All posts by Wend Kaessens

Posted On November 16, 2011By Wend KaessensIn Kolumnen und Themen, Litmag

Kommentar: Literaturkritik in der Krise

Dass die fundierte und leidenschaftliche Auseinandersetzung mit Literatur quer durch alle Medien immer weiter ausdünnt, dass sich die professionelle Literaturkritik aus vielerlei Gründen in der Krise befindet, das ist so wahr wie ärgerlich. Wend Kässens mit einem Beitrag zur Diskussion: Für mehr Kritik in den Medien – Mit der Literatur ist im großen Ganzen schon alles in Ordnung. Nichts Neues unter der Sonne. Die Autoren schreiben, was sie schreiben müssen, manche auch das, was sie oder andere wollen. Die thematische Bandbreite und die literarische Vielfalt, auch die formale, scheinen mirRead More

Posted On Januar 19, 2011By Wend KaessensIn Bücher, Litmag

Fritz J. Raddatz: Tagebücher, Jahre 1982-2001

„Was tun wir alle miteinander uns an?“ – Seit Jahrzehnten gehört er als Kritiker und Schriftsteller zu den produktivsten, umstrittensten und widersprüchlichsten Personen seiner Zunft. Nun hat Fritz J. Raddatz noch zu Lebzeiten seine Tagebücher veröffentlicht. Sie enthalten sehr persönliche Offenbarungen, Äußerungen, Gedanken und Reflexionen, auch wenn sie vom Gestus her spürbar auf Veröffentlichung zielen. Hier hat einer ohne Rücksicht auf Verluste aufgeschrieben, wie das Leben ihm und wie er in diesem Leben mitgespielt hat. Wend Kässens hat die fast 1.000 Seiten vermessen. „Haus bestellt“. Das Grab in Keitum aufRead More

Posted On Juni 1, 2009By Wend KaessensIn Bücher, Litmag

Christoph Peters: Mitsukos Restaurant

Bizarrer Bilderbogen der Comédie Humaine Christoph Peters schildert den Einbruch des Fremden in die Idylle deutscher Vorstadtkneipen – und schlägt jedem Menge Funken aus dem Zusammenprall der verschiedenen Kulturen und Mentalitäten. Von Wend Kässens In den Theaterferien des heißen Sommers 1992 war er losgegangen, um die Umgebung des Ortsteils Gurschebach zu erkunden, hier, wo er lebt und am Theater „Herz und Hirn“ eine unsichere Position als Schauspieler hat, in der Stadt A. am Niederrhein. Plötzlich stand Achim Wiese vor „Mitsukos Restaurant“: vor dem Wanderheim der Wanderfreunde Gurschebach e.V. , einerRead More