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Alita: Battle Angel (2019) oder Das Herz in der Maschine Frei nach Homer, auf ihr Musen, fangen wir irgendwo an! Es war einmal … Um mich von dem üblichen bürokratischen (sinn-, poesie- und lebenszeitvernichtenden) Wahnsinn an einem Donnerstag im Februar zu erholen, dachte ich mir: Mensch, geh doch wieder einmal ins Kino. Denn das Kino sei im Aussterben begriffen, tu was dagegen. (Hunderte von Millionen Dollar schwere Blockbuster, oft Science Fiction, kommen an die Qualität vieler Serien mittlerweile nicht einmal ansatzweise mehr heran.) Und die Erwartungen waren entsprechend hoch, denn:Read More
Psychogramm einer Gesellschaft Sonja Hartl über die Miniserie von David Schalko und Evi Romen Eine Totale einer Häuserschlucht von oben. Es schneit, die Hochhäuser ziehen wie in einen Schlund hinunter. Dort geht ein Kind, ein Mädchen, ohne Jacke. Aus dem Off hört man einen Radiosprecher, der von einem vermissten Mädchen spricht. Aus Afghanistan war sie geflüchtet, nun fehlt jede Spur der Neunjährigen. Das Mädchen mit der roten Jacke indes begegnet einem Clown mit weißen Ballons, der sofort an Stephen Kings Eserinnert. Er fragt sie, ob sie einen will, doch sie lehntRead More
Der Preis der Sünde Zum neuen Film von Jia Zhang-ke Er ist der Vorzeige-Autorenfilmemacher des chinesischen Kinos und seine vorigen beiden Filme Touch of Sin und Mountains May Depart wurden mit großen Enthusiasmus aufgenommen. Es ist einfach zu sehen warum. Jia Zhang-ke verbindet episches Kino und Drama mit einem guten Schluck Ironie sowie einer Kinematographie zum Dahinschmelzen. Und all das auf eine Art, die auch im Mainstreamkino ihren Platz findet. Die Erwartungen an den letzten Teil seines Triptychons waren also dementsprechend hoch. Nach einer irritierenden Sequenz mit dokumentarischen Aufnahmen aus einem Bus voller kettenrauchenderRead More
Fontanes Bauchladen mit angeschlossener Roman- und Reportage-Manufaktur Unser Beitrag zu 200 Jahre Theodor Fontane (Teil 1) Zum Fontane-Jahr, in dem wir nun den 200. Geburtstag (am 30. 12.) des milden  Dialektikers feiern, sind gleich vier Biographien über den Balladendichter, Brandenburg- Wanderer, Theaterkritiker, Zeitungsreporter und Romancier erschienen. Abgesehen davon gibt es  bis zum Jahresende  Dutzende von Ausstellungen, Diskussionen und Spezialveranstaltungen im Rahmen der FONTANE 200-Aktivitäten (vgl. www.Fontane-200.de). Die altbekannte Frage nach der passenden Schublade für diesen eigenwilligen, so vielseitigen Autoren, die sich Kritiker schon seit seinem 100. Geburtstag stellten, geistert nun auch wieder durch dieRead More
Der Anfang vom Happy End? Michael Friederici über (mehr als) eine Kino-Geschichte Es ist nicht das erste Mal, dass das Tübinger Arsenal eine Knarre vor der Nase hat, um gleich mal mit „Pulp Fiction“ einzusteigen. Aber dem legendären ersten Programm-Kino in Baden-Württemberg droht jetzt tatsächlich der finale Rettungsschuss. Es steht beispielhaft für die Entwicklung nicht nur der Kinos, die sich heute gern  auch als „Arthouses“ bezeichnen. Ein Blick zurück nach vorn.  Feierabend, das ist was für Nicht-Studenten. Dachten wir Mitte der 70er. Nachts, wenn sich die Schauspieler mit dem Tübinger PublikumRead More

Posted On April 1, 2019By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag April 2019

Aufruf für einen Autor: Go fund me

Walter Satterthwait needs to be sent to camp Walter Satterthwait, Autor u.a. von „Wilde West“ (Oscar Wilde im Wilden Westen) und der Joshua Croft-Serie, braucht Unterstützung. Gesundheitlich angeschlagen, ist er dennoch voller Energie und will ein Buchprojekt vollenden. „Send This Writer to Camp“ heißt sein Aufruf bei gofundme. – Weitere Informationen in Englisch.  Er schreibt: The people who do donate to help me with this venture will have their names written into the book’s acknowledgements. (Unless they prefer not to be acknowledged.) To sum up my writing career so far, I’ve written and published 15 novels. These are all reviewed and available, on Amazon, Abe’s Books, Barnes andRead More
Eine Vielzahl Krimi-Neuheiten  … erscheinen jeden Monat, dazu Graphic Novels (vulgo: Comics) und DVDs und BluRays. Unmöglich, das alles zu überblicken und zu rezensieren. CrimeMag siebt und schürft deshalb für Sie und weist hier regelmäßig mit Hilfe von:Kaliber.38 und der befreundeten BuchhandlungenChatwins (Berlin), Hammett (Berlin),Glatteis (München),Wendeltreppe (Frankfurt) undBuchladen in der Osterstraße (Hamburg) auf interessante Neuerscheinungen hin.Empfehlungen für DVDs, BluRays und Comics geben Katrin Doerksen und Thomas Groh. Jan Christian Schmidt von Kaliber.38: für den April habe ich mir die folgenden Titel herausgesucht: J. G. Ballard: Das Reich kommt (Diaphanes)Katarzyna Bonda: Der Rat der Gerechten (Heyne)Eugene Chirovici: Das EchoRead More

Posted On April 1, 2019By Claudia FiedlerIn Crimemag, CrimeMag April 2019

Veranstaltungskalender

Krimilesungen vom 01.04.2019 bis 30.04.2019 Unser Veranstaltungskalender bietet Ihnen eine feine Auswahl an interessanten Autoren, die sich zurzeit auf Lesereise befinden. Bernhard Aichner stellt seinen Roman „Bösland“ vor: 09.04.2019     Minkis Grill- und Kochschule, Aachen, Beginn 17:00 Uhr 25.04.2019     Stadtsaal, A-Mistelbach, Beginn 19:30 Uhr Hier gibt es mehr Infos. Friedrich Ani präsentiert „Der Narr und seine Maschine“:04.04.2019     Salmen, Offenburg, Beginn 20:00 Uhr10.04.2019     Gemeindehaus Contakt, Coburg, Beginn 19:30 UhrFür mehr Informationen hier entlang. Katja Bohnet liest aus „Krähentod“:02.04.2019     Gustos Bar, Rödermark, Beginn 19:30 Uhr Mechtild Borrmann mit ihrem neuen Roman „Grenzgänger“:02.04.2019     BuchhandlungRead More

Posted On April 1, 2019By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag April 2019

Krimi-Gedicht

Marvin Gaye: „The World Is Rated X“ Oh the world’s situation should be rated X, oh rated XSaid the world’s situation should be rated X, yeah rated XListen people, let only in the movie showTake a look outside, I swear the truth is really toldIt’s life in living color; fighting, killing, drug-dealing, it’s everywhereWhat about the crime? Rated XWhat about the killing, fighting, stealing everywhere?They let the children see life destroyedBut they won’t let them see its makingWhat happened to God’s creations?The one thing that really bothers me the mostIsRead More

Posted On März 4, 2019By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag März 2019

CrimeMag: Editorial Ausgabe März 2019

Herzlich willkommen Gleich ein Termin zum Vormerken für Ihren Kalender: Freitag bis Sonntag, 27. bis 29. September 2019, heißt es Auf zu KrimisMachen 4 in Köln. Nach Berlin, Frankfurt und Hamburg trifft sich unsere Branche dort im Bürgerhaus Stollwerk zum vierten Mal zu einer Art Mainzer Tage der Krimikritik: Autoren, Kritiker, Verleger, Lektoren, Agenten, Produzenten, Wissenschaftler und Buchhändler bei einem hochkarätigen Symposium. Weitere Details demnächst hier. Die Ereignisse der Trump-Präsidentschaft veranlassen unseren USA-Korrespondenten Thomas Adcock dieses Mal zu einem Doppelschlag: Seine Essays „Billionaire Blues“ und „Reality TV“ schreiben die größteRead More

Posted On März 4, 2019By Thomas AdcockIn Crimemag, CrimeMag März 2019

Thomas Adcock: Billionaire Blues

Please…Call us ‘People of Means’ New York to world’s richest man: Fuhgeddaboudit by Thomas Adcock –Copyright © 2019 • Thomas Adcock  NEW YORK CITY, near America A prosperous dolt named Howard Schultz scored his most notable life achievement in 1995 by inventing the Mocha Frappuccino, a briskly profitable confection peddled throughout his empire of Starbucks coffee houses. A quarter century later, now comes Mr. Schultz asking voters to believe that his caffeinated brainstorm, and the billions of dollars accrued, qualifies him to be president of the United States.   Bad timing, Mr.Read More

Posted On März 4, 2019By Robert RescueIn Crimemag, CrimeMag März 2019

Robert Rescue und der Krimiwettbewerb

Schreib doch, was du willst Robert Rescue überlegt, sich am 2.Tambach-Dietharzer Wunderwasser-Krimipreis 2019 zu beteiligen Ich hätte in den letzten fünfundzwanzig Jahren viel mehr schreiben müssen, thematisch breiter aufgestellt schreiben müssen. Nicht nur über Arbeitslosigkeit, den Wedding, eigene Befindlichkeiten, Arztbesuche, Wohnungsbaupolitik, komische Leute um mich herum oder sentimentale Betrachtungen über vergangene Zeiten, als ich jung, ansehnlich und sexuell aktiv war, sondern auch mehr Krimi, Science-Fiction, Phantastik, historische Stoffe, die Natur, den Börsenmarkt, Baumärkte, Verschwörungstheorien und hin und wieder eine klitzekleine Betrachtung über Ausgrabungsfunde aller Art. Königsgräber, untergegangene Städte oder Saurierfunde. Mit Letzterem ThemaRead More
Die fröhliche Anarchistin Ein eigenes Universum hat Sara Gran in bisher zwei Romanen für ihre Figur Claire DeWitt, „die beste Detektivin der Welt“ gebaut – so auch hier, im dritten Buch um die gewaltaffine, sexuell autonome und drogenimprägnierte Ermittlerin: „Das Ende der Lügen“.  Claire DeWitts Welt wird von Rätseln bestimmt und von deren Lösung, wobei es nur einen einzigen Parameter gibt: Die Wahrheit, die man niemals finden wird. Aber genau dieser Wahrheit ist alles detektivische Streben und Handeln verpflichtet, nichts anderem. Das ist natürlich eine extreme epistemologische Stilisierung und gleichzeitigRead More

Posted On März 4, 2019By Thomas AdcockIn Crimemag, CrimeMag März 2019

Thomas Adcock: Reality TV

NEW YORK CITY, near America Picture the current American presidency as gangster-laden film noir, a tawdry movie with two leading rôles: a thuggish lawyer called “The Fixer,” employed by “The Don,” malevolent godfather of a crime syndicate. The stars: Michael D. Cohen as consigliere, Donald J. Trump as capo di tutti capi. So it was, in life off the screen, for ten sorry years. Then came the morning February 27, a cold and sunny Wednesday in Washington. One of the stars broke character on live television. During five hours ofRead More
Ein deutscher Spion bezwingt seinen Schmerz Dirks Brauns erzählt in „Die Unscheinbaren“ von den familiären Langzeitschäden eines deutsch-deutschen Spionagefalls. Seinem Anti-Agentenroman geht allerdings am Ende die Luft aus. – Eine Rezension von Johannes Groschupf. Die Agenten sind zurück in der Hauptstadt: Nach zwölf Jahren Bauzeit wurde am 8. Februar die Zentrale des Bundesnachrichtendiensts offiziell eröffnet. Ein riesiges Areal an der Chausseestraße, mitten in Berlin, eine megalomane Machtgeste in grau: 5200 Räume, 20.000 Tonnen Stahl, 135.000 Kubikmeter Beton. Baukosten: rund eine Milliarde Euro. „Ein gebauter Unfall“, hieß es in der SZ:Read More
„Ich beschäftige mich nicht lange damit, ob man etwas darf oder nicht“ Blut kennt der Polizist Viktor Saizev besser als Wasser, heißt es ziemlich am Anfang von „Krähentod“, dem dritten Buch mit dem Ermittlerpaar Rosa Lopez und Viktor Saizev vom Landeskriminalamt Berlin, Delikte am Menschen. Der Roman spielt weitgehend innerhalb weniger Tage in Moskau. Viktor will dort Urlaub machen, schon am Flughafen wird direkt neben ihm ein Mann erschossen und er landet – auch dank eines alten Haftbefehls – im Gefängnis. Das ist erst der Anfang. Dieses Mal treffen wirRead More
Die Zeit nach der Mauer ist die Schuld der Alten Zehntausend Kilometer Beton. Auf der Meerseite bis zu fünf Meter hoch. Drei Meter breit. Alle drei Kilometer ein Wachhaus, dazu noch Treppen, Kasernen, Ausfahrtsschleusen, Lagerräume, Zugangswege. Ein Ungestüm inmitten von Kälte und Dunkelheit ist die Mauer, die in naher Zukunft im Roman von John Lanchester Großbritannien von der Außenwelt abschottet. Sie stielt den Meerblick. Sie bietet keinen Schutz. Sie sorgt für Angst und Schrecken vor und hinter der Mauer. Und Tote. Auf beiden Seiten. Vor, hinter, und auf der Mauer.Read More
An der Seite des Mannes Ein Buch, das von der Realität ein gutes Stück eingeholt wurde, ist Alafair Burkes „The Wife“. Vor dem Skandal um Brett Kavanaugh geschrieben, erzählt sie von dem renommierten Wirtschaftsprofessor Jason Powell, dem vorgeworfen wird, eine Studentin sexuell belästigt zu haben. Dieser Vorwurf bringt sein Leben ins Wanken, seine Ehefrau Angela aber hält zu ihm. Sie ist „The Wife“, sie ist eine dieser Ehefrauen, die nicht glauben wollen, was man über ihren Ehemann sagt. Sie will nicht sehen, dass ihr schönes, bequemes Leben auf einer LügeRead More
Respektabler Bodycount Skurrile Exposition Mein Ratschlag: Kommen Sie über den Kuchen weg! Man möchte dieses Buch fast wegschmeißen, als die Mitglieder einer Latino-Gang sich auf einer Grillparty darüber unterhalten, welche Frau den besten Schokokuchen backt. Man kann der Autorin zutrauen, dass es dieser gutbürgerlich, biederen und skurrilen Exposition bedarf, um es danach richtig krachen zu lassen. Da wird aus einem gesitteten Gespräch mit einer Geisel schon mal überraschend eine Exekution. Lola. Der Name ist Programm. Endlich ein Buchtitel, der deutlich kürzer als der Name der Autorin ist. Schreiben Sie sichRead More
Bücher kurz serviert Kurzbesprechungen von fiction und non fiction. Joachim Feldmann (JF), Alf Mayer (AM), Iris Tscharf (IT) und Thomas Wörtche (TW) über: Harry Bingham: Fiona: Unten im DunkelnLarry Brown: JoeFranzobel: RechtswalzerBurt Glinn: KubaFrank Göhre & Alf Mayer: King of Cool. Die Elmore Leonard Story.Bernhard Jaumann: Der Turm der blauen Pferde Jonathan Lethem: Der wilde DetektivNiklas Natt och Dag: 1793Sara Paretsky: Kritische MasseDaniel Pennac: Der Fall Malaussène: Sie haben mich belogenSanto Piazzese: Blaue Blumen zu AllerseelenIain Reid: EnemyJonathan Robijn: Kongo BluesChristian Schünemann, Jelena Volić: MaiglöckchenweißGary Victor: Im Namen des KatersKlaus-PeterRead More
Ein Mann wie Bronson Ein Auszug aus dem neuen Buch von Frank Göhre und Alf Mayer: Leben, Werk und Geist des großen Elmore Leonard in 20 Kapiteln umrundet. Hier geht es um den Übergang aus seinen Westernzeit zu den Kriminalromanen. Wäre Sam Peckinpah der Regisseur von „Mr. Majestyk – Das Gesetz bin ich“ (1974), würden Cineasten diesen Film als Meisterwerk betrachten, notiert Barry Gifford 1988 in seinem Filmbuch „The Devil Thumbs a Ride“. Es sei Elmore Leonards Ausflug in den Spaghettiwestern, der wohl einzige Melonen-Western der Filmgeschichte. Zwei Millionen Dollar kostet der Film, er spielt schnell das Zehnfache ein, wird ein beachtlicher Erfolg, bringt Leonard eineRead More
Eine enge Welt Frank Rumpel über einen Roman aus Kalabrien Vom Erwachsenwerden in einer abgehängten Gegend Süditaliens erzählt Gioacchino Criaco in seinem aktuellen Roman „Die Söhne der Winde“. Das Dorf Africo lag einst in den Hügeln des Aspromonte, einem Nationalpark im Süden Kalabriens. Es wurde nach einer Überschwemmung von den Behörden geräumt, die Bewohner in ein neues, gesichtsloses Africo am Meer umgesiedelt. Criaco kam 1965 in diesem Africo Nuovo zur Welt, kennt die Geschichten, die er auch schon in seinem von Francesco Munzi verfilmten Debütroman „Schwarze Seelen“ erzählt, nur zu gut.Read More
„Ich finde, ein bisschen Sklaverei und Rassentrennung haben noch niemandem geschadet“ Allein schon ein Zitat aus dem Buch als Überschrift zu wählen, bringt einen bei Google in Gefahr, die falschen Leser anzuziehen. Paul Beatty hat für seinen Roman „Der Verräter“ in der Übersetzung von Henning Ahrens die Grenzen der political correctness weit hinter sich gelassen, indem der afroamerikanische Autor mitten in Amerika eine Enklave ausruft, in der die Bürgerrechte aufgehoben und die Rassentrennung wiedereingeführt wird. Vor allem spüren wir Leser hinter jeder Slapstickeinlage das über Jahrhunderte aufgestaute Entsetzen, das nurRead More
Liebes CrimeMag-Publikum, Kriminalliteratur wurde früher gerne als „Asphalt-Literatur“ abgetan. Wir finden, dass das ein Adelstitel ist. Wir mögen Asphalt, wir mögen Großstadt, wir mögen Realität. Deswegen präsentieren wir Ihnen hier eine neue Rubrik, die jeden Monat Bilder des Fotografen Carsten Klindt und Texte der Polizistin Nadja Burkhardt kombiniert: Street Scenes und Street Crimes. Aus Realität wird Kunst in Bild und Wort, fragmentarisch und  kaleidoskopisch. Freuen Sie sich mit uns! (Hier Auftritt Nr. 1, Nr. 2, Nr. 3, Nr.4, Nr. 5, Nr.6 und Nr.7 und Nr. 8.) – Nadja Burkhardt macht diesmal wieder Pause. STREET SCENES „Street Scenes“ ist eine Serie des Berliner FotografenRead More
Empörung oder: Die Hässlichkeit des Tötens Sonja Hartl über einen umstrittenen Film Manchmal ist die Rezeption eines Films ebenso interessant wie der Film an sich: Als bei der diesjährigen Berlinale Fatih Akins „Der Goldene Handschuh“ uraufgeführt wurde, fand der Film unter den anwesenden KritikerInnen mehrheitlich keine Zustimmung: eklig sei er, war zu lesen, das Buch sei ja viel besser. Nun ist „das Buch ist besser“ kein Bewertungskriterium für einen Film. Mal abgesehen davon, dass es zwei verschiedene Medien sind, sagt dieser Satz nichts über den Film an sich aus, überRead More
Dead or alive? Abschied und Neuanfang James Sallis verabschiedet sich mit jedem weiteren Roman von Verbrechen und Aufklärung. Wie alle guten SchriftstellerInnen wendet er sich dem Menschen zu. Sallis’ Personal wirkt gebrochen. Vom Leben, von Krankheiten, von Anfang an. Es gibt ein Verbrechen, Tote, Vermisste, „Passiert ja nicht alle Tage, dass gleich zwei vermisste Personen bei einem auf der Veranda stehen.“ einen Sheriff, sogar eine FBI Agentin, Spurensuche. Schlüsselfiguren geistern durch den Roman. Lose Enden bleiben offen. Sallis weigert sich, sie endgültig zu schließen. Eigentlich eine Paradedisziplin der Kurzgeschichte. VielleichtRead More