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Paradies-Tour für Bücherfreunde Im XL-Format führt ein opulenter Bildband durch die schönsten alten Bibliotheken der Welt. Alf Mayer hatte Gelegenheit, sich ein Vorexemplar anzusehen. In diesem Buch kann man sich verlieren. Es ist passend, dass der Mann, der für dieses teuflisch verführerische Prachtbuch indirekt das Samenkorn legte, in Fontanellato nahe Parma in jahrelanger Arbeit das weltgrößte Labyrinth gebaut hat, von dem er bereits seit seiner Kindheit träumte: im Museumsareal La Masone. Der Verleger und Designer Franco Maria Ricci, besonders durch seine ab 1982 erscheinende Kunstzeitschrift FMR bekannt geworden, war der erste große Arbeitgeber des 1953Read More
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  Elke Auer NEW YORK I feel you // NEW YORK Field View   Alle Bilder wurden im Februar, März und April 2017, von Elke Auer während eines dreimonatigen Aufenthalts in New York, im Rahmen eines vom Bundeskanzleramt Österreich ermöglichten Stipendiums für künstlerische Fotografie, aufgenommen. Alle bis auf das Foto des New York Times Artikels mit dem Titel „Manhood in the Age of Trump” das von Toni Kochensparger gemacht wurde. Toni Kochensparger ist eine in New York lebende Poetin und Performerin aus Ohio und gemeinsam haben die Künstlerinnen Anfang JuliRead More
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Posted On Juli 21, 2018By Markus PohlmeyerIn Litmag, News, ReiseMag 2018, Specials

Markus Pohlmeyer: Reisender Dichter

    Markus Pohlmeyer Reisender Dichter Culturmag-Leser kennen Markus Pohlmeyer als Essayisten; das ReiseMag 2018 freut sich nun, ihn als Dichter vorzustellen, als Reisenden, der seine Eindrücke in lyrischen Schnappschüssen festhält. Die vier Gedichte, die wir unten vorstellen, erschienen allesamt im Igelverlag in dem Lyrikband: Als ich zu den Sternen ging (2016). Wir danken Autor und Verlag für die freundliche Erlaubnis zum Nachdruck.  Read More
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  Joanna Kopp: Südamerikanisches Tagebuch Die erste große Reise durch die Welt: Ein besonderer Moment – und im ganzen Leben nicht mehr wiederholbar. Wir haben Joanna Kopp, die nach ihrem Matura-Abschluss nach Südamerika gefahren ist, gebeten, uns Ausschnitte aus ihrem Tagebuch zur Verfügung zu stellen. Joanna kommt aus dem Tessin, der italienischen Schweiz, ihre Eltern sind Deutschschweizer. Die Einträge zur ersten Etappe ihrer Reise, eine Tour durch Patagonien, hat sie freundlicherweise für uns aus dem Italienischen ins Deutsche übersetzt. 20.02.2018 – Buenos Aires (ARGENTINIEN) Wow, ich bin in Buenos Aires!Read More
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  A Country for Old Men von Brigitte Helbling     Im Januar 2018 waren sie überall, oder es kam mir so vor. In Cafés, in Theatern, in Ausstellungen, an den Hauswänden… Es war nicht so, als hätte es sie davor nicht gegeben. Sie waren nur augenfälliger, sie nahmen weit mehr Raum ein. Lag es daran, dass mein Farsi endlich einigermaßen alltagstauglich war? Schließlich waren diese alten Männer immer schon da gewesen, genauso wie der Staat, für den sie einstanden, ob aus Notwendigkeit oder aus Überzeugung, der ihnen einen gewissenRead More
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Posted On Juli 21, 2018By Michael HoeflerIn Litmag, ReiseMag 2018, Specials

Michael Höfler: Gedankenreisen

    Michael Höfler Gedankenreisen: die besten Destinationen im Körper   Die Welt entsteht im Kopf; du bist, was du denkst; und Gedanken machen das Erleben zur Welt, die dir gefällt. Beim Reisen sind es 1. vorher die Gedanken, wie der Urlaub dem Anspruch der „schönsten Zeit des Jahres“ genügen kann, 2. währenddessen Gedanken, ob dies gelingt, und 3. danach die Gedanken, wie es, wenn nicht diesmal, dann aber beim nächsten Mal zu bewerkstelligen ist. Wo sich also beim Reisen so viel um Gedanken dreht, warum nicht gleich Gedanken zumRead More
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Die Reise als Aufbruch zu sich selbst, Die Reise als Heimkehr in Wehmut und Zorn, Die Reise als Exkursion ins Ungewisse, Die Reise als geplante Unternehmung. Primärtexte von Georg Büchner, Heinrich Heine, Joseph Conrad, Moritz Busch –vorgeschlagen von Frank Goehre, Krimi- und Drehbuchautor und regelmäßiger Beitragender bei Culturmag. Für unser ReiseMag schrieb Goehre über Raymond Roussell. Mehr zu Frank Goehre findet sich auf seiner Homepage.   Georg Büchner, 1813 – 1837 Die Reise als Aufbruch zu sich selbst Den 20. ging Lenz durch´s Gebirg. Die Gipfel und hohen Bergflächen imRead More
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Posted On Juli 21, 2018By Peter MuenderIn Litmag, ReiseMag 2018, Specials

Peter Münder unterwegs mit Paul Theroux

  Peter Münder „Ich brauche kein Aspirin – ich fahre nach Indien!“ Mit seinen pittoresken Railway-Reportagen „The Great Railway Bazaar“ (1975) und „The Old Patagonian Express“ (1979) war der amerikanische Autor Paul Theroux, 77,  schnell zum Kult-Autor avanciert. Dann erkundete er 1982 entlang der britischen Küsten „The Kingdom by the Sea“ per Bahn sowie wandernd und wurde in englischen Medien heftig wegen polemischer Verzerrungen und  düsterer  Untergangs-Szenarios kritisiert. Nach diversen Afrika- Reisen („Dark Star Safari“, „Last Train to Zona Verde“) und  seiner Pazifik-Exkursion mit  einem  zusammenklappbaren Faltboot („The Happy Isles ofRead More
N.N. : Elektrisches Leuchtfeuer, Helgoland

Posted On Juli 21, 2018By Redaktion CMIn Litmag, ReiseMag 2018

Reiselust & Primärtext: Lady Travellers

  Gertrude Bell, Vita Sackville-West, Mary Henrietta Kingsley, Freya Stark, Maud Parrish, Alexandra David-Néel: LADY TRAVELLERS Vorgeschlagen von Anna Schloss, Verlagslektorin beim Verlagshaus Römerweg und Herausgeberin diverser Lyrik- und Prosaanthologien, u. a. zu Ödön von Horvath, Henry David Thoreau, Anton Tschechow. Gertrude Bell (1868 – 1926) … wie die Eisenringe zerspringen, die um dein Herz geschmiedet waren Wer in einem komplizierten sozialen Gefüge aufgewachsen ist, erlebt selten einen Moment solch überschwänglicher Freude wie am Beginn einer kühnen Reise. Die Pforte des ummauerten Gartens springt auf, die Kette am Eingang zum geschützten Raum wird heruntergelassen, unsicher blicktRead More
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Otto E. Ehlers vorgeschlagen von Christian Y. Schmidt, dessen Protagonist in seinem postdadaistischen Roman „Der letzte Hülsenbeck“ – Rezensionen von Georg Seeßlen und Dietmar Dath hier und hier – selbst ein Reiseschriftsteller ist, der irgendwann die Lust am Reisen verlor und meistens nur noch virtuell unterwegs war, was aber zu Hause in den Redaktionen nicht auffiel. Einmal trifft er auf einer Berliner Party den Redakteur, der ihn betreut hat. Die Stelle geht so: „Ich war den Typen gerade losgeworden, da kam schon der nächste an. Es war Richard Rössiger, der Redakteur eines populärenRead More
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  Please do not shoot the pianist! Vorgeschlagen von Alf Mayer, Journalist & Literaturkritiker, Autor des Ed McBain-Readers „Cops in the City“ (zusammen mit Frank Göhre) und CrimeMag-Redakteur, lebt in Bad Soden am Taunus. „The youth of America is their oldest tradition. It has been going on now for three hundred years“, lautet einer der berühmten Aphorismen von Oscar Wilde (1854 – 1900). Zwei Mal war er in Amerika; die erste Reise, 1882, dauerte ein Jahr. Er gab dabei 140 „Lectures“. Walter Satterthwait nutzte diesen Stoff 1991 für seinen Kriminalroman „Wilde West“ (dtsch: OscarRead More

Posted On Juli 6, 2018By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

When I grow up When I grow up, I want to be Mary Beard. When I grow up, I want to be Henrietta Swan Leavitt. Wenn ich mal groß bin, will ich zum Mond fliegen. Wie der kleine Bär in einer Pappschachtel. Nur als große Bärin. Wenn ich mal groß bin, will ich das Gewicht unten halten können. Durchlässig sein. Und der eine Punkt. Wenn ich mal groß bin, will ich nicht nach Brasilien, Mumbai oder Kapstadt. Aber in die Antarktis. Nach Sibirien. Zum großen Teleskop auf der Chilenischen Hochebene.Read More
Sommer 2018
Das Sommerrätsel widmet sich der poetischen Prosa eines zeitgenössischen Schweizer Dichters. Finden Sie das Lösungswort im Wortgitter und gewinnen Sie einen Buchpreis!Read More
Frühling 2018 Auflösung
Die richtige Lösung eingesandt und einen Buchpreis gewonnen hat Thora Aretz aus Köln. Herzlichen Glückwunsch!Read More
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Posted On Juni 8, 2018By Stella SinatraIn Allgemein, Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild (etc.) 1 bild / 100 worte Und wie, fragten wir uns nie, funktioniert das „Sehen“ eines selbstfahrenden Autos? Neulich erfuhren wir die Antwort einfach so, und das machte uns froh. Eigentlich verblüfft machte es uns, was sich aber nicht reimt wie zB bei Dr. Seuss, dessen Bücher im Deutschen super-holprig übersetzt sind, sorry, während sie im Englischen flattern und flirtzen wie die Raumkapsel in 2001. ITEM. Auto, selbstfahrend, sieht Dame, über Straße sich bewegend – doch HALT: Was es „sieht“, ist eigentlich: BildRead More
Bild: Christian Rudolf Noffke

Posted On Juni 3, 2018By Ute CohenIn Litmag, News, TABUMAG

Ute Cohen: Editorial TABU-Mag

Wollt ihr das totale Tabu? Ende der Achtziger: Das Tabu befindet sich im gesellschaftlichen Niedergang. Seit Jahrzehnten siecht es vor sich hin. Nach dem Einzug des Rock’n’Roll in Europa versetzten ihm die Achtundsechziger endgültigen einen Nackenschlag. Es folgte ein Abgesang auf Ordnung und Regelwerk. Punk und Postpunk versetzten der Zukunft einen Tritt in den Hintern. Fortan vegetierte das Tabu nur noch als Spiel vor sich hin. Bei Spieleabenden vergnügten sich die Prä-Millenials en privé mit der Erklärung von Tabubegriffen wie „Eisbär“. Ein Zähl- und ein Quietschmeister wachten gestreng über dieRead More
Bild: Christian Rudolf Noffke

Posted On Juni 3, 2018By Barbara WeitzelIn Allgemein, Litmag, TABUMAG

Barbara Weitzel: Von der Unantastbarkeit

  Barbara Weitzel: Von der Unantastbarkeit Woher das Wort Tabu kommt, was echte Tabus sind und warum wir sie brauchen Der Instagram-Star Pamela Reif sagt: „Nur wenn Unterwäsche-Shootings anstehen, sind Sündentage tabu.“ Harvey, Irma, Nate und Maria sind als Namen für Wirbelstürme tabu. Ein Osterfeuerplatz ist tabu für Strauchschnitt. Und der Seitenstreifen ist tabu. Diese vier „Nachrichten“ konnte man Mitte April lesen, wenn man bei Google „tabu“ eingab und nach News suchte. Außerdem gibt es Klettergipfel, die „vorübergehend tabu“ sind sowie Themen, die nach Ansicht vieler Menschen tabu sind. DazuRead More
Bild: Christian Rudolf Noffke
Iris Boss: Zwischen Cannes und „Kann-nicht-mehr“ Als Schauspielerin muss ich vor allem eines darstellen: Eine Gewinnerin. Warum man beim Kaschieren seiner Schwächen und Ausblenden der weniger guten Zeiten aufpassen muss, nicht als Mensch zu scheitern, und warum Scheitern überhaupt so ein großes Tabu ist im Schauspielberuf. „ErfolgREICH“ heißt „gescheitert“ „Also, ich verfolge dich ja immer bei Facebook und so. Sieht ja echt gut aus, dein Weg! Sehr engagiert, eine erfolgreiche Karriere, könnte man direkt neidisch werden…“ Ich sitze mit Daniel, einem Ex-Kommilitonen, in einer Weddinger Szenekneipe. Wir haben uns geradeRead More
Bild: Christian Rudolf Noffke

Posted On Juni 3, 2018By P.B. FuchsIn Litmag, News, TABUMAG

P.B. Fuchs: No Escape

P. B. Fuchs: No Escape „Wer vorgibt, den Tod nicht zu fürchten, lügt!“, sagt Rousseau. Sie hätten keine Angst, sagen mir Freunde, die ich befrage. Lügen sie mich an? „Alle sprechen sie, als hätten sie noch Zeit, selbst wenn sie wissen, sie könnten bereits jetzt und jetzt keine mehr haben…“ (Hendrik Jackson, Panikraum) „Warum sollte man vor etwas Angst haben, was unumgänglich ist?“ oder „Vorher war man schließlich ein Nichts, und danach ist man das eben auch: ein Nichts.“ Gängige Antworten, wenn ich weiter insistiere. Nihilismus. Nichts als „kalte Masse“Read More
Bild: Christian Rudolf Noffke

Posted On Juni 3, 2018By Caroline EliasIn Litmag, News, TABUMAG

Caroline Elias: Es ist nicht ansteckend!

Caroline Elias: Es ist nicht ansteckend! Die Frau kauert mit einem Dutzend Plastiktüten am südlichen Ende des Kottbusser Damms. Eisiger Wind pfeift. Sie sitzt auf dem Bürgersteig und hält einen dampfenden Kaffeepott in den Händen, den ihr ein Mann gereicht hat. Er versucht, trotz Rush hour mit ihr ins Gespräch zu kommen. Nach einem kurzen Wortwechsel wird sie laut, schimpft und schreit. Passanten bleiben stehen. Der Mann geht weiter, als wollte er nicht mit ihr in Verbindung gebracht werden. Dann kehrt er zurück, möchte das Gespräch fortsetzen. Sie aber pfeffertRead More
Bild: Christian Rudolf Noffke

Posted On Juni 3, 2018By Lars HartmannIn Litmag, TABUMAG

Lars Hartmann: Tabus

Lars Hartmann: Tabus. Eine kleine ästhetische Phänomenologie eines vertrackten Phänomens Fürs Betrachten von Photographien existiert in dieser Stadt ein schöner Ort namens c/o Berlin. Die Institution ist im ehemaligen Amerika-Haus am Bahnhof Zoo untergebracht. Dorthin spazierte ich Anfang des Jahres und traf mich mit einer Begleiterin. Von Joel Meyerowitz, einem US-Amerikanischen Künstler der Streetphotography, sahen wir uns die Retrospektive Why Color? an. Wir schlenderten durch die Räume, schauten, erzählten: ohne Frage beeindruckende Photos, teils mit viel Witz aufgenommen, ungewöhnliche Perspektiven, alles das also, was ich an Photographien schätze. In einemRead More
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Posted On Juni 3, 2018By Alf MayerIn Litmag, TABUMAG

Alf Mayer: Egon Schiele

Auf immer gebrandmarkt? Jetzt am 31. Oktober 2018 ist er einhundert Jahre tot. Noch immer verkürzen die gängigen Zuschreibungen Egon Schiele gerne zu einem Pornografen. Alf Mayer hat zwei Bücher dagegen gelesen. Frühstück, zufälliger Blick: Der fast obszön statt schön auf Models schielte, ganz genau hinsah (Vorn.) – das Rätsel „Kreuzweise Nr. 1547“, Februar 2018 im „stern“, Frage 25 senkrecht. Ich kann es kaum fassen, als ich die vier Buchstaben zur richtigen Lösung kombiniere. Sie lautet: EGON. Noch hundert Jahre nach seinem Tod wird im ganz normalen Alltag Egon Schiele als obszönerRead More
Bild: Christian Rudolf Noffke

Posted On Juni 3, 2018By Roland OsswaldIn Litmag, TABUMAG

Roland Oßwald: Weltmeister

Roland Osswald: Auf 50 Jahre angelegt In einem Land, in dem es als Partygag eine Lampe aus Knochen mit einem Schirm aus menschlicher Haut gegeben hat, wo Ärzte an lebenden Menschen gewissenlose und rassistische „Experimentalmedizin“ betrieben haben, die Vergasung von Millionen im Buche steht, mit Leichenbergen, die mit Baggern in Massengräber geschaufelt werden mussten; einem Land, in dem der Tod ein Meister ist, in einem solchen Land über Tabus zu sprechen und zu schreiben, ist eine schwer zu bewältigende Aufgabe. Meyers Großes Taschenlexikon schreibt: „Die Funktion von Tabus ist es,Read More
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Posted On Juni 3, 2018By Wolfgang WagnerIn Litmag, News, TABUMAG

Wolfgang Wagner: Blinde Flecke und Neurosen

Wolfgang Wagner: Blinde Flecke und Neurosen Dies wird keine Reflexion über „Deep Throat“. Nur zwei Anmerkungen dazu: „Wenn in den heutigen Sexfilmen das pornographische Element vorherrscht, so deshalb, weil sie in einer sexuell unterdrückten Gesellschaft produziert werden. Der enorme finanzielle Erfolg der harten Pornofilme läßt sich nicht anders erklären.“ (Vogel spricht von den frühen 70er Jahren – siehe unten, S. 220) Ich erinnere mich, an die sonderbar aufgeräumte Stimmung bei der Wiederaufführung von „Deep Throat“ im ausverkauften Grazer Rechbauerkino in den 90ern. Ich erinnere mich auch an den auffallend hohenRead More
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Posted On Juni 3, 2018By Annekathrin KohoutIn Litmag, TABUMAG

Annekathrin Kohout: Die Räume der Nonkonformisten

  Annekathrin Kohout: Die Räume der Nonkonformisten (Gehäus, Tonne, Dachkammer, White Cube) – und der Safe Space Üblicherweise nehmen Menschen einen gewissen Anteil an ihrer Außenwelt, an der Gesellschaft, der Politik oder der Kultur. Meistens sind sie eingebettet und integriert in gängige Abläufe, sie kennen und befolgen Regeln, die besagen, wie man sich zu verhalten hat – oft einfach aus Bequemlichkeit, um als ‚normal’ zu gelten oder nicht aufzufallen. Sehr lange gehörte es zur Legendenbildung um den Künstler, seine Sonderstellung zu betonen, die darin bestand, sich von der Außenwelt abzuwendenRead More
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Posted On Juni 3, 2018By Agata NorekIn Litmag, News, TABUMAG

Agata Norek: Die „Schutzschilde”

Agata Norek: Enttabuisierung durch Kunstobjekte – Die „Schutzschilde” Es gibt Tabus, die man aus Rücksicht auf Andere, gleichzeitig aber auch zur eigenen Sicherheit besser weder anschauen noch ansprechen sollte. Wenn möglich, wäre es am besten, wenn man von ihnen gar nicht hörte oder wüsste. So wie es die drei berühmten japanischen Affen, die ihren Ursprung in einem japanischen Sprichwort „Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen“ haben, symbolisieren. Wenn diese drei Affen in diesem Augenblick an die gleichen Tabus denken würden wie ich, so würde ich mich ihnen solidarisch anschließen undRead More