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„Möglichst weit vom Anfangsmanuskript entfernt“ Ein Gespräch mit der koreanischen Thriller-Autorin Jeong Yu-jeong – von Alf Mayer. Jeong Yu-jeong (*1966) ist mit ihren psychologisch ausgefeilten Kriminalromanen eine Bestsellerautorin in Südkorea. Ihr Thriller »Sieben Jahre Nacht« (Unionsverlag, Ü: Kyong-Hae Flügel) sorgte 2015 im deutschsprachigen Raum für Aufsehen. Im Januar 2019 erschien »Der gute Sohn«, ebenfalls im Unionsverlag. Jeong Yu-jeong nahm Ende Januar am Kongreß »Global Crime« von LitProm in Frankfurt teil. Alf Mayer hatte sie bereits im Oktober 2018 auf der Frankfurter Buchmesse getroffen. Hier ist sein Interview. Alf Mayer: Sie sindRead More
Bücher kurz serviert Kurzbesprechungen von fiction und non fiction. Katja Bohnet (KB), Joachim Feldmann (JF), Alf Mayer (AM), Frank Rumpel (rum) und Thomas Wörtche (TW) über: James Anderson: Desert MoonJack Heath: BlakeUn-Su Kim: Die PlotterMichael Lewis: Erhöhtes Risiko Daniel Loick (Hg.): Kritik der PolizeiIan Manook: Der MongoleSultan bin Muhammad al–Qasimi: Der Mythos arabischer Piraterie im GolfMartha Nussbaum: Königreich der AngstMax de Radiguès: BastardPhilipp Reinartz: FremdlandMatthew Richardson: Niemand kennt deinen Namen Tito Topin: Tanzt! Singt! Morgen wird es schlechterAntti Tuomainen: Palm Beach, FinlandGary Victor: Dreizehn Voodoo-Erzählungen Nur Narren glauben nicht daran (KB) Die Geschichte Haitis ist eine Geschichte der Ausbeutung,Read More

Posted On Februar 3, 2019By Katja BohnetIn Crimemag, CrimeMag Februar 2019

Katja Bohnet über Jess Kidd

Alter Flattermann Zum Roman „Heilige und andere Tote“ Literatur kann alles, darf das Meiste. Was sich die katholische Kirche schon seit Jahrhunderten leistet, darf Jess Kidd erst recht: Sie lässt in ihrem Roman Heilige aufmarschieren. Diese alten Flattermänner und -frauen verhalten sich selbstbewusst und modern. Sie kommentieren das Geschehen, greifen in die Handlung ein.  Kidd lässt ihrer Ich-Erzählerin viele Freiräume. Diese trifft auf einen alten Chaoten, einen Rentner, der als Querulant und Zumutung für jeden Altenpfleger gilt. Viele hat er verschlissen, einen bereits in die Flucht geschlagen. Cathal Flood istRead More
Noch knapper, noch lakonischer … und gerade mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet. Rezension von Sonja Hartl Frühmorgens kam der Anruf. „Ein brennendes Auto. Schon wieder. Wir müssten das mit den brennenden Autos mal langsam in den Griff kriegen, hieß es. Die brennenden Autos interessieren mich nicht besonders. Du weißt genau, warum deine Autos brennen, Hamburg.“ Doch dieses brennende Auto ist anders. Es brannte eben nicht aus Wut oder Zorn oder Dummheit. In diesem brennenden Auto war ein Mensch. Da ist er, gleich auf den ersten Seiten von „Mexikoring“ vonRead More
Eine Geschichte der Verzweiflung und des Verfalls Rezension von Iris Tscharf Es gibt so Gegenden, die wirken auf den ersten Blick gar nicht mal so übel. Vielleicht sogar schön mit all den Kranichen, Schildkröten und Waschbären, den viktorianischen Häusern und den hölzernen Kirchtürmen. Lebendig mit den „Wagenladungen voller Kids“ und der pulsierenden Bassmusik auf den Parkflächen. Wenn man genauer hinsieht, ist McComb aber doch nur ein trostloses Kaff irgendwo im Süden Mississippis. Vielleicht wirkt es ein bisschen heruntergekommen mit all den Typen in den Muskelshirts und Jogginghosen, den Zimmern ohneRead More
„Mit leichter Besorgnis und trotz alledem noch optimistisch“ Frank Goldammer, 44, schreibt Kriminalromane, die in den 1940er und 1950er Jahren in Dresden angesiedelt sind. Zuletzt erschien im Dezember „Roter Rabe“; Anfang Januar 2019 schaffte der Roman es unter die Top Ten der Spiegel-Bestsellerliste. Ein Gespräch über die Frage, wie viel Vergangenheit in der Gegenwart steckt – und umgekehrt. Ulrich Noller: Dein Max Heller ist jetzt ein Bestseller. Nicht schlecht, oder? Frank Goldammer: Mir wird das immer erst bewusst, wenn mich jemand danach fragt. Es ist schon wirklich eine tolle Sache;Read More
Wer möchte heute noch ein »Schlapphut« sein?  Ein Begriff und eine These – von Bodo V. Hechelhammer Ein Bild. Ohne Frage, eine alte Aufnahme. Vier Männer lächeln etwas hüftsteif in die Kamera und fast alle tragen zu ihren Trenchcoats auch einen »Schlapphut«. Vermutlich denken bei diesem Motiv nicht wenige an Geheimdienstmitarbeiter. Intuitiv. Und das ist auch richtig. Es handelt sich um Angehörige der Organisation Gehlen (Org), dem Vorläufer des Bundesnachrichtendienstes (BND). Von links nach rechts sind abgebildet: Reinhard Gehlen, Heinz Danko Herre, der amerikanische Geheimdienstmitarbeiter Eric Waldman und Toni Halter. Eine Fotografie,Read More
Endlich zu den Sternen! Eine Rezension von Markus Pohlmeyer I „Die Sonne Chinas“ [1]   Shuiwa verlässt seine Eltern und sein von Dürre geplagtes Dorf, wird Minenarbeiter und schließlich Schuhputzer in einer Stadt. Die fettgedruckten Kommentare über den einzelnen Kapiteln sind eine Art Minimalanleitung für biographischen Erfolg und wachsende Lebensqualität: von Station zu Station wird Wasser sauberer, wird Licht heller. Und auch das Geld wächst, wenn auch nur bescheiden. Shuiwa lernt in seiner Wanderarbeiterbruchbude Lu Hai kennen, der einen Solarkocher auf Nanotechnologiebasis erfunden hat, einen armen, ehemaligen Professor, dem bisherRead More
Down South Eine Rezension von Sonja Hartl Zwei Leichen in einer Woche sind zu viel für den kleinen Ort Lark in Texas, das weiß die 69-jährige Geneva ganz genau. Zwei Tote – Michael Wright, ein schwarzer Anwalt aus Chicago, und Missy Dale, eine weiße Kellnerin aus Lark –, einfach zurückgelassen an einem Ufer. „Sie verschwenden keinen Gedanken mehr an den Mann (…), wenn ein weißes Mädchen tot aufgefunden wird“, bemerkt auch einer der Gäste in Genevas Café am Highway 59. Und vielleicht hätte er recht behalten, dass sich die PolizeiRead More

Posted On Februar 3, 2019By Marcus MuenteferingIn Crimemag, CrimeMag Februar 2019

7 Questions for Attica Locke

„My heart is split“ Marcus Müntefering hat Nachfragen an Attica Locke zu „Bluebird, Bluebird“ Vorbemerkung: Die folgenden Fragen und Antworten waren die Basis für eine Besprechung von Attica Lockes „Bluebird, Bluebird“ bei Spiegel Online. Es handelt sich also nicht um ein „normales“ Interview, sondern um eine Reihe von Fragen, die sich mir während der Lektüre des Romans stellten und die ich nicht in die dramaturgische Reihenfolge gebracht habe, wie es in einem zur Veröffentlichung gedachten Interview der Fall gewesen wäre. Da aber Atticas Antworten auf meine per E-Mail geschickten Fragen sehrRead More
Eine neue Spezies von Macht Textauszug aus „Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus“ von Shoshana Zuboff Flammenschrift an der Wand  (AM) Schade, wirklich schade, dass Frank Schirrmacher dieses Buch nicht mehr erleben konnte. Er hätte es wie kein anderer Intellektueller in die Talkrunden und Symposien getragen, hätte mit allen Kräften für seine Verbreitung gesorgt. Denn ganz zweifellos ist dies eines der wichtigsten Bücher der letzten Jahre, Rachel Carsons Umweltwarnung „Der stumme Frühling“ (1962) oder Robert Jungks „Atomstaat“ (1977) vergleichbar. Ein Buch für eine Epochenwende, eine neue Erzählung des Kapitalismus. Eine Flammenschrift anRead More
Abenteuerliche Spurensuche im nebulösen Zeitfenster     Michael Ondaatjes Roman „The English Patient “ (1992) war eine aus diversen Mosaiksteinen zusammengesetzte biographische Spurensuche, die in den diffusen Nebel einer  verschwommenen Vergangenheit führte.  In „Warlight“ („Kriegslicht“) beschreibt der aus Sri Lanka stammende, jetzt in Kanada lebende 75jährige Lyriker und Romancier nun die Suche der jugendlichen Geschwister Nathaniel und Rachel nach ethischen Normen im zerbombten Nachkriegs-London. Nathaniels Rückblende fünfzehn Jahre später auf  diese befreiende Initiations-Phase, in der ohne elterliche Obhut alles möglich schien, kreist um kleinkriminelle Machenschaften, Geheimdienst-Aktivitäten der abgetauchten Mutter und akribischeRead More

Posted On Februar 3, 2019By Hazel RosenstrauchIn Crimemag, CrimeMag Februar 2019

Karel Poláček: Die Bezirksstadt

Trügerisches Idyll Hazel Rosenstrauch über ein Buch mit Nachhall Es gab einmal eine Zeit, die nicht gerast ist. Oder wie es in Karel Poláčeks Roman heißt: „Die Bezirksstadt ist mit Zeit angefüllt wie die Scheuern des Pharaos. Sie vergeht nicht.“ Wer wissen will, wie das war, „als man noch wusste, was sich gehört“, ist in der tschechischen Kleinstadt vor gut hundert Jahren gut aufgehoben. Dort sind die Häuser „dickleibig wie Buchteln“, das Personal ist übersichtlich, die Adjektive klingen vertraut und vertrauenserweckend: die Ziege ist störrisch, der Fluß fließt träge, FrüchteRead More

Posted On Februar 3, 2019By Wolfgang FranssenIn Crimemag, CrimeMag Februar 2019

Davit Gabunia „Farben der Nacht“

Was soll ein Toter mir schon anhaben können? Von Wolfgang Franßen Nach der sprachlichen Ouvertüre, die an Camus erinnert, liest sich „Farben der Nacht“ wie ein Melodrama von Douglas Sirk. Da haben wir Surab, den Hausmann ohne Job, der seine Nachbarn ausspioniert. Tina, die Ehefrau, die zu viel arbeitet und ihm und seiner Mutter die Kinder überlässt. Im gegenüberliegenden Mietshaus die verhängnisvolle Affäre um ein Mann von der Staatssicherheit und seinen jungen Liebhaber. Was hätte Verdi wohl für eine Musik dazu komponiert? Zumal das Ganze vor dem historischen Gemälde derRead More
Ein Coup unter schlechtem Stern Von Iris Tscharf Spanien ächzt unter einer Wirtschaftskrise und nicht nur der Fischhändler Víctor, genannt Chiquitín, quält sich mit den Finanzen, sondern auch seine Kumpels Yunque, Chato und Guapo suchen nach Einkommensmöglichkeiten. Da kommt das Angebot zu einem Bankraub in Marrakesch gerade recht. Dort findet bald ein Treffen der Juwelierhändler statt und der geplante Coup hört sich fast zu einfach an. Das wäre nämlich ihr Anteil an dem sechs Millionen-Euro-Coup. Wenn alles nach Plan liefe … Es klingt alles total easy: Ein Trip in BegleitungRead More
Flöhe auf KI-Porno und Stör auf Dostojewski Christopher Werth über „Manaraga“ von Vladimir Sorokin Im Jahr 2037 ist Lesen der heißeste Scheiß. Nur, dass „Lesen“ bei Sorokin „Grillen“ bedeutet. Und gegrillt wird nicht auf Holz oder Kohle, sondern auf den Erstausgaben von Dostojewski, Nabokov, Flaubert oder Cervantes. Eine Rezension von Christopher Werth. Die Grundidee ist schnell erzählt: Wir befinden uns etwa 20 Jahre in der Zukunft und folgen dem Tagebuch von Geza. Europa hat sich gerade in einem großen Krieg von der Herrschaft der Salafisten befreien können und befindet sich inRead More

Posted On Februar 3, 2019By Joachim FeldmannIn Crimemag, CrimeMag Februar 2019

Eine Erwiderung von Joachim Feldmann

Theorie, Pauschales und die Praxis Matthias Bischoff und seine Kritikerkritik, dass zu wenig Krimi-Bestseller besprochen würden „Ein ernster Roman, der wenig Freude macht.“ Mit diesem nicht sehr einladenden Resümee  endete kürzlich einer der von mir ob ihrer Kürze und Prägnanz sehr geschätzten Buchhinweise in der Fernsehzeitschrift „Hörzu“. Und glaubt man dem Publizisten Matthias Bischoff, werden hier exakt die Qualitätskriterien zusammengefasst, anhand derer „die Kritiker“ Kriminalliteratur beurteilten. Denn diese seien „identisch mit denen für sogenannte ernste Literatur“: „Hier dürfen Leserbedürfnisse nicht befriedigt werden, hier müssen Genreregeln gebrochen,  infrage gestellt, ignoriert werden,Read More

Posted On Februar 3, 2019By Katrin DoerksenIn Crimemag, CrimeMag Februar 2019

Berlinale-Vorschau von Katrin Doerksen

Auf Gedeih und Verderb dem Kino ausgeliefert Ein erster Blick auf die Berlinale 2019 (7. – 17.2.) von Katrin Doerksen „Ich bin betrunken vom Kitsch und bitter vor Neid. Frag‘ ich den Regisseur, sagt er: „Es tut mir leid,Das alles ist doch nur zur Unterhaltung gedacht.Was kann ich dafür, wenn ihr daraus ein Drama macht?!“ (Keimzeit in „Kintopp“ ) Auf keinem anderen Filmfestival ist man gelegentlich betrunkener vor Kitsch und bitterer vor Neid als auf der Berlinale. Das ganz große Glück und der ganz große Stahl liegen hier oftmals nurRead More

Posted On Februar 3, 2019By Guenther GrosserIn Crimemag, CrimeMag Februar 2019

Netflix-Serie „Murder Mountain“

Das Samaragd-Dreieck Günther Grosser über eine Netflix-Serie aus Humboldt Country Humboldt County ist ein Landkreis in Nordkalifornien, viermal so groß wie das Saarland, allerdings mit gerade einmal einem Zehntel der Einwohner, ein hügeliges Waldgebiet, fünf Autostunden von San Francisco, das wegen seiner billigen Bodenpreise und seiner Abgeschiedenheit seit den 1970er Jahren große Anziehungskraft auf die Counterculture der Bay Area ausübte. Hippiekommunen zogen von dort nach Norden und unternahmen den Versuch, alternative Lebensformen auf soliden Grund und Boden zu stellen, und viele hatten tatsächlich eine sehr lange Lebensdauer. Zum Ausstieg gehörtenRead More
Der indiskrete Charme des bürgerlichen Unholds Leo W. Eine Filmkritik von Simon Hauck In jüngster Zeit ist das Interesse an der Ahnengalerie der „Bonner Republik“ von Neuem erwacht, was auch im Dokumentarfilmschaffen deutliche Spuren hinterlassen hat. Egal ob noch indirekter formuliert, beispielsweise in Nachlass von Gabriele Voss und Christoph Hübner, oder besonders fokussiert in Regina Schillings herausragendem Fernsehessay Kulenkampffs Schuhe. Dabei stellt sich immer wieder bei jüngeren Rezipienten automatisch die Frage, was das nun für eine merkwürdige (Nachkriegs-)Zeit war und welche Männer, andere Geschlechter wurden darin diskret ausgeklammert, in Politik, Kultur oder GesellschaftRead More

Posted On Februar 3, 2019By Joachim KurzIn Crimemag, CrimeMag Februar 2019

„Cold War“ von Pawel Pawlikowski

Eine Liebe in Zeiten des Kalten Krieges Joachim Kurz über „Cold War . Der Breitengrad der Liebe“ von Pawel Pawlikowski Der Pianist Wiktor (Tomasz Kot) ist eine Art musikalischer Feldforscher: Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs fährt er gemeinsam mit seiner Kollegin und Geliebten Irena (Agata Kulesza) übers Land und sammelt mit einem Tonbandgerät traditionelle Volkslieder, die so für die Nachwelt erhalten werden sollen. Mit dem gesammelten Material gründet er ein Konservatorium und lädt begabte Sänger*innen und Tänzer*innen ein, diese Weisen einzustudieren und auf die Bühne zu bringen. Unter denRead More
“War is a criminal enterprise. I fight it with criminals.” Andrew Nette on the 50th anniversary of André de Toth’s „Play Dirty“ (dt. „Ein dreckiger Haufen“) Towards the end of last year I posted on my love for the 1968 espionage/war thriller, Where Eagles Dare. My first post for 2019 continues what is becoming an unofficial series of sorts on this site, ‘in praise of films I watched with my parents on the television on Sunday night when I was young’. This time, I want to briefly pay tribute to the incredibly hard-boiledRead More
Eine Vielzahl Krimi-Neuheiten  … erscheinen jeden Monat, dazu Graphic Novels (vulgo: Comics) und DVDs und BluRays. Unmöglich, das alles zu überblicken und zu rezensieren. CrimeMag siebt und schürft deshalb für Sie und weist hier regelmäßig mit Hilfe von:Kaliber.38 und der befreundeten BuchhandlungenChatwins (Berlin), Hammett (Berlin),Glatteis (München),Wendeltreppe (Frankfurt) undBuchladen in der Osterstraße (Hamburg) auf interessante Neuerscheinungen hin.Empfehlungen für DVDs, BluRays und Comics geben Katrin Doerksen und Thomas Groh. Jan Christian Schmidt von Kaliber.38: Nicht viel los im Januar – und wie etwa die tolle Longlist zum wbg-Wissen!Preis zeigt, gibt es so unglaublich viele spannende Bücher außerhalb des Krimibereichs! Ich kommeRead More

Posted On Februar 3, 2019By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag Februar 2019

Krimigedicht

Sherif Fatman von James Neil Morrison / Leslie George Carter  Sheriff Fatman started out is business as a granny farmerHe was infamous for fifteen minutesAnd he appeared on PanoramaThen he somehow got on board a Starship Enterprise Allowance SchemeWith a Prince of Wales AwardFor pushing valium and amphetamines Moving Up on Second BaseWith Nicholas Van what’s His FaceAt six foot sixAnd 100 TonsThe undisputed King of the SlumsWith more alias‘ than Klaus BarbieMaster Butcher of Leigh on SeaJust about to take the stageThe one and only – hold the frontRead More

Posted On Februar 3, 2019By Claudia FiedlerIn Crimemag, CrimeMag Februar 2019

Veranstaltungskalender

Krimilesungen vom 01.02.2019 bis 28.02.2019 Unser Veranstaltungskalender bietet Ihnen eine feine Auswahl an interessanten Autoren, die sich zurzeit auf Lesereise befinden. Bernhard Aichner stellt seinen Roman „Bösland“ vor: 14.02.2019         Dolomitenbank, A-Lienz 15.02.2019         Einrichtungshaus Aichner, A-Heinfels, Beginn 19:30 Uhr 16.02.2019         Casino, A-Innsbruck, Beginn 19:00 Uhr 20.02.2019         Buchhandlung Albert Schmid, Schwabmünchen, Beginn 20:00 Uhr 21.02.2019         Alte Seifenfabrik, A-Lauterach, Beginn 19:30 Uhr Hier gibt es mehr Infos. Friedrich Ani liest aus „Der Narr und seine Maschine“: 16.02.2019         Stadttheater, Aschaffenburg, Beginn 19:30 Uhr Max Annas mit „Finsterwalde“: 08.02.2019Read More
Eine hochkarätige aktuelle Tagung in Frankfurt Kriminalliteratur ist die meistgelesene Literatur der Welt, auf manchen Märkten macht sie bis zu 30% der Gesamtbelletristik aus. Kriminalität, Verbrechen und Gewalt sind konstitutiv für alle Gesellschaften und daher auch in allen Literaturen dieses Planeten zu finden. Deshalb widmet Litprom die Literaturtage 2019 dem Thema »Global Crime«. In den Blick gerückt werden soll dabei die Variabilität des Genres, sein »globaler Code« und sein kommunikatives Potential. Kriminalliteratur bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Realität und Fiktion, entlang jener Kraftfelder, die vom Realen ins Fiktive wirken und zuweilenRead More