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Posted On Januar 23, 2013By Michael ZellerIn Litmag, Zellers Seh-Reise

Michael Zellers Seh-Reise (26): Venedig

1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Eine Panorama-Fotografie von Venedig. (Alle Folgen hier). Sechsundzwanzigste Ausfahrt In dieser Woche sah der Küchenplan der Augen weder Gemaltes noch Gemeißeltes vor. Es war bloß eine Fotografie – also keine Kunst? Venedig, das übliche Szenario: Ein Kanal, überspannt von einemRead More

Posted On Januar 23, 2013By Senta WagnerIn Bücher, Litmag

René Sydow: Der Reiher

Alter ist mehr als Kaffeefahrten – Wenn die Erinnerung löchrig wird. Der Schauspieler und Regisseur René Sydow veröffentlicht sein Prosadebüt „Der Reiher“. Von Senta Wagner Fast ein halbes Jahrhundert – so lange ist es her, dass Richard seine Heimat verlassen hat. Nicht nur seine Heimat, auch seine Frau und seine kleine Tochter. Abgehauen ist er! Das waren auf einen Schlag Schlussstrich und Neuanfang, der Richard und seine Neue mit wenigen Habseligkeiten, aber viel Liebe im Gepäck vom Bodensee nach Dortmund führte. Richard ist 74 Jahre alt und der Icherzähler desRead More

Posted On Januar 23, 2013By Andreas HeckmannIn Kolumnen und Themen, Litmag

Aus Literaturzeitschriften

Interessante Literaturzeitschriften gibt es viele – „Am Erker“-Redakteur Andreas Heckmann sorgt dafür, dass wir den Überblick behalten; er berichtet regelmäßig über spannende Hefte. Diesmal: Edit und SpritZ. Edit 59 Zu definieren, was ein Essay ist, wird der Verständige sich hüten und lieber zu Umschreibungen greifen. Der Begriff kommt aus dem Französischen, wo essai Probe, Versuch bedeutet. Was im Essay versucht wird, ist nicht festgelegt, darf aber nicht langweilen, sondern soll geistreich unterhalten. Gegenüber der mächtig vorwaltenden prosaischen Großform Roman, dem Tanker der literarischen Weltmeere mit seinen dramaturgischen Geboten, kann der EssayRead More
Der Blick in die Kristallkugel geht weiter: Unser „USA-Korrespondent“, der Autor und „Edgar”-Preisträger Thomas Adcock schaut auf die Entwicklung zentraler Aspekte und Themen der amerikanischen Politik und Gesellschaft im Jahr 2013. Setzt sich die Spaltung des Landes weiter fort? Wie entwickelt sich der Finanzsektor? Kommt es tatsächlich zu einer wirkungsvollen Reform der Waffengesetze und der Immigrationspolitik? Lesen Sie Teil 2 der Prognosen und Hintergründe zu aktuellen Themen der amerikanischen Gegenwart (zu Teil 1). IMAGES in the American New Year. Top row, from top left: lunatic Republican Congresswoman Michelle Bachmann, obeseRead More

Posted On Januar 23, 2013By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Zeitschlaufe 1 bild / 100 worte Leonora Carrington, mexikanische Depressionen im Angesicht des Nicht Wissens: Wie soll ich ruhig bleiben, sagt sie, wo sich mein Verschwinden nicht mehr von der Hand weisen lässt. Die andern sind gegangen, sagt Maurice Sendak, ich folge ihnen gerne, ich weiß nur noch nicht wie. Philip K. Dick wiederum baute Schlaufen, die in den Comic übergehen, und entweder der Mann war Fantast oder doch der Verkünder, woher sollen wir das wissen, in diesem unserem Augenblick, Jetzt und Hier, wo wir grad sind, Teheran, mit seinenRead More

Posted On Januar 23, 2013By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, LitMag-Lyrik

LitMag-Weltlyrik: Charles Simic

21. Dezember Diese Kriege, die nur enden, um neu zu beginnen, wie der Friseur beim Haarschneiden, oder wie diese Winter mit den trüben Tagen, die bis zu Kain zurückreichen. Alles, was ich je getan habe, war – so scheint es –, mit einem Stock in Ruinen herumzustochern, bis mich Ruß und Asche bedeckten, die ich nicht abwaschen konnte, selbst wenn ich gewollt hätte. Aus dem Amerikanischen von Wiebke Meier Der 1938 in Belgrad geborene und bereits 1945 in die USA ausgewanderte Charles Simic ist sicherlich in der ersten Reihe derRead More

Posted On Januar 16, 2013By Wolfram SchuetteIn Bücher, Litmag

Stephan Thome: Fliehkräfte

Der Weg ins Freie – Als der 1972 in Biedenkopf, also in der Oberhessischen Provinz geborene Stephan Thome seinen ersten Roman „Grenzgang“ 2010 veröffentlichte, war er schon 38 Jahre alt. Das literarische Debüt des studierten Philosophen, Religionswissenschaftlers & Sinologen, der ab 2005 (wohl als Akademiker) in Taipeh auf Taiwan arbeitete, kam für heutige Usancen spät. In diesem Alter hat mancher junge deutsche Autor schon numerisch ein umfängliches Œuvre aufzuweisen – freilich nicht eine solche Biografie, die Thome rund um den Globus in einen nicht gerade bekannten Ort gebracht hatte. VonRead More

Posted On Januar 16, 2013By Die RedaktionIn Litmag

CULTurMAG, Ausgabe vom 16.1.2013

Liebes CULTurMAG-Publikum, willkommen zur Doppelausgabe von LitMag und MusikMag.  Mit den Füßen fest auf dem Boden – und dem Kopf im Himmel, so starten wir ins neue Jahr: Astronom und Autor Aleks Scholz beginnt eine Irrfahrt über den Nachthimmel. Die erste Folge führt ihn in den Gürtel des Orion: Lichtjahre später. Ganz irdisch geht es bei Annalena McAfee zu, die Britin berichtet in Ihrem Roman „Zeilenkrieg“ vom Hauen und Stechen in einer Zeitungsredaktion – sehr zum Vergnügen von Christiane Geldmacher. Milieusicher kommt auch Stephan Thomes zweiter Roman „Fliehkräfte“ daher, in demRead More

Posted On Januar 16, 2013By Aleks ScholzIn Kolumne, Lichtjahre später, Litmag

Aleks Scholz: Lichtjahre später (11)

Aleks Scholz ist Autor und Astronom. In seiner Kolumne „Lichtjahre später“ erklärt er uns regelmäßig alles, was wir über das Universum wissen müssen. Im Januar 2013 beginnt er eine Irrfahrt über den Nachthimmel.  Die erste Folge führt ihn in den Gürtel des Orion. Orion, Monstercity Location, location, location. Wenn sich das Sonnensystem im Orion befände, sagen wir, in der Nähe von Zeta Orionis, dem östlichen Gürtelstern, alles wäre anders. Große Teile des Nachthimmels wären schwarz und sternlos, weil interstellare Staubwolken jedes Licht blockieren. Die Ränder der Wolken würden sich amRead More

Posted On Januar 16, 2013By Doris WieserIn Bücher, Litmag

Daniel Alarcón: Stadt der Clowns

Ein peruanischer Amerikaner – Der gebürtige Peruaner Daniel Alarcón (*1977, Lima) lebt, seit er drei Jahre alt ist, in den USA, zunächst in Alabama, heute in Oakland. Aus seinen Interviews geht hervor, dass er zwar mehrmals einige Monate am Stück in Lima verbracht hat, seine Sozialisierung sich aber in den USA vollzog. Natürlich wird er oft gefragt, ob er sich mehr als Amerikaner oder Peruaner fühle, worauf er stets antwortet, dass er beides sei, und zwar beides voll und ganz. Vermutlich geht es ihm wie allen Menschen „mit Migrationshintergrund“: InRead More

Posted On Januar 16, 2013By Michael ZellerIn Litmag, Zellers Seh-Reise

Michael Zellers Seh-Reise (25): Asger Jorn

1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Asger Jorn: „Der Mond und die Tiere”. (Alle Folgen hier). Fünfundzwanzigste Ausfahrt Es muss in den achtziger Jahren gewesen sein, meiner Erinnerung nach, als ich häufiger in München zu tun hatte. Dabei versuchte ich immer die Museen dort zu besuchen undRead More

Posted On Januar 16, 2013By Joe Paul KrollIn Bücher, Litmag

Lorenz Jäger: Signaturen des Schicksals

„Ein rechtes Auge blitzt“ Von Jürgen Habermas einst als „Rechtsaußen der Feuilleton-Redaktion [der FAZ]“ bezeichnet, in der Jungle World als jankertragender Reaktionär und Autor einer Kulturgeschichte des Hakenkreuzes veralbert, als Fürsprecher Martin Mosebachs aktenkundig – manchem mag das vielleicht als Empfehlung genügen. Doch auch, wer Lorenz Jäger damit vielmehr erledigt sieht, sollte sich diesen kleinen Essayband näher anschauen. Denn Lorenz Jäger ist als einer der geistreicheren Feuilletonisten deutscher Sprache immer für eine Überraschung gut. Von Joe Paul Kroll. Erledigt ist Lorenz Jäger anscheinend auch für seine einstigen „Kameraden“, seitdem erRead More

Posted On Januar 16, 2013By Christiane GeldmacherIn Bücher, Litmag

Annalena McAfee: Zeilenkrieg

Hauen und Stechen im Zeitungsmilieu – „Der Job bei Psst!, hatte auch seine Nachteile: es war eine Anstellung auf Zeit, sie war unterfordert und schlecht bezahlt.“ „Zeilenkrieg“ von Annalena McAfee ist ein Must-have für Journalisten und alle am Journalismus interessierten Leser: Es geht um öde, trockene, aber hochkarätige Leitartikel, um grauenhafte Reiseberichte über englische Seebäder und dämliche Ratings nach dämlichen Mustern. Auch wenn der Roman von McAfee manchmal ein bisschen zu brillant und zu namedroppig daher kommt, die Story ist pointensicher, hochamüsant – und natürlich auf deutsche Zeitungsimperien übertragbar. VonRead More

Posted On Januar 16, 2013By Kerstin CarlstedtIn Litmag, Porträts / Interviews

Im Video-Interview: Inka Parei

Rekonstruktion der Vergangenheit – Sie erinnern sich: Gastland auf der Frankfurter Buchmesse 2012 war Neuseeland. Daher hat das Goethe Institut in Wellington eine deutsche Autorin vorab nach Neuseeland eingeladen, um den Inselstaat fünf Wochen zu bereisen und darüber zu berichten. Die Wahl fiel auf Inka Parei. Die Bachmannpreisträgerin 2003 schrieb über ihren Trip einen Blog, der ebenso so lesenswert ist, wie ihre Romane. Im „Interview Lounge“-Gespräch erzählt Parei allerdings weniger über ihre Reise ins „Hobbit-Land“, sondern über die DDR der 1980er Jahre, die sie selbst vorwiegend aus Erzählungen kennt, undRead More

Posted On Januar 16, 2013By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Bleicher Twitter 1 bild / 100 worte „Reparaturen im LHC-Tunnel“ – angefordert sind die sieben Zwerge, Dauer der Wartung: zirka 20 Monate. Die Aufmerksamkeit von Presse und Öffentlichkeit richtet sich derweil auf Schneewittchen und den Prinzen, dieses kosmische Sternenpaar, das im Juli mit einem kleinen Babystern niederkommen soll – wir dagegen steigen in den Keller zu den Zwergen, in die Jahre gekommene Männer, weiterhin alleinstehend und emsig dabei, Hochstromverbindungen zwischen Magneten zu prüfen, hei ho, hei ho, Lötverbindungen mit Klammern zu versehen, dann Mittag, die mitgebrachten Brote verzehren, und untermRead More

Posted On Januar 16, 2013By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, LitMag-Lyrik

LitMag-Weltlyrik: Dagmar Nick

Früher Früher liebten wir uns über dem Abgrund, wo anderntags der Orientexpress von der Brücke sprengte; die Wüsten Arabiens durchrasten wir ohne Kompass und kamen doch auf den erkorenen Gipfel, betraten die Arche, die keine Planken mehr hatte, und kreuzten damit übers Meer; bei der Ankunft im Hafen der Albatrosse steckte der Frühling uns an, und wir phosphoreszierten mit den Hinterleibern der Leuchtkäfer um die Wette; eine einzige steingemeißelte Quetzalfeder genügte uns, abzuheben von dieser Welt. Früher liebten wir uns. Die 1926 in Breslau geborene Dagmar Nick gehört heute zuRead More
Gruppe 47: Lesezirkel, Debattierklub, Kontaktbörse, Marktplatz – Plötzlich tauchen sie doch auf, die angeblich nicht existierenden Tagebücher von Hans Werner Richter: Der legendäre Gründer der Gruppe 47 liefert in „Mittendrin“ eine bestechende Bestandsaufnahme einer turbulenten Nachkriegsepoche nebst diffizilen, intriganten Beziehungsgeflechten. Von Peter Münder War die Gruppe 47 Club, Clique oder Consortium? Vielleicht auch eine Art Freimauerer-Geheimbund? So rätselt Fritz J. Raddatz, der ja mehrmals als Gast-Kritiker (und Talent-Spotter) zu den Lesungen eingeladen war, in seinen faszinierenden „Unruhestifter“-Erinnerungen (CM-Rezension). Da es keinen ästhetischen Kanon gab, keine literarischen Richtlinien, weder Kassenwart nochRead More

Posted On Januar 9, 2013By Henrike HeilandIn Film/Fernsehen, Litmag

Filmkritik: Anna Karenina (2012)

Schön schön schön. – Henrike Heiland über die Literaturverfilmung „Anna Karenina“. Werfen wir gleich zu Beginn mit Namen um uns: Regie: Joe Wright („Stolz und Vorurteil“, „Abbitte“, „Der Solist“). Kamera: Seamus McGarvey („The Hours“, “Abbitte, „Der Solist“). Musik: Dario Marianelli („Stolz und Vorurteil“, „Abbitte“, „Der Solist“). Hauptdarstellerin: Keira Knightley („Stolz und Vorurteil“, „Abbitte“, „London Boulevard“), und die anderen Schauspieler kennen sich und das Team bestimmt auch schon von früher. Das Drehbuch schrieb Tom Stoppard (den kennt man als Dramatiker, definitiv aber als Drehbuchautor von „Shakespeare in Love“). Da kann manRead More
Reviewing the Reviews – Wissenschaftliche Zeitschriften leben von und streben nach Renommee. Sie kosten pro Abonnement nicht eben wenig und adressieren die verschiedensten Scientific Communities. journaille. der zeitschriftencheck schaut sich solche Publikationen mal genauer an. Und erklärt kurz, warum: Die in „Journals“, „Reviews“, Vierteljahresschriften oder Jahrbuchreihen veröffentlichten Impulse und losgetretenen Debatten müssen Qualitätsstandards entsprechen, für die idealerweise zwei Institutionen zugleich bürgen (und sonst keine): die Herausgeber/innen und das Fachpublikum. Die Editors entscheiden darüber, was publiziert werden soll – und was nicht. Das Publikum ist Indikator von Relevanz und Wichtigkeit. EsRead More
Schimmelreiter und Entwicklungspolitik – Die „Acta Germanica“ aus dem südlichen Afrika wagt den Spagat zwischen Anspruchsgermanistik und deutschphilologischen Area Studies. Bruno Arich-Gerz stellt das Jahrbuch in unserer neuen Rubrik „journaille. der zeitschriftencheck“ vor. Seit 1966 gibt es die „Acta Germanica“, das Jahrbuch des Germanistenverbandes im Südlichen Afrika (SAGV). Nach ein paar Doppeljahrgängen zwischendrin erschienen inzwischen vierzig Ausgaben der von Karl Tober begründeten und aktuell von Carlotta von Maltzan (Stellenbosch) in Zusammenarbeit mit südafrikanischen Kolleginnen und unterstützt von einem (inter)nationalen Beirat herausgegebenen Zeitschrift. Ein Journal mit vorzeigbarem Ranking und entsprechendem Impact-Read More
Amüsante Kammerdiener-Suada – Gabriel Josipovici hat mit „Unendlichkeit“ einen veritablen Künstler-Roman geschrieben. Von Wolfram Schütte Der 1940 in Nizza geborene Gabriel Josipovici ist in England aufgewachsen & so dem Holocaust entkommen. Er lebt heute als freier Schriftsteller in Lewes (Sussex). Zuvor hat er an der dortigen Universität gelehrt & ist vor allem als Literaturkritiker & -theoretiker in Großbritannien bekannt geworden. Seine avantgardistische erzählerische Prosa werde „auf dem Kontinent“ mehr beachtet & geschätzt als auf den Britischen Inseln, sagt er. Soweit ich es als deutscher Leser überblicke, ist der Romancier JosipoviciRead More

Posted On Januar 9, 2013By Michael ZellerIn Litmag, Zellers Seh-Reise

Michael Zellers Seh-Reise (24): Wilhelm Leibl

1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Wilhelm Leibl: „Frauen in der Kirche”. (Alle Folgen hier). Vierundzwanzigste Ausfahrt Die letzten zehn Tage habe ich mit Freunden in den Alpen verbracht, unter der Wand des Wettersteins. Derweil beteten in meiner Küche in Wuppertal drei bayerische „Frauen in derRead More

Posted On Januar 9, 2013By Tina ManskeIn Bücher, Litmag

Ronald M. Schernikau: so schön

Ein sanfter Beobachter – Ronald M. Schernikau ist bei der breiten Masse bekannt geworden durch die 2009 erschienene Biografie seines Freundes Matthias Frings namens „Der letzte Kommunist“, denn Schernikau war einer der letzten Republikflüchtlinge, allerdings in umgekehrter Richtung. 1989 machte er vom Westen in den Osten „rüber“ und wurde Staatsbürger der DDR. Mit der Wiederveröffentlichung von „und als der prinz mit dem kutscher tanzte, waren sie so schön, daß der ganze hof in ohnmacht fiel“ (so der ungekürzte Titel), der bereits Teil von Schernikaus Werk „legende“ war, übernimmt der VerbrecherRead More

Posted On Januar 9, 2013By Joern BorgesIn Bücher, Litmag

Bas Böttcher: Vorübergehende Schönheit

Bas Böttchers Vielseitingitis – Als Mitbegründer der deutschsprachigen Poetry-Slam-Szene ist Bas Böttcher seit Anfang der 90er-Jahre eine feste Größe in der Literaturszene. Nicht nur live präsentiert sich der Meister des Sprachwitzes dabei in Topform, wie die nun erschienene erste umfassende Sammlung seiner Sprechtexte beweist. Von Jörn Borges Sein neuer Band „Vorübergehende Schönheit“ ist jedoch mehr als nur schmissiges Sprachspiel. Es geht um die Schönheit des Augenblicks: „Für die vorübergehende Schönheit, die anhaltende Zeit sie passiert dir, sie passiert dich im Vorbeigehen ein Blitzen, das bleibt.“ Es geht um das LaufenRead More

Posted On Januar 9, 2013By Thomas WoertcheIn Film/Fernsehen, Litmag

TV-Tipp: „The Art of Spain“ (BBC World News)

Kulturhistorische Verbeugung – Am 12. Januar startet auf BBC World News eine wunderbare 3-teilige Dokumentation mit dem Titel „The Art of Spain“ – eine kulturhistorische Verbeugung vor einem Land, das im Moment gerade aus Gründen von Gier und Klassenkampf von oben abgewickelt wird. Im coolen BBC-Stil gehalten … „In Spanien wurden die großen Kämpfe der zivilisierten Welt ausgetragen: Moslems gegen Christen, Katholiken gegen Protestanten, Faschisten gegen Kommunisten. Kaum einer weiß, dass Spanien früher einmal Al-Andalus war, der größte und aufgeklärteste arabisch-islamische Staat auf europäischem Boden. In diesem erstaunlichen Land undRead More
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