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Vermutlich wird am Ende nicht gerüttelt Mir steht der Sinn nach einer dystopischen Serie. Irgendwas mit einer Katastrophe, einer entvölkerten Erde, mit Leichenbergen auf den Straßen, leeren Autobahnen, friedvollen Landschaften mit harmonisch eingebetteten Leichen und einer Bedrohung, gegen die sich die Überlebenden zur Wehr setzen müssen. Infrage käme da eine Zombieserie, aber die ist mir zu realistisch. Ich stoße auf die amerikanisch-französische Koproduktion „Krieg der Welten“ von 2019, díe gefühlt hundertste Verfilmung von H.G. Wells berühmten Roman „War of the Worlds“. Leider ist das Ende da schon bekannt und esRead More

Posted On November 1, 2020By Peter MuenderIn Crimemag, CrimeMag November 2020

John Dos Passos – Klassiker-Check

„Der Romancier als Trüffelschwein hat einen großen Vorteil gegenüber dem Soziologen“ Ein Besuch bei John Dos Passos anlässlich seines 50. Todestages am 28. September 1970 und der Neuübersetzung der USA-Trilogie von Dirk van Gunsteren und Josef Stingl – von Peter Münder. Mit seiner 1925 veröffentlichten Großstadt-Hymne „Manhattan Transfer“ und der darin verwendeten raffinierten Montage- und „Stream of Consciousness“-Technik avancierte John Dos Passos (1896-1970) zum Pionier einer neuartigen Erzähltechnik: Der klassische Protagonist fehlt hier ebenso wie der allwissende Erzähler; was Thackeray im bunten Gesellschaftspanorama „Vanity Fair“ zwar auch schon 1847 praktizierte und sogarRead More
Aschenputtel in Hollywood Von Robert Zion Ihre Geschichte sei wie die Aschenputtels gewesen, wie sie es in späteren Jahren immer wieder betonte, wie jenes Märchen, das von der Vorwegnahme künftiger Möglichkeiten einer Frau handelt. Geboren am 10. August 1923 als Marilyn Louis in – tatsächlich – Hollywood, wurde sie als 15-Jährige von Henry Willson auf ihrem Weg zur High School entdeckt. Doch zunächst zog sich Aschenputtel die passenden Schuhe noch nicht an – sie rannte vor Willson auf der Straße in ihren Strümpfen davon. 1943 unterschrieb sie dann schließlich doch bei der 20th CenturyRead More

Posted On November 1, 2020By Clemens GoldbergIn Crimemag, CrimeMag November 2020

KickAss von Clemens Goldberg

Ich bin der Scheingefechte müde Helmut Mauró ist von Igor Levit offenbar genervt, er hält ihn für einen weit überschätzten Pianisten. Er kann nicht verstehen, warum Levit immer berühmter wird und offenbar auch durch sein politisches Engagement an Einfluss in anderen Bereichen gewinnt. Da hat sich etwas angestaut, das muss jetzt raus. Deshalb schreibt er mit der Autorität eines wichtigen Autors und Kritikers der SZ einen Artikel. Es ist aber kein kritisch abwägendes Stück, sondern eine durch und durch bösartige Polemik. Auch eine Polemik kann ihre Berechtigung haben, aber geradeRead More

Posted On November 1, 2020By Bodo V. HechelhammerIn Crimemag, CrimeMag November 2020

Interview mit dem früheren Präsidenten des BND

Ein Buch als Mutprobe Bodo V. Hechelhammer unterhält sich mit Gerhard Schindler über dessen Buch „Wer hat Angst vorm BND?“ Es ist eine ungewöhnliche Konstellation, wie Sie das nur bei uns auf CulturMag geboten bekommen: Der Chefhistoriker des BND unterhält sich mit einem ehemaligen Chef eben jenes Nachrichtendienstes. Man muss nicht alle Positionen teilen, um aus dem ungewöhnlichen Einblick „in den Dienst“, wie ein Vorgänger das nannte, Honig zu saugen. – d. Red. Gerhard Schindler: Wer hat Angst vorm BND? Warum wir mehr Mut beim Kampf gegen die Bedrohungen unseres LandesRead More
Höchste Qualität in arktischen Sümpfen Sibirien ist ein riesiges, primär mit negativen Assoziationen belastetes Land, und dann entschließt sich eine Engländerin, dort nach Klavieren zu suchen. Den Anstoß gab eine Pianistin, die sie in einer Jurte getroffen hatte. Sophy Roberts – es ist ihr erstes Buch! – reiste kreuz und quer durch das von Eis und Sümpfen, aber auch von großartigen Menschen geprägte Land und findet sowohl Klaviere wie auch hilfsbereite Menschen, außerdem kennt sie viele Geschichten, die sie in wissenschaftlicher wie in „schöner“ Literatur gefunden hat, von Anton TschechowsRead More
Ingrid Mylo über Bücher von Leonard Cohen, Peter Stamm und Jonas Eika             Ein Schrei aus dem All, an den sich pelzige Tiere schmiegen. Ein Sommertag als Rechenaufgabe. Ineinandergeschobene Flugreisen, Menschen mit nur einem Gesicht, die Zukunft verschachert, die Hoffnung eine subtile Form von Folter. Erschöpfungszustände, aus denen man in leergefegten Räume erwacht. Wer sieht uns beim Schlafen zu?             Löcher, in die Bankgebäude stürzen: und unter den Trümmern finden die Angestellten ein neues Zuhause. Löcher zur Gewinnung von Metallen. Löcher, durch die Füße gestreckt werden. Löcher im Kopf, aus denen dasRead More
Propagandakrieger und Verhörspezialisten  Zu vier Büchern aus dem Bohlau Verlag – und einem ganz besonderen Kapitel des Zweiten Weltkriegs Für mich sind sie das Sonderzeichen des Zweiten Weltkrieges, sozusagen Das Große „&“. Für andere mögen sie eine Fußnote sein, die Soldaten von Camp Ritchie und Camp Sharpe, aber sie sind der Stoff, aus dem die Thriller sind. Sie waren die Schnittstelle von Exil und Widerstand, wahnwitzigen Lebensläufen, psychologischer Kriegsführung und Wagemut, gewonnenem Zweitem Weltkrieg und Rückführung der Deutschen und Österreicher in die Demokratie. Zahllose Vernehmungen von Kriegsgefangenen, Überläufern, Kriegsverbrechern, MitläufernRead More
Kriegsheimkehrer*innen Ein Textauszug aus dem Buch Bruno Cabanes (Hg.): Eine Geschichte des Krieges. Vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart (Une histoire de la guerre. Du XIXe siècle à nos jours, 2018). Unter Mitarbeit von Thomas Dodman, Hervé Mazurel und Gene Tempest. Mit Beiträgen von 57 Autorinnen und Autoren. Aus dem Französischen von Daniel Fastner, Michael Halfbrodt und Felix Kurz. Hamburger Edition, Hamburg 2020. Gebunden, 903 Seiten, umfangreicher Index, 39 Euro. – Kurzbesprechung in dieser Ausgabe in unserer Rubrik „non fiction, kurz„. Kriegsveteranen bildeten nicht immer eine bestimmte soziale Gruppe. Dazu musstenRead More

Posted On November 1, 2020By Hans-Juergen DoeppIn Crimemag, CrimeMag November 2020

Zensur bei Books on Demand

Es lebe die Freiheit der Kunst! Kampf der Zensur! Von Hans-Jürgen Döpp Zum Kontext: Der Autor verfügt über eine beachtliche Sammlung erotischer Kunst, die die Grundlage seiner verlegerischen Aktivitäten ist. Über die Publikation ausgewählter erotischer Werke versucht er in aufklärerischer Absicht, diese vom Flair des Geheimen und Verbotenen zu befreien, das sie in der bürgerlichen Gesellschaft lange umkleidete. In der Zeit zwischen 1970 und 1990 entwickelte sich, auch angestoßen von der 68er-Bewegung,  eine sexualliberale Einstellung, die eine Vielzahl von „freien“, schönen Büchern auf diesem Gebiet zur Folge hatte. Diese Zeiten sindRead More
Grenzgänger Wann ist eigentlich die Geschichte eines Verbrechens noch ein Krimi – und wann dazu im Gegensatz schon nicht mehr? Im Bereich der Genreliteratur, Abteilung „Kriminalroman“, haben in den Jahrzehnten vielfältige Entwicklungen stattgefunden, ein teils hoch kreativer Prozess. Am Interessantesten war er oft da, wo SchriftstellerInnen die Grenze des Genres ausgelotet haben. Die, wie sich herausstellte, einen ausgesprochen schmalen Grat darstellt – so schmal, dass möglicherweise gar keine Grenze mehr auszumachen ist. Ein Krimi? Na ja, halt ein Roman. Und das eröffnet Möglichkeiten … Jüngstes Beispiel dieser Entwicklung ist derRead More

Posted On November 1, 2020By Hanspeter EggenbergerIn Crimemag, CrimeMag November 2020

Un-Su Kim „Heißes Blut“

Düsteres Gangster-Epos aus Südkorea Hanspeter Eggenberger über »Heißes Blut« von Un-Su Kim »In Guam trugen die Gangster keine Anzüge.« Mit diesem lakonischen Satz beginnt der Wälzer Heißes Blut des südkoreanischen Autors Un-Su Kim. Und schon sind wir mitten dieser fremden Welt der südkoreanischen Hafenstadt Busan, der zweitgrößten Stadt des Landes. In den anderen Vierteln der Stadt stolzieren die Ganoven herausgeputzt umher. Im fiktiven Stadtteil Guam herrscht der Clan von Vater Son, und der setzt auf eine gewisse Diskretion in der Öffentlichkeit. »Wenn man im Trainingsanzug verhaftet wird, gilt man als kleiner Gauner, aberRead More

Posted On November 1, 2020By Markus PohlmeyerIn Crimemag, CrimeMag November 2020

Markus Pohlmeyer: Corona-Zyklus VI

ERSTER TEIL Variation Ein schönes GrüßenZum AbschiedeDieser bunten WälderIn einem ParkSah ich noch KinderSpielen heiter undUnbeschwert Ich War auch einmal soGlücklich Der Winter fand inDem Park Nur noch leere Plätze Sah Im aufgewühlten SandEinen alten Ball Voller Schmutz IchIn schwarzen Ästen hingSchwer der graue Himmel AufgewühltMeine Bettdecke,So leis’,Leise,Zogst duDie TürZu … Irgendwie duftenDie Farben des HerbstesBesonders. Und dieGrauen Wolken sind nochKein Grabtuch. Das LichtGeht durch mich hindurch,Als wäre ich transparentesGlas. Wenn wir die Abstände in einem AtomBetrachten, sind wir nurLeerer Raum – soWie eine gotische Kathedrale.Wir lesen den Stein wieUnsere Gesichter – aberVerstehen wir noch? WäreDas des EvangeliumsRead More

Posted On November 1, 2020By Alf MayerIn Crimemag, CrimeMag November 2020

„Im Augenblick der Freiheit“

„Lebe Grösser!“ Alf Mayer über Burghard Schlichts monumentalen Film- & Liebesroman „Im Augenblick der Freiheit“ Gleich im ersten Kapitel sinniert eine der Hauptfiguren über das kleine Kino, das er bald aufmachen will, und über den Film an sich. Als Leser weiß man das zu Beginn der Lektüre noch nicht, aber die hier zitierte Stelle auf Seite 14 verrät auch so etwas wie das Programm des Buches. „Im Augenblick der Freiheit“ des Frankfurters Burghard Schlicht ist tatsächlich ein Roman wie ein Film im Kino. Die Buchdeckel sind seine Wände, der HimmelRead More

Posted On November 1, 2020By Gerhard BeckmannIn Crimemag, CrimeMag November 2020

Noch einmal „Das Ding“ von Jürgen Neffe

Die gewichtige Bedeutung der Literatur für Gesellschaft und Politik – im Guten wie im Bösen  „Das bedeutendste politische Buch des Jahres“ nannte Gerhard Beckmann „Das Ding“ von Jürgen Neffe bei uns in der Oktober-Ausgabe. Jetzt legt er noch einmal nach, weil es über dieses Buch noch deutlich mehr zu sagen gibt. Es war ein ungewöhnlicher, politisch wacher Deutschlehrer, der den Geist den Studentenrevolte weitertrug und dem Heranwachsenden insbesondere die Literatur von Böll, Grass und Lenz nahebrachte, „um Licht auf die dunklen Seiten der deutschen Vergangenheit zu werfen, deren Schattens bisRead More
Buddha im Garten Eden Eine Rezension von Markus Pohlmeyer Aus der Fülle spannender und phantastischer Geschichten aus diesem Sammelband[1] – Was passiert z.B., wenn eine Horde durchgeknallter Roboter ein Hotel auf einem Uranus-Mond renovieren will? Oder wenn ein Roboter aus Liebe den Peiniger der geliebten Frau eliminiert? Wenn die Welt nur noch eine via KI geschlossene Schleife darstellt, deren Produkt und Produzent ein und dasselbe Ich ist? – also, aus der Fülle spannender und phantastischer Geschichten in diesem Sammelband möchte ich besonders zwei auswählen: I „Mission: Rettung der Menschheit“ von LiuRead More

Posted On November 1, 2020By Peter MuenderIn Crimemag, CrimeMag November 2020

Ein Jahr beim FC Union Berlin

Unter Sinnsuchern  Sein Traum von einer Langzeit-Studie beim krassen Bundesliga-Außenseiter FC Union Berlin wurde wahr: Sport-Reporter  Christoph Biermann konnte sich ein Jahr lang bei den Unionern  umsehen und hat seine Erfahrungen nun im Buch „Wir werden ewig leben“ festgehalten: Authentisch, spannend und mit überraschenden Einsichten über Fußball als Religionsersatz. –  Von Peter Münder.  Nicht der mit Ach und Krach geschaffte Aufstieg der Unioner in die erste Bundesliga war das große Wunder für den Langzeitbeobachter Christoph Biermann, sondern dass er tatsächlich mit dabei sein durfte: Beim Training, im Mannschaftsbus und sogar bei Präsidiumssitzungen –Read More

Posted On November 1, 2020By Marcello NeriIn Crimemag, CrimeMag November 2020

Marcello Neri: Papst Franziksus

Eine andere Weltordnung. Von der befreienden Kraft des Möglichen. Im Buch des Propheten Jesaja kann man einen rätselhaften Spruch lesen, der zum Führungsstil und Rollenverständnis von Papst Franziskus sehr gut passen könnte: „Wächter, wie lang ist noch die Nacht? Wächter, wie lang ist noch die Nacht? Der Wächter hat gesagt: Der Morgen ist gekommen und doch ist es Nacht.“ (Jes 21,11-12). Wer die Aufgabe des Wächters übernimmt, hat kein einfaches Leben. Er sagt Worte, auf die man nicht gerne hört. Er muss Worte aussprechen, die unser Begehren und unsere herkömmlichenRead More

Posted On November 1, 2020By Nanni Balestrini/ Theo BrunsIn Crimemag, CrimeMag November 2020

Nanni Balestrini „Der Verleger“

Textauszug aus dem Vorwort von Theo Bruns und aus der zweiten und dritten Szene Es ist das formal und inhaltlich vielleicht radikalste Werk des großen italienischen Schriftstellers Nanni Balestrini, der im vergangenen Jahr gestorben ist. Der Roman ist eine der gelungensten literarischen Verarbeitungsformen der dramatischen 1970er-Jahre – nicht nur – in Italien. Zugleich stellt er die Würdigung einer der herausragendsten Verlegerpersönlichkeiten der europäischen Nachkriegsgeschichte dar. Nanni Balestrini: Der Verleger. Aus dem Italienischen von Christel Fröhlich und Andreas Löhrer. Aossziation A, Berlin und Hamburg 2020. Neuausgabe. 152 Seiten, gebunden, 18 Euro.Read More
Eine Frau mit berauschenden Talenten (Frankreich, 2020) Hannelore Cayres Die Alte (frz. La Daronne) stand Anfang dieses Jahres ganz oben auf der Krimibestenliste. Und auch in Frankreich war die kleine, feine Geschichte von Patience Portefeux, der unterbezahlten Arabischübersetzerin für die Pariser Drogenfahndung, die irgendwann selber groß ins Geschäft einsteigt, erfolgreich genug, um daraus einen Film mit Staraufgebot zu machen. Jetzt ist dieser Film auch in Deutschland angelaufen und der beknackte deutsche Titel kombiniert mit dem launigen Trailer lassen eine typisch französische Klamauk-Komödie befürchten – Breaking Bad auf Französisch! Mit Frauen! Und Arabern! Und irre lustig!Read More
Eine Filmkritik von Alf Mayer – die hier Anfang nächster Woche erscheint.Read More

Posted On November 1, 2020By Sonja HartlIn Crimemag, CrimeMag November 2020

Sonja Hartl über „Rebecca“

Zurück nach Manderley „Vergangene Nacht träumte ich, ich wäre wieder in Manderley“. Mit diesem Satz beginnt Daphne Du Mauriers 1938 veröffentlichter Roman Rebecca, mit diesem Satz beginnt Alfred Hitchcocks Verfilmung aus dem Jahr 1940 und mit diesem Satz beginnt nun auch Ben Wheatleys Adaption im Jahr 2020.  Erzählt wird die Geschichte von einer jungen Frau, die als Gesellschafterin einer neureichen Amerikanerin arbeitet und in Monte Carlo dem wohlhabenden, gutaussehenden Witwer Maxim de Winter begegnet. Sie heiraten überstürzt, er nimmt sie mit zu seinem Familiengut Manderley. Doch die Gemäuer dieses alten Hauses steckenRead More

Posted On November 1, 2020By Thomas WoertcheIn Crimemag, CrimeMag November 2020

Thomas Wörtche: Das neue Album von Krazy

„Seifenblasenmaschine“ Liebeslieder, die so anfangen: „Ich bin Rotz an deinem Ärmel, der Fleck auf deinem Hemd/der Kaugummi unter deinem Schuh …“, packen einen gleich mal bei den Ohren.   Politische Songs, die so anfangen: „Bonjour, die Party ist aus – schau mal raus: da steht Krieg vor der Tür/der war doch eben noch weit weg, und hier war auch nie wer dafür/doch jetzt gibts Krieg gegen den Krieg, gegen Gewalt und Gier/und wenn du nicht hingehst, kommt der Krieg zu dir“ (Krieg) ziehen einen sofort rein, magnetisch gar. Souverän und autoritativ.Read More
Spade & Archer Ein Textauszug aus der Neuübersetzung von pociao Es ist einer der Urtexte der modernen Kriminalliteratur, 1929 zum ersten Mal erschienen. Der Emigrant Karl Anders brachte den Malteser Falken erstmals 1952 in der Übertragung des Shakespeare-Übersetzers Peter Fischer innerhalb seiner – heute legendären – Krähenbücher auf Deutsch heraus. 1967 übernahm der Goldmann Verlag diese Übersetzung, bis 1973 erschienen mehrere Auflagen. 1974 brachte dann Diogenes eine Neuübersetzung von Peter Naujack heraus, parallel gab es 1977 immer noch die Goldmann-Variante, während die Diogenes-Fassung 1978 vom DDR-Verlag Volk und Welt übernommenRead More

Posted On November 1, 2020By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag November 2020

Krimigedicht – von Krazy

Krazy: Weg Irgendwann holt mich Frau Tod ab zur Reise ohne Gepäckrunter zum Fluss, rein ins Boot, und dann bin ich wegUnd alle die davon hören, kriegen den üblichen Schreckeinmal noch groß im Gespräch, und dann bin ich wegUnd Feinde wie Freunde erweisen mir ihren Respektauf einmal werd ich vermisst, und dann bin ich wegUnd ihr feiert, dass ihr noch seid, und dass ich mal warund ihr dürft mich zitieren: Trost gibt es nich – aber Schnaps is noch daIch wär sehr gern dabei, und ich wär bis zuletzt mitRead More
Herzlich willkommen! Im Monat der Buchmesse bringen wir Ihnen einen bunten und gehaltvollen Herbststrauß mit 34 Beiträgen – und statt eines Messebesuchs ein Interview mit Benno Käsmayr, dem Verleger des Maro Verlages, das Gerhard Beckmann mit ihm geführt hat. Wer den hemmungslos außer Rand und Band agierenden US-Präsidenten Trump bei der Präsidentschafts-„Debatte“ mit Joe Biden sah und sich Sorgen um das Land macht, hat mit unserem USA-Korrespondenten Thomas Adcock einen zuverlässigen Beobachter, der dieses orange Monster regelmäßig jeden Monat seit den Vorwahlen vor vier Jahren begleitet. „November Surprise Coup D’etat?“Read More