Film/Fernsehen Category

Trailer im Kino sind toll. Deswegen gibt es jetzt auch bei uns die „Filmvorschau“ von Alf Mayer, die diesmal auch eine „Serienvorschau“ ist. Neues von Leonardo DiCaprio, dazu R.I.P.D, Longmire und Dexter. DiCaprio als Travis McGee  Dennis Lehane ist dabei, erneut für Leonardo DiCaprio ein Drehbuch zu schreiben. Der Film soll ganz simpel „Travis McGee“ heißen – mit Leonardo in der Hauptrolle. Es handelt sich um die Adaption des Romans „The Deep Blue Good-by“ (dt. als: Tausend blaue Tränen/Abschied in Dunkelblau) von John D. MacDonald aus dem Jahr 1964. EsRead More

Posted On Mai 11, 2013By Nadja IsraelIn Crimemag, Film/Fernsehen

Spotlight: Tatort „Feuerteufel“

Leider etwas verspätet, aber dennoch sinnvoll – Nadja Isreal mit ein paar Bemerkungen zu „Qualitätsstandards“. Biedermann und die Brandstifter in Hamburg – In Hamburg Blankenese brennen, sozialpolitisch brisant, die Autos. Alltag in der Hansestadt, aber diesmal stirbt ein Mensch. Eine Frau, die offensichtlich in ihrem Wagen eingeschlafen war, kann sich nicht rechtzeitig aus dem brennenden Auto retten. War die Tat ein Unfall oder Mord, politisch oder privat motiviert? Kommissar Thorsten Falke untersucht den Fall und muss wider Willen mit der jungen betont attraktiven, betont blonden Katharina Lorenz zusammenarbeiten. Je mehrRead More

Posted On März 30, 2013By Gina Bronner-MartinIn Crimemag, Film/Fernsehen

Spotlight: Tatort: „Summ, Summ, Summ“

Ausgesummt – Die Aufarbeitung des „Tatorts“ vom vergangenen Sonntag kann nicht ohne Superlativ beginnen. 12,81 Millionen Menschen, das entspricht einer Quote von 34 Prozent, schalteten um 20:15 Uhr das Erste ein. Ein Erfolg für die Erfinder des Ermittlerteams aus Münster. Thiel und Boerne haben es wieder einmal geschafft, die Massen vor die Bildschirme zu locken und, das war dem Sender wie den Medien wichtig zu betonen, Till Schweigers Debüt zu übertreffen. Die Frage, ob es dem „Tatort“ gelungen ist, zu unterhalten, besser noch, zu begeistern, bleibt beim Blick auf dieRead More

Posted On März 16, 2013By Tobias GohlisIn Crimemag, DVD, Film/Fernsehen

DVD: Romanzo Criminale

Sound & Frau Del Rauso – Stefano Sollimas TV-Serie „Romanzo Criminale“ nach dem Drehbuch und dem Roman von Giancarlo De Cataldo ist eine Apotheose der 70er Jahre in Rom. Eine Heimatgeschichte der Gewalt, ein Epos vom Aufstieg einer Gruppe von Vorstadtdieben zu den kriminellen Herren der italienischen Hauptstadt und ihrem Niedergang. Als TV-Serie ein Meilenstein und ein Hauptwerk jener jüngeren europäischen Kriminalepik, die erst auf dem Bildschirm volle Gestalt annimmt. Von Tobias Gohlis Ein paar Jungs aus der römischen Vorstadt Nach 8 DVDs oder 22 mal 55 Minuten schließt sichRead More

Posted On März 9, 2013By Alf MayerIn Crimemag, Film/Fernsehen

Filme: Lincoln und Django Unchained

Klassenunterschiede: Wenn Django auf Lincoln trifft – Heute in den „Moving Tragets“: Die Oscars, die Sklaverei und Tarantino vs. Spielberg, Christoph Waltz vs. Tommy Lee Jones. Ein paar Einwände von Alf Mayer. Nein, die Oscars sind nicht das Maß aller Dinge. Aber an keinem anderen Datum im Filmjahr reiben sich Kunst & Kommerz, Integrität oder Nuttentum, Spekulatives oder ewigere Werte so aneinander wie bei dieser künstlerischen Bilanzkonferenz der globalen, von Hollywood dominierten Filmindustrie. Der gut 90 Jahre alte Satz des UFA-Produzenten Erich Pommer gilt mehr denn je: „Ein Film istRead More
Wer ist Schuld? 2009 strahlte ARTE die deutsche Fassung der ersten „Whitechapel“-Staffel aus. Anfang 2013 lief die dritte. Grund genug, sich noch einmal den Ursprung der britischen ITV-Serie anzusehen. Ein Klassiker-Check von Henrike Heiland. Gerade in den letzten Monaten kam das Bashing deutscher Fernsehfilmproduktionen mal wieder so richtig in Fahrt. HBO-Serien werden als Krone der Schöpfung gefeiert, dänische Produktionen wie „Borgen“ lösen Ekstasen aus, BBCs „Doctor Who“ oder ITVs „Downton Abbey“ untermauern den Ruf, britische Serien seien einfach großartig. Nun ist natürlich das, was aus dem Ausland nach Deutschland kommt,Read More

Posted On März 9, 2013By Markus PohlmeyerIn Crimemag, DVD, Film/Fernsehen

Markus Pohlmeyer über Star Wars

„Star Wars“: Exportschlager Demokratie – Gulliver im Outer Space – Ein Essay von Markus Pohlmeyer. Die „Clone Wars“-Animationsreihe schließt die Lücke zwischen den Episode II und III der „Star Wars“-Saga. Worum es geht? Die Kurzfassung: um den archetypischen Kampf von Gut und Böse; um die Plünderung des Inventars von Mythen inklusive Patchwork-Religiosität; um große Jungs, die ins Abenteuer ziehen und eine nicht zu verbergende Affinität zu Prinzessinnen haben (im Gegensatz zum „Herr[n] der Ringe“, wo kleine Jungs ins Abenteuer ziehen und sich – ohne große Affinität zu Frauen – inRead More

Posted On Februar 23, 2013By Thomas PrzybilkaIn Bücher, Crimemag, Film/Fernsehen

About Crime Fiction – Pick of the Week N° 17

Pick of the Week N° 17 – Seit Jahren bibliografiert, archiviert und kommentiert der Ehrenglauser-Preisträger Thomas Przybilka in seinem BoKAS (= Bonner Krimi-Archiv Sekundärliteratur) wissenschaftliche und publizistische Arbeiten aus aller Welt, die sich mit den unendlichen Facetten von Kriminalliteratur befassen. In unregelmäßig regelmäßigen Abständen erscheinen dann seine unschätzbar wertvollen Zusammenfassungen der aktuellen Sekundärliteratur, die jeder zur Kenntnis nehmen muss, der sich auch nur ein bisschen über seine Lieblingsliteratur kundig machen möchte. Ein solcher „Newsletter“ hat leicht einmal 160 bis 200 Seiten; deswegen empfiehlt CrimeMag unregelmäßig ein paar Titel aus dieserRead More

Posted On Februar 16, 2013By Doris WieserIn Crimemag, Film/Fernsehen

Film: „Terra de Ninguém“

Niemandsland – Einer unter vielen schönen Aspekten der Berlinale ist, dass man Filme anschauen kann, die man später vielleicht nicht mehr so einfach findet. Zum Beispiel den eminent politischen Dokumentarfilm „Terra de Ninguém“ der jungen Regisseurin Salomé Lamas. Doris Wieser war für „Moving Targets“ im Kino. Auch Portugal ist ein Land, das an seiner jüngeren Vergangenheit noch zu knabbern hat und dieses Knabbern und Verdauen macht zunehmend Geräusche. Der Kolonialkrieg, den Portugal seit Anfang der 1960er Jahre in Angola, Mosambik und Guinea-Bissau auszutragen hatte, ist immer noch eine offene Wunde.Read More
Amerikas Dunkle Stunde – Kathryn Bigelows „Zero Dark Thirty“, von Alf Mayer Die halbe Stunde nach Mitternacht, das bezeichnet der Militärausdruck „Zero Dark Thirty“. Dunkel im buchstäblichen Sinn ist der Beginn dieses Films über die Jagd Amerikas nach Bin Laden: schwarze Leinwand, aufgeregt ängstliche Stimmen. Eine Collage von Telefonaten aus dem World Trade Center in New York am Morgen des 11. September 2001. Niemand versteht, was da gerade passiert. Der eine Turm sei eingestürzt, aber hier im anderen seien sie doch sicher … Dunkel geht es weiter. Die ersten 15Read More

Posted On Februar 6, 2013By Andrea HenkensIn Film/Fernsehen, Litmag

Film: Nordstrand (2012)

Zwei Brüder – Es gibt ihn noch: den jungen deutschen authentischen Film, der mit eindrucksvollen Bildern und bewegendem Inhalt statt mit Hightech und Klamauk daherkommt. Andrea Henkens war für uns im Kino. Etwa in dem Kinofilm „Nordstrand“, der die Geschichte zweier Brüder erzählt, die sich nach Jahren in ihrem verlassenen Elternhaus an der Nordsee wiedersehen. Hauptschauplatz des kammerspielartigen Dramas ist das idyllisch liegende Familienhäuschen in den Dünen. Hier treffen sich nach langer Zeit Marten und Volker wieder. Der ältere Marten will Volker dazu bewegen, gemeinsam die Mutter aus dem GefängnisRead More

Posted On Februar 2, 2013By Alf MayerIn Crimemag, Film/Fernsehen

Moving Targets: „Aballay“

Gott und Teufel im Land der Sonne – Alf Mayer über den argentinischen Rache-Western „Aballay – Der Mann ohne Angst“ und dessen Wurzeln. Eingestaubte, ungewaschene Männer mit wilden Bärten, Hüte, Kopftücher, Ponchos, schöne Pferde, lange Messer, dünnläufige Revolver, manche Einstellungen für unsere Sehgewohnheiten (zu) lange, die Blicke überdeutlich, die Bildsprache opernhaft und „uneuropäisch“. Der aus der Zeit gefallene Goucho-Western „Aballay – Der Mann ohne Angst“ war Argentiniens Oscar-Kandidat für den besten ausländischen Film 2012, in seiner Haltung und Bildsprache knüpft er an das lateinamerikanische „Cinema Novo“ der 60er und 70er.Read More
Grobschlächtiges aus Hollywood, Feines aus Australien – „Gangster Squad“, ein period piece vom Ende der 1940er in Los Angeles, ist Ruben Fleischers zweite Regiearbeit nach der Untoten-Komödie „Zombieland“ (immerhin 90 Prozent auf dem Tomatometer bei www.rottentomatoes.com, einer netten Seite, die viele Filmkritiken zu einem Film versammelt). Wie ein Schnittrest aus diesem Splatterfilm wirkt die erste Szene: Ein mit Ketten gefesselter Mann liegt zwischen zwei Autos am Boden, ein anderer muss zusehen, ein fieser Typ in Mantel und Hut hält eine kurze Rede, gibt ein Kommando, die Autos fahren an, reißenRead More

Posted On Januar 19, 2013By Alf MayerIn Crimemag, Film/Fernsehen

Moving Targets: „Jack Reacher“

Kann man sehen – Jetzt also Tom Cruise als Jack Reacher. Es war ja etwas Zeit, sich mit dieser Schnapsidee anzufreunden. Lee Child, der Erfinder des ehemaligen Militärpolizisten Jack Reacher, gab seinen Segen dazu und hat nun als Desk Sergeant einen Mini-Auftritt in dem Film. Selbst aus dem Fernsehproduktionsgeschäft stammend, bestand Lee Childs Verteidigungslinie für diese erste, sich über Jahre hinziehende Hollywood-Umsetzung seiner seit 1997 laufenden Thrillerserie aus dem Satz: „Es kommt nicht auf die Körpergröße an, sondern auf die Haltung.“ Da nun tut Tom Cruise, der den Film auchRead More
Western mit Brunhilde – Wie frivol, Tarantino benutzt die Sklaverei in den US of A für seine üblichen Gewaltorgien! Schlimm! Oder doch nicht? Henrike Heiland war bei der Deutschland-Premiere. Ganz allgemein gesprochen: Für Filmpremieren wird erst einmal Publikum eingeladen, was das Zeug hält. Von Presse bis Promis sollen die Kinosäle voll sein. Das heißt, das Publikum einer Filmpremiere setzt sich nur bedingt aus Cineasten oder gar Fans zusammen. Man geht hin, um dabei zu sein, fotografiert zu werden, anschließend auf der Party ein paar Visitenkarten zu sammeln, und zwischendurch schautRead More

Posted On Januar 9, 2013By Henrike HeilandIn Film/Fernsehen, Litmag

Filmkritik: Anna Karenina (2012)

Schön schön schön. – Henrike Heiland über die Literaturverfilmung „Anna Karenina“. Werfen wir gleich zu Beginn mit Namen um uns: Regie: Joe Wright („Stolz und Vorurteil“, „Abbitte“, „Der Solist“). Kamera: Seamus McGarvey („The Hours“, “Abbitte, „Der Solist“). Musik: Dario Marianelli („Stolz und Vorurteil“, „Abbitte“, „Der Solist“). Hauptdarstellerin: Keira Knightley („Stolz und Vorurteil“, „Abbitte“, „London Boulevard“), und die anderen Schauspieler kennen sich und das Team bestimmt auch schon von früher. Das Drehbuch schrieb Tom Stoppard (den kennt man als Dramatiker, definitiv aber als Drehbuchautor von „Shakespeare in Love“). Da kann manRead More

Posted On Januar 9, 2013By Thomas WoertcheIn Film/Fernsehen, Litmag

TV-Tipp: „The Art of Spain“ (BBC World News)

Kulturhistorische Verbeugung – Am 12. Januar startet auf BBC World News eine wunderbare 3-teilige Dokumentation mit dem Titel „The Art of Spain“ – eine kulturhistorische Verbeugung vor einem Land, das im Moment gerade aus Gründen von Gier und Klassenkampf von oben abgewickelt wird. Im coolen BBC-Stil gehalten … „In Spanien wurden die großen Kämpfe der zivilisierten Welt ausgetragen: Moslems gegen Christen, Katholiken gegen Protestanten, Faschisten gegen Kommunisten. Kaum einer weiß, dass Spanien früher einmal Al-Andalus war, der größte und aufgeklärteste arabisch-islamische Staat auf europäischem Boden. In diesem erstaunlichen Land undRead More
Zweimal Fernsehen: der 852. Tatort und die dänische Politserie „Borgen“ – von Alf Mayer. Einschaltquoten von sieben bis zehn Millionen, der „Tatort“ im Ersten Deutschen Fernsehen ist Kult. Allein jetzt im Dezember 2012 laufen über 70 Wiederholungen quer durch alle ARD-Programme. Dagegen aufzumucken – sinnlos. Mich persönlich interessiert die allermeist lachhaft an irgendwelchen Filmsets begehbar eingerichtete Realität wenig, mit denen 90 Prozent der „Tatorte“ sich über die Runden hangeln. „Tatort“-Gucken ist weitgehend eine bessere Form des Zeittotschlagens, irgendwelche deutschen Volontäre vor und hinter der Kamera üben sich in der halbgaren NachahmungRead More
Kino-Sternstunde: „Argo“ von Ben Affleck – von Alf Mayer. Solcher Filme wegen gehen wir ins Kino. Selten habe ich in den letzten Jahren eine derartige Menge Besucher noch bis zu den letzten Credits sitzen gesehen, erfüllt von der gemeinsamen Achterbahnfahrt. Nerven, Zwerchfell, Kopf, Bauch und politisches Herz gleichermaßen beansprucht. Kinoglück, pur. Der politische Thriller „Argo“ des Regisseurs und Hauptdarstellers Ben Affleck, ebenso komödiantisch wie spannend und sterbensernst, ist ein Musterbeispiel dessen, was Film als die zehnte Muse leisten kann, was filmische Erzählweise(n) auszeichnet, und ist auch ein Beleg dafür, warumRead More
Es gibt Schauspieler, die einfach gut sind, sogar sehr gut. Und die meistens in guten bis sehr guten Filmen mitspielen, die meistens keine Blockbuster werden. So ein sehr guter Schauspieler ist Jeremy Renner, der als Aaron Cross zur Zeit im „Bourne-Vermächtnis“ zu sehen ist. Alf Mayer hat ihn sich genauer angeschaut: Jeremy Renner: Die Errettung des Physischen – Ein kleines Porträt Die Filmzeitschrift Variety setzte ihn 2009 auf die Liste der „most promising actors“. Neben George Clooney, Morgan Freemann, Colin Firth und Jeff Bridges war er als bester Hauptdarsteller fürRead More

Posted On November 21, 2012By Gisela TrahmsIn Bücher, Film/Fernsehen, Litmag

Michael Haneke: Liebe. Das Buch

Text, Bild, Form – Am 1. Dezember werden auf Malta die Europäischen Filmpreise verliehen. Hanekes „Liebe“ ist sechsmal nominiert (Film, Regie, Drehbuch, Kamera, Darsteller). Gleichgültig, wie oft er gewinnt, ob er zum Jahresende noch einmal ein paar Statuetten einsammelt oder nicht – Kritiker und Jurys haben sich längst darauf verständigt, dass er in der Höhenluft jenseits solcher Ehrungen angekommen ist. Von Gisela Trahms Der Film über den langen Weg zum Tod, seit September in den Kinos, läuft immer noch. Erzählt man einem/r Dreißigjährigen die Handlung, antwortet er/sie: Muss ich mirRead More
Proletarier und Grobiane: „Rampart“ & „Skyfall“ „Für alle Fans von Schriftsteller James Ellroy kann ‚Rampart‘ nur eine Enttäuschung sein“, glaubt Cinema-Online zu wissen. Bullshit. Die „Rezension“ ist ein klassisches Beispiel jener kurz vor dem Abitur gelernten, von keinerlei Tiefgang getrübten und an der Sache an sich völlig desinteressierter Pseudoüberheblichkeit, die inzwischen als Online-Kritik durchgeht. Motto: Ich hab da mal schnell eine Meinung, ist ja nicht so wichtig wozu. Auszüge: „Der ‚L. A. Confidential‘-Autor, der auch das Drehbuch zu diesem Film verfasste, schafft üblicherweise Figuren, die mit ihren ambivalenten Persönlichkeiten begeistern.Read More

Posted On November 10, 2012By Markus PohlmeyerIn Crimemag, Film/Fernsehen

Markus Pohlmeyer über zwei seiner Serien-Highlights

Götterdämmerung: „The Wire“ und „Battlestar Galactica“. Ein Essay von Markus Pohlmeyer „The Wire“ Meine absolute Lieblingsserie ist zurzeit „The Wire“ (2002–2008). Unvorstellbar, wie mein mediales Leben nach dem Ende der 5. Staffel weitergehen soll. Seufz! Das kann auch „Fringe“ mit seinem Paralleluniversum nicht raushauen. Worum geht es? Um Baltimore: Drogen, Polizei, Hafen, Rathaus und Schule. In den postmodernen Ruinen einer untergehenden Weltmacht bewegen sich menschliche Ruinen. Gut Cop, böser Cop, guter Gangster, böser Gangster (meistens Farbige). Alle können alles sein. Beispielsweise bricht ein Schüler für seinen Mathematiklehrer dessen Auto aufRead More
„Blutadler“ in der ARD – Eine der Krimi-Gurken des Jahres Hamburg: Samstagabend, 3. November 2012, 20:15 Uhr, ARD-Fernsehen – im ZDF „Wetten dass“ mit mehr als zehn Millionen Zuschauern. Wetten, dass da nicht der beste Film des Jahres zu erwarten ist, sondern „etwas zum Versenden“? Dass es aber dann so grottenschlecht wurde, das ist schon rekordverdächtig. Ganz klar ein heißer Kandidat für die „Rotten Tomatoes“ oder die Krimi-Gurke des Jahres, das war die Degeto-Schmonzette „Blutadler“, nach einem in Hamburg spielenden Roman des Schotten Craig Russell, mit einem unter dem EinflussRead More

Posted On November 7, 2012By Senta WagnerIn Film/Fernsehen, Litmag

Die Viennale 2012

Vermehrt Schönes – ein Hauch von Weltkino – Die Viennale ist vorbei. Ein Rückblick von Senta Wagner. Kinointeressiert muss man schon sein: Ende Oktober geht der Teil der Wiener, der Österreicher und der Welt, der es ist, zwei Wochen lang unermüdlich von morgens bis abends ins Kino, zumindest könnte er das. Ein kultureller Ausnahmezustand herrschte allemal in Wien mit rund 96.000 Kinogängern sowie zahlreichen Gästen von überall her. Es war Viennale-Time und es wurde superlativisch gefeiert. Das jährlich stattfindende Vienna International Film Festival spulte vom 25. Oktober bis 7. NovemberRead More

Posted On November 7, 2012By Christina MohrIn Film/Fernsehen, Musikmag

Mohr Music: 25 Jahre „Dirty Dancing“

Gab's in den 80er-Jahren etwas Uncooleres als den Tanzfilm "Dirty Dancing"? Gab's andererseits etwas Erfolgreicheres? Christina Mohr hat ein Buch gelesen, das ein neues Licht auf Baby und Johnny wirft.Read More