All posts by Britta Tekotte

Britta Tekotte lebt und arbeitet als freie Autorin und Sprechwissenschaftlerin/Sprecherzieherin (Stimm-Coach, Rhetorik-Trainerin, derzeitiges Workshop Thema: Umgang mit Hate Speech) in Köln. Mit Freunden und Kollegen ist sie gerade in der Gründungsphase des Institut für Zerordnung und Soziale Praxis (IZSP). Mit ihren belletristischen Texten bewegt sie sich noch ganz am Anfang. Sie arbeitet derzeit an ihrem Romandebüt “Die Normverwischungen” (Arbeitstitel), aus dem ein Kapitel in der nächsten Ausgabe der Literaturzeitschrift schliff erscheinen wird. Ihre wissenschaftlichen und journalistischen Veröffentlichungen sind zuletzt bei Literaturkritik, sprechen - Zeitschrift für Sprechwissenschaft, CulturMag und Kaput - Magazin für Insolvenz & Pop erschienen. Außerdem macht sie gerne Musik, v. a. mit ihrer Stimme, bei Der Elektrische Leiter und für das Labelkollektiv Baumusik. www.brittatekotte.de

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„’Dünn ist in.’ Fickt euch.“ Wie Jessica Jones als Comic- und Netflix-Serien-Heldin mit gesellschaftlichen Konventionen aufräumt – von Britta Tekotte. Jessica Jones‘ zweite Staffel der Comicserie von Marvel auf Netflix beginnt mit einem in der Dunkelheit umherstreifenden Pizzalieferanten, den Jessica als Auftragsprivatdetektivin dabei beobachtet, wie er zusätzlich zur Pizza auch noch seinen Körper verkauft. Dabei erklärt sie, wie New York funktioniert: „In New York, you can deliver anything. Or anyone.“ Bei ihrer Coolness und ihrem Badass-Verhalten hat sie ein starkes Rechts- und Unrechtsbewusstsein. Wäre da nicht ihr Laster, sich fastRead More
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„Fuck. This. Shit.“  Britta Tekotte zeigt uns, wie in der aktuellen substanziellen Serie „The End of the f***ing World“ der ungewöhnlichste Road Trip zur Emanzipation der jugendlichen Reisenden führt. Was ziemlich drastisch beginnt, wird zu einem nicht weniger unterhaltsamen Roadmovie und einer powerful-sweeten High-School Dramedy. Er, James, 17 Jahre alt, High-School-Außenseiter, sucht ein Opfer zum Töten. Sie, Alyssa, 17 Jahre alt, High-School-Neuling, sucht ein ‚Opfer’ zum Lieben. Das Motto ‚Gegensätze ziehen sich an’ ist hier zunächst eher für die Zuschauer*innen interessant: zwei Figuren, die extrem gegensätzlich sind und sehr GegensätzlichesRead More