All posts by Uta-Maria Heim

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Posted On August 1, 2018By Uta-Maria HeimIn Litmag, Specials, Story-Special 2018

Story: Uta-Maria Heim: Oskars Quartett

Wald Der Quälgeist wohnt im Walde. In einer längst verlassenen Hütte aus alten Köhlerzeiten. Tritt man ein, merkt man nur einen unaustreibbaren Modergeruch, sonst nichts. Kleiner als die kleinste Maus, unsichtbar selbst einem nahe gebrachten Auge, drückt sich der Quälgeist in einen Winkel. Nichts, gar nichts ist zu merken, ruhig rauscht durch das leere Fensterloch der Wald. Wie einsam ist es hier und wie kommt dir das gelegen. Hier im Winkel wirst du schlafen. Warum nicht im Wald, wo frei die Luft geht? Weil du nun schon hier bist, gesichertRead More

Posted On November 23, 2013By Uta-Maria HeimIn Bücher, Crimemag

Uta-Maria Heim über das Phänomen Regionalkrimi

Keine Heimat – Der Regionalkrimi als „Reich Gottes“. Von Uta-Maria Heim. Ach! für des Menschen wilde Brust ist keine Heimath möglich; und wie der Sonne Stral die Pflanzen der Erde, die er entfaltete, wieder versengt, so tödtet der Mensch die süssen Blumen, die an seiner Brust gedeihten, die Freuden der Verwandtschaft und der Liebe. Friedrich Hölderlin: Hyperion, Erster Band, Tübingen 1797 Wenn meine Mutter dem Ochsen das Geschirr anlegte und ihn zum Pflügen mit aufs Feld nahm, dann wusste sie, was sie tat. Wenn ich heute, siebzig Jahre später, insRead More

Posted On März 7, 2010By Uta-Maria HeimIn Crimemag, Kolumnen und Themen

KOPFSCHUSS Nº 6 von Uta-Maria Heim

In der Bergwelt lauert Gespenstisches. Martialisch schlägt Material aufeinander. Verzückendes ist vonnöten, um dem Turmbau-zu-Babel-Effekt eines Kabinenlifts zu entgehen. Uta-Maria Heim über Judith Kuckarts "Die Verdächtige"Read More

Posted On Juli 18, 2009By Uta-Maria HeimIn Crimemag, Kolumnen und Themen

KOPFSCHUSS N°12 von Uta-Maria Heim

„Was bleibt mir denn noch?“ Adam Davies: "Goodbye Lemon"Read More

Posted On Juni 27, 2009By Uta-Maria HeimIn Crimemag, Kolumnen und Themen

KOPFSCHUSS N°11 von Uta-Maria Heim

„Betty died of a broken heart. Some people laugh when they hear that phrase, but that´s because they don´t know anything about the world. People die of broken hearts. It happens every day, and it will go o¬n happening to the end of time.“ Paul Auster: "Man In The Dark"Read More

Posted On Mai 16, 2009By Uta-Maria HeimIn Crimemag, Kolumnen und Themen

KOPFSCHUSS N° 10 von Uta-Maria Heim

„Wie schaffen sie das? Diejenigen unter ihnen, die noch unentdeckt in Freiheit leben? Diejenigen unter ihnen, die im Gefängnis sitzen, verurteilt, womöglich für eine andere Tat, nicht den Mord an meinem Freund? Wie halten sie es aus, dieses Schweigen? Wie können sie weiterleben? Als wer?“ Carolin Emcke: "Stumme Gewalt"Read More

Posted On April 25, 2009By Uta-Maria HeimIn Crimemag, Kolumnen und Themen

KOPFSCHUSS N° 9 von Uta-Maria Heim

„Red’s in a Sackl und stell’s vor die Tür.“ Sabina Naber: "Die Lebenstrinker" „’Wir hören den ganzen Tag lang einfach nur zu’, sagte ich patzig.“ Edith Kneifl: "Glücklich, wer vergisst"Read More

Posted On April 4, 2009By Uta-Maria HeimIn Crimemag, Kolumnen und Themen

KOPFSCHUSS N° 8 von Uta-Maria Heim

„Meine Güte, versetzte er. Hat es wirklich so lange gedauert, bis Sie das merken?“ Glenn Cooper: "Die Namen der Toten"Read More

Posted On März 31, 2009By Uta-Maria HeimIn Crimemag, Kolumnen und Themen

KOPFSCHUSS N° 7 von Uta-Maria Heim

Ausgerechnet der verzärtelte Held eines literatur-literarischen Anti-Krimis führt uns an Abgründe, zu denen der Kriminalroman selten vordringt. Uta-Maria Heim über Wilhelm Genazinos "Das Glück in glücksfernen Zeiten".Read More

Posted On Februar 14, 2009By Uta-Maria HeimIn Crimemag, Kolumnen und Themen

KOPFSCHUSS Nº 5 von Uta-Maria Heim

„... die Wirklichkeit ist ein krasser Bringer. Klar, manchmal ist sie ein bißchen schwach auf der Brust, manchmal ist die Klischeeanhäufung zu groß, dann muß man eben was tun, muß frisieren, damit das Reale richtig rockt.“ Oliver Maria Schmitt: "Der beste Roman aller Zeiten"Read More

Posted On Januar 24, 2009By Uta-Maria HeimIn Crimemag, Kolumnen und Themen

KOPFSCHUSS Nº 4 von Uta-Maria Heim

„Auch bei der RAF könnte es Personen mit sehr unterschiedlichem Informationsstand gegeben haben. Es finden sich Anzeichen dafür, dass es inzwischen dem einen oder anderen der ehemaligen Terroristen dämmert, dass ihre verbrecherischen Aktionen auch anderen Zielen gedient haben könnten als denen, die ihnen damals ihre unmittelbaren Anführer verkündeten.“ Michael Buback: "Der zweite Tod meines Vaters"Read More

Posted On Januar 10, 2009By Uta-Maria HeimIn Crimemag, Kolumnen und Themen

KOPFSCHUSS Nº 3 von Uta-Maria Heim

„Mein Schicksal hatte sich ohne mein Zutun vollzogen, es spielte überhaupt keine Rolle, was ich dachte und ob ich anwesend oder abwesend gewesen war. Man hätte mich genauso gut aus dieser Geschichte entfernen und an meiner Stelle irgendjemand anderen setzen können. Markieren. Ausschneiden. Einfügen. Ich bereute nichts, empfand nach den Tagen voller beziehungsloser Ereignisse nur eine verkaterte Leere..." Johannes Gelich: "Der afrikanische Freund"Read More

Posted On Dezember 20, 2008By Uta-Maria HeimIn Crimemag, Kolumnen und Themen

KOPFSCHUSS N° 2 von Uta-Maria Heim

„Hilfe! … Er bringt sie um..." (Friedrich Ani: "Wer tötet, handelt", aus der Reihe „Der Seher“)Read More

Posted On Dezember 6, 2008By Uta-Maria HeimIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Kopfschuss N° 1 von Uta-Maria Heim

Ich greife in meine Aktentasche und hole das Buch heraus, um das es hier, bei diesem Pembry, geht. „Das, mein Herr, ist der Krimi, in dem Sie stehen, der Roman, der beschreibt, wie Sie sterben werden, wenn Sie nicht heute schon etwas dagegen tun.“ Pembry starrt ungläubig lächelnd auf das Buch und liest laut: „Thomas Harris. Das Schweigen der Lämmer. Giwi Margwelaschwili: Officer PembryRead More