Weitere Beiträge des Autors

Marina Barth: Blutspur unter fetten Hennen

Witzisch, witzisch – Ach ja, Krimi-Komödien, was immer das auch sein mag. Komik gerät meistens zur Witzischkeit und die ist nicht lustig. Klaus Kamberger macht anhand Marina Barths Roman „Blutspur unter fetten Hennen“ die Probe auf’s Exempel. Angeblich gibt es unter Schreibgewerblern die einen oder anderen, die man echt damit kränken kann, wenn man sie […]

Klaus Kamberger über Martin Arz

Der Heimatdichter vom Glockenbach ‒ Martin Arz segelt immer haarscharf unter dem Radarschirm der breiteren Wahrnehmung. Das ist ganz und gar falsch und schade, weil er zu den interessantesten deutschen Kriminalautoren gehört. Klaus Kamberger erklärt, warum … Es kann ja nie falsch sein, wenn einer nur über das schreibt, was er auch wirklich kennt. Und […]

Klaus Kambergers Tipps für Drehbuchschreiber

Kleiner Griff in die Krabbelkiste für Drehbuchschreiber ‒ Klaus Kamberger ist schon eine ziemlich lange Zeit dabei, beim Krimis-im-TV-Schauen. Und deswegen kann er vieles nicht mehr hören und wartet nur, bis sich der nächste Schwachsinn realisiert. Deswegen ist auch er hilfreich und gut – help yourself, please … Als „Frage aller (Krimi-)Fragen“ ortete (und tadelte) […]

James M. Cain: Abserviert

Maishülsenblond – Neues vom Klassiker: James M. Cain: „Abserviert“, aus dem Nachlass ausgegraben, und dem Härtetest der Jetzt-Zeit unterzogen. Klaus Kamberger ist begeistert. Keine Frage: Ein Glücksfall! Eine Trouvaille erster Ordnung! Na gut, eh wir jetzt noch den fälligen Jubelchor in C-Dur anstimmen, hier erst einmal der Grund: Mal endlich keine seriellen Leichenfunde, keine abgedrehten […]

Hauke Friederichs: Bombengeschäfte

Trübe Fakten – Waffenhandel gehört zu den neuralgischen Themen, irgendwo im Graubereich zwischen legal und illegal, legitim und illegitim. Ein neues Sachbuch von Hauke Friederichs, „Bombengeschäfte. Tod made in Germany“, beschäftigt sich mit den „legalen“ Aspekten des Business. Auch nicht schön, findet Klaus Kamberger. Früher haben die Kirchen ja noch Waffen gesegnet. Genauer gesagt: Solange […]

Hugo Bettauer: Der Kampf um Wien

Der Kampf um Wien beginnt erst! – Kriminalliteratur hat viele Quellen und Facetten – die gute alte Kolportage gehört zum festen Bestand. Im feinen Wiener Milena Verlag wird lobenswerterweise ein Großmeister der Zunft gepflegt: Hugo Bettauer. Ein paar einordnende Worte von Klaus Kamberger. Eigentlich ganz schlau: Wenn man schon nicht zu den literarischen Großkalibern seiner […]

Grundsatzpapier von Klaus Kamberger

Was haben die Kanzlerin und der „Tatort“ gemeinsam? Alternativlos viel … Eine Glosse von Klaus Kamberger. Eckpunkte zur Überwindung der strukturellen Schwachstellen in der postindustriellen Gesellschaft (Ein brisantes Fundstück aus der Berliner Polit-Küche, hier erstmals und exklusiv dokumentiert von CrimeMag.) Entwurf eines Grundsatzpapiers zu einer alternativlosen Wende zum Guten Auf den üblichen Berliner Schleichwegen ist […]

Wolfram Fleischhauer: Torso

Durchgenudelt – Wie ein Widergänger springt er immer wieder aus seiner Gruft. Der Mehr-als-ein-Grimmi, der „literarische Krimi“ – hier als „Torso“, nicht der von Apoll, sondern von Wolfram Fleischhauer. Klaus Kamberger kommt um ein paar grundsätzliche Gedanken nicht herum … Den mal guten, mal biederen, mal bemühten, aber auch oft genug ausdrucksstarken Deutsch-Krimi kennen wir […]

Claus Cornelius Fischer: Erlösung

„Destiny Titles“ oder Was tun gegen die neue Seuche? – Ein neues Buch von Claus Cornelius Fischer und ein paar sehr grundsätzliche Gedanken über Titelgebung und andere Malaisen. Von Klaus Kamberger. Das musste ja mal so kommen. Wir müssen es uns nur etwa so vorstellen: Da hockt in einem unserer richtungsweisenden Buchverlage eine hochmotivierte Truppe […]

BARBARA EHRENREICH: SMILE OR DIE

Husarenritt gegen Amerikas gefährliche Infantilismen – Die Journalistin Barbara Ehrenreich knüpft sich in ihrem neuen Buch „Smile or Die. Wie die Ideologie des positiven Denkens die Welt verdummt“ die „Think-positive“-Verkünder vor und schildert und die wahrlich makabren Folgen dieser Bewegung. Von Klaus Kamberger Angela Merkels Neujahrsansprache, ganz sicher inspiriert vom viel beschworenen Weihnachtswunder, hat es […]

Klaus Kamberger: Höfliches Anschreiben, Teil I

Wer sich dem harmlosen Vergnügen des Fernsehschauens konzentriert hingibt, macht viele verblüffende Beobachtungen. Und manchmal möchte man dann seine Lehren daraus ziehen und die Früchte ernten. Klaus Hamberger hat viel ferngesehen und zieht die richtigen Konsequenzen. Hier Teil I eines höflichen Anschreibens.

Stefanie Baumm: Am Anfang war der Tod

Viel zu oft wölken auch Kritiker interpretativ. Literaturkritik heißt aber auch Handwerkskritik. Klaus Kamberger hat eine Stichprobe aus der ausgeuferten Produktion genommen und durch die Qualitätskontrolle laufen lassen.

Bernhard Horstmann: Hitler in Pasewalk

Vor beinahe zwei Jahren (22.01.08) starb der Jurist und Schriftsteller Bernhard Horstmann, nebenbei bemerkt ein Enkel des „Volksschriftstellers“ Ludwig Ganghofer. Mit seiner Frau Charlotte oder auch alleine schrieb Horstmann unter dem Pseudonym Stefan Murr eine Reihe von Kriminalromanen, die mit dem damals üblichen „Soziokrimi“ wenig zu tun hatten. Ein vernachlässigtes Sachbuch ist für Klaus Kamberger Anlass, an Stefan Murr zu erinnern.

Stephan Brüggenthies: Der geheimnislose Junge

Bisweilen gehen sie einem ja schon gehörig auf die Weichteile, nicht wahr? All diese Monster und Wüteriche, diese an Gliedmaßen säbelnden und in Eingeweiden wühlenden Triebtäter, Serienkiller und Satanisten, gothic Psychos, rassistischen Finsterlinge, und dazu all die Knalleffekte und Abnormitäten als unvermeidliches Dekor, diese Badewannen voll Blut und Rinnsale von Sperma und anderen Körperflüssigkeiten, kurz: dieser endlose Schwall von Abartigkeiten, mit dem sich Krimiproduzenten an uns Konsumenten meinen anwanzen zu müssen. Nicht so Stephan Brüggenthies, lobt Klaus Kamberger.

Raffi Yessayan: Blutbad

Zuerst scheint es ja eher konventionell zu werden: Klar, ohne echte Serienmörder geht es heutzutage kaum noch (diesmal ist es einer, der seine Leichen in der Badewanne ausbluten und dann verschwinden lässt – aber wohin?). Die Ermittler sind entsprechend gestresst (was nicht zuletzt – und wie gehabt – ihr Privatleben tangiert). Und auch in Boston messen junge Staatsanwälte ihren Erfolg nicht so sehr an der gelungenen Rechtspflege, sondern an der Zahl der gewonnenen und verlorenen Prozesse (was man schließlich auch schon aus unzähligen US-Justizdramen kennt). Klaus Kamberger hat sich erst mal nicht abschrecken lassen …

Klaus Kamberger: Übersetzungskritik

Fehler passieren, niemand ist frei davon. Sonst gilt: … der werfe den ersten Stein! Aber manchmal kommt es allzu dicke … Unsere Übersetzungskritik- Kolumne von Klaus Kamberger.

Klaus Kamberger: Übersetzungskritik

Ohne Übersetzer keine Literatur aus aller Welt. Unterbezahlt, oft nicht wahrgenommen. Oft große Könner, hin und wieder Pfuscher. Und ganz sicher geht manche grauenhafte Übersetzung auf die Kappe eines übergriffigen oder schlicht inkompetenten Lektorats. Deswegen tut regelmäßige Übersetzungskritik not. Klaus Kamberger, jahrzehntelang ein Großmeister der Zunft, eröffnet unsere neue Rubrik mit einer historischen Reminiszenz.

Klaus Kamberger: Übersetzungskritik

Tja, peinlich – da starten wir eine kritische Kolumne und schon lässt das zerknirschte Lektorat einen fetten Druckfehler stehen. Danke, liebe genaue Leserinnen und Leser, für die vielen schnellen Hinweise! Klaus Kamberger grübelt über die möglichen Folgen und knöpft sich dann eine Erfolgsautorin vor …