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KarlAnders
Anarchist, Kommunist, Widerstandskämpfer, Sozialist … Ein Salut von Alf Mayer 20 Jahre ist er nun tot. Sein Freund Victor Gollancz schon 50. Zeit, das Gespann Karl Anders und Victor Gollancz hier bei CrimeMag vorzustellen. „Kriminalromane sind die Literatur der Demokratie. Der Kriminalroman und sein Detektiv sind nur in einer Welt möglich, die nicht der Allgewalt des Staates, der Gestapo oder des NKWD ausgeliefert ist. In einem Polizeistaat ist ein Sherlock Holmes selbst als literarische Figur undenkbar.“ Solche Gedanken versuchte der Widerstandskämpfer und Emigrant Karl Anders in den frühen 1950ern denRead More
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Wie viel weiter man im Nachdenken schon gewesen ist Von Thomas Wörtche Die theoretische Beschäftigung mit Kriminalliteratur war und ist ein Stiefkind unserer Verlage. Die Erinnerung an die Verleger Victor Gollancz und Karl Anders in dieser CrimeMag-Ausgabe ergänzen wir mit einem Blick auf einen Meilenstein der Literaturwissenschaft, auf Fritz Wölckens „Untersuchung über die englische und amerikanische Detektivliteratur“, 1953 im Verlag von Karl Anders erschienen und bei CulturBooks in einer Digitalausgabe wiederaufgelegt. »Der literarische Mord« war Anfang der 50er Jahre Wölckens Habilitationsschrift, die – man bedenke die Zeit – angesichts desRead More
gollancz
Der bedingungslose Menschenfreund Er war ein scharfer und früher Kritiker der Nationalsozialisten, doch nach dem Krieg war er auch der erste, der auf das Leid der Deutschen hinwies. Der britisch-jüdische Verleger und Schriftsteller Victor Gollancz stellte sich auf die Seite der Schwachen und Leidenden. Vor 50 Jahren starb er in London, am 8. Februar 1967. Von Matthias Bertsch – mit einem Nachtrag in Sachen Kriminalliteratur von Alf Mayer. „Mir fiel, als ich ihm gegenüber saß, ein Satz von Thomas Mann ein, den er während der nationalsozialistischen Zeit in der EmigrationRead More
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Posted On März 15, 2017By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops – März 2017

Bloody Chops im März 2017 Kurzbesprechungen von fiction und non fiction. Zerteilt und serviert von: Joachim Feldmann (JF), Alf Mayer (AM) und Thomas Wörtche (TW) Über: Jerome Charyn, Daniel Cole, Steve Hamilton, Antonio Ortuño, Fabio Paretta, Thomas Schweres. Ein Mammut-Werk auf 247 Seiten (TW) Madrid, Mexiko von Antonio Ortuño ist ein Buch, das mit einem Mord anfängt und mit einem Mord aufhört und in dem die Gewalt nie aufzuhören scheint. Das liegt unter anderem an den Zeiten und Orten, in denen dieser kapitale Roman spielt. Seine Handlung mäandert von Madrid 1922 bis nach GuadalajaraRead More
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Posted On März 15, 2017By Roland OsswaldIn Bücher, Crimemag

Zwei Blicke auf Adrian McKinty: Rain Dogs

Ein Buch – zwei Perspektiven: Sonja Hartl und Roland Oßwald über „Rain Dogs“ von Adrian McKinty. Sie beide schauen ganz unterschiedlich auf dieses Buch. Und es ergänzt sich – aber lesen Sie selbst. I. People v. Collins Von Roland Oßwald Der Fall People v. Collins war eindeutig. Ist es noch. Es sei denn, man hat im Mathematikunterricht gepennt oder war mit den Gedanken bei der schönen Sarah oder dem schönen Tom aus der Parallelklasse. Und somit wären wir immer noch beim Thema, klebten weiter daran fest, denn mit den Gedanken bei derRead More
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Posted On März 15, 2017By Katja BohnetIn Bücher, Crimemag

Roman: Rex Stout: Es klingelte an der Tür

Die Hure Intelligenz Von Katja Bohnet Orchideen und Boef Bourguignon Da begegnest du deinem früheren Boyfriend nach dreißig Jahren. Hey, du bist ein bisschen aufgeregt. Sieht er noch so aus wie früher? Fuck, no! Sicher nicht. Aber hat er sich gut gehalten? Was macht er heute, und wie macht er es? Ihr habt euch damals geistreich unterhalten, kein Zusammentreffen ausgelassen. Zwischen euch entwickelte sich nie etwas Ernstes, aber Erotik schwang immer mit. Von der ersten Seite an besitzt „Es klingelt an der Tür“ noch diesen alten Charme. Archie Goodwin, Ich-ErzählerRead More
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Posted On März 15, 2017By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Roman: Max Annas: Illegal

Run, Kodjo, run … Eine Hetzjagd durch Berlin präsentiert Max Annas` neuer Roman, „Illegal“. Der, der flüchten muss, ist allerdings kein Dr. Kimble, sondern ein illegal in Deutschland lebender Afrikaner. Das macht nicht nur in der Fiktion einen Unterschied, sondern auch in der Realität. Der nächste große Wurf von Max Annas, findet Thomas Wörtche. In seinem dritten Roman, „Illegal“, variiert der zweimalige Krimi-Preisträger Max Annas sein großes Thema von „drinnen“ und „draußen“ auf dem Schauplatz Berlin, wo der Autor nach langen Jahren in Südafrika (dort spielen seine Romane „Die Farm“Read More
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Posted On März 15, 2017By Sonja HartlIn Bücher, Crimemag

Sachbuch: Nora Bossong: Rotlicht

Ein Blick auf das Rotlichtmilieu Von Sonja Hartl Es ist eine interessante Ausgangssituation in Nora Bossongs „Rotlicht“: Als Kind war für die Autorin die rote lackierte Tür eines Sex-Shops in Bremen ein Ort der Geheimnisse und Heimlichkeiten, nun will die Schriftstellerin sie öffnen und das Rotlichtmilieu erkunden. Sie will das Geschäft (mit) der Erotik und der käuflichen Lust erforschen, sie will in eine Domäne eindringen, die weiterhin fast ausschließlich auf Männer ausgerichtet ist. Deshalb besucht sie die Erotikmesse Venus, einen Swingerclub in Kreuzberg, ein Bordell, ein Sex-Kino, geht zur Tantra-MassageRead More
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Posted On März 15, 2017By Peter MuenderIn Bücher, Crimemag

Roman: Achim Zons: Wer die Hunde weckt

Volles Risiko: Krisenreporter zwischen mehreren Fronten  In HongKong hat er gerade einen schweren Unfall überlebt, dann soll der Reporter  David Jakubowicz für seine Münchener Zeitung am Hindukush die Hintergründe eines  US-Luftangriffs auf einen afghanischen Lkw-Konvoi aufklären, bei dem viele Kinder ums Leben kamen. Außerdem muß sich der DAZ-Reporter noch beim internen Powerplay gegen unschöne Intrigen und Machenschaften in seiner Redaktion behaupten. Achim Zons verknüpft im Thriller „Wer die Hunde wecktt geschickt Krimi-, Abenteuer- und Polit-Thriller-Segmente. Von Peter Münder   Bei einem schweren Autounfall in HongKong landet Krisenreporter David Jakubowicz nachts bewußtlosRead More
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Posted On März 15, 2017By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Roman: Ute Cohen: Satans Spielfeld

No way out? Ein zwölfjähriges Mädchen und ein reicher Bauunternehmer. Das hört sich nach „Lolita“ revisited an. Aber Ute Cohens Psychothriller „Satans Spielfeld“ verlässt konventionelle Pfade und entwirft ein eigenes, sehr bedrückendes Universum. Thomas Wörtche ist beeindruckt. Vielleicht tut man Ute Cohens Roman-Debut „Satans Spielfeld“ gar keinen Gefallen, wenn man ihn, was auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen mag, als inverse Version von Vladimir Nabokovs „Lolita“ liest. Invers in dem Sinn, dass die Perspektive gedreht ist. Bei Cohen spricht kein Humbert Humbert, sondern die auktorial/personale Erzählhaltung wird von Marie dominiert.Read More
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Posted On März 15, 2017By Sonja HartlIn Bücher, Crimemag

Roman: Joe Ide: I.Q.

Schillerndes Ghetto Von Sonja Hartl Der Debütroman des Amerikaners Joe Ide erzählt von dem „Detektiv ohne Lizenz“ Isaiah Quintabe, der sich mit Gefälligkeiten und kleineren Ermittlungen in Los Angeles über Wasser hält. Dann vermittelt ihm sein alter kleinkrimineller Bekannter Juanell Dodson einen „richtigen“ Auftrag: Auf den Rapper Black the Knife alias Calvin Wright wurde zu Hause durch einen Kampfhund ein Anschlag verübt, seither will er das Haus nicht mehr verlassen. Isaiah Quintabe – genannt I.Q. – soll nun für die Sicherheit des Rappers sorgen, indem er diesen Kampfhundangriff aufklärt. DamitRead More
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Posted On März 15, 2017By Peter MuenderIn Bücher, Crimemag

Roman: Oliver Harris: London Stalker

Down and out und suspendiert in Swinging Hampstead Detective Nick Belsey wird mal wieder seiner Rolle als rebellischer Außenseiter-Cop gerecht: Er ist vom Dienst suspendiert, ist völlig abgebrannt, hat keine Bleibe im schicken Hampstead und ermittelt auf eigene Faust in einem brisanten Fall. Im Dauer-Clinch mit seinen bornierten, korrupten Vorgesetzten ist er sowieso. Oliver Harris zieht in seinem dritten Krimi „London Stalker“ mal wieder  alle Register  Von Peter Münder Das Ausloten von dubiosen, faszinierenden Grenzbereichen-geographisch und ethisch-moralisch-  ist für den Londoner Krimi-Autor Oliver Harris inzwischen zum Markenzeichen geworden: Seinen Anti-HeldenRead More
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Heute: Steve Hamilton von Marcus Müntefering. Steve Hamilton, Jahrgang 1961, gehört zu den US-Autoren, denen es nie an guten Kritiken oder an Preisen mangelte (für „Der Mann aus dem Safe“ aus dem Jahr 2009 bekam er gleich acht Auszeichnungen, vom Edgar bis zum „Best Translated Mystery of the Year in Japan“)  – dafür aber an Lesern. Erst gut zehn Jahre nach seinem Debüt „Ein kalter Tag im Paradies“ konnte er seinen Day-Job aufgeben, um Vollzeit zu schreiben. „Paradies“ war Auftakt einer zehnteiligen Serie um den Ex-Cop und Privatdetektiv Alex McKnight. WährendRead More
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Posted On März 15, 2017By Christopher WerthIn Crimemag, Film/Fernsehen

Kino: T2 – Trainspotting von Danny Boyle

“It had better not be shite, Danny.” Einer der prägendsten Filme der 90er, vergleichbar vielleicht nur mit mit Pulp Fiction, bekommt eine Fortsetzung. Weil das ohnehin niemals im Leben gutgehen kann, regelte Christopher Werth seine Erwartungshaltungen auf Anschlag nach unten. Und siehe da – es tat nur ein bisschen weh. Trainspotting 2: Mission Impossible Trainspotting katapultierte 1996 die Karrieren von Regisseur Danny Boyle, Hauptdarsteller Ewan McGregor und dem Autor der Buchvorlage Irvine Welsh in die internationale Umlaufbahn. Der Soundtrack, die kongeniale Mischung aus alten und neuen Songs, die Bildsprache, die ErzählweiseRead More
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Posted On März 15, 2017By Joachim KurzIn Crimemag, Film/Fernsehen

Film: Lars Hennig: Zwischen den Jahren

Leben und Sterben in der Zwischenwelt Von Joachim Kurz Becker (Peter Kurth) ist kein Mann von vielen Worten; „Lass doch mal das Gequatsche!“ scheint sein Lieblingssatz zu sein, mit dem er seinen Kollegen Barat (Leonardo Nigro) anherrscht. Dabei ist der so ziemlich der einzige Freund, den der schwammige Wachmann beim Werkschutz eines Unternehmens irgendwo in der Peripherie des Großraumes Köln hat. Barat war früher mal Bulle und hat dann „Scheiß gebaut“, aber das ist nichts im Vergleich zu Beckers Lebensgeschichte, der im Knast war, weil er bei einem Überfall eineRead More
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Posted On März 15, 2017By Sonja HartlIn Crimemag, Film/Fernsehen

Film: Michael Koch: Marija

Überleben in Dortmund von Sonja Hartl Die Ukrainerin Marija (Margarita Breitkreiz) lebt in Dortmund, arbeitet als Reinigungskraft in einem Hotel und träumt von einem Friseursalon. Jeden Monat versucht sie zu sparen, aber sie muss allein für ihre kleine Wohnung 150 Euro Miete in der Woche zahlen. Dann wird sie im Hotel beim Stehlen erwischt, verliert ihre Stellung und muss sich etwas einfallen lassen. Doch Marija hat die Nase voll, von Billigjobs, in denen sie ausgebeutet wird, von der Unsichtbarkeit und von diesem tagtäglichen Kampf um Kleinigkeiten. Veränderungen müssen her. AlsRead More
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Howard Hodgkin 1932 – 2017 I first became really aware of Hodgkin’s work towards the end of 1995, the beginning of 1996, when I was able make several visits to a major retrospective of his paintings, first at the Metropolitan Museum of Art in New York and then at the Hayward Gallery in London. It was difficult – nigh on impossible – not to be dazzled, delighted, impressed – the richness of colour, the seductive brilliance, all those glorious swirls of paint – echoes of other favourite painters, Bonnard, Vuillard. It was only when visitingRead More
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Let America Be America Again Let America be America again. Let it be the dream it used to be. Let it be the pioneer on the plain Seeking a home where he himself is free. (America never was America to me.) Let America be the dream the dreamers dreamed— Let it be that great strong land of love Where never kings connive nor tyrants scheme That any man be crushed by one above. (It never was America to me.) O, let my land be a land where Liberty Is crownedRead More
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Posted On März 15, 2017By Claudia FiedlerIn Crimemag, Veranstaltungen

Veranstaltungskalender

Krimilesungen vom 15.03.2017 bis 15.04.2017 Unser Veranstaltungskalender bietet Ihnen eine feine Auswahl an interessanten Autoren, die sich zurzeit auf Lesereise befinden. Bernhard Aichner präsentiert „Totenrausch“: 16.03.2017         Stadtbibliothek, A-Knittelfeld, Beginn 19:00 Uhr 17.03.2017         Kleider Bauer, A-Mistelbach, Beginn 19:30 Uhr 18.03.2017         Krematorium am Pragfriedhof, Stuttgart, Beginn 20:00 Uhr 23.03.2017         Landgericht, Leipzig, Beginn 19:00 Uhr 24.03.2017         Südfriedhof, Leipzig, Beginn 20:00 Uhr 27.03.2017         Substage Café, Karlsruhe, Beginn 18:00 Uhr 30.03.2017         Werkstätte, A-Wattens, Beginn 19:30 Uhr 04.04.2017         Thalia-Buchhandlung, Mannheim, Beginn 20:30 Uhr 05.04.2017         Theater Alte Kelter,Read More
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Posted On Februar 18, 2017By Katrin DoerksenIn Crimemag, Film/Fernsehen

Berliner Filmfestspiele 2017: Berlinale-Tagebuch #3

Vom Ende der Menschheit und des Festivals -Von Katrin Doerksen. Die typischen Berlinale-Krankheiten haben sich irgendwann eingenistet: Bei mir fing es mit Halsschmerzen an, ging in Schnupfen über und schließlich bin ich bei einem trockenen Husten angelangt, den nicht wenige Kollegen in den Kinosälen mit mir teilen. Dazu kommen Knieschmerzen und Fußkrämpfe vom vielen Sitzen. Es wäre ein Elend, kämen sie nicht jedes Jahr so zuverlässig wieder, dass die berüchtigten Berlinale-Beschwerden inzwischen zu einem Klischee geronnen sind. Heiser lacht man darüber und zückt das nächste Taschentuch. Das Elend ist auchRead More
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Posted On Februar 15, 2017By Katrin DoerksenIn Crimemag, Film/Fernsehen

Berliner Filmfestspiele 2017: Berlinale-Tagebuch #2

Von ziellosen Reisen und 35mm-Melancholie  Von Katrin Doerksen Zum ersten Mal werden auf der Berlinale nicht nur die obligatorischen Festivaltaschen an die Presse verteilt, sondern auch Thermobecher. Man möchte den Verbrauch an Pappgeschirr eindämmen, heißt es. Aber mal abgesehen davon, dass der Kaffee darin den Geschmack von Blech annimmt, passen die Becher nicht unter die Automaten des Kaffeekapsel-Sponsoren. Und wenn die internationale Jury in den Pressevorführungen sitzt, teilt ein Assistent ihnen stets Mineralwasserflaschen aus, die hinterher angebrochen und noch halbvoll an den Plätzen stehen. So richtig scheint die Berlinale ihreRead More
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Posted On Februar 15, 2017By Die RedaktionIn Crimemag, Editorial

CrimeMag: Editorial Ausgabe Februar 2017

Herzlich willkommen zu unserer Februarausgabe 2017 Natürlich beschäftigt uns Trump, aber kirre machen lassen wir uns weder von ihm noch von der närrischen Zeit. Unser USA-Korrespondent Thomas Adcock, der in New York schon fröhlich mitdemonstriert hat, empfiehlt „Comedy as a Weapon. How to Dump Trump“. Peter Münder unterzieht George Orwell einem Klassiker-Check, Pulitzer-Preisträger Viet Thanh Nguyen schreibt selbstbewusst über seine Herkunft als Flüchtling („I am a refugee“) und Alf Mayer sieht sich die Comic Serie „Black Panther“ von Ta-Nehisi Coates näher an, der mit „Zwischen mir und der Welt“ bekannt gewordenRead More
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Posted On Februar 15, 2017By Thomas AdcockIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Kolumne: Thomas Adcock: Comedy As A Weapon

                                                                                 —Still frame from “The Great Dictator,” United Artists 1940 “THE GREAT DICTATOR,” a smash-hit movie send-up with comic actors Jack Oakie (left) and Charlie Chaplin spoofing Benito Mussolini and Adolf Hitler. Comedy as a Weapon How to Dump Trump ‘Participate in the ridicule and satire’     by Thomas Adcock Copyright © 2017 – Thomas Adcock   NEW YORK CITY, near America A year before America joined Britain in resisting the Rome-Berlin Axis of World War II, “The Great Dictator” was released by United Artists in Hollywood as aRead More
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Posted On Februar 15, 2017By Viet Thanh NguyenIn Crimemag

Viet Thanh Nguyen: I am a refugee

America and me: Viet Thanh Nguyen on his adopted homeland Er ist einer der interessantesten neueren Autoren der USA, eloquent, politisch wach und rege  – und kaum eine andere US-Neuerscheinung ist so zeitgemäßg wie sein jetzt am 7. Feburar erschienener Band mit Erzählungen: „The Refugees“ (Die Flüchtlinge), übrigens 2009 begonnen. Kirkus Reviews schrieb dazu: “Many of the stories might have been written by a modern Flaubert, if that master had spent time in San Jose or Ho Chi Minh City.” Viet Thanh Nguyens Romandebüt „The Sympathizer“ – mit mittlerweile acht renommierten Preisen überhäuft, darunter dem Pulitzer und dem Edgar, einRead More
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Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann? Von „Black Lives Matter“ führt der Weg auch zu Black Comics, gegen das rassistische weiße Amerika gab es schon einmal reale „Black Panther“-Power.  In einer (bisher) auf zwölf Bände angelegten Comic-Serie interpretiert gerade der politische Publizist Ta-Nehisi Coates einen schwarzen Superhelden neu. Ein aufregendes Unterfangen, findet Alf Mayer, der sich an ein Zitat von James Baldwin erinnert fühlt: „In den Vereinigten Staaten werden Gewalttätigkeit und Heldentum gleichgesetzt, wenn es nicht um Schwarze geht.“ Wir leben in zwei großen Erzählungen, mindestens, lautet kurz gesagt Georg Seeßlens These,Read More
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Posted On Februar 15, 2017By Die RedaktionIn Crimemag, Nachruf

Nachruf: Nat Hentoff

… and other rebellious passions Thomas Adcock, Bill Moody, Alf Mayer und Thomas Wörtche entbieten ein Farewell. Nat Hentoff, der am 7. Januar 2017 in New York gestorben ist und 91 Jahre alt wurde, war für viele von uns wichtig. Er war Bürgerrechtler, Jazzkenner, Historiker und Autor von zwei Kriminalromanen. All das – darauf beharren wir ja auch bei CrimeMag –passt und gehört zusammen. Er galt als der führende Fachmann für den ersten Zusatz zur Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika (First Amendment, 1791 verabschiedet) – diesen Verfassungsteil lebte er vollRead More