesMag: Der Blues ist tot – lang lebe der Blues“ in der Septemberausgabe) und seinem  Wochenende beim Mighty Mississippi Music Festival in Greenville (im Oktober) geht die Reise weiter auf dem Highway 61, dem Blues-Highway zum: King Biscuit Blues Festival, Helena, Arkansas Südlich von Memphis kreuzt der Highway 61 den Highway 49 zum ersten Mal. Ein ganz normale Kreuzung. (Im Gegensatz zur Kreuzung 50 km südlich in Clarksdale. In Clarksdale wird aus der Kreuzung der beiden Highways 61Read More
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Posted On Dezember 2, 2016By Rolf BarkowskiIn Musikmag

Rolf Barkowski: Novemberblues in Hamburg

Crime und Musik – zwei Abende Die Freunde laden ein. Ein langes Wochenende in Hamburg. Crime und Musik stehen auf dem Programm. Los geht es am Freitagabend beim Krimifestival auf Kampnagel. Jazz & Crime: Frank Göhre, Hannes Hellmann und Alf Mayer lesen aus Cops in the City und führen uns direkt in Ed McBains 87. Polizeirevier. Auch wenn Hannes Hellmann nicht singt – seine Stimme passt einfach perfekt zu den Ed McBain-Texten. Und wie das Buggy-Braune-Trio das Gelesene in Musik verwandelt – besser geht es wirklich nicht. Diese drei Lesestimmen undRead More
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Posted On Dezember 2, 2016By Tina ManskeIn Musikmag

Friends Of Gas: Fatal schwach

„Ich hab nur einen Stein, eine Schere und Papier“ Friends Of Gas kennen sich schon lange, arbeiten aber gerne in unterschiedlichen Konstellationen zusammen. Rund um den Nerven-Sänger und -Bassisten Max Rieger und um die Münchner Szene des Kafe Kult haben sich Friends Of Gas zusammengefunden. Für die Aufnahmen zu „Fatal schwach“ haben sie sich allerdings nicht ins Studio, sondern ins Kafe Kult eingeschlossen und die Songs live eingespielt. Das tut dem Album extrem gut. Im Pressetext ist davon die Rede, dass sich die Band mit ihrer Musik den Raum erspieleRead More
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Posted On Dezember 2, 2016By Tina ManskeIn Musikmag

Lyrhythmics – Die kleine Lyricskritik

Kate Tempest: Europe Is Lost Zu den Lyrics hier. Auf ihrem Album „Let Them Eat Chaos“ lässt die Lyrikerin und Musikerin Kate Tempest den Hörer am Schicksal von sieben Menschen in der Metropole London teilhaben. In jeder dieser Geschichten ist es 4:18 Uhr, und die Protagonisten sind mitten in der Nacht schlaflos, aus den verschiedensten Gründen. Da ist der PR-Yuppie, dessen Karriere steil geht, der aber in jeder Sekunde den Druck spürt, seine völlig überteuerte Wohnung auch in Zukunft noch zahlen können zu müssen. Da ist die Frau, die anRead More
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Posted On November 15, 2016By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: French Connections

Pöööönk Immer mal wieder – und heuer im 40. Jahr des angeblichen Urknalls ganz besonders – wird darüber gestritten, ob nun New York City oder London die Hauptstadt des Punk sei. Ganz klar scheint jedoch die angloamerikanische, englischsprachige Provenienz der musikalischen und kulturellen Revolution zu sein – vergesst das mal besser. Denn die gerade erschienene Soul-Jazz-Compilation “Les Punks: The French Connection” belegt in Wort, Bild und Ton, dass die eigentliche Heimat des Punk ( = Pönk) in Frankreich liegt. Schlüssig herzuleiten aus der rebellischen Geschichte des Landes, die im vergangenenRead More
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12 Points to Reykjavík, Weilheim and Chicago Gott sei Dank müssen die Künstler beim Rolling Stone-Weekender nicht um Punkte rangeln, sondern vorwiegend ihrem Publikum gefallen. Das machen sie in der Regel, besonders toll waren die Künstler aus den drei genannten Orten. Doch der Reihe nach: Anfang November am Weißenhäuser Strand an der Ostsee, es findet zum achten Mal der Rolling Stone-Weekender statt und das Line-up läd wieder einmal zur Teilnahme ein, für mich im Übrigen das vierte Mal. Im großen Zelt startet am späten Freitagnachmittag Amanda Palmer alleine am weißenRead More
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Posted On November 15, 2016By Tina ManskeIn Musikmag

Karies: Es geht sich aus

Halb voll oder halb leer? Aus Stuttgart kommt die Postpunk-Band der Stunde. Einer der Songs ihres Debüts „Seid umschlungen, Millionen“ hieß „Abwärts“, und die Punker gleichen Namens aus den 80ern dürften tatsächlich auch zu ihren Idolen gehören (oder halt eben DAF, trifft es genauso gut). Sie hätten auch wunderbar ins Buch „Damaged Goods“ aus dem Ventil Verlag gepasst, als Vertreter derjenigen, die die Geschichte von Punk aktuell weiterschreiben. Karies sind nicht gut gelaunt. Aber sie schwelgen auch gerne in diesem Nicht-gut-gelaunt-sein. Und sie spielen verdammt gut und präzise. Die BasslinienRead More
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Posted On November 2, 2016By Thomas WoertcheIn Musikmag

Leonard Cohen: You Want It Darker

Schöner sterben? Das einzig wirklich Ärgerliche am Nobelpreis für Bob Dylan ist, dass ihn Leonard Cohen jetzt nicht mehr bekommen wird. Naja, aber damit ist er nun auch wieder in allerbester Gesellschaft …. Man hatte ja schon bei Cohens zwölftem Studio-Album, „Old Ideas“ (2012) und dem für seine Spät-Verhältnisse schnell nachgeschobenen „Popular Problems“ (2014) Abschiedshinweise wahrnehmen wollen, statt dessen gibt es jetzt „You Want It Darker“, und wenn man so will, kann man hier gleich satte acht Titel (einer in zwei Versionen, also insgesamt neun) über die letzten Dinge vermutenRead More
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Posted On November 2, 2016By Rolf BarkowskiIn Musikmag

BluesMag: Festivalbericht vom Mississippi

Das Mighty Mississippi Music Festival in Greenville, MS Nach den Reisehinweisen von Rolf Barkowski in den Blues-Himmel am Mississippi (vergl. „BluesMag: Der Blues ist tot – lang lebe der Blues“ in der Septemberausgabe) hier nun sein aktueller Reisebericht. Drei Wochen war er unterwegs auf dem Highway 61, dem Blues Highway. Erste Station: das Mighty Mississippi Music Festival in Greeenville, Mississippi. In der nächsten MusikMag-Ausgabe geht es dann weiter nach Helena, Arkansas, zum King Biscuit Blues Festival. Danach folgen Berichte über die Central Mississippi Blues Society in Jackson und die BluesszeneRead More
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Posted On November 2, 2016By Christina MohrIn Musikmag

Marianne Faithfull: No Exit

Kein bisschen feierlich “Celebrating 50 Years in Music” – mit diesem schier unglaublichen Banner wird Marianne Faithfulls Livealbum beworben, das die besten Momente ihrer Auftritte aus den vergangenen zwei Jahren versammelt. Andererseits sind fünfzigjährige Laufbahnen in Pop und Rock heutzutage gar nicht so selten, siehe Rolling Stones, die ja auch eine neue Platte am Start haben. Zum Stones-Umfeld gehörte auch die junge Marianne Faithfull, die ihre Karriere 1964 mit dem Jagger/Richards-Song „As Tears Go By“ begann. Dieses auch heute noch in seiner Schlichtheit und Aufrichtigkeit berührende Stück befindet sich inRead More
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Posted On November 2, 2016By Tina ManskeIn Musikmag

Lambchop: Flotus

Future Retro Kurt Wagner hat sich in den langen Jahren des Bestehens von Lambchop nie auf seinen Lorbeeren ausgeruht, von denen es wahrlich viele gab. Und auch „Flotus“ das neue Album der Band aus Nashville macht da keine Ausnahme. Wagner wäre nicht Wagner, würde er seinen Hörern nicht auch mit 57 etwas Überraschendes bieten, ohne dabei seine Wiedererkennbarkeit zu verlieren. Vorboten dieser subtilen Veränderung war das Album „The Diet“ seines Seitenprojektes HeCTA, erschienen 2015, wo elektronische Effekte bereits ausführlich ausprobiert wurden. Nun also das Meisterstück. Schon der Opener ist einRead More
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Posted On November 2, 2016By Christina MohrIn Musikmag

Veronique Vincent & Aksak Maboul: 16 Visions of Ex-Futur

Zeitlose Qualität Vor gut zwei Jahren haben wir an dieser Stelle das Album “Ex-Futur” vorgestellt – das lange Zeit verschollene bzw. bewusst auf Eis gelegte Album der belgischen Band Aksak Maboul mit Sängerin Véronique Vincent. „Ex-Futur“ sollte seinerzeit, also in den frühen Achtziger Jahren den Schritt Aksak Mabouls von der Avantgarde-Wave-Noise-Truppe zur Elektro-Popband markieren – das fanden Bandgründer Marc Hollander und KollegInnen dann aber doch irgendwie zu verrückt und gründeten lieber gleich eine neue Band: The Honeymoon Killers, die dank Mme Vincents exaltierter Auftritte die Lieblingsgruppe von Leuten wurden, dieRead More
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Posted On Oktober 15, 2016By Tina ManskeIn Musikmag

Danny Brown: Atrocity Exhibition

Sag mir, was ich nicht schon weiß „Atrocity Exhibition“, eine Ausstellung von Gräueltaten also. Das vierte Album von Danny Brown – jetzt bei Warp Records – ist natürlich alles andere als das. Der Detroiter Hip-Hopper knüpft damit vielmehr an die Großtaten von Kollegen wie Flying Lotus und Kendrick Lamar an. „Atrocity Exhibition“ hieß auch ein Song von Joy Division, und ebenso wie Ian Curtis kämpft auch Danny Brown mit den Dämonen der Depression. Viele seiner Stücke klingen, als habe da einer viel zu viele Uppers eingeworfen (ja, „Ain’t It Funny“,Read More
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Posted On Oktober 15, 2016By Christina MohrIn Musikmag

Sorry Gilberto: Twisted Animals

Grauer Himmel über der Stadt Ich habe an dieser Stelle schon länger kein Loblied mehr auf Duos gesungen; diese kleinstmögliche Bandeinheit, die sich im Idealfall selbst genügt und keine Wünsche offenlässt. Sorry Gilberto aus Berlin – Anne von Keller und Jakob Dobers – sind eine solche Bandeinheit, die zu zweit ganz wunderbar funktioniert. Wobei „funktionieren“ ein viel zu techniklastiger Terminus ist, um die Musik von Sorry Gilberto zu beschreiben: Auf ihrem inzwischen vierten Album „Twisted Animals“ gehen Anne und Jakob ein paar Schritte weiter, geben aber ihren so sanften wieRead More
„Starboy“ [Verse 1] Ich bin Sie tryna setzen im schlimmsten Stimmung, ah P1 sauberer als Ihre Kirche Schuhe, ah Milli Punkt zwei nur weh tun Sie, ah Alle rot Lamb 'nur zu necken Sie, ah Keiner dieser Spielzeug auf Leasing zu, ah Hergestellt dein ganzes Jahr in einer Woche zu, yah Haupt Hündin aus deiner Liga zu, ah Side Hündin aus Ihrer Liga zu, ah [Pre-Chorus] Haus so leer ist, müssen ein Mittel 20 Racks ein Tisch aus Ebenholz geschnitten Sie schnitt, dass Elfenbein in dünne Stücke Dann reinigen sieRead More
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You can’t put your arms around a memory Ute Cohen über zwei neue Bücher zur Punkgeschichte von Jonas Engelmann und Viv Albertine. Die Queen gibt ihren Segen. Ganz London feiert den vierzigsten Punk-Jahrestag. John Corre, Sohn Malcolm McLarens und Vivienne Westwoods verbrennt seine Punk-Memorabilia und ruft zum Kampf auf: „We need to explode all the shit once more.“ In der Zwischenzeit: Abwarten und Tee trinken! Während Corre vielleicht gerade abwägt, welche seiner Punk-Andenken er in Brand setzen soll, dürfen wir in einem Buch stöbern, das uns zeigen will, dass PunkRead More
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Posted On Oktober 3, 2016By Anna SeidelIn Musikmag

Andalucía: Stuck

Mit Punk im Herzen Andalucía gehören zu den coolen Kids und wissen nichts davon. Oder wollen davon nichts wissen. Jedenfalls tragen sie ihre Coolness nicht als Schild vor sich her. Unsicherheit, Verletzbarkeit, „Ode de Coy“ – das sind bei Andalucía keine Pop-Posen. Vielmehr sind es Vergewisserungen für die zweite Reihe, „I can I.D.“. Während die Avantgarde schreiend in den Kampf zieht, Manifeste raushaut und jedes Feld zu besetzen versucht, braucht die zweite Reihe einen Moment zur Reflexion und kommt zum Schluss: „I’m lost and I don’t mind“. Zwar haben AndréRead More
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Posted On Oktober 3, 2016By Tina ManskeIn Musikmag

Mykki Blanco: Mykki

„Non-binary gender-queer post-homo-hop“ Es gibt Frank Ocean, der als erster bekannter Hip-Hopper vor einigen Jahren seine von der Norm abweichende Sexualität zum Thema machte (und bis heute macht, siehe sein neues großartiges Album). Und es gibt Kollegen wie mit seiner Kunstfigur Mykki Blanco, die das Genre des queeren Hip-Hops immer weiter nach vorne bringen. Mykki Blanco stellt Gendergrenzen in Frage, ohne Transgender zu sein. Oder doch? Seine/ihre Person ist schwer einzuordnen, und genau das ist das Konzept/die Idee/ihr Leben. Mykki selbst labelt sich als „non-binary gender-queer post-homo-hop musical artist“. NochRead More
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Posted On Oktober 3, 2016By Tina ManskeIn Musikmag

Xiu Xiu: Plays The Music Of Twin Peaks

Auf dem Gipfel Die Älteren unter uns werden sich erinnern: „Twin Peaks“ von David Lynch, produziert Anfang der Neunziger des letzten Jahrhunderts, ist eine der legendärsten TV-Serien der Welt, eine grandiose Mixtur aus Drama, Seifenoper und Thriller. Auch der Soundtrack war „eine „Klasse für sich“ (anderer Film, fast selbe Zeit, die Älteren werden sich – ach, egal). Was läge denn dann nun ferner, als dass Xiu Xiu, diese Hollywood-Berserker des Ghost Industrial, diesen bahnbrechenden Soundtrack neu vertonen? Haha, sie machen’s aber natürlich trotzdem, einfach so, weil sie es können! EntstandenRead More

Posted On September 30, 2016By Wolfgang BuchholzIn Musikmag

Stagetime: Family 5 in Osnabrück

15. September 2016, Osnabrück, Kleine Freiheit No more Deckelverbot any more… „Die Jungs können nachts geweckt werden und spielen ein zweistündiges Set. Die Bierdeckel mit den Partituren von 1984 sind noch alle verfügbar.“ Vor einigen Jahren hatte ich einmal das Vergnügen, Peter Hein auf der damaligen Fehlfarben-Glücksmaschinen-Tour zu interviewen, und das war seine Antwort auf meine Frage nach Family 5. Neben den alten Bierdeckeln hat Family 5 aber in 2016 auch ein neues Album im Gepäck, das vor wenigen Wochen, von Erdmöbel Ekki Maas produziert, bei Tapete-Records erschienen ist. UndRead More
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Posted On September 15, 2016By Tina ManskeIn Musikmag

El Perro del Mar: KoKoro

El Perro del Mar: KoKoro Hinter El Perro del Mar versteckt sich keine spanische Ibiza-Ikone, sondern die schwedische Musikerin Sarah Assbring. Die Veröffentlichung ihres Debütalbums liegt nun auch schon wieder elf Jahre zurück, und noch immer ist sie weniger bekannt, als es ihr ansteht. Immerhin einige dürften ihren Song „God Knows (You Gotta Give To Get)“ kennen, der auch heute von den Indie-Radios noch gern gespielt wird und in der Season 4 der Serie „Girls“ verwendet wurde. Mittlerweile ist Assbring Mutter eines kleinen Sohnes, was ihr selbstredend eine ganz neueRead More
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Posted On September 15, 2016By Christina MohrIn Musikmag

M.I.A.: AIM

M.I.A.: AIM “MIA – Uniting People Since 2003”: Wie eine Modemarke bewirbt sich Maya Arulpragasam alias M.I.A. auf dem Cover ihres neuen Albums selbst, die Wörter umrunden ein symbolträchtiges Logo aus Rosen, Händen und Schriftzeichen. Tatsächlich aber polarisiert seit 2003 kaum eine Künstlerin so stark wie M.I.A. Viele Leute kriegen M.I.A.s politisches Bewusstsein nicht mit ihrem glossy Pop-Image zusammen, bzw. unterstellen ihr, sie hänge sich plakative Parolen um wie ein It-Piece von Gucci. Genau diese – vermeintliche – Diskrepanz in Arulpragasams Performance und Output ist es aber, die sie auchRead More
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Posted On September 15, 2016By Tina ManskeIn Musikmag

Of Montreal: Innocence Reaches

Of Montreal: Innocence Reaches Eine der schönsten feministischen Popzeilen der letzten Zeit kommt von Kevin Barnes, Sänger und Songwriter der amerikanischen Band Of Montreal: „It’s different for girls/ They’re not expected to fight/ They’re expected to sit and take some lesser man’s shit/ Though it don’t feel right“, heißt es in „It’s Different For Girls“, nachdem Barnes drei Minuten aufgezählt hat, warum Frauen mehr sind als „sexual currency“. Das ist ein früher, aber nur einer von vielen Höhepunkten dieses tollen Albums. Nachdem sich Of Montreal auf den letzten Alben einRead More
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Posted On September 15, 2016By Rolf BarkowskiIn Musikmag

BluesMag: Der Blues ist tot – lang lebe der Blues

Der Blues ist tot – lang lebe der Blues Der Blues bekommt eine neue Heimat bei MusikMag, sozusagen ein kleines BluesMag unter diesem Dach. Was es hier nicht geben wird: eine Definition des Blues, eine Eingrenzung oder Abgrenzung oder Einordnung oder oder… Die Sache ist ganz einfach: Was für Blues gehalten wird wird Blues genannt. Was es hier aber gibt: Vorstellung von Bluesplatten, Konzertberichte und jede Menge Reiseberichte aus dem Mutterland des Blues, aus Mississippi (aber auch Arkansas, Tennessee, Alabama). Rolf Barkowski wird für uns unterwegs sein. Hier gibt erRead More
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Posted On Juli 5, 2016By Peter MuenderIn Musikmag

Biografie: Wolfgang Sandner: Keith Jarrett

Präzise und glühend – Seine Europa-Tournee trägt Keith Jarrett, 71, diesmal über Wien, Rom und Budapest auch nach München. Betrachtungen über einen hypersensiblen Giganten und Wolfgang Sandners einfühlsame Jarrett-Biographie. Von Peter Münder Als Keith Jarrett im letzten Jahr in der New Yorker Carnegie Hall ein Solo Konzert gab, beschrieb die New York Times seine Improvisationskunst in einer Kritik als „präzise und glühend“. Diese enorme Bandbreite zwischen kühler Präzision und leidenschaftlicher Intensität macht sicher die ungeheure Faszination des genialen Pianisten aus, der sich bei seinen Performances auch mal stehend mit heftigRead More