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Eine Kolumne von Christopher Werth 88 Namen ist ein Roman, in dem der Großteil der Handlung in VR Computerspielen spielt. Er macht Leser:innen Lust zu Zocken – und fixt Gamer:innen an, auch mal was zu lesen. Perfekte Völkerverständigung also. Wir befinden uns in einer nicht näher definierten Zukunft. Beiläufige Anhaltspunkt sind eingestreut, z.B., dass man mittlerweile bei Fast & the Furious 17 und (!) Half-Life 3 angekommen ist. Die VR Games sind so weit entwickelt, wie man es sich heute nur erträumen kann. Es gibt riesige VR Multiplayer Epen, in die Spieler mit der gleichenRead More

Posted On Oktober 1, 2021By Markus PohlmeyerIn Crimemag, CrimeMag Oktober 2021

Markus Pohlmeyer: Jugendsprache und Latein

Einige Gedanken über sehr lebendige Sprachen  Anlässlich Matthias Heines Buch „Krass. 500 Jahre deutsche Jugendsprache“[1]. Die Darstellung ist stark deskriptiv, mit einem Schwerpunkt vor allem in Studentenmilieus, aber auch aktuell angelegt mit Blick auf die Gamer-Szene oder die Sozialen Netzwerke. Von „Wie Tumult, Alkohol und Bandenwesen eine ‚eigene Kraftsprache‘ schufen“ (beginnend im 16. Jh.) bis zu „Der Digga, der Babo und ihr mega Endgegner – das VSCO Girl“. Die starke Fokussierung auf Studentensprache wird wie folgt begründet: „Zudem war sie rund 300 Jahre lang die einzige Jugendsprache, die wir in Quellen zu fassen kriegen. […] JugendspracheRead More

Posted On Oktober 1, 2021By Thomas WoertcheIn Crimemag, CrimeMag Oktober 2021

TW über Talese: Frank Sinatra Has a Cold

Frankie Boy Gay Taleses Porträt von Frank Sinatra aus dem Jahr 1965 (erschienen im Esquire, 1966) gilt als Klassiker des New Journalism. Der Clou und das Paradigmatische an dem Text ist, dass Frank Sinatra angeblich oder tatsächlich erkältet war, aber auf jeden Fall keine große Lust hatte, sich interviewen zu lassen. Also hatte Talese, eben typisch für den New Journalism, das Umfeld von Sinatra befragt, hat ihn aus der Distanz beobachtet – bei Schallplattenaufnahmen, in Bars und Clubs, bei einem TV-Konzert. Immer beäugt von Sinatras PR-Manager, notfalls abgeschirmt von derRead More
Paula Hawkins‘ „Wer das Feuer entfacht“ ist ein seltsames Buch. Das beginnt schon beim Titel. Tatsächlich ist die deutschsprachige Version „Wer das Feuer entfacht“ ganz stimmig: Es geht um die Frage, wer Donald Sutherland auf seinem Hausboot erstochen hat – und die Ursprünge dieser Tat reichen weit zurück. Dieser Mord entfacht also nicht das Feuer, sondern ist Endpunkt einer längeren Entwicklung, die nun nach und nach aufgedröselt wird. Aber genau deshalb passt der englischsprachige Titel „A Slow Burning“ fast noch besser: denn dieses Buch ist tatsächlich ein Slow Burner, beiRead More

Posted On Oktober 1, 2021By Hazel RosenstrauchIn Crimemag, CrimeMag Oktober 2021

Hazel Rosenstrauch zu Dilek Güngörs Roman

Auch ein Brief an den Vater Die Tochter besucht den Vater in der schwäbischen Provinz, in der sie aufgewachsen ist. Er hat sie nicht unterdrückt, war kein Tyrann, sie ist die Starke, die in Berlin Karriere als Journalistin gemacht hat. Und doch denkt man, denke zumindest ich unvermeidlich an Kafka, in dessen Brief an den Vater auch der Satz steht: “Zum Gespräch kam es kaum.” Ach ja, der Name ist türkisch, die Eltern waren “Gastarbeiter”, aber Dilek Güngör bedient keines der Klischees, die in der Identitäts-Literatur so beliebt sind. SowiesoRead More
Wer liest, sammelt Sätze. Manchmal bewußt. Manchmal ist ein einziges Wort ausschlaggebend: hartnäckig taucht es immer wieder auf. Fliege, zumBeispiel. Oder Mitternacht. Oder Asphalt. In ganz unterschiedlichen Büchern und Zusammenhängen, bei ganz unterschiedlichen Schriftstellern. Solche Fliegensätze oder Mitternachtssätze oder Asphaltsätze finden, immer elf an der Zahl, in der Serie ‚Spielwort‘ ihren Platz. Ein Spaß, ein Zeitvertreib. Und eine andere Art, auf Bücher zu deuten. Spielwort: Telefon Elf Zitate zusammengelesen von Ingrid Mylo                    Sobald man aus dem Haus ist, klingen alle Telefone gleich.– Haruki Murakami: Mister Aufziehvogel **                   Ein Telefon, dasRead More
Das Meer der (Alb)Träume „Meer der Träume“: diese Geschichte des chinesischen Science Fiction-Autors Cixin Liu war mir noch unbekannt. Und ließ mich nach der ersten Lektüre irritiert zurück. Nun gilt es, dieser Irritation nachzuspüren. Die dramatischen Bilder fangen gut eine Atmosphäre von Faszination, Entsetzen, Monumentalität, Katastrophe und Hoffnung ein. Wunderbar das 4-seitige Panorama, das nur als schön zu beschreiben wäre, wäre es nicht so fürchterlich in den Konsequenzen.  Yan Dong stellt abstrakte Eisskulpturen her, was plötzlich die Aufmerksamkeit eines gigantischen Alien-Niedertemperaturkünstlers hervorruft, der ein äußerst radikales ästhetisches Programm vertritt: „Kunst istRead More
Welch ein großartiges Vergnügen Hier und heute muss nun ein welthistorisches Ereignis in Erinnerung gerufen werden, das bisher von niemand gebührend aufgegriffen worden ist: nämlich dass vor anderthalb Jahrhunderten ein neues Tourismus-Zeitalter angefangen hat. Und dieser Event, der – genau gesagt, am 8. Juni 1867 – im Hafen von New York City stattfand, als das erste für Übersee-Fahrten ausgerüstete Kreuzfahrtschiff der Welt lzur ersten Luxus-Vergnügungsreise über einen Ozean  auslief – wäre vermutlich komplett untergangen, wenn da nicht ein bemerkenswerter junger amerikanischer Journalist gewesen wäre, der an der denkwürdigen Kreuzfahrt teilgenommen hätte. Read More
Ein Faustschlag Literatur in Gottes Angesicht Die Mexikanerin Fernanda Melchor jagt den ewig fluchenden Trottel Polo durch den wilden Kurzroman „Paradais“. Polo, 16, muss als Gärtner schuften für die Reichen in der Luxusanlage Paradise nahe Veracruz – Paradais wird es ausgesprochen, weil es Englisch ist, hat ihm der Obergärtner erklärt, dieser Arsch – und abends lungert er mit dem fetten Franco, der in der Anlage wohnt, am Fluss rum und hört sich dessen saublöde Fickfantasien an, wie der die Nachbarin Señora Marián Maroño flachlegen wird „mit ihren roten Lippen undRead More
 Rocky and Roll im Weltall Andy Weir: Der Astronaut (The Project Hail Mary, 2021). Aus dem Amerikanischen von Jürgen Langowski. Heyne Verlag, München 2021. Klappenbroschur, 560 Seiten, 16,99 Euro. Diese Geschichte wie eine Tragikomödie: Rein in die Katastrophe, raus ins Happyend. Die erste Hauptfigur wurde geschickt gewählt und gekonnt gestaltet. Ryland Grace, ein Lehrer (und ehemaliger Wissenschaftler), der in ein kosmisches Abenteuer stolpert. Aus seiner Perspektive wird erzählt – eine Perspektive, die über die Ich-Form mich, den Leser, leicht in das Geschehen verstrickt. Die zweite Hauptfigur ist Stratt, eine Art globale DiktatorinRead More
Anders als in der TV-Welt Zu Tom Ots „Kommissar Mozart – es muss nicht immer Mord sein“ Im österreichischen Graz und Wien lehrt ein in Hamburg und Peking ausgebildeter Mediziner die Kunst der Akupunktur: Nadeln an die richtige Stelle zu setzten, um den Patienten Heilung zu verschaffen. Jetzt hat der chinesisch-maoistisch geschulte Mediziner Tom Ots, 74, seinen ersten Kriminalroman geschrieben – überraschenderweise kommt ein außerparlamentarisch sozialisiertes Senioren-Trio bei seinem Banken-Raubzug  ganz ohne Mord und Totschlag aus. Kann das gut gehen? In einer landesüblichen Melange zwischen Stammtisch und Sozialkritik offeriert der Autor und seinRead More
Wyatt Earp: Ein Marshal im Dienste Hollywoods   Dreißig Sekunden, dreißig Schüsse, drei Tote: Dieser archaische Wild-West- Schlagabtausch an einer Pferdekoppel in Arizona am 26. Oktober 1881 – jetzt 140 Jahre her – ist die Grundlage für einen millionenschweren Mythos, den Hollywood über viele Jahrzehnte kommerziell auszuschlachten verstand. Und er war ja auch wie gemacht für die Leinwand.  Die Geschichte vom Clinch der Clanton- und der Earp-Brüder im Frontier-Nest Tombstone (dt.: Grabstein), die Verwicklung von Doc Holliday – des tödlichsten Zahnarztes im Wilden Westen – und das mörderische Shootout am „O. K. Corral“ sindRead More

Posted On Oktober 1, 2021By Harald MuehlbeyerIn Crimemag, CrimeMag Oktober 2021

Harald Mühlbeyer: „Grindhouse-Kino“

Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Grindhouse-Abend im Cinema Quadrat. Es war der zweite überhaupt, im November 2007; die Programmankündigung hatte mich neugierig gemacht, ohne mich wirklich darauf vorzubereiten, was einen da erwarten würde. »Grindhouse« – das war damals in aller Cineastenmunde, weil Robert Rodriguez’ und Quentin Tarantinos Doppelschlag Planet Terror / Death Proof rauskam, und zwar in Deutschland nicht als Double Feature, sondern einzeln, und nun, in Mannheim, im kommunalen Kino, da sollten also wirkliche Doppelvorstellungen laufen von 70er-Jahre-Filmen… Ich habe damals Thriller – en grym film gesehen, und es war ganz klar, warum: ChristinaRead More
Erzählte Gemälde Erst kürzlich wurde im Feuilleton einer großen deutschen Sonntagszeitung die Verdorfung der deutschsprachigen Literatur diagnostiziert – und wie um das zu bestätigen, beginnt auch der Debütroman der 1974 geborenen Stefanie vor Schulte auf einem Dorfplatz. Aber die Geschichte, die sie erzählt, setzt sich in Stil und Sujet gewaltig von aktuellen literarischen Trends ab.  Ein Maler trifft im Dorf ein, er hat den Auftrag, ein Altarbild in der Kirche zu fertigen. Doch das Kirchtor ist verschlossen und der Schlüssel verschwunden. Darf man die Tür eintreten, ein Fenster einwerfen? DieRead More
Theater-Zauberer und Grenzgänger zwischen Wirklichkeit und Traum In ihrem grandiosen Bildband über den Theater-Regisseur Max Reinhardt (1873-1943) präsentiert Sibylle Zehle einen genialen Visionär, Entdecker junger Talente und  umtriebigen Bühnen-Unternehmer. Sie geht rätselhaften Facetten in seiner Biographie nach und lässt uns eintauchen in ein mondän-turbulentes „Leben als Festspiel“, das in Reinhardts letzten Exil-Jahren in Hollywood zum hoffnungslosen privaten Trauerspiel kulminierte. – Von Peter Münder. Das Wiener Burgtheater war für den 1873 in Baden bei Wien geborenen Max Reinhardt eine Art Universität: Er war dort in eine faszinierende Welt eingetaucht, die ihn begeisterteRead More
Vielschichtig und doppeldeutig Im Gegensatz zu Chronos, dem Gott der Zeit, steht Kairos für den richtigen Moment, den glücklichen Augenblick. Ein altgriechischer, religiös-philosophischer Begriff, der schließlich in der Mythologie personifiziert, zu einer, wenn auch nahezu unbekannten Gottheit wurde. „Kairos“ heißt der neue Roman von Jenny Erpenbeck, in dem sie von einer zufälligen, aber auch folgenreichen Begegnung und einem daraus resultierenden Verhältnis zwischen einer jungen Frau und einem verheirateten wie lebenserfahrenen Intellektuellen erzählt. Aber ob jene zufällige Begegnung ein glücklicher Augenblick ist, ist nicht die einzige große Frage, die sich amRead More
Crime at its Core Looking Back at Pietro Di Donato’s novel about the life of Italian immigrants on the Lower East Side of Manhattan in the 1920s and a twelve-year-old boy who must support his family after his father’s untimely death. Most crime novels try to hook you on the first page, or even the first paragraph. Sometimes they do it a little too eagerly, like a nervous host at a cocktail party. But there’s another kind of book that doesn’t give up its charms so easily. I have groaning shelvesRead More

Posted On Oktober 1, 2021By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag Oktober 2021

Krimigedicht von Merle Travis

Sixteen Tons By Merle Travis (1947) Some people say a man is made outta mudA poor man’s made outta muscle and bloodMuscle and blood and skin and bonesA mind that’s a-weak and a back that’s strong You load 16 tons, what do you get?Another day older and deeper in debtSt. Peter, don’t you call me ‚cause I can’t goI owe my soul to the company store I was born one mornin‘ when the sun didn’t shineI picked up my shovel and I walked to the mineI loaded 16 tons ofRead More
Herzlich willkommen! Wussten Sie, dass der WDR einen Dokumentarfilm, der sich mit dem Wirken von Leni Riefenstahl beschäftigt, seit nun beinahe vierzig Jahren im Giftschrank versteckt hält, obwohl es dafür keine juristische Notwendigkeit mehr gibt? Gerhard Beckmann richtet deshalb bei uns einen Offenen Brief an WDR-Intendant Tom Buhrow, in dem die Freigabe der WDR-Produktion „Zeit des Schweigens und der Dunkelheit“ von 1982 (Regie Nina Gladitz) eingefordert wird. Unser USA-Korrespondent Thomas Adcock sieht in seinem Land momentan (zu) viel „Malignant Normality“ am Werk, Sandra Baker in Südafrika einen durchgeknallten Drehbuchautor – währendRead More

Posted On September 1, 2021By Thomas AdcockIn Crimemag, CrimeMag September 2021

Thomas Adcock: Malignant Normality

NEW YORK CITY, near America Nine months ago, Donald J. Trump incited a fascist insurrection at the Capitol building in Washington, citadel of the world’s oldest continuing democracy. Over these months, we began the awful process of absorbing what has happened to us: the physical, psychic, and political horrors launched against the United States by Mr. Trump and his mob. Mr. Trump is a free man, for the moment, and will be for some time to go before that blessed day when history books not yet written release us fromRead More
Vorsicht Trigger! Achtung!!! Dieser Text beinhaltet Beschreibungen von krasser Gewalt, heftigem Drogenmissbrauch, expliziten sexuellen Handlungen und anderem kranken Scheiss, der auf gewisse Leser:innen verstörend wirken könnte. Lesen auf eigene Verantwortung!  So ein Facebook-Feed mit seinem kontextfreien Inhalt ist ja an sich schon eine App gewordene dissoziative Persönlichkeitsstörung: Auf Urlaubsfotos aus Portugal folgt ein erschütternder Hilferuf einer jungen Frau aus Afghanistan, darauf eine Werbeanzeige einer Münchner Apotheke, die sich an „lebensfrohe Mütter“ wendet und Antifaltencreme verticken will, ein Cartoon mit einem Mann in einem Hasenkostüm, eine Theaterkritik von den Salzburger Festspielen,Read More
… written by a crackhead scriptwriter I wanted to write something positive, preferably something about the culture and people of South Africa. Sadly, that was not to be. Instead, just when I thought I could not be bewildered by anything more about South Africa, the ANC showed me the error of my ways. South Africa is scheduled to have local elections on 27 October 2021. These elections are quite important as they affect local service delivery, which has become somewhat erratic, given the close relationship between ANC cadre deployment andRead More

Posted On September 1, 2021By Thomas WoertcheIn Crimemag, CrimeMag September 2021

TW über Frank Göhres Meisterstück

Verdichtete Komplexion Frank Göhres Roman „Die Stadt, das Geld und der Tod“ ist ein Meisterwerk des Kompression. „Der Müll, die Stadt und der Tod“ hieß das Skandalstück von Rainer Werner Fassbinder, das in der 70er Jahren die Gemüter erhitzte. Es ging damals um Grundstücksspekulationen im Frankfurter Westend, eine Zentralfigur schien an den Unternehmer und Politiker Ignaz Bubis (damals Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland) angelegt und damit antisemitische Klischees zu bedienen. Das ist lange her, aber natürlich bezieht sich der Titel von Frank Göhres neuem Roman auf Fassbinders Stück (und nichtRead More

Posted On September 1, 2021By Sonja HartlIn Crimemag, CrimeMag September 2021

Rache um jeden Preis

Sonja Hartl über „Promising Young Woman“ Schon die ersten Bilder von Promising Young Woman machen klar, dass dieser Film anders ist: Die Kamera zeigt tanzende Körper, Hintern, Schenkel, zeigt Hüftschwingen, angedeutete Kopulationsbewegungen – aber die Körper gehören zu Männern. Mit diesem simplen Trick ist er schon entlarvt, der male gaze der Kamera, der gerne als „objektiv“ wahrgenommen wird, tatsächlich jedoch gerade Frauen oft zum Objekt werden lässt. Hier aber sind es Männer, die zum Objekt werden – und diesen Trick, den Schauenden die eigenen Sehgewohnheiten vorzuführen, wird Emerald Fenells FilmRead More

Posted On September 1, 2021By Alf MayerIn Crimemag, CrimeMag September 2021

Alf Mayer: Interview mit Ken Bruen

„Brant ist der Teufel in Uniform“ Anlässlich des Erscheinens von „Saubermann“ (A White Arrest), dem ersten Roman der Inspektor Brant-Reihe, führte Alf Mayer eine E-Mail-Korrespondenz mit Ken Bruen, aus der das wohl längste, je mit dem spröden Iren geführte Interview entstand. Ken Bruen ist ein Meister der Verknappung, hält nichts von langen Sätzen. Hier erleben Sie ihn geradezu redselig.Und beachten Sie auch die anderen, bereits erschienenen Brant-Romane „Die Füchsin“, „Brant“, „Kaliber“ (alle im Polar Verlag), three more to go, dann ist die zwischen 1998 und 2007 entstandene Serie vollständig übersetzt.Read More

Posted On September 1, 2021By Robert RescueIn Crimemag, CrimeMag September 2021

Robert Rescue: Bote aus vergangener Zeit

Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis, da hatte ich folgende Textidee: Eines Tages fliegt aus Richtung Pluto ein Raumschiff in unser Sonnensystem. Nicht so eine läppische fliegende Untertasse, sondern ein riesiger Sternenzerstörer von Ausmaßen, dass eine Kamera 10 Minuten lang bräuchte, um den Vorbeiflug zu filmen. Also ein künstliches Objekt, und nicht so ein oller Asteroid, von dem die Clickbaiting-Magazine stets behaupten, er würde einschlagen. Auf der Erde sind alle in heller Aufregung. Esoteriker zünden Räucherstäbchen an, setzen sich auf Felsen, meditieren und träumenRead More