Film/Fernsehen Category

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Durchboxen in der Knasthölle Basierend auf einer wahren Geschichte rückt Jean-Stéphane Sauvaire in „A Prayer before Dawn“ seinem Protagonisten im thailändischen Knast unangenehm nahe auf den Leib. Eine Filmkritik von Joachim Kurz In der thailändischen Metropole Bangkok schlägt sich der junge Brite Billy Moore (Joe Cole) mit gelegentlichen Thai-Boxkämpfen und kleinen Jobs als Drogendealer mehr schlecht als recht durch. Bis er eines Tages von der Polizei geschnappt wird und im berüchtigten Knast von Klong Prem landet, der den ironischen Spitznamen „Bangkok Hilton“ trägt. Dort beginnt für den Engländer eine wahre Tortur.Read More
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Die Hintergrundperson Filme entstehen nach Drehbüchern, die sich Autoren ausdenken. Später wird daraus der Film eines Regisseurs. Beobachtungen auf vermintem Gelände – von Regine Sylvester „Die meisten Drehbücher werden geschrieben, ohne dass sie je realisiert werden.“ Das steht bei Wikipedia. Etwa 800 Autoren leben in Deutschland vom Schreiben für Film und Fernsehen. Anfänger sollten mit fünf bis zehn Jahren rechnen, bevor sie sich vielleicht etablieren können. Sie müssen an mehreren Projekten gleichzeitig arbeiten. Von zehn angefangenen Filmen sterben möglicherweise acht. Das Schreiben kann Jahre dauern. Wer alle Stufen der StoffentwicklungRead More
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  Saufen, ficken, morden Eine Filmkritik von Katrin Doerksen. Wenn es um den NSU geht, ist die meistgestellte Frage wahrscheinlich nicht das übliche „Wie konnte das passieren?“ Vielmehr scheint die Leute zu interessieren: Wie genau sah das aus? Zwei Männer und eine Frau im Untergrund und doch permanent am Tageslicht, gemeinsam in einer seltsam undurchsichtigen Beziehungskonstellation leben, regelmäßig morden und rauben, alles direkt unter der Nase der Öffentlichkeit. Die einzige Überlebende beharrlich schweigt. Ein vergifteter Mythos hat sich um die Terrorzelle gebildet – genau diesen macht Jan Bonny in „Wintermärchen“Read More
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Fargo 3 – Episode: The Law of Non-Contradiction[1].  Ein Essay von Markus Pohlmeyer Vor Kurzem war unser Autor „Mit Kierkegaard im Serienland„, machte sich Gedanken zur zweiten Staffel von „Fargo“. Jetzt hat er noch näher hingeschaut. Minnesota 2010: Gloria, Polizistin – ihr aktueller Status ist entweder-sowohl Welle oder-als-auch Teilchen, fliegt nach Hollywood, um den Tod an ihrem Stiefvater Ennis Stussy aufzuklären. In ihrem Motel findet ein Weihnachtsmännertreffen (bei 22 Grad?) statt; und prompt stiehlt auch ein Weihnachtsmann, traditionell Gabenbringer, nicht Gabenwegnehmer, ihren Koffer, was natürlich eine präzise Täterbeschreibung erschweren sollte. Dabei lernt sieRead More
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Im Schatten seines Vorgängers Von Dominique Ott Als Sicario 2015 in die Kinos kam, machte der Film nicht nur durch die Begeisterung vieler Kritiker einerseits und einige sehr vehemente Gegenstimmen andererseits auf sich aufmerksam, sondern wurde zum entscheidenden Pfeiler für den Aufstieg des kanadischen Regisseurs Denis Villeneuve (Arrival, Blade Runner 2049). Als einer der aktuell angesagtesten Filmemacher Hollywoods war letzterer inzwischen in zu vielen hochkarätigeren Projekten verstrickt, um an der Fortsetzung Sicario: Day of the Soldado (auf Deutsch treffenderweise einfach Sicario 2) teilzuhaben. Dafür durfte der Italiener Stefano Sollima (qualifiziert durch GomorrhaRead More
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Posted On Mai 15, 2018By Claudia SchwartzIn Crimemag, CrimeMag Mai 2018, Film/Fernsehen

Siegeszug der Serien

  Gehört Netflix bald die Welt? Von Claudia Schwartz Die Bösen brauchten jedes Mal Glück, den Guten reiche es, einmal Glück zu haben, sagt Steve Murphy, der Ich-Erzähler und DEA-Agent in der Kultserie «Narcos». Jeder andere amerikanische Fernsehsender hätte eine Serie über die Jagd nach dem Drogenkönig Pablo Escobar auf Englisch gedreht. In der Originalversion sagt Murphy den Satz auf Spanisch. Bei der ersten Staffel von «Narcos» (2015) habe man gehofft, dass die Produktion in Lateinamerika und in den USA gut ankommen werde, erinnert sich Cindy Holland. «Narcos» ging dannRead More
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 … nicht der hier gleich detailliert beschriebene Vorspann, aber ein guter Eindruck: der deutsche Trailer für die Serie. Schon der Vorspann erzählt fast alles Alf Mayer über die Serie „McMafia“. Zuerst Totalen. Stadtlandschaften, groß. Die Kamera in aufsteigender, imperialer Bewegung. Moskau, Dubai, London. Wem gehört die Stadt? Als erstes der Anblick der kolossalen Lomonossow-Universität Moskau, eine von Stalins „Sieben Schwestern“, immer noch das Moskauer Stadtbild als Weltstadt prägend. Bei seiner Fertigstellug 1953 war der 240 Meter hohe Turm des mit neoklassizistischem Dekor überzogenen Universitätsbaus das höchste Gebäude außerhalb Nordamerikas. Dann, voll imRead More
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Der Unsterbliche, der Hochwohlgeborene, der Stratege und das Kind Düster, fesselnd, nihilistisch und barbarisch findet Simon Hauck die dritte Staffel der italienischen Serie.  Der Pate ist tot, das Chaos ausgebrochen. Nach der Ermordung Don Pietros (Salvatore Esposito) durch seinen früheren engsten Vertrauten Ciro Di Marzio (Marco D’Amore), den „Unsterblichen“, ist im Gomorrha-Serien-Universum nichts mehr wie es war. Weder auf den neapolitanischen Drogenplätzen in der nördlichen Peripherie noch in den verfeindeten Mafia-Clans selbst ist dadurch so etwas wie „Ruhe“ eingekehrt. Im Gegenteil: Der Kampf um Neapels historisches Zentrum – mit einigenRead More
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Nur das halbe Universum Von Dominique Ott Mit dem weltweiten Start von Avengers: Infinity War am 27. April brachte Marvel Studios nicht nur den 19. Eintrag in sein ‚Marvel Cinematic Universe‘ (kurz MCU) in die Kinos, sondern seinen längsten, größten und anspruchsvollsten Film bisher. Der Größte, weil er der erste nicht-dokumentarische Film überhaupt ist, der gänzlich mit IMAX-Kameras gedreht wurde, allerdings in einem Breitwandformat von 1.90:1, das nicht dem üblichen 1.43:1 Seitenverhältnis einer IMAX-Leinwand entspricht. Kurz gesagt, eigentlich bräuchte es eine IMAX-Breitwandformat-Leinwand, um den Film in seiner angedachten Größe zuRead More
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Frauen wählen: Dekonstruktion des Rachetrillers Sonja Hartl – Kritikerin, Journalistin, Bloggerin u.a. bei kinozeit.de und zeilenkino.de  – schreibt uns: Man nehme einen Mann, der Kinder befreit, füge Blut und Gewalt hinzu und fertig ist – ja, was genau? Lynne Ramsay hat mit A Beautiful Day geschafft, was nur wenigen gelingt: einen Genrefilm, der das von ihm bediente Genre dekonstruiert. Im Grunde genommen folgt der typische Rachethriller einer einfachen Formel: Der Protagonist ist ein ehemaliger Polizist, Soldat, Elitekämpfer, Agent oder ähnliches, der seine entführte oder ermordete Tochter, Frau, Familie rächt. Dafür mussRead More
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Jeder kann zum Schlächter werden Olaf Möller hat sich mit Robert Schwentke über dessen verstörenden Weltkriegs-Film „Der Hauptmann“ und über die dünne Haut der Zivilisation unterhalten. (Mit Dank an die Kölner StadtRevue, die als unabhängiges Stadtmagazin seit 1976 die Fahne der publizistischen Unabhängigkeit und journalistischen Qualität hochhält. Dieses Interview ist dafür ein Beispiel.) Olaf Möller: Ihr Film erzählt die wahre Geschichte des Gefreiten Willi Herold, der gegen Ende des Zweiten Weltkriegs die Uniform eines Hauptmanns findet und in dieser Rolle schwere Kriegsverbrechen unter anderem in einem Gefangenenlager begeht. Was standRead More
Back to the Future: gespickt mit Anspielungen und Zitaten.
Das Beste aus den 80ern als das Beste von morgen. Steven Spielberg hat selbst einen Teil der Bildwelt der 80er Jahre erschaffen. Jetzt hat er eine dystopische Hommage an das Jahrzehnt verfilmt, in dem das Digitale anfing, die Popkultur zu erobern. Von Christopher Werth. Gaming als Leitkultur. Ernest Cline hat in seinem gleichnamigen Debütroman eine kaputte Welt erschaffen: Die Umwelt ist am Boden. Es gibt kaum Jobs. Die Menschen vegetieren zerstritten und Fast Food fressend vor sich hin. Das einzige, was sie noch motiviert, ist OASIS. Eine virtuelle 3D WeltRead More
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Posted On April 14, 2018By Peter MuenderIn Crimemag, CrimeMag April 2018, Film/Fernsehen

Film: Vor uns das Meer

„Gib den Affen Zucker!“                                   Der  Einhand-Weltumsegler  Francis Chichester wurde 1967 zur berühmten  britischen Heldenfigur, als er in neun Monaten von Plymouth aus mit nur einem Zwischenstop in Sydney  in seiner Gypsy Moth IV die Welt umsegelt hatte. Der Hobby-Segler Donald Crowhurst wollte diesen Titanen noch mit einem Nonstop-Törn übertrumpfen: Sein Trimaran sollte schneller als die Gypsy Moth  sein und die  Regatta mit neun Einhand-Teilnehmern wollte er um jeden Preis gewinnen.  Ob er nachRead More
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Nur die Geste zählt Eine Filmkritik von Beatrice Behn (kino-zeit.de). Wenn Ben und Josh Safdie für eines gut sind, dann für Filme (Heaven Knows What, The Panic in Needle Park), die die Erwartungen des Publikums konstant unterlaufen und rigoros ihr eigenes Ding durchziehen, komme, was da wolle, und egal, wie das jemand findet. Mit Good Time liefern sie nun ihr bisher reifstes Werk, einen Wahnsinnstrip durch die Nacht, und bescheren Robert Pattinson nicht nur eine weitere Rolle in einem Genrefilm, sondern auch seine bisher beste Performance. Aber das allein machtRead More
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On Dangerous Ground: Film, Verbrechen und andere Mittel – Max Annas über Werner Hochbaums „Razzia in St. Pauli“ (1932) Unter anderen Umständen wäre Werner Hochbaum heute möglicherweise bekannt, gar berühmt, als Chronist Hamburger Verhältnisse, als Filmemacher, der Geschichten erzählt hat über jene, die man mal die kleinen Leute genannt hat, über Leben am und mit dem Hafen. „Razzia in St. Pauli“, ein spätes Übergangswerk, das Stumm- und Tonfilm miteinander verschmilzt, zeigt schon in den ersten Minuten ein ganzes Kaleidoskop von Eindrücken aus einer sich verändernden Welt. Die Arbeiter am Hafen. Chinesische LeuteRead More
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Aaron Sorkins Game Beatrice Behn von kino-zeit.de hat sich Molly’s Game angesehen. Da ist sie: Molly Bloom (Jessica Chastain), eine Frau, die ganz Amerika kennt. Einst war sie noch Anwärterin auf einen Platz im olympischen Team, drittbeste auf der Buckelpiste, doch nun kennen sie alle als die Molly Bloom, die große Poker-Partys veranstaltet hat, bei denen pro Nacht gern mal mehrere Millionen über den Tisch gehen. Wie zum Teufel eine junge Frau aus Idaho zur Pokerkönigin der Ostküste werden konnte, genau das erforscht Aaron Sorkins Molly’s Game. Und das aufRead More
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Sinfonie in Blaugrün. Nichts nimmt del Torro so ernst, wie seine Monster. Schon bei Hellboy war ein hochintelligentes und Eier-liebendes Fisch-Mensch-Wesen dabei. Jetzt hat es einen eigenen Film bekommen. Von Christopher Werth. “Könnten Sie mich vielleicht auf ein Kinoticket einladen?” Fragt eine ältere, etwas zu dünn angezogene Dame vor dem Kino in der Berliner Kantstraße. Die einfache Frage können wir nicht anders als mit ja beantworten und kaufen ihr eine Karte für The Shape of Water – den bei der Oscarverleihung 2018  am meisten ausgezeichneten Film. Die nächste Frage: Ist dieser Film esRead More
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Enthemmung mit angezogener Bremse Eine Filmkritik von Thomas Groh, den wir herzlich bei CrimeMag begrüßen. Mit Death Wish greifen Joe Carnahan (Drehbuch) und Eli Roth (Regie) das Problem realer Waffen- und Gang-Gewalt in Chicago auf, über das Filmfreunde spätestens seit Spike Lees Chi-Raq informiert sind: Mit der einfühlsam erzählten, 2016 bei der Berlinale gezeigten Satire sensibilisierte der einstige Pionier des New Black Cinema für die gesellschaftliche Lage und forderte vehement Frieden für die South Side ein. Genutzt hat dieses Plädoyer nur wenig: Im Jahr 2016 ist die Mordrate nochmals angestiegenRead More
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Umhertreiben im grundlosen Kinomeer Blick zurück auf die Berlinale 2018 von Dominique Ott (Und ganz unten die Links zu unserer weiteren Berlinale-Berichterstattung.) Wenn eine halbe Stunde vor Beginn der Vorstellung ein Kinosaal bereits voll ist, dann muss die Berlinale-Zeit angebrochen sein. „Das einzig Gute am Berliner Winter“, habe ich immer behauptet. Eine Aussage, die ich bereits am Eröffnungstag in Frage stelle, als ich um halb elf Uhr morgens  keinen Platz mehr in einem überfüllten Kinosaal finde, während draußen bei wolkenlosem Himmel die Sonne wie sonst nur selten zu dieser Jahreszeit strahlt.Read More
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Es gibt nichts Uninteressantes auf der Welt Besser als mit dieser Überschrift lässt sich kaum sagen, wofür unsere Berlinale-Korrespondentin Katrin Doerksen wieder reiche Anschauung fand. Hier nun ihr dritter und letzter Bericht und je mit einem Klick zu Teil Eins und Zwei und zu den zwei Vorberichten. Bevor das Screening beginnt, liest Regisseur Kazuhiro Soda seine zehn goldenen Regeln des Filmemachens vor. Für gewöhnlich ist das keine besonders sympathische Geste, aber im Fall von Minatomachi kommt dabei ein derart freier Film heraus, dass man sich wünscht, mehr Filmemacher würden Sodas Regeln folgen.Read More
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Wo noch Zeichen und Wunder geschehen Hier Katrin Doerksen mit ihrem zweiten Bericht von der Berlinale. Vorauswahl und Vorschau, Bericht 1 hier. Old Love läuft nicht nur im Forum, sondern auch in der Kategorie „Fans von Hong Sang-soo mochten auch…“, dabei passiert im Vergleich zu dessen neuem Film Grass hier sogar ungewöhnlich viel. Aber wie der koreanische Regisseur Park Kiyong Blicken und Gesten Bedeutung beimisst, Spaziergänge und gemeinsam eingenommene Mahlzeiten ganz der Banalität enthebt, erinnert unweigerlich an seinen Landsmann. Yoon-hee (Yoo Jung-ah) kehrt nach Jahren in Kanada in ihre Heimat zurück und trifft noch amRead More
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Der nasse Glanz der Scherben Nach einer Vorauswahl und einer Vorschau hier nun der erste Berlinale-Bericht unserer Korrespondentin Katrin Doerksen. Wir berichten weiter. Schauen Sie wieder herein zu uns. Das gab es lange nicht mehr: einen Eröffnungsfilm der Berlinale, der Diskussionen auslöst. In den letzten Jahren waren die Filme meist langweilig, die Frage war höchstens: wie sehr? Nicht so bei Wes Andersons Isle of Dogs. Es bewahrheitet sich nur Minuten nach der Pressevorführung, was schon während des Films zu erahnen ist: die Negativreaktionen reichen auf der Bewertungsskala von exotistisch bis rassistisch, von unsensibelRead More
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Blut, Schweiß und Pathos: Keep calm and admire Winston!? Offenbar war er noch nie so wertvoll wie heute – jedenfalls für Historiker, Sachbuch-Autoren und Film-Regisseure: Das Churchill-Enigma fasziniert das Publikum in diesen turbulenten Brexit-Zeiten immer noch. „Darkest Hour“ (Regie: Joe Wright, mit Gary Oldman als Churchill) zeigt den britischen Nationalhelden Winston Churchill (1874-1965) im Mai 1940 als Staatsmann, Krisenmanager und Retter vor dem Nazi-Terror. Gegenüber den Appeasern Chamberlain und Halifax hat er zwar einen schweren Stand, aber er setzt sich mit seinem „Never surrender“-Kampfgeist und seiner elektrisierenden Rhetorik durch. DochRead More
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Erwartungsvoll Kaum startet der Vorverkauf der Berliner Filmfestspiele, sind Tickets für Wettbewerbsbeiträge meist schon vergriffen. Übrig bleiben über 300 Filme in zwölf weiteren Sektionen – deren kategorische Unterscheidung für Außenstehende oft schwer nachzuvollziehen ist – sowie zahlreiche Talks, Walks und Parallelveranstaltungen wie die „Woche der Kritik“. Angesichts dieses Angebots scheint restlose Überforderung vorprogrammiert. Deshalb für jene, die nicht die Zeit aufbringen können, sich durch das 146seitige Berlinale Journal zu kämpfen, ein paar vereinzelte Einblicke in einige dieser Rubriken. Andauernde Classics In den Berlinale Classics kehren alte Werke aus den unterschiedlichsten JahrzehntenRead More
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„Fuck. This. Shit.“  Britta Tekotte zeigt uns, wie in der aktuellen substanziellen Serie „The End of the f***ing World“ der ungewöhnlichste Road Trip zur Emanzipation der jugendlichen Reisenden führt. Was ziemlich drastisch beginnt, wird zu einem nicht weniger unterhaltsamen Roadmovie und einer powerful-sweeten High-School Dramedy. Er, James, 17 Jahre alt, High-School-Außenseiter, sucht ein Opfer zum Töten. Sie, Alyssa, 17 Jahre alt, High-School-Neuling, sucht ein ‚Opfer’ zum Lieben. Das Motto ‚Gegensätze ziehen sich an’ ist hier zunächst eher für die Zuschauer*innen interessant: zwei Figuren, die extrem gegensätzlich sind und sehr GegensätzlichesRead More
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Das Recht auf Rechnung Simon Hauck hat sich die DVD angeschaut. Seine Kritik erschien zuerst auf kino-zeit.de   „Ich bin ein volkstümlicher Künstler“, sagte Sergio Corbucci (1927-1990) gerne gegenüber Filmjournalisten. Er wolle mit seinem Kino schlichtweg jeden erreichen, erklärte er einst im ruhmreichen Cinecittà der frühen 1960er Jahre, als er dort als ziemlich erfolgreiches Junggenie eine Reihe von Komödien (Toto, Peppino und das süße Leben) und Sandalenfilmen (Romulus und Remus) wie im Akkord drehte: Ob dabei Akademiker oder Bauarbeiter seine Filme schätzten – oder am Ende gar keiner mehr, wurdeRead More