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Posted On März 13, 2013By Brigitte HelblingIn Comic, Litmag

Chris Ware: Jimmy Corrigan – Der klügste Junge der Welt

Überwältigend. Es gibt in der Geschichte des Comics eine Zeit vor Chris Ware, und es gibt die Zeit danach. Kein Künstler hat wie er das grafische Gesicht eines ganzen Mediums geprägt, mit Ausläufern in die Gestaltung von Buch- und Plattencovers („Absolute Beginner“, als ein deutsches Beispiel) bis hin zur Design-Ausrichtung von Avantgarde-Magazinen wie „The Believer“. Wares Acme Novelty Library erschien ab 1993 in Heften, die in Gestaltung, Format, Narrationsansatz immer anders, immer überwältigend waren. In Fortsetzungen wurde da die Geschichte von Jimmy Corrigan, dem „klügsten Jungen der Welt“ erzählt, derRead More
1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Hieronymus Bosch: Winterlandschaft. (Alle Folgen hier). Zweiunddreißigste Ausfahrt So richtig kalt will es dem Betrachter in der holländischen „Winterlandschaft“ des Hieronymus Bosch gar nicht werden. Dieser Winter hat etwas durchaus Warmes. Im Goldbraun des breiten Flusses, auf dessen Eisfläche dasRead More

Posted On März 13, 2013By Die RedaktionIn Litmag

Hausmitteilung: Neuer eBook-Verlag gegründet

CULTurBOOKS produziert elektrische Bücher Im Sommer 2013 startet der neue eBook-Verlag „CULTurBOOKS – Elektrische Bücher“. Das Programm zielt auf Literatur abseits des Mainstreams: Belletristik, Genre und eBook-spezifische Kurzformen stehen im Mittelpunkt; Kurzgeschichten, Novellen, Essays und journalistische Formate reagieren auf Aktualitäten. Dazu wird der Verlag die digitale Aufbereitung vergriffener oder nicht als eBook erhältlicher Printtexte betreiben. CULTurBOOKS wurde gegründet von Zoë Beck, Jan Karsten, Kirsten Reimers und Thomas Wörtche. www.culturbooks.deRead More

Posted On März 13, 2013By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Noch mehr Indianer 1 bild / 100 worte Verkürzt gesagt, der Indianer reitet, die Zügel fallen ab, und später auch der Kopf des Pferdes. Ende der Story! Wenn man von einer Story sprechen kann. Ein Film lässt sich daraus nicht machen, höchstens ein Experimentalfilm oder ein Kunst-Video, das dann in einer abgelegenen Museumskammer lauert und arglose Besucher vier Stunden lang gefangen hält. Was uns’ URknall bei „Lauern“ noch so einfällt? Schwarze Löcher. Die Dinger „sind“ mittlerweile überall, sonnennah und „weiter weg“, in Protonenschleuder-Tunnels und in kleineren, vollmöblierten „Raumstationen“ – lauernRead More

Posted On März 13, 2013By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, LitMag-Lyrik

LitMag-Weltlyrik: Margherita Guidacci

Perdita di memoria Tutto quel che hai imparato si stacca da te come un petalo vizzo. Tu stessa sei la neve che ti cade d’intorno E non hai più bisogno d’alzare gli occhi al cielo grigio per capir quanto poco ti avanza del tuo giorno. Gedächtnisverlust Alles, was du gelernt hat, löst sich von dir wie ein welkes Blütenblatt. Du selbst bist der Schnee, der um dich herum fällt. Und du brauchst nicht die Augen zum grauen Himmel zu heben, um zu begreifen, wie wenig dir bleibt von deinem Tag.Read More
Wie wird deutschsprachige Literatur und Kunst eigentlich im Ausland aufgenommen? CULTurMAG wirft einen ungewöhnlichen Blick auf einheimische Autoren und Künstler. Lucy Renner Jones (übersetzt u.a. deutschsprachige Literatur ins Englische) betrachtet in unregelmäßigen Abständen interessante Werke in Hinblick auf ein mögliches Interesse des englischsprachigen Auslands. Diesmal hat Sie sich mit Christoph Schlingensiefs Hörbuch „Ich weiß, ich war’s“ beschäftigt. Angry Sprechtheater in a box Some time ago in Berlin, there was anger. There was fury, gall, and rancour, spleens vented, sabres rattled, stages stamped on in Brecht’s footprints and staccato slogans shoutedRead More

Posted On März 6, 2013By Die RedaktionIn Litmag

CULTurMAG, Ausgabe vom 6.3.2013

Liebes CULTurMAG-Publikum, willkommen zur Doppelausgabe von LitMag und MusikMag. Heute fliegen wir mit Aleks Scholz in Richtung Milchstraße und Lucy Renner Jones hört das letzte Hörbuch von Christoph Schlingensief; Wolfram Schütte, langjähriger Feuilleton-Redakteur der Frankfurter Rundschau, kommentiert die Übernahme der FR durch die FAZ, Karsten Herrmann liest den Debütroman von Nick Dybeck; Sophie Sumburane rezensiert Alain Mabanckou, Carl Wilhelm Macke beschäftigt sich mit Tuvia Tenenbom und Britta Behrendt interviewt Kerstin Schweighöfer, die ein Buch über ihre Zeit als Journalistin in den Niederlanden geschrieben hat. Dazu im LitMag: Michael Zeller betrachtetRead More
Aleks Scholz ist Autor und Astronom. In seiner Kolumne „Lichtjahre später“ erklärt er regelmäßig alles, was wir über das Universum wissen müssen. Seit Januar 2013 befindet er sich auf einer Irrfahrt über den Nachthimmel. Heute gehts Richtung Osten. Die Milchstraßen-Reconaissance Allmählich verlassen wir Orion, die blinkende Monsterstadt am Winterhimmel. Wir bewegen uns in Richtung Osten. Das nächste Ziel ist das Sternbild Krebs, eine unscheinbare Ansammlung von Sternen am Frühlingshimmel. In der Mitte des Krebses steht Präsepe, die Krippe, der Bienenstock, ein Sternhaufen, nur halb so weit von uns entfernt wieRead More
Verhaltene Begleitmusik zu einem Rettungsszenario – Klinische Euphorie nach der Hochzeit der FAZ mit der FR: Ein Kommentar von Wolfram Schütte. Schon immer, seit ich ihn zum ersten Mal vor mehr als 50 Jahren gehört hatte, hat mich der O`Neill-Titel „Eines langen Tages Reise in die Nacht“ fasziniert. In den letzten Jahren schien es mir, als sei die tief melancholische Beschreibung eines absehbaren Endes die Zustandsbeschreibung des Weges, den die „Frankfurter Rundschau“ seit Beginn des neuen Jahrtausends genommen hatte, in denen erst die SPD-Holding DDVG allein, dann zusammen mit derRead More

Posted On März 6, 2013By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Nick Dybek: Der Himmel über Green Harbor

Grandioses Debüt – Mit einem grandiosen Debüt lässt der junge US-Amerikaner Nick Dybek aufhorchen: In „Der Himmel über Greene Harbor“ erzählt er auf mitreißende Weise vom Erwachsenwerden und dem Ende der Unschuld auf der abgeschiedenen Halbinsel „Loyalty Island“ im Bundesstaat Washington. Dybeks Protagonist und Ich-Erzähler ist der 14-jährige Cal, der die Romane von Robert. L. Stevenson und die frei weiterfabulierten Geschichten seines Vaters rund um Käpt’n Flint liebt. Sein Vater ist Fischer wie bereits Generationen seiner Vorfahren und seine Mutter ist aus dem sonnigen Kalifornien in die Aura der EinsamkeitRead More

Posted On März 6, 2013By Sophie SumburaneIn Bücher, Litmag

Alain Mabanckou: Zerbrochenes Glas

Busch oder nicht Busch, das ist hier die Frage oder auch nicht, haben sich doch alle Protagonisten des Buches „Zerbrochenes Glas“ von Alain Mabanckou für die Stadt entschieden, oder viel mehr für die Bühne des Buches, einer Bar, deren Besitzer Sture Schnecke den Namen Angeschrieben wird nicht zum Kredo macht, der seinem Stammgast Zerbrochenes Glas ein Heft und einen Auftrag mitgibt, nämlich alles aufzuschreiben was in dieser Bar passiert, der ehemalige Lehrer, der durch den Alkoholismus alles verlor und seitdem nur noch in der Bar herumhängt soll schreiben, was sollRead More

Posted On März 6, 2013By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

Tuvia Tenenbom: Allein unter Deutschen

Kistenweise Bier und Deutschland-Fahnen – Ein amerikanischer Journalist reist einmal quer durch Deutschland. Notiert, was ihm während dieser Reise in diesem Land so an Merkwürdigkeiten auffällt, an den Gewohnheiten der Menschen, ihrem Verhältnis zur jüngeren Geschichte und gegenüber der Rolle Deutschlands in der Welt. Von Carl Wilhelm Macke. Tenenbom ist verwundert über viele Eigenarten der Menschen zwischen Hamburg und Neuschwanstein, zwischen Frankfurt und Weimar. Er kann gut und schnell festhalten, was ihm an Erstaunlichem in diesem Land widerfährt. Trifft bedeutende Journalisten, Bar- und Hotelbesitzer oder „Menschen wie du und ich“Read More

Posted On März 6, 2013By Britta BehrendtIn Litmag, Porträts / Interviews

Im Video-Interview: Kerstin Schweighöfer

Auf Heineken eineken – Das Wurst-Käse-Szenario: Als frischgebackene Journalistin mit dem ersten Job in der Tasche verliebt sich die Autorin beim Sprachkurs in Spanien ausgerechnet in einen Holländer. Die Geschichte nimmt ihren Lauf und heute – mehr als 20 Jahre später – ist Kerstin Schweighöfer etablierte Auslandskorrespondentin in den Niederlanden. Für den Deutschlandfunk und andere deutsche Medien hat sie viel berichtet über Kühe, Kiffer und Kalvinisten. Jetzt ist ein Buch daraus geworden, in dem Schweighöfer ihre persönliche Geschichte mit Wissenswertem und Hintergrundinformationen über „den Holländer“ verbindet. Britta Behrendt traf dieRead More
1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Alexej von Jawlenski: Große Meditation V. (Alle Folgen hier). Einunddreißigste Ausfahrt Bei diesem Bild, der „Großen Meditation V“ des Alexej von Jawlenski, stößt mein ästhetisches Sehen an seine Grenze. Ohne das, was ich über die Umstände seiner Entstehung weiß, bliebeRead More

Posted On März 6, 2013By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Nicht das Wahre 1 bild / 100 worte „Wie es sich anfühlt, das Leben in der Mitte des Universums? Konzentrisch und steif und sündenschwer: Uns umtanzen Planeten, Sonne, Sterne; vollendete Kreise…“ Galileo Galilei stockt, trinkt Saft, greift wieder zum Stift: Verehrter Copernicus, weit lieber wär ich Cherokee geworden, tagsüber mit Pfeil und Bogen unterwegs, nachts mit meiner Squaw unter der Bärenhaut im Tipi, stattdessen: Gelobt seist du Bruder Feuer, gelobt Schwester Tod, usw., der Indianergesang unserer Zeit, nicht das Wahre, nicht einmal nahe dran. Mit viel Einsicht und Weisheit schriebstRead More
März2013
Das monatliche Preisrätsel - entschlüsseln Sie das Kreuzworträtsel und gewinnen Sie einen Buchpreis!Read More

Posted On März 6, 2013By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, LitMag-Lyrik

LitMag-Weltlyrik: Bei Dao

An einem Abzweig Vergangene Tage tadeln die Blüte des Augenblicks All die Nächte, die Frühlinge stolz machen rollen mit dem Gestein dahin Sie zerschlagen alles Glas im Traum Warum nur weile ich hier? Briefe aus der Lebensmitte verbreiten eine weite Wehmut Schuhe, die nie einen Zweifel kannten, wechseln Stümpfe oder ihre List Ohne jeden Plan schweife ich bei irgendeinem Konferenzbericht noch weiter in die Ferne Ich folge einer Partikel und biege ab Gemeinsam mit armen Seelen heiße ich an einem Abzweig das Abendlicht willkommen. Aus dem Chinesischen von Wolfgang KubikRead More

Posted On Februar 27, 2013By Senta WagnerIn Litmag, Porträts / Interviews

Vom 6. Literaturwettbewerb Wartholz

Das Sozusagen in der Literaturkritik – Bericht vom 6. Literaturwettbewerb Wartholz (22.–24.02.2013) in Anlehnung an den Vorbericht von Senta Wagner. Unter Umständen verstellen die Berge den Blick auf das Wesentliche oder aber sie tun das Gegenteil, sie umstellen es. Der Schnee hat zum Gefühl der Einbettung ein Übriges getan. Mit Literatur pur apostrophiert entsprechend der Literaturwettbewerb Wartholz sein Lesefestival, das in diesem Jahr zum sechsten Mal stattfand: Wartholz VI. Wir sind nicht in Klagenfurt. Wir sind in der kleinen niederösterreichischen Gemeinde Reichenau a. d. Rax (= hochalpines Plateau). Reichenau istRead More

Posted On Februar 27, 2013By Die RedaktionIn Litmag

CULTurMAG, Ausgabe vom 27.2.2013

Liebes CULTurMAG-Publikum, willkommen zur Doppelausgabe von LitMag und MusikMag.  Am Wochenende fand in der kleinen niederösterreichischen Gemeinde Reichenau a. d. Rax der 6. Literaturwettbewerb Wartholz statt. Senta Wagner war für uns dabei. In den „Petits riens“ denkt Wolfram Schütte nach über den neuesten alarmistischen Piratenstreich des Frank Schirrmacher und die Reaktion darauf von Joachim Roloff im Merkur; die Sprachreinigung am historischen Sprachleib bei deutschen Kinderbüchern – und über den bekannten spanischen Schriftsteller Javier Marias, der Lesern seiner seit zehn Jahren in der Sonntagausgabe von El Pais erscheinenden Kolumne die „rhetorischeRead More
Wolfram Schütte über den neuesten alarmistischen Piratenstreich des Frank Schirrmacher und die Reaktion darauf von Joachim Rohloff im Merkur; die Sprachreinigung am historischen Sprachleib bei deutschen Kinderbüchern – und über den bekannten spanischen Schriftsteller Javier Marias, der Lesern seiner seit zehn Jahren in der Sonntagausgabe von El Pais erscheinenden Kolumne die „rhetorische Frage“ vorgelegt hat, ob er noch weiterhin seine Kolumne schreiben solle. Angstattacke Ob der ein- & ausfallsreiche FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher mit seinen jeweils alarmistischen Büchern recht hat & ob er als Journalist, dem kein helfender Lektor beim Blessing-VerlagRead More

Posted On Februar 27, 2013By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Peter Buwalda: Bonita Avenue

Eine „Great Dutch Novel“ – Mit einem starken Debüt, in dem er den mitreißenden Aufstieg und Fall einer Familie beschreibt, betritt der Niederländer Peter Buwalda die internationale Literaturbühne – und wird dafür schon jetzt mit den Größten seiner Zunft wie Jonathan Franzen oder Patrick Roth verglichen. Von Karsten Herrmann Im Mittelpunkt von „Bonita Avenue“ steht Siem Sigerius, ein Charakterkopf mit Ecken und Kanten: Als niederländischer Judo-Meister und brillanter Mathematiker hat er es zum hoch geachteten Rektor der Tubantia University in Enschede gebracht und wohnt mit seiner Familie in einem gemütlichenRead More

Posted On Februar 27, 2013By Doris WieserIn Bücher, Litmag

Evelio Rosero: Gute Dienste

Verruchte Priester in Bogotá – Der neue Roman von Evelio Rosero (*1958, Bogotá) mit dem Titel „Gute Dienste“ ist in Wirklichkeit schon etwas angestaubt. Er erschien ursprünglich 2001 in Kolumbien und wurde 2006 vom spanischen Tusquets Verlag wiederaufgelegt. Bei uns kam er erst nach Roseros hochkarätigem „Zwischen den Fronten“ (2008) heraus und ist mit Vergleich zu diesem ein enttäuschender Abstieg. Besser hätte ihm bekommen, als vielversprechende Vorankündigung auf die späteren Werke des Autors gelesen zu werden. Von Doris Wieser Ein buckliger junger Mann namens Tancredo betreut die Armenspeisungen einer KirchengemeindeRead More

Posted On Februar 27, 2013By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

Eveline Hasler: Mit dem letzten Schiff

Verzweifle nicht an dieser Welt –  Ein Roman über gute Amerikaner und mutige Schweizer. Carl Wilhelm Macke hat ihn gelesen. „Die Amis“ – das wird im deutschen Alltagsverständnis immer noch mit einem leichten, manchmal auch unüberhörbar negativen Unterton gesagt, wenn von ‚den Amerikanern‘ die Rede ist. Entweder sind ‚die Amis‘ für alle möglichen politischen Schweinereien rund um den Globus verantwortlich: Variante ‚links‘. Oder ‚die Amis‘ zerstören mit ihrem ‚Way of life‘ die über viele Generationen gewachsene traditionelle europäische, genauer deutsche Alltagskultur: Variante ‚rechts‘. Ganz genau kann man zwar nicht dasRead More

Posted On Februar 27, 2013By Michael ZellerIn Litmag, Zellers Seh-Reise

Michael Zellers Seh-Reise (30): Carl Schuch

1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Carl Schuch: Stillleben mit Zinnkrug. (Alle Folgen hier). Dreißigste Ausfahrt Mitte der achtziger Jahre sah ich im Lenbachhaus in München die Ausstellung eines Malers, der für mich bis dahin gerade nur ein Name gewesen war: Carl Schuch. Seine Bilder machtenRead More

Posted On Februar 27, 2013By Anne KuhlmeyerIn Bücher, Litmag

Hans Zengeler: Die größte Liebe aller Zeiten

Erinnerungen, ach – Hans Zengelers zweiter Band der Bloch-Trilogie ist gerade im VAT Verlag André Thiele erschienen. Anne Kuhlmeyer hat sich berauschen lassen. Josef Bloch und seine Alter-Egos sind in einem absolut zuverlässig und perfekt: im Scheitern. Das ist das, was er wirklich im Griff hat, der Josef. Dabei ist es nicht so, dass er nicht ständig auf der Suche nach Anerkennung und Ruhm wäre. Aber wenn es damit nichts wird, dann eben nicht, kann er sich mit bitterer Selbstironie eingestehen. Da ist man doch mit dem Scheitern besser dran.Read More

Posted On Februar 27, 2013By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Der  Himmel über Aleks Scholz 1 bild / 100 worte Zahlreiche Leserzuschriften erreichten uns nach dem letzten URknall, mit der Frage: Wer sind denn nun diese geheimnisvollen, aber doch attraktiv wirkenden „rübis“ & „stübis“? Sind es Männer, Frauen, Dämonen, kleine nervige Hunde? Wer Hunde liebt, den nerven sie nicht, der sagt gelassen nur: Sie freut sich dich zu sehen! Ja, ja, und mein Hosenbein in ihrer Schnauze? Interpretationssache. WAU WAU WAU. Bitte? Geh weg, du HÄSSLICHKEIT, stör unsere Hunderunde nicht. – Wer RÜBIS kennt, der weiß, dass diese feinsinnige EntitätRead More