Weitere Beiträge des Autors

Blitzbeats

Neue Platten von und mit Pet Shop Boys, Hildegard Knef Remixed by Hans Nieswandt, The Fresh & Onlys, Laetitia Sadier, Grizzly Bear, Kumbia Queers; gehört von Christina Mohr (MO) und Janine Andert (JA). Viel zu simpel (MO) Ich hätte zwar nicht gedacht, dass ich mal sowas mal schreiben würde, aber so war es: ich habe […]

Florian Weber: Biosphere

Weia: Ein Musiker, der auch Mathematik und Physik studiert hat und jetzt jazzt – da bekommen viele in vorauseilendem Gehorsam das kalte Grausen. Das muss doch kompliziert sein, jammern sie dann, und dass das bestimmt viel zu ‚verkopft‘ ist und überhaupt – grooven kann das ja wohl überhaupt nicht. Dann wenden sie sich wieder irgendeiner Hipsterband zu und hüpfen zum 1-2-3-4-Einheitsbrei. Ja, sollen sie. Von Tina Manske

John Maus: A Collection of Rarities And Previously Unreleased Material

John Maus, der „Posterboy des Hipster-Pop“ (taz) ist schon ein Phänomen: ein Typ in seinen frühen Dreißigern, ein Intellektueller (mit Abschlüssen in Musik, Philosophie und demnächst auch Politischer Wissenschaft), der Musik macht, die genauso alt sein könnte wie er selbst. Passend dazu klingen auch diese Zusammenstellung von bisher versprengt oder noch gar nicht veröffentlichten Songs, als würden sie durch einen 30-Jahre-langen Zeittunnel gejagt. Von Tina Manske

Krautrock gestern und heute: Camera und S.Y.P.H.

Die einen spielen 2012 spontan in U-Bahnhöfen, die anderen fanden Anfang der Achtziger spontan vom Punk zu einer neuen Form: Tina Manske über Krautrock von gestern und heute.

Der Plan: Geri Reig/Normalette Surprise

Zwei neue Re-Releases bringen die Heroen der 80er-Jahre zurück – Der Plan werden freundlich begrüßt von Tina Manske.

Dirty Projectors: Swing Lo Magellan

David Longstreth, das Mastermind der aus Brooklyn stammenden Band Dirty Projectors, ist in aller Munde. Die Süddeutsche Zeitung stellt ihn in eine Reihe mit Rufus Wainwright, Yim Yames, Sufjan Stevens und Antony Hegarty, Spiegel online vermutet, dass ihn seine Genialität in Sphären führt, die wir Normalsterbliche niemals entdecken werden, und die runderneuerte Spex zitiert die “fucked-up Americana”, was natürlich als Lob aufzufassen ist. Von Tina Manske

Soundcollage: Elektro gestern und heute

Das verbindende Element der heutigen Soundcollage ist Dieter Moebius. Er war Mitbegründer von Kluster, deren beiden Alben gerade neu aufgelegt werden. Gleichzeitig erscheint seine erste Zusammenarbeit mit Asmus Tietchens. Von Tina Manske

Van Dyke Parks: Song Cycle; Discover America; Clang Of The Yankee Reaper

Er hat schon mit Einstein gesungen, sich von Leonard Bernstein ein Meisterwerk bescheinigen lassen und für Songs der Beach Boys abseits von Surfing und Bikinis gesorgt: Van Dyke Parks. Aber auch im fortgeschrittenen Alter hört er nicht auf, als Musiker und Komponist für Inspiration zu sorgen. Von Tina Manske

Pat Metheny: Unity Band

Mein Verhältnis zu Pat Metheny ist nicht ungetrübt. Es muss Anfang der 90er-Jahre des letzten Jahrhunderts gewesen sein, als ich in Stuttgart auf Einladung meines Bruders ein Konzert des Amerikaners besuchte. Das Konzert war damals für mich (eine popverwöhnte Göre ohne Geduld) eine Tortur – eine Jazz-Improvisation an der anderen, gefühlte vier Stunden am Stück, ich langweilte mich zu Tode. Von Tina Manske

Paul Simon: Graceland. 25th Anniversary Edition

Der Himmel über Afrika – 25 Jahre ist das schon her?! Wie alt man selbst wird, merkt man an Kindern und an den guten Platten, die dann als Special Edition wieder neu auftauchen. So wie Paul Simons grandioses Album “Graceland”. Von Tina Manske Das Album, im Jahr 1986 erschienen, verkaufte sich mehr als 14 Millionen […]

Ulrich Holbein: Heilige Närrinnen

Lebensbilder unangepasster Frauen – Er ist der vielleicht unbekannteste Feminist Deutschlands. Ulrich Holbein, der Sprachspieler mit dem unglaublichen Bücher-Output, in diesem Jahr mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor ausgezeichnet, wird nicht müde, in seinen Texten zu betonen, dass das weibliche Geschlecht das bessere und trotzdem das benachteiligte sei. Tina Manske über „22+4“ neue Holbein’sche […]

Sankt Otten: Sequencer Liebe

“Kann denn Liebe Synthie sein?”, fragen Sankt Otten auf ihrer neuen CD ganz augenzwinkernd. Kann sie natürlich. Und sollte sie auch. Von Tina Manske

Extra Life: Dream Seeds

Nach dem von der Kritik hochgelobten “Made Flesh” legen die Experimentalrocker von Extra Life ihr neues Album vor. Tina Manske spürt ein angenehmes Frösteln.

Light Asylum: dito

Als Tina Manske die Musiker von Light Asylum zum ersten Mal hörte, retteten sie als Vorband das CocoRosie-Konzert. Jetzt erscheint ihre erste CD, ein wunderbares Elektrostück.

Mittekill: All But Bored, Weak And Old

Berlin-Mitte ist tot, alles verwelkt und alles nur noch ironisch gemeint? Friedrich Greiling alias Mittekill fühlt sich trotzdem wohl als Checker. Von Tina Manske

The Mars Volta: Noctourniquet

Sehr hübsch: Cedric Bixler-Zavala, bei The Mars Volta für die Lyrics und die Vokalmelodien zuständig, behauptet gegenüber der Presse, er könne sich emotional noch nicht so richtig mit dem neuen Album anfreunden. “Es ist wie ein Mädchen, in das man sich nie verlieben wird”, zitiert ihn der Rolling Stone. Das ist lustig und natürlich nicht besonders ernst zu nehmen. Von Tina Manske

Clark: Iradelphic

Drei Jahre sind vergangen seit “Totems Flare”, dem gefeierten letzten Album von Chris Clark. Auch auf dem Nachfolger “Iradelphic” zeigt sich Clark von seiner eklektischen Seite. Von Tina Manske

Islet: Illuminated People

Was für ein Debüt! In einer Zeit, in der man täglich vorgekauten, uninspirierten Schwachsinn im Radio und sonstwo ertragen muss, sind Bands wie Islet aus Cardiff wahres Balsam auf die Seele, findet Tina Manske.

Lambchop: Mr. M

Beim elften Album der Band aus Nashville umspielt zuweilen fast schon ein breites Lächeln die Mundwinkel von Kurt Wagner. Und das, obwohl die Platte einen traurigen Anlass hat.

Toulouse Low Trax: Jeidem Fall

Das dritte Solo-Album des Mitglieds von Kreidler ist für die Nacht gemacht, für die Leute, die sich auch in die dunklen Ecken des Dancefloors trauen und die keine Angst vor Monotonie haben.