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Posted On Dezember 16, 2017By Katrin DoerksenIn Bücher, Crimemag, CrimeMag Dezember 2017

Fotoband: Erik Chmil: Solitude

Parkplatzpoesie Von Katrin Doerksen In Terminator liefern sich Kyle Reese und Arnold Schwarzenegger ohne Augenbrauen ein Shootout in einer riesigen Parkgarage, in Fargo geschieht ein Mord und in The Fast and the Furious: Tokyo Drift wird ein Parkhaus zum Veranstaltungsort illegaler Rennen. Der Parkplatz ist eigentlich ein zweckmäßiger Ort: Menschen suchen ihn theoretisch nur auf, um ihn bald darauf wieder zu verlassen. Schon die bloße Existenz eines Parkplatzes impliziert, dass es einen Grund gibt, eine wie auch immer geartete Attraktion in seiner Nähe aufzusuchen. Trotzdem – oder vielleicht gerade wegenRead More
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Posted On Dezember 16, 2017By Bodo V. HechelhammerIn Bücher, Crimemag, CrimeMag Dezember 2017

Buch: Norbert F. Pötzl: Casablanca 1943

»Schau mir in die Augen, Kleines!« von Bodo V. Hechelhammer.  … »Ich glaube, dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft« oder »Spiels noch einmal Sam«, sind weltberühmte (deutsche) und unsterbliche Filmzitate, die jeder mehr oder weniger begeisterte Filmliebhaber ohne Probleme sogleich dem entsprechenden Film zuordnen können: »Casablanca«. Ohne Frage ein Kultfilm, der wie kaum ein anderer zu zahlreichen Mythen und Legendenbildungen geführt hat. Kein Film ist bis heute häufiger zitiert, als das meisterliche Werk von Michael Curtiz (1886-1962) aus dem Jahr 1942, mit Humphrey Bogart (1899–1957) und Ingrid Bergman (1915–1982)Read More
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Das „Mr. Hitchock, wie haben Sie das gemacht?“ der Crime Fiction Das Buch ist beinahe LP-Cover-groß. Wir sprechen von fetter Kassette. Als ich es aufblätterte, musste ich mich setzen, so haute es mich um. So etwas hatte ich noch nicht gesehen. Über 1.300 Farbabbildungen zum Werk eines einzigen Schriftstellers, alles sorgsam und übersichtlich gestaltet, beste Farb- und Druckqualität, die Bilder vom Layout den entsprechenden Textstellen zugeordnet, die Bildtexte knackig. Alles sitzt, hat Luft und passt. Ein überlegt gestaltetes, wunderbar großzügiges Buch. Eine Augenweide. Ein Fest. Und da hatte ich nochRead More
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Der Wahn aus Devil’s Hole – ein Besuch in Charlie Mansons kalifornischen Schlupfwinkeln Am 19. November 2017 ist Charles Manson, einer der berüchtigsten Mörder des 20. Jahrhunderts, im Alter von 83 nach mehr als 45 Jahren im Gefängnis gestorben. Im Oktober 1991 war ich auf Spurensuche in Los Angeles und im Death Valley. Das ist mein Bericht aus der ZEIT vom 8. November 1991.  – Von Tobias Gohlis. Hinter Death Valley Junction, an der Grenze zwischen Kalifornien und Nevada, verbirgt ein namenloser Felshügel den Lebensraum von Cyprinodon diabolis. Seit zehn- bis zwanzigtausend Jahren lebt derRead More
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Posted On Dezember 16, 2017By Markus PohlmeyerIn Bücher, Crimemag, CrimeMag Dezember 2017, Litmag

Buch: Zoë Lescaze: Paläo-Art

Paläoart: Wie Künstler durch die Zeiten sahen von Markus Pohlmeyer I Dieses Buch ist selbst ein Dinosaurier: gigantisch und monumental, geheimnisvoll und furchteinflößend, imaginativ und phantastisch: ein Zeugnis davon, wie gesehen, gedacht, geträumt und gemalt wurde von jener fernen, so wundervollen und ins Heute ragenden Urzeit. Mit diesem Buch lebe ich schon seit Monaten: entdeckend, schwelgend, staunend. W. Ford bietet in seinem Vorwort eine methodische und kurze historische Einleitung, um Z. Lescazes Arbeit und die Bedeutung der Paläo-Art zu würdigen: „Die zeitgenössische Kunstform der ‚Paläo-Kunst‘ – eine visuelle Tradition, dieRead More
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Was es mit der Macht auf sich hat Katrin Doerksen schribt für kino-zeit.de. Sie hat sich den neuen Teil der Kultreihe schon einmal angeschaut: Um das Star-Wars-Universum ranken sich seit jeher Gerüchte, Fantheorien, Wunschdenken. Eines davon bestätigte letztes Jahr Rian Johnson, der Regisseur des neuen Films Star Wars: Episode VIII – Die letzten Jedi. Jeder Teil der aktuellen Trilogie sollte eine der drei ursprünglichen Hauptfiguren in den Mittelpunkt stellen. Erst Han Solo, dann Luke Skywalker, schließlich Leia Organa. Das System schien sich zu bewähren: Harrison Ford hatte in Star Wars:Read More
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Eine Nacht in Detroit Sonja Hartl arbeitet unter anderem für kino-zeit.de. Wir freuen uns, dass sie und das Magazin uns regelmäßig spannende Filmrezensionen wie diese zur Verfügung stellen. Am Anfang von Kathryn Bigelows Detroit steht ein Prolog mit den Gemälden der Migration Series des afroamerikanischen Künstlers Jacob Lawrence. Sie erzählen von Unterdrückung, Armut und Ghettoisierung, sie verdeutlichen das langsame Anstauen der Wut über Ungerechtigkeit und Diskriminierung und verweisen auf den über Jahrhunderte institutionalisierten Rassismus in den USA. Zudem liefert dieser Prolog den sozialhistorischen Hintergrund, vor dem die Unruhen in DetroitRead More
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Der Schattenmann Von Joachim Kurz Ein Auftrag, der unmöglich zu schaffen ist – und schon nimmt das Unglück seinen Lauf: Weil sein Chef wie selbstverständlich ein umfangreiches Dossier anfordert, das am nächsten Tag fertig sein muss, rastet der Unternehmensberater Duval (François Cluzet) aus und erleidet einen Burn out, der ihn für zwei Jahre auf die Bretter schickt. Nachdem er mit Hilfe einer Selbsthilfegruppe seine Alkoholprobleme mühsam in den Griff bekommen hat, kommt ein geheimnisvolles Jobangebot, das ihm ein Mann namens Clément (Denis Podalydès) unterbreitet, gerade recht, um den Schritt zurückRead More
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Posted On Dezember 16, 2017By Christopher G. MooreIn Crimemag, CrimeMag Dezember 2017, Kolumnen und Themen

Essay: Christopher G. Moore: Empathy

A Christmas Day Truce 2017 By Christopher G. Moore Swimming pools of ink have been emptied in the discussions of the intense verbal warfare in America about politics as the president fires tweets like a machine-gunner at a wide range of enemies. In all of these dramatic battles, there’s not been much discussion about a central question that defines our humanity: have we loss our sense of empathy? Exactly what makes empathy a desirable trait? I recently read an interview with Nick Bostrom, Professor in the Faculty of Philosophy atRead More
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Einblicke Im Jahr 1964 erschien „Nothing Personal“ von Richard Avedon und James Baldwin. Ein Coffee Table Book mit Portraits von Richard Avedon und einem Essay von James Baldwin, das nun vom Taschen Verlag unter dem Titel „Im Hinblick“ originalgetreu im Nachdruck erscheint, ergänzt mit einem 72-seitigem Begleitheft mit unveröffentlichten Fotos Avedons, Briefen der Freunde und einem Essay von Hilton Als. Auf den ersten Blick scheinen die in dem Band versammelten Bilder kaum miteinander in Verbindung zu stehen, abgesehen davon, dass sie Portraits sind. Es sind Aufnahmen vom Standesamt in NewRead More
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Gedanken zu Blake Crouch: Dark Matter. Der Zeitenläufer.[1] Von Markus Pohlmeyer Angenommen, es gäbe ein Multiversum (was theoretisch plausibel, aber experimentell schwer zu beweisen ist), und angenommen, ein Wissenschaftler könnte eine Vorrichtung finden, in die verschiedenen Universen/Multiversen zu wechseln. Das ist der quantenmechanische Minimalbauplan von Dark Matter. (Tun wir so, als ob!) Hieraus entwickelt sich die ethische Grundfrage des Romans: nach der (Un)Zufriedenheit mit dem eigenen Leben. Warum habe ich diese und nicht andere Entscheidungen getroffen? Wäre ich jetzt glücklicher, was habe ich aufgegeben, wen gewonnen und verloren wen? Was, wennRead More
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Posted On Dezember 16, 2017By Alf MayerIn Crimemag, CrimeMag Dezember 2017, Musics

Bill Ott: Happy Birthday, Monk

Monk and Harvey Bill Ott, more than 30 years with Booklist, continues to edit the crime fiction section of the magazine and still delights in discovering new hard-boiled writers – or writing about The Greats. Here he gives us permission to republish his toughts about Thelonious Monk & British author John Harvey, who happens to be our columnist. John Harvey ist widely known for his Jazz loving Detective Inspector Charlie Resnick. (A review of his latest, „Darkness, Darkness“ (dt. Unter Tage), you’ll find here: „Kohlenpott-Blues„.) Jazzman Thelonious Sphere Monk (1917–82) was notoriously late for gigs,Read More
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Posted On Dezember 16, 2017By Christopher G. MooreIn Crimemag, CrimeMag Dezember 2017, Veranstaltungen

MOORE PRIZE 2018

PRESS RELEASE – For release 1st December 2017 Fiction Award to Recognise Writing on Human Rights The Christopher G. Moore Foundation is pleased to announce that submissions are open for the Moore Prize 2018 to honour fiction that contributes to the awareness, understanding and supports the universality of human rights. This unique initiative is awarded annually, as chosen by a panel of judges whose own work focuses on human rights. The inaugural 2017 Moore Prize (short list: here) was awarded to Anjan Sundaram for his non-fiction book titled Bad News.Read More
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Posted On Dezember 16, 2017By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag Dezember 2017, Krimigedicht

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Prophezeiung Einmal kommt – ich habe Zeichen – Sterbesturm aus fernem Norden. Überall stinkt es nach Leichen. Es beginnt das große Morden. Finster wird der Himmelsklumpen, Sturmtod hebt die Klauentatzen: Nieder stürzen alle Lumpen. Mimen bersten. Mädchen platzen. Polternd fallen Pferdeställe. Keine Fliege kann sich retten. Schöne homosexuelle Männer kullern aus den Betten. Rissig werden Häuserwände. Fische faulen in dem Flusse. Alles nimmt sein ekles Ende. Krächzend kippen Omnibusse Alfred Lichtenstein (1889-1914)Read More
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Posted On November 15, 2017By Die RedaktionIn Crimemag, Editorial

CrimeMag: Editorial Ausgabe November 2017

Herzlich willkommen zu unserer Novemberausgabe 2017. Wer definiert die Wahrheit? Wer schreibt Geschichte? Und was tun all die andern? Unser USA-Korrespondent Thomas Adcock leuchtet in die Finsternis im Trump-Land, Sonja Hartl macht bei der ARD und den neuen „Tatort“-Richtlinen „Die Angst vor Experimenten“ aus und verteilt ein kräftiges KickAss. „Der Mordida-Mann“ von Ross Thomas ist eines seiner schwärzesten Bücher, wir präsentieren Ihnen einen Auszug (Vorsicht: brutal!) und dazu eine Rezension von Thomas Wörtche. Katja Bohnet hat Tom Franklins „Smonk“ gelesen, es war wüste und heftige, aber tolle Lektüre. Die beiRead More
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Posted On November 15, 2017By Thomas AdcockIn Crimemag, Kolumne

Kolumne: Thomas Adcock: High Tide of Hypocrisy

Autumn in America, and comes now a bumper crop of bullet-ridden corpses and exposés of child rape and long-ignored lechery—accompanied by sanctimonious sympathy, a mountain of mendacity, and a horde of hypocrisy. Consider: Bang-bang and ho-hum. Machine gun massacres in October and the first part of November, in Nevada and Texas, yielded a body count of eighty-five. The carnage inspired the usual gang of cheap Washington politicians to offer “thoughts and prayers” to families mourning the loss of victims gone to Heaven (or Hell)—in lieu of common sense legislative actionRead More
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Die Angst vor Experimenten Von Sonja Hartl Nun haben sie es wieder geschafft, die Miesepeter und Mittelmaßsucher, die am Sonntagabend bloß nicht in ihrer Routine gestört werden wollen. Sie haben es geschafft, weil es in der ARD an Rückgrat mangelt, an dem Willen einfach mal zu sagen, dass ihnen die Quote egal sei, denn sie sind ein gebührenfinanzierter Verein. Aber nein, das fällt dort niemandem ein – ist es noch nie und wird es wohl auch nicht. Da hatte ich angesichts einiger hervorragender „Tatort“-Folgen in diesem Jahr tatsächlich Hoffnung, dassRead More
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Posted On November 15, 2017By Ross ThomasIn Bücher, Crimemag, Primärtext

Primärtext: Ross Thomas: Der Mordida-Mann

»Bringt ihr mich jetzt bitte um?« Sie waren zu viert in dem feuchtkalten Keller des alten verbarrikadierten Hauses in der kurzen Straße in Hammersmith. Zwei Männer und zwei Frauen. Die anderen Häuser auf beiden Straßenseiten waren auch verbarrikadiert und standen leer, auf die Abrißbirne wartend, die mittlerweile drei Wochen überfällig war. Der Keller roch nach toter Katze. Eine der Frauen war fast nackt ausgezogen und mit gelbem Isolierdraht an einen schweren Eßzimmerstuhl gefesselt worden. Sie hieß Maria Luisa de la Cova, und sie war eine vierunddreißig Jahre alte Venezolanerin. SieRead More
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Der reduktionistische literarische Umgang mit der Gewalt. Thomas Wörtche über Andrew Vachss, James Ellroy und Derek Raymond Bei „Krimis Machen 3“ ging es unter anderen um Gewaltdarstellung. Ein neuer Baustein in einer schon lange währenden Debatte? Wir haben ein bisschen im Archiv gewühlt und einen resp. zwei Artikel von Thomas Wörtche gefunden,  einen von 1992 aus der Zürcher „Weltwoche“, die damals ein ganz anderes Blatt war als heute, und den wir Ihnen heute noch mal ans Herz legen möchten, weil er Grundsätzliches über die damaligen Tagesaktualitäten (die sich hier inRead More
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Posted On November 15, 2017By Katja BohnetIn Bücher, Crimemag

Tom Franklin: Smonk

Sodom und Gomorra Reloaded  Von Katja Bohnet Körperflüssigkeiten Ladies and Gentlemen: Tom Franklin is in the house. Wer den Roman „Smonk“ liest, sollte vorsorglich einen Schutzanzug tragen. Es wird schmutzig und wild. Helden und Antihelden waten durch Blut, Scheiße und Rotz. Pisse, Galle und Gehirnwasser. Auswurf, … die Liste könnte endlos sein. Ein Werk der Körperflüssigkeiten. Sie spritzen, laufen, tröpfeln. Der Mensch besteht aus Flüssigkeiten. Tom Franklin hat ihnen ein Denkmal gesetzt. Wer denkt, mit reinem Splatter wäre es bereits getan, irrt. Franklin reichert das Gemetzel mit passgenauen Pointen undRead More
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Wartet, bis der Blinde ihn gesehen hat Andreas Pflüger über die Biographie „Das wiedergefundene Licht“ des Résistance-Kämpfers Jacques Lusseyran und wie sie ihn dazu inspirierte, eine blinde Actionheldin zu erfinden.  Der bei einem Schußwechsel erblindeten wehrhaften Polizistin Jenny Aaron kann man in den Thrillern „Endgültig“ und „Niemals“ begegnen  – siehe dazu auch das CrimeMag-Gespräch mit Alf Mayer in der letzten Ausgabe und seine Kritik im „Freitag“. Hier nun Andreas Pflüger: Als ich an einem hundskalten Januartag vor drei Jahren ein Buch in die Hand nahm, das mir von einem Freund geschenkt worden war,Read More
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Posted On November 15, 2017By Werner FuldIn Bücher, Crimemag

Roman: Andreas Pflüger: Niemals

Wie man Thriller in große Literatur verwandelt Von Werner Fuld Beim Schreiben hat Gottfried Benn gewußt, wenn ihm drei besonders gute Strophen gelungen waren und hat dann noch zwei weitere dazu gedichtet, die das Ganze ruinierten. Solch letale Redundanz wird Andreas Pflüger nicht passieren: Er hat das Ende von Aarons Geschichte mit dem dritten Band angekündigt. Dieses Ende wird furchbar sein, denn – auch wenn er das jetzt noch nicht weiß – Pflüger kann Aaron nicht überleben lassen. Weil dem höchsten Glück die Tragik der Unwiederholbarkeit eingeschrieben ist, wird erRead More
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Sinnesabenteuer – der Trillerautor Adam Hall Quiller, das war der Spion, der in der Kälte blieb. Freiwillig. Insgesamt 30 Jahre und 19 Bücher lang. Alf Mayer porträtiert den in Vergessenheit geratenen Adam Hall (1920 – 1995), der jetzt in Andreas Pflüger seinen Nachfolger gefunden hat.  Die Wege der Wiedergeburt sind unergründlich, das gilt auch für die literarische Variante. Die Hoffnung, so etwas noch mit den Quiller-Romanen von Adam Hall (aka Elleston Trevor) erleben zu können, hatte ich längst aufgegeben, nachdem sogar Jack Reacher sich in dieser Hinsicht als zu plaudertaschig, selbstgewiss und literarischRead More
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Posted On November 15, 2017By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops November 2017

Bücher, kurz serviert Kurzbesprechungen von fiction und non fiction. Joachim Feldmann (JF), Alf Mayer (AM) und Thomas Wörtche (TW) über … Ingo Bott: Das Recht zu strafen Paul Condon (Hrsg.): 1001 TV-SERIEN Christopher Fowler: Book of Forgotten Authors Iori Fujiwara: Der Sonnenschirm des Terroristen Reinhard Kleist: Nick Cave. Merci on Me und Nick Cave & The Bad Seeds  Joe R. Lansdale: Krasse Killer Jan Mehlum: Kalte Wahrheit Hannes Stein: Nach uns die Pinguine Nick Triplow: Getting Carter. Ted Lewis and the Birth of Brit Noir  Jans B. Wager: Jazz andRead More
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Posted On November 15, 2017By Bodo V. HechelhammerIn Bücher, Crimemag

Ein Buch – zwei Perspektiven: John le Carré (1)

Ein ganz spezieller Kosmos Wir freuen uns sehr, Bodo V. Hechelhammer, den Chefhistoriker des Bundesnachrichtendienstes (BND), im Kreis unserer CrimeMag-Autoren begrüßen zu können. Seinen Einstand als Rezensent gibt er mit John le Carrés „Das Vermächtnis der Spione“. Der Großmeister ist uns klar „Ein Buch – Zwei Perspektiven“  wert, und wir haben nebenan auch Peter Münder um eine Expertise gebeten, der seinen eigenen Spionagebezug zu der ganzen Sache hat.    Er ist zurück: der wohl weltweit bekannteste und erfolgreichste Autor anspruchsvoller Spionageromane: John le Carré. David John Moore Cornwell, so Carrés bürgerlicher Name, ist JahrgangRead More
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Posted On November 15, 2017By Peter MuenderIn Bücher, Crimemag

Ein Buch – zwei Perspektiven: John le Carré (2)

Sündenbocksuche im Archiv 1994 war CrimeMag-Autor Peter Münder in seinem früheren Leben als Reporter für NDR 3/Radio und für die „Wochenpost“ in London bei der Sotheby’s–Auktion von Philbys Nachlaß dabei. Für uns ein Anlaß, um ihn neben Bodo V. Hechelhammer um eine Expertise zum neuen John le Carré (kurz JLC) zu bitten. Hier also sein Beitrag für „Ein Buch – Zwei Perspektiven“. Was passierte damals eigentlich genau, als der Spion aus der Kälte kam und an der Mauer erschossen wurde? John le Carré lässt im „Vermächtnis der Spione“ einen Veteranen der Smiley-Periode nochRead More