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Der Name der Rose und all der andern Nicht nur als eines der schönsten Weihnachtsgeschenke 2018 geeignet: Alf Mayer über „Die verlorenen Wörter“ von Robert Macfarlane & Jackie Morris in der von Judith Schalansky herausgegebenen Reihe Naturkunden. Nomina si pereunt, perit et cognitio rerum, heißt es bei Carl Linnaeus: „Mit den Namen vergeht auch die Kenntnis der Dinge.” Ulrich Baron, hier in diesem Special mit einem schönen Text vertreten, hat mich darauf hingewiesen. „Breitband“, dieses Wort nahm 2007 das „Oxford Junior Dictionary“ neu in seine Seiten auf, gleichzeitig wurden mehrere Worte des Naturlebens gestrichen. DieRead More
1. Der Unfall Er hätte tot sein können. Eine Baustelle auf der Landstraße. Eine mobile Ampel auf Rot. Ein wartender Lastwagen. Nebel. Der Wagen traf mit der rechten Seite ungebremst auf den Lastwagen, ein Kotflügel löste sich sofort – Lack und winzige Metallteile stoben in den Nebel hinein und erinnerten im Widerschein des flackernden Rücklichts für einen Sekundenbruchteil an festlichen Zauber –, krachte gegen eine Leitplanke, überschlug sich, flog an dem etwas nach vorne geschobenen Lastwagen vorbei, drehte sich um die eigene Achse, schlitterte über die Straße, wobei die Fahrertür anRead More
In der Verlustzone Namibische Perspektiven auf die DDR und die Volksrepublik Polen – von Bruno Arich-Gerz Der DDR und der Volksrepublik Polen trauern heute nur noch verschrobene Ostalgiker, Kommunismus-Apologeten und ehemalige Parteifunktionäre der SED oder der PZPR (der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei) nach. Als Verlust begreift außer ihnen niemand mehr das Ende der beiden von der Sowjetunion am Gängelband gehaltenen Staaten. Könnte man meinen. Und damit irren, denn dem gängigen Narrativ zweier in den 1980er Jahren zunehmend in die Defensive gedrängten, von Oppositionsbewegungen angefochtenen und angesichts einer defizitären Versorgungslage mit LegitimationsproblemenRead More
Ich hatte einmal einen Schulweg. Und der ging so: Aus der Haustür, durch die Gartenpforte, links zu den Garagen. Rauf aufs Rad, Abfahrt runter rechts auf die alte Kopfsteinpflasterstraße. Links und rechts Bauernhöfe und Hausweiden, Baumschule, Tischlerei und ein Kastanienhain, unter dessen Blätterdach ein ausgebranntes Tanzlokal Jahre lang darauf gewartet hatte, durch ein vielstöckiges Punkthaus ersetzt zu werden. Am Ende der Straße links, an Mehrfamilienhäusern vorbei, bis die Hausweiden und auch die Wohnbebauung endeten. Weiter über eine beschrankte Bauernstraße und danach an einem kleinen Industriekomplex vorbei rechts in die StraßeRead More

Posted On November 4, 2018By Bodo V. HechelhammerIn Specials, Verlust-Special 2018, Verlust-Special UNO

Wo ist Harry Palmer?

Ein kurzes Bekenntnis zu Deightons Agentenfigur   – von Bodo V. Hechelhammer Wer an Agentenfilme denkt, dem kommen als erstes die James Bond-Verfilmungen in den Sinn. Kein Wunder. Seit 1962 wurden inzwischen 24 Filme sehr erfolgreich produziert, vermarktet und erst vor wenigen Wochen die 25. Folge für 2020 angekündigt. Bonds Schöpfer, der britische Schriftsteller Ian Fleming, hatte den MI6-Agenten mit seinem berühmten Roman Casino Royale bereits 1953 erdacht. Insgesamt schuf der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter Fleming bis zu seinem Tod 1964 zwölf Romane und neun Kurzgeschichten über 007. Als alle seine originalen Bond-Geschichten verfilmtRead More
Die Nacht, in der ich fliegen konnte von Bodo V. Hechelhammer   In Erinnerung an meinen viel zu früh verstorbenen Freund Frank Wilhelm (1968-2018) Es war eine dieser warmen Nächte, die es nur früher gab. Am Himmel zeigten sich voller Ungeduld die ersten Sterne und begannen im Angesicht des Vollmonds selbstbewusst zu pulsieren. Vom fernen Wald war das leise Zirpen der Grillen noch immer zu hören. Die schwüle Luft roch nicht nur, nein, sie schmeckte nach Sommer. Diese Nacht umrahmte die Realität, machte sie zu einer unwirklichen Szene. Gleich einemRead More
  Der leere Spiegel Für die westliche Kultur mit vielen Verlustgefühlen behaftet, wird im Zen das spirituelle Erwachen traditionell als Satori bezeichnet. Jan Hendriksson versucht, das für uns Westler zu übersetzen.     Satori zu erfahren bedeutet, zum Ursprung allen Lebens zurückgekehrt zu sein und tiefe Einsicht in die wahre Natur aller Dinge erfahren zu haben.  Wenn du es erfährst, bedeutet das für dich: Du kannst nicht sterben, weil es kein Ich gibt, das sterben kann. Du warst, bevor du geboren wurdest. Durch das Erlebnis des Satori ist dein Glaube dahin.Read More
Fantasyland – Die Geschichte Amerikas neu erzählt Textauszug aus dem Buch von Kurt Andersen Das amerikanische Expe­riment, die Fleischwerdung der großen aufklärerischen Idee von der intellektuellen Freiheit, die besagt, dass jeder Einzelne frei ist zu glauben, was auch immer er oder sie will, hat sich zu etwas ausgewachsen, das wir nicht mehr im Griff haben. Dieser Ultra­-Individualismus war von Anfang an tief mit epischen Träumen verknüpft, manchmal auch mit epischen Fantasien – jeder ein­zelne Amerikaner, jedes Individuum aus Gottes erwähltem Volk, schuf sich sein eigenes, maßgeschneidertes Utopia, jeder von unsRead More
„Die Welt ist unser aller Haus“ Diesen wunderbaren Satz sagte die Philosophin Frigga Haug. Er stellt so umfassend dar, wie bedeutsam es ist, dass sich unsere Gesellschaft als Gemeinschaft – als Welt-Haus-Gemeinschaft – versteht, weil der Individualisierung natürliche Grenzen gesetzt sind, dass wir  ihn zum Motto unseres Story-Specials gemacht haben. Zuerst möchte ich (Anne Kuhlmeyer, Kuratorin des Specials und Redakteurin bei CULTurMAG) Else Laudan zu Wort kommen lassen, denn sie war es, die uns den Satz weiterschenkte. Lesen Sie dazu ihr Essay „Die Welt ist unser aller Haus“. Kleine undRead More
Bauarbeiten Wenn die Welt unser Haus ist, müssen wir sie wie ein Haus erhalten, Schäden beheben, vorsorgen, Konflikte konstruktiv lösen. Es ist eine Metapher, die Hoffnung, Sorgen und Nöte verdeutlicht. Die Hoffnung, Gesellschaft gemeinsam zu machen, so gerecht und ausgewogen, dass sie für uns alle ein gut bewohnbarer Lebensraum sein könnte: ein Haus für alle. Die Sorge, dass wir Menschen der Welt, unserem Haus, längst irreparable Schäden zugefügt haben durch Raubbau an der Natur. Das Dach ist leck, die Mauern morsch. Was tun? Die Not der Umstände, dass unser HausRead More
Treppen Nebenan im Treppenhaus wohnt diese schöne Transe, mit der ich vor knapp zwanzig Jahren mal auf einer Tanzfläche geknutscht habe. Er ist eine wirklich schöne Transe, so schillernd, wie man sie selten sieht. Er ist fast zwei Meter groß, hat breite Schultern und schmale Hüften, lange Beine und sogar eine Art Taille. Die kurzen Haare sind platinblond gefärbt, sie haben die gleiche Farbe wie seine Perlenketten, er trägt meistens hellgraue Kleider und silberne Schuhe, und seine Hände sind elegant geschnitten wie Frauenhände und gleichzeitig groß und stark wie Männerhände.Read More
Zimmer Hätten wir Ani nicht reingelassen, wäre Sam nicht ertrunken. Zumindest nicht an diesem Tag. Aber realistisch gesehen, hätte Ani auch Zola nie getroffen. Die einen kommen, die anderen gehen. Ob ein Dienstag ein guter Tag fürs Ertrinken ist? Keine Ahnung. Gibt es gute Uhrzeiten? Besser als andere? Kündigungen, Krankheiten, Ertrinken: Gibt keinen guten Tag dafür. Reicht ja, drei Minuten wegzuschauen. Mal darüber nachgedacht, was man alles in drei Minuten betrachten kann? So gesehen … Als Ani mit Sam 2015 über Wien nach München kam — dort am Bahnhof: BürgerRead More

Posted On August 1, 2018By Uta-Maria HeimIn Litmag, Specials, Story-Special 2018

Story: Uta-Maria Heim: Oskars Quartett

Wald Der Quälgeist wohnt im Walde. In einer längst verlassenen Hütte aus alten Köhlerzeiten. Tritt man ein, merkt man nur einen unaustreibbaren Modergeruch, sonst nichts. Kleiner als die kleinste Maus, unsichtbar selbst einem nahe gebrachten Auge, drückt sich der Quälgeist in einen Winkel. Nichts, gar nichts ist zu merken, ruhig rauscht durch das leere Fensterloch der Wald. Wie einsam ist es hier und wie kommt dir das gelegen. Hier im Winkel wirst du schlafen. Warum nicht im Wald, wo frei die Luft geht? Weil du nun schon hier bist, gesichertRead More

Posted On August 1, 2018By Gudrun LerchbaumIn Litmag, Specials, Story-Special 2018

Story: Gudrun Lerchbaum: Wohin

Weg Du bist dann dort weg. Hast es nicht mehr ausgehalten, hast den Rucksack gepackt und bist los. Kannst du nicht machen, haben sie dir nachgerufen. Keiner kann allein. Quer durch die Landschaft bis die Füße nicht mehr tragen und weiter. Die Straße entlang, den Schlaglöchern nach. In Schuppen schlafen. Von Dorf zu Dorf werden die Leute weniger, die dir nachsehen, dich warnen. Da ist nichts mehr, sagen sie.  Weitergehen. Bis niemand sich mehr vor die Tür wagt, bis keine Türen mehr da sind, keine Dächer und die Wände bröckeln.Read More

Posted On August 1, 2018By Gabriele HaefsIn Litmag, Specials, Story-Special 2018

Story: Gabriele Haefs: Mein Haus

  Hotel Mein Haus steht an der niederländischen Nordseeküste, es ist ein altes Hotel mit dem geheimnisvollen Namen Monsmarem. Naja, so geheimnisvoll ist der ja nicht, aber als ich zuerst davorstand und mir vorstellte, dass in diesem Haus einfach jedes Märchen wahr werden könnte, war ich noch sehr klein und die erste Lateinstunde lag weit in der Zukunft. Das Monsmarem ist ein viereckiger Kasten aus den 20er Jahren, aber nur von außen. Von innen ist er verwinkelt, verworren, verwunschen. Mit zehn habe ich mich in den Aufenthaltsraum geschlichen und wussteRead More

Posted On August 1, 2018By Anne GoldmannIn Litmag, News, Specials, Story-Special 2018

Story: Anne Goldmann: Dunkle Ecken

Dach Wenn das Haus fertig ist, sagt Eske, kommt der Tod. Hinter mir fährt die Schaufel knirschend in den Sand, rumpelt die Mischmaschine. Hinter ihr stehen die Söhne auf dem Gerüst vor dem Zubau. Nichts bleibt, wie es ist. Wieder rennen Kinder kreischend den Zaun entlang, der unsere Gärten trennt. Seit Jahren warte ich auf ein Wunder. Ich hasse das dumpfe Dröhnen des Stemmeisens, das ohne Not neue Wunden in die Wände schlägt und sie zum Zittern bringt, das Gebrüll des Bautrockners, den Zementgeruch feuchten Betons. Dann stapeln sich FarbeimerRead More
Keller Wir haben sie im Keller untergebracht. Wir mussten. Wir können sie nicht mehr in unserer Mitte dulden. Es sind 13 und sie leben ganz passabel da unten. Wir haben den Keller natürlich gestrichen, nicht nur die Wände, auch die Stahltüren ihrer Appartements. Ich sage lieber Appartements als Zellen. Das klingt nicht nur hübscher, die Räume sind es auch. Bequeme Betten und aparte Möbel wohnen darin, es gibt Computer, ohne Internet versteht sich, und separate Bäder. Die Klos haben eine Brille, anders als im Knast. Die 13 werden mit gesunderRead More
Kalt Ich hatte Freunde auf dem Land besucht. In der Nacht zuvor war die Temperatur unter Null gesunken. Während der Hinfahrt schien die Sonne und Bäume und Felder glitzerten. Der endlos blaue Himmel – nie könnte man einen so weiten Himmel in den Bergen sehen – und die Aussicht auf ein besonders schmackhaftes Mittagessen, das alles trug dazu bei, dass ich gut gelaunt ankam. Die Freunde sind gastfreundliche Leute, bei denen ich mich wohl fühle. Das Essen war köstlich. Anschließend, der Rotwein zum Essen hatte uns ein wenig träge gemacht,Read More
Fenster 30. April 1992, Hansestadt Kollwitz Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland Adriana Voinescu, dreizehn Jahre und dreihundertzweiunddreißig Tage alt, allein in der Küche im Erdgeschoss des achtgeschossigen Wohnblocks. Langer Jeansrock, noch aus Rumänien, so was trug hier keiner. Lieblings-T-Shirt in Pink mit Surfer, aus der Kleiderspende. Da kriegten sie gute Sachen her, aber es war gefährlich. So wie mit der hellblauen Cordjacke letztes Jahr. »Die gehört Katrin!«, hatte Nils in der Schule gesagt, gleich an ihrem zweiten Tag. Katrin war Nils’ ältere Schwester, das wusste sie nicht. Er nahm ihr die Jacke wegRead More

Posted On August 1, 2018By Else LaudanIn Litmag, Specials, Story-Special 2018

Story: Else Laudan: Zuständigkeit

Lesen & Putzen Sie muss dringend mal aufräumen. Dieses Obendraufleben, das sie sich angewöhnt hat, um nicht verrückt zu werden – zumal sie schließlich keine Spießerin ist, bei der man vom Fußboden essen kann, die auf Werbung hereinfällt und Hausarbeit als ihre naturgemäße Domäne betrachtet –, also das hat eben doch seine Grenzen. Hygienegrenzen. Oder so. Klar gibt es immer irgendwas Wichtigeres, was gerade anliegt – aber wenn es danach geht, würde sie tief im Müll hausen. Genial, aber versifft und verkommen. Nein, die Selbstachtung verlangt, dass sie gelegentlich fürRead More

Posted On Juli 21, 2018By Redaktion CMIn Allgemein, Editorial, Litmag, News, ReiseMag 2018, Specials

Editorial ReiseMag 2018

Editorial „Wir lesen, um uns Gedanken und Wissen anzueignen; Reisen ist ein Buch, das der Schöpfer selbst geschrieben hat, und es enthält höhere Weisheit als das gedruckte Wort des Menschen.“ Mary Shelley schrieb das auf einem ihrer Streifzüge durch Deutschland und Italien, 1842. Dieses ReiseMag kommt dreigleisig zu Ihnen. Zum einen versammelt es eine Galerie von Reisetexten, die mindestens hundert Jahre alt sind, und in vielem eben aufmerksamer als die heutige „Sharing“-Kultur. Zum anderen gibt es Einblicke „backstage“: die Lehrjahre einer Reiseschriftstellerin, ein Reisetagebuch, Porträts von Reiseautoren und eines Verlagshauses: derRead More

Posted On Juli 21, 2018By Frank GoehreIn Litmag, News, ReiseMag 2018, Specials

Frank Göhre über Raymond Roussel

  Der lang ersehnte Weg ins Paranoide   von Frank Göhre Vor 85 Jahren, in der Nacht vom 13. auf den 14. Juli 1933, verstarb im „Grand Hôtel et Des Palmes“ in Palermo der französische Wortspieler, Erfinder und Weltreisende Raymond Roussel. Frank Göhre, Krimi-Autor, Drehbuchschreiber und hochgeschätzter Culturmag-Mitarbeiter, berichtet über diesen sehr besonderen Reisenden.   „Er weist uns den langersehnten Weg ins Paranoide.“ (Salvador Dali) Er ist ein gut aussehender Mann Ende Vierzig. Ein schlanker Mann mit vollem Haar und sorgfältig gestutzten Schnäuzer. Zu einer weit geschnittenen grau in grauRead More
Joseph von Eichendorff Aus dem Leben eines Taugenichts vorgeschlagen von Jürgen Neubauer, Übersetzer, Autor, Reisender, wohnhaft in Mexiko. Aktuell erschienen: In Mexiko. Reise in ein magisches Land. 1. Das Rad an meines Vaters Mühle brauste und rauschte schon wieder recht lustig, der Schnee tröpfelte emsig vom Dache, die Sperlinge zwitscherten und tummelten sich dazwischen; ich saß auf der Türschwelle und wischte mir den Schlaf aus den Augen; mir war so recht wohl in dem warmen Sonnenscheine. Da trat der Vater aus dem Hause; er hatte schon seit Tagesanbruch in derRead More
  Um ehrlich zu sein… von Petra Reski   Um ehrlich zu sein: Die meisten von ihnen hielt ich für Kotzbrocken. Neulich habe ich nach langer Zeit wieder an sie gedacht, an die Starautorenriege, die Korrespondentenkoryphäen und die Ressortleiter, auf deren gramgebeugten Schultern die Last der westlichen Hemisphäre ruhte. An die Kriegsreporter, die nach jeder Rückkehr von der Pfütze berichteten, in die sie sich verdurstend geworfen hatten. Monumente des Journalismus. Mir war es scheißegal, dass sie den Nationalsozialismus, Vietnam und die Hitler-Tagebücher überlebt hatten. Ich wollte nur schreiben. Ich hatteRead More

Posted On Juli 21, 2018By Mary ShelleyIn Litmag, Primärtext, ReiseMag 2018

Reiselust & Primärtext: Mary Shelley

    Streifzüge durch Deutschland und Italien vorgeschlagen von Lothar Wekel, Verleger – mit seinen Reiseverlagen Corso und Edition Erdmann nebenan porträtiert von Alf Mayer in diesem ReiseMag. Die beiden üppig illustrierten Corso-Bände mit Mary Shelleys Streifzügen durch Deutschland und Italien sind in jeder Hinsicht ein Genuss. Als „Rambles in Germany and Italy“ erstmals 1844 veröffentlicht, waren sie das letzte erschienene Werk der Autorin von „Frankenstein, or The Modern Prometheus“ (1818). Die in einem literarisch geprägten Umfeld aufgewachsene Tochter des Schriftstellers William Godwin und der Frauenrechtlerin Mary Wollstonecraft hatte Zeit ihres Lebens mit schwerenRead More

Posted On Juli 21, 2018By Anke FeuchtenbergerIn Litmag, News, ReiseMag 2018, Specials

Anke Feuchtenberger: Der singende Maulwurf

    Der singende Maulwurf von Anke Feuchtenberger   Der singende Maulwurf ist ein grafischer Essay, der 2011 während eines Aufenthalts in der Villa Massimo in Rom entstand. Die Residenz der Künstlerin und Comic-Zeichnerin in Rom wurde ermöglicht vom Goethe-Institut Italien. Mehr über Anke Feuchtenberger findet sich auf ihrer Wikipedia-Seite. Am 1. September eröffnet „Tracht und Bleiche“, eine Altararbeit der Künstlerin für das LWL Museum in Münster.            Read More