Film/Fernsehen Category

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Wo noch Zeichen und Wunder geschehen Hier Katrin Doerksen mit ihrem zweiten Bericht von der Berlinale. Vorauswahl und Vorschau, Bericht 1 hier. Old Love läuft nicht nur im Forum, sondern auch in der Kategorie „Fans von Hong Sang-soo mochten auch…“, dabei passiert im Vergleich zu dessen neuem Film Grass hier sogar ungewöhnlich viel. Aber wie der koreanische Regisseur Park Kiyong Blicken und Gesten Bedeutung beimisst, Spaziergänge und gemeinsam eingenommene Mahlzeiten ganz der Banalität enthebt, erinnert unweigerlich an seinen Landsmann. Yoon-hee (Yoo Jung-ah) kehrt nach Jahren in Kanada in ihre Heimat zurück und trifft noch amRead More
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Der nasse Glanz der Scherben Nach einer Vorauswahl und einer Vorschau hier nun der erste Berlinale-Bericht unserer Korrespondentin Katrin Doerksen. Wir berichten weiter. Schauen Sie wieder herein zu uns. Das gab es lange nicht mehr: einen Eröffnungsfilm der Berlinale, der Diskussionen auslöst. In den letzten Jahren waren die Filme meist langweilig, die Frage war höchstens: wie sehr? Nicht so bei Wes Andersons Isle of Dogs. Es bewahrheitet sich nur Minuten nach der Pressevorführung, was schon während des Films zu erahnen ist: die Negativreaktionen reichen auf der Bewertungsskala von exotistisch bis rassistisch, von unsensibelRead More
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Blut, Schweiß und Pathos: Keep calm and admire Winston!? Offenbar war er noch nie so wertvoll wie heute – jedenfalls für Historiker, Sachbuch-Autoren und Film-Regisseure: Das Churchill-Enigma fasziniert das Publikum in diesen turbulenten Brexit-Zeiten immer noch. „Darkest Hour“ (Regie: Joe Wright, mit Gary Oldman als Churchill) zeigt den britischen Nationalhelden Winston Churchill (1874-1965) im Mai 1940 als Staatsmann, Krisenmanager und Retter vor dem Nazi-Terror. Gegenüber den Appeasern Chamberlain und Halifax hat er zwar einen schweren Stand, aber er setzt sich mit seinem „Never surrender“-Kampfgeist und seiner elektrisierenden Rhetorik durch. DochRead More
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Erwartungsvoll Kaum startet der Vorverkauf der Berliner Filmfestspiele, sind Tickets für Wettbewerbsbeiträge meist schon vergriffen. Übrig bleiben über 300 Filme in zwölf weiteren Sektionen – deren kategorische Unterscheidung für Außenstehende oft schwer nachzuvollziehen ist – sowie zahlreiche Talks, Walks und Parallelveranstaltungen wie die „Woche der Kritik“. Angesichts dieses Angebots scheint restlose Überforderung vorprogrammiert. Deshalb für jene, die nicht die Zeit aufbringen können, sich durch das 146seitige Berlinale Journal zu kämpfen, ein paar vereinzelte Einblicke in einige dieser Rubriken. Andauernde Classics In den Berlinale Classics kehren alte Werke aus den unterschiedlichsten JahrzehntenRead More
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„Fuck. This. Shit.“  Britta Tekotte zeigt uns, wie in der aktuellen substanziellen Serie „The End of the f***ing World“ der ungewöhnlichste Road Trip zur Emanzipation der jugendlichen Reisenden führt. Was ziemlich drastisch beginnt, wird zu einem nicht weniger unterhaltsamen Roadmovie und einer powerful-sweeten High-School Dramedy. Er, James, 17 Jahre alt, High-School-Außenseiter, sucht ein Opfer zum Töten. Sie, Alyssa, 17 Jahre alt, High-School-Neuling, sucht ein ‚Opfer’ zum Lieben. Das Motto ‚Gegensätze ziehen sich an’ ist hier zunächst eher für die Zuschauer*innen interessant: zwei Figuren, die extrem gegensätzlich sind und sehr GegensätzlichesRead More
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Das Recht auf Rechnung Simon Hauck hat sich die DVD angeschaut. Seine Kritik erschien zuerst auf kino-zeit.de   „Ich bin ein volkstümlicher Künstler“, sagte Sergio Corbucci (1927-1990) gerne gegenüber Filmjournalisten. Er wolle mit seinem Kino schlichtweg jeden erreichen, erklärte er einst im ruhmreichen Cinecittà der frühen 1960er Jahre, als er dort als ziemlich erfolgreiches Junggenie eine Reihe von Komödien (Toto, Peppino und das süße Leben) und Sandalenfilmen (Romulus und Remus) wie im Akkord drehte: Ob dabei Akademiker oder Bauarbeiter seine Filme schätzten – oder am Ende gar keiner mehr, wurdeRead More
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Halten Dero zu Gnaden Man könnte gar nicht so viel fressen, wie man kotzen möchte. Drehbuchautoren soll(t)en draußen bleiben. Andreas Pflüger platzt der Kragen. Hier sein KickAss. Am 25. Januar 2018 wird in Köln der Deutsche Fernsehpreis verliehen – zusammen mit Grimme die bedeutendste Auszeichnung für Fernsehschaffende im Lande; seriöser geht’s nicht, sollte man meinen. Nun hatte sich dieser Tage herausgestellt, dass Autoren und Autorinnen, deren Filme nominiert sind, nicht eingeladen worden waren. Betroffene, die ungläubig nachgefragt hatten, erhielten eine Antwort per Standardmail: »… dass der Deutsche Fernsehpreis dadurch, dass esRead More
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Krimidialogischer Wechselgesang (2) Erste Fortschreibung Von Klaus Kamberger Personal diesmal etwas reduzierter: Ermittler(in) / Beschuldigte / Kriminalrat (verhaltenstypisch, also auf jeden Fall männlich) / Pathologe(in). Auf eine Zuordnung wurde wiederum verzichtet, sie ergibt sich von selber. Es ist nicht so, wie Sie denken. Ich kann Ihnen das erklären. Nun mal langsam. Sie werden hier bisher als Zeugin vernommen. Ich habe aber gar nichts gesehen. So kommen wir nicht weiter. Noch mal von vorn. Außerdem – was haben wir für Obduktionsergebnisse? Es handelt sich um eine Arsenverbindung. Sehr gut. Alsdann, wieRead More
Westworld - frische Cowboys aus dem 3D-Drucker
Ein Western von Gestern als Szenario für unser Morgen Die HBO Serie Westworld ist mehr als ein Remake von Michael Crichtons Roman und Film von 1973. Sie ist die konsequente Weiterentwicklung eines Stoffes, dessen Zeit gekommen ist. Von Christopher Werth. Das Setting der Serie Westworld ist gleichzeitig eine Western-, Science Fiction- und Drama-Serie. Das Setting ist ein High-Tech Freizeitpark, in dem Besucher authentisch in die Zeit des Wilden Westens reisen können. Wie bei einem Open World Computerspiel, (z.B. Red Dead Redemption), bei dem der Spieler seine Geschichte selbst finden muss,Read More
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Eine Hühnersuppe mit Folgen  Sonja Hartl von kinozeit.de empfiehlt! Es ist ein Anfang wie im Western: Weite, trockene, staubige Landschaften sind zu sehen. Inmitten der Hügel liegt ein einsames Haus mit einigem Vieh dahinter. Ein Fremder nähert sich diesem Haus. Und hier liegt dann der erste Bruch mit den Western-Konventionen: Er sitzt nicht auf einem Pferd oder von Pferden gezogen Wagen, sondern auf einem knatternden Motorrad. Als er vor dem Haus hält, streift sein Blick kurz einen Grabstein, dann klopft er an der Tür. Eine Frau öffnet ihm – undRead More
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Rache ist süß! Beatrice Behn, Kritikerin bei kino-zeit.de, hat schon mal hineingeschaut in den Film: Die titelgebenden Plakatwände aus Three Billboards outside Ebbing, Missouri sind der brillante Stein des Anstoßes einer ganzen Serie von Ereignissen und einem neuen Film von Martin McDonagh, der der großen Frances McDormand hier die Leinwand überlässt. Und sie macht das allerbeste daraus und brilliert als bittersüßer Racheengel in wirklich jeder köstlichen Sekunde dieses Filmes. Wer Brügge sehen … und sterben? mochte und 7 Psychosgelungen fand, der wird sich nach Three Billboards outside Ebbing, Missouri alle zehn Finger lecken, denn dieser Film istRead More
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Pate wider Willen Joachim Kurz ist Chefredakteur bei kino-zeit.de. Dass deutsche Serien derzeit eine echte Hype-Phase erleben, kann man gerade schön an dem medialen Widerhall sehen, den Baran Bo Odars Netflix-Produktion Dark für sich verbuchen kann. Dabei gerät aber – auch typisch für die hiesige Medienlandschaft – 4 Blocksetwas in den Hintergrund, eine Serie, die gerade ihre Free-TV-Premiere feiert und das Zeug dazu hat, dem Mystery-Format in Sachen Originalität und Schlagkraft den Rang abzulaufen. Die titelgebenden vier Blocks im Berliner Stadtteil Neukölln zwischen Sonnenallee und Hermannstraße sind das Gebiet des libanesischen Hamady-Clans; hier beherrschenRead More
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Posted On Januar 15, 2018By Beatrice BehnIn Crimemag, CrimeMag April 2018, Film/Fernsehen

DVD: Atomic Blonde

Einfach direkt in die Fresse Beatrice Behn von kino-zeit.de hat die DVD gesehen: Manchmal sind die besten Filme die schnörkellosen. Die, die einfach ganz geradlinig und verrotzt, dafür mit ordentlich Selbstbewusstsein ihre Geschichte erzählen. Und genau so ein Film ist Atomic Blonde. Kein Bild ist zu viel, keine Handlung unnütz. Und mittendrin prügelt sich Charlize Theron aus guten Gründen um Kopf und Kragen, eingefangenen von einem Regisseur, der selbst lange Zeit Stuntman war und weiß, wie man Körperlichkeit inszeniert: David Leitch, bekannt geworden durch den ähnlich harten, geradlinigen Film John Wick, beweistRead More
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Warum »Mister Dynamit« nicht zündete und dennoch zu einem »SchleFaz« aufstieg Von Bodo V. Hechelhammer Zur besinnlichen Adventszeit zelebrierten am 22. November 2017 auf »Tele 5« die beiden satirischen Fernsehparodisten Oliver Kalkofe und Peter Rütten in gewohnter Weise die Demontage eines vergessenen Kleinods cineastischen Schaffens. Sie offenbarten uns, den einfachen Fernsehkonsumenten alter Schule, abermals eine besonders »nicht gelungene« filmische Umsetzung, um, fein säuberlich seziert und dosiert, genau das verständlich zu machen, was durch den Film unverständlich zurückgeblieben ist und diesen damit die Weihen eines neuen »SchleFaZ«, eines »Schlechtesten Films allerRead More
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Krimidialogischer Wechselgesang oder Kleine Krabbelkiste zur gefälligen Selbstbedienung für Krimilibrettisten – aufgesammelt von Klaus Kamberger Besetzung: wie üblich und immer dieselbe. Auch die Zuordnung der Protagonisten zum Text ergibt sich von selbst. Und wer was zu wem warum meint kundtun zu müssen, ergibt sich dito – vom Ermittler (alleinerziehend mit pubertierender Tochter) über den Beschuldigten (Ich war’s nicht, das müssen Sie mir glauben), deren zu befragende Angehörige (die während ihrer Befragung wahlweise Holz hacken, Billard spielen, Büstenhalter bügeln oder mit dem Ermittler zu flirten versuchen), dem einen Zeugen (der etwasRead More
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Was es mit der Macht auf sich hat Katrin Doerksen schribt für kino-zeit.de. Sie hat sich den neuen Teil der Kultreihe schon einmal angeschaut: Um das Star-Wars-Universum ranken sich seit jeher Gerüchte, Fantheorien, Wunschdenken. Eines davon bestätigte letztes Jahr Rian Johnson, der Regisseur des neuen Films Star Wars: Episode VIII – Die letzten Jedi. Jeder Teil der aktuellen Trilogie sollte eine der drei ursprünglichen Hauptfiguren in den Mittelpunkt stellen. Erst Han Solo, dann Luke Skywalker, schließlich Leia Organa. Das System schien sich zu bewähren: Harrison Ford hatte in Star Wars:Read More
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Eine Nacht in Detroit Sonja Hartl arbeitet unter anderem für kino-zeit.de. Wir freuen uns, dass sie und das Magazin uns regelmäßig spannende Filmrezensionen wie diese zur Verfügung stellen. Am Anfang von Kathryn Bigelows Detroit steht ein Prolog mit den Gemälden der Migration Series des afroamerikanischen Künstlers Jacob Lawrence. Sie erzählen von Unterdrückung, Armut und Ghettoisierung, sie verdeutlichen das langsame Anstauen der Wut über Ungerechtigkeit und Diskriminierung und verweisen auf den über Jahrhunderte institutionalisierten Rassismus in den USA. Zudem liefert dieser Prolog den sozialhistorischen Hintergrund, vor dem die Unruhen in DetroitRead More
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Der Schattenmann Von Joachim Kurz Ein Auftrag, der unmöglich zu schaffen ist – und schon nimmt das Unglück seinen Lauf: Weil sein Chef wie selbstverständlich ein umfangreiches Dossier anfordert, das am nächsten Tag fertig sein muss, rastet der Unternehmensberater Duval (François Cluzet) aus und erleidet einen Burn out, der ihn für zwei Jahre auf die Bretter schickt. Nachdem er mit Hilfe einer Selbsthilfegruppe seine Alkoholprobleme mühsam in den Griff bekommen hat, kommt ein geheimnisvolles Jobangebot, das ihm ein Mann namens Clément (Denis Podalydès) unterbreitet, gerade recht, um den Schritt zurückRead More
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Die Angst vor Experimenten Von Sonja Hartl Nun haben sie es wieder geschafft, die Miesepeter und Mittelmaßsucher, die am Sonntagabend bloß nicht in ihrer Routine gestört werden wollen. Sie haben es geschafft, weil es in der ARD an Rückgrat mangelt, an dem Willen einfach mal zu sagen, dass ihnen die Quote egal sei, denn sie sind ein gebührenfinanzierter Verein. Aber nein, das fällt dort niemandem ein – ist es noch nie und wird es wohl auch nicht. Da hatte ich angesichts einiger hervorragender „Tatort“-Folgen in diesem Jahr tatsächlich Hoffnung, dassRead More
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Sinnesabenteuer – der Trillerautor Adam Hall Quiller, das war der Spion, der in der Kälte blieb. Freiwillig. Insgesamt 30 Jahre und 19 Bücher lang. Alf Mayer porträtiert den in Vergessenheit geratenen Adam Hall (1920 – 1995), der jetzt in Andreas Pflüger seinen Nachfolger gefunden hat.  Die Wege der Wiedergeburt sind unergründlich, das gilt auch für die literarische Variante. Die Hoffnung, so etwas noch mit den Quiller-Romanen von Adam Hall (aka Elleston Trevor) erleben zu können, hatte ich längst aufgegeben, nachdem sogar Jack Reacher sich in dieser Hinsicht als zu plaudertaschig, selbstgewiss und literarischRead More
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Ornament und Verbrechen Simon Hauck, den wir hier herzlich im Kreis unserer CulturMag-Rezensenten begrüßen, hat sich intensiv mit der Jubiläumsedition für Jean-Pierre Melville beschäftigt. Sie enthält zehn Filme, davon vier von Mellvilles frühen Filmen zum ersten Mal auf DVD und Blu-ray, und umfangreiches Bonusmaterial. „Philosophisch gesprochen, ist mein Standpunkt im Leben extrem anarchistisch: Ich bin ein absoluter Individualist, und um die Wahrheit zu sagen, so will ich weder links noch rechts sein. Sicherlich lebe ich als ein Mann der Rechten. Ich bin ein rechtsgerichteter Anarchist – obwohl ich annehme, dass dasRead More
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Menschen, die sich unterhalten Von Katja Bohnet Mann hält Frau mit abgesägter Schrotflinte in Schach. Mann ist psychisch auffällig und seit Wochen instabil. Mann will seine Frau sehen, die nicht nach Hause kam. USA, 1977, städtisches Szenario. Der junge Holden Ford (Jonathan Groff), Typ Schwiegermutterschwarm/Saubermann, wird gerufen, weil er Spezialist des FBI für Geiselnahmen ist. Er begibt sich in die Schusslinie, hört dem Verwirrten zu, zeigt sich verständnisvoll. Gespräche, ruhige Bilder, beinahe in sepia. Die Geiselnahme eskaliert. Boom! Ein drastisches Bild, das hängen bleibt. Eine Ausnahmeszene in „Mindhunter“, in derRead More
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Posted On November 15, 2017By Dominique OttIn Crimemag, Film/Fernsehen

Netflix-Serie: Stranger Things 2

Die Welt der Heranwachsenden Dominique Ott über Staffel 2 von „Stranger Things“ Sobald das Gefühl aufkommt, man habe bereits alle zumutbaren Inhalte auf Netflix gesehen, woraufhin man sich fragen könnte, ob der monatliche Beitrag für die US-amerikanische Video-on-Demand-Plattform sich noch wirklich lohnt, rückt sie mit einer hauseigenen Produktion heraus, die ihre Nutzer wieder in den Bann zieht. Das passiert zirka zwei Mal im Jahr, mit einer neuen Staffel des Breaking Bad Spin-Offs Better Call Saul oder –nach Absetzung des ursprünglich vielversprechenden, spätestens ab der zweiten Hälfte jedoch sehr schwächelnden The Get Down–Read More
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Posted On November 15, 2017By Andreas KöhnemannIn Crimemag, Film/Fernsehen

Film: Fernando Aranoa: Loving Pablo

Verliebt in die Entschlossenheit Von Andreas Köhnemann Schon oft wurde der kolumbianische Drogenhändler, -schmuggler und Terrorist Pablo Escobar (1949-1993) in Filmen und Serien dargestellt – etwa im Thriller-Drama Escobar: Paradise Lost (2014) oder in der Netflix-Produktion Narcos, deren dritte Staffel im September 2017 veröffentlicht wurde. In elf Episoden von Narcostaucht eine TV-Journalistin namens Valeria Velez auf, die eine Affäre mit Escobar eingeht. Diese Figur basiert auf der realen Fernsehmoderatorin Virginia Vallejo. In Loving Pablo macht der spanische Drehbuchautor und Regisseur Fernando León de Aranoa (Princesas, A Perfect Day) Vallejo zur Protagonistin. Sein Werk ist eine Adaption von VallejosRead More
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Großartige Krimi-Serien im Doppelpack Sonja Hartl hat sich mit zwei neuen Krimi-Serien beschäftigt. Krimi findet in Deutschland im Fernsehen statt – das ist eine häufig gebrauchte Formulierung, die aber im Oktober äußerst wahr ist. Denn neben Dominik Grafs Tatort „Der rote Schatten“ vom Sonntag 15. Oktober 2017 ist jetzt am 13. Oktober bei Sky „Babylon Berlin“ gestartet, die mit großen Erwartungen und Medienrummel begleitete Verfilmung der Gereon-Rath-Romane von Volker Kutscher, und ab dem 22. Oktober läuft Hans-Christian Schmids erste Fernsehserie „Das Verschwinden“ in der ARD an. Dabei könnten die beidenRead More
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Posted On Oktober 17, 2017By Katrin DoerksenIn Crimemag, Film/Fernsehen

Ermittlung: Die Sugar Paper Theories

Keine Leiche, kein Motiv, keine Erinnerung Von Katrin Doerksen Es waren einige Fotos des walisischen Fotograf Jack Latham aus einem vergriffenen Buch, die Katrin Doerksen neugierig auf einen Kriminalfall in Island machten. Dann kam noch der Dokumentarfilm  „Out Of Thin Air“ von Dylan Howitt hinzu. Ein Holzhaus kauert in der Straßenecke. Das Dach glänzt vor Nässe, seine Silhouette spiegelt sich in der Pfütze auf dem rissigen Asphalt. Rechts fährt ein Auto vorbei, irgendetwas Eckiges, typisch für die Siebziger Jahre. Der Boden ist vom Regen aufgeweicht, irgendwo im Hintergrund sind weitereRead More