All posts by Christina Mohr

Posted On Dezember 14, 2011By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: Gabentisch

Am Ende des Jahres möchte auch Frau Mohr nur Gutes tun und bespricht daher nur Musik und Bücher, die sie guten Gewissens empfehlen kann und die auch sie jederzeit unbesorgt befreundeten Menschen unter den Weihnachtsbaum legen würde.Read More

Posted On November 30, 2011By Christina MohrIn Kolumnen und Themen, Litmag

DIY – Die Mitmach-Revolution?

„If you can´t fix it, you don´t own it.“ Was vor nicht allzu langer Zeit noch als spießig, altmodisch und tendenziell lächerlich galt, ist heute das coole neue Ding: Selbermachen, oder auch DIY, Do It Yourself. Christina Mohr schaut sich das Phänomen genauer an. Wann und womit hierzulande der Selbermaching-Trend begann, ist nicht genau zurückzuverfolgen. Sind Blixa Bargelds Werbefilmchen für eine Baumarkt-Kette schuld oder die Armada der TV-Köche, denen man so gerne abnehmen möchte, dass der Erwerb eines teuren Messerchens allein schon den ersten Stern für die heimische Küche garantiert?Read More

Posted On November 23, 2011By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: Frauen und Popkultur

Immer noch unter dem Eindruck der Buchmesse hat sich Christina Mohr in dieser Woche noch einmal Musikbücher angesehen, die sich unter unterschiedlichen Gesichtspunkten mit Frauen im Musikbusiness und -medien auseinandersetzen.Read More

Posted On November 16, 2011By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: (Nicht)rauchende Frauen

Ausgehend von einem Buch über die Ikonografie rauchender Frauen hat Christina Mohr in dieser Woche einige Platten auf ihren Rauchfaktor hin getestet. Irgendwie scheint der blaue Dunst in der jungen Generation an Anziehungskraft zu verlieren...Read More

Posted On November 9, 2011By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: Those Ghoulish Things

Kammerflimmer Kollektief und David Lynch – zwei Platten, wie gemacht für die kalte, dunkle Jahreszeit! Findet jedenfalls Christina Mohr. Verwerfungen – Das Karlsruher Kammerflimmer Kollektief (Thomas Weber, Johannes Frisch, Heike Aumüller) macht mit „Teufelskamin“ seinem Ruf als experimentierfreudiges Ambient-Elektronik-Klanglabor alle Ehre: hier gibt es Vocals ohne Worte und Wüste ohne Sand, E-Gitarre ohne Rock und Bass ohne Beat. Dafür eine ganze Menge anderer Dinge: „Teufelskamin“ klingt wie eine unheimliche, aber freundlich gestimmte Jamsession seltsamer Geister an Halloween, wirkt wie ein weitausholender Kameraschwenk durch Jim Jarmuschs „Dead Man“ und „Nightmare BeforeRead More
Schnittstelle: Berliner Mauer. Christina Mohr im „Doppelschlag“ über einen Sammelband, der die künstlerische Auseinandersetzung mit der Berliner Mauer dokumentiert und über David Byrnes „Bicycle Diaries“, in denen der Musiker Berlin (und andere Metropolen) als „radelnder Flaneur“ mit dem Fahrrad erkundet. Mauer-Geschichten „Beuys empfiehlt die Erhöhung der Berliner Mauer um 5 cm (bessere Proportion!). “ Seit ihrer Errichtung bot die Berliner Mauer Anlass zu Klagen und zynischen Kommentaren (siehe Beuys-Zitat), denen überwiegend der Wunsch innewohnte, das menschen- und ländertrennende Bauwerk einzureißen. Doch wie andere Grausamkeiten dieser Welt wurde die Mauer vielenRead More

Posted On November 2, 2011By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: Never Get Old!

Das nahende Winterhalbjahr bietet jede Menge Zeit und Gelegenheit, sich mit hässlichen Dingen wie dem eigenen Verfall und der Endlichkeit des Lebens im Allgemeinen zu befassen. Die sich automatisch einstellende melancholische Stimmung lässt sich vortrefflich mit deprimierenden Büchern, Platten oder Filmen unterstützen, es kann aber schon auch genügen, über den aktuellen Zustand der Popmusik nachzudenken - so wie Christina Mohr.Read More

Posted On Oktober 26, 2011By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music – Buchmesserückblick 2011 / Musikbücher

Tut mir leid, dass es an dieser Stelle keinen launigen Buchmesserückblick gibt, der mit Anekdötchen und Literatur-Gossip gespickt ist – Frau Mohr eilte mit Tunnelblick durch die Messehallen und guckte nur nach Büchern, die für diese Rubrik interessant sein könnten. Also Bücher über (Pop-)Musik und -Musiker resp. Bücher von MusikerInnen. Und was soll man sagen, es werden von Jahr zu Jahr mehr: Biografien über Justin Bieber und DSDS-Sternchen, Noten zum Nachspielen des Gesamtwerks der Kastelruther Spatzen, Lithografien von Udo Lindenberg und ABBA-Bildbände. Seufz. So viel Papier, so wenig Lebenszeit...Read More

Posted On Oktober 12, 2011By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: Interview mit My Brightest Diamond

"Ich bin eine sehr ehrliche Person, verstecke nichts und trage mein Herz für jeden sichtbar zur Schau" - Shara Worden alias My Brightest Diamond verbindet Klassik mit Rock, Folk und Pop und nimmt auch im Interview mit Christina Mohr kein Blatt vor den Mund.Read More

Posted On September 28, 2011By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: Love Will Tear Us Apart oder: Suicidal Tendencies

Suizid kommt im Popbiz nicht besonders häufig vor, das kann man bemerkenswert finden oder auch nicht. Christina Mohr jedenfalls erinnert in dieser Woche an zwei der berühmtesten Popstars, die den Freitod wählten.Read More

Posted On September 21, 2011By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: Sammlung & Historie

Frau Mohr hegt eine grundsätzliche Sympathie für nachträglich gekaufte Themen-Sampler, denn das Leben hat einen vielleicht ab und zu davon abgelenkt, sich um eine komplette, untadelige Buch- und Plattensammlung zu kümmern - daher in dieser Woche ein weitere Sampler-Kolumne...Read More

Posted On September 14, 2011By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: Die Frauenfrage

Man kann den Eindruck bekommen, dass Frauen im Popgeschäft derzeit präsenter sind als Männer, denn es tummeln sich jede Menge Sängerinnen im Radio und in den Charts: Lily Allen, Zaz, Aura Dione, Imelda May, Caro Emerald, Ayo, Colbie Caillat, Leona Lewis, Jessie J., Nicky Minaj, usw., usw. Aber auch außerhalb des Mainstreams tut sich was, berichtet Christina Mohr.Read More

Posted On September 7, 2011By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: The Rapture – In The Grace Of Your Love

In dieser Folge ihrer Kolumne widmet sich Christina Mohr einem Album ganz allein. Immerhin ist es das vierte der Band The Rapture, die mit ihrem Album „Pieces of People We Love“ im Jahr 2006 nicht nur Frau Mohr zum Durchdrehen brachte. Zu schade für den Elektrogeräteladen Zu den denkwürdigsten Konzerterlebnissen von Frau Mohr gehört ein Auftritt von The Rapture im September 2006 im Apple Store in Manhattan/NYC. Das Konzert war umsonst (alles andere wäre ja auch noch schöner gewesen!), dementsprechend zahlreich wickelten sich die anstehenden Fans in einer großen SchlangeRead More
Zweimal Mode im Buch – 1994 konstatierte die Literaturwissenschaftlerin Barbara Vinken in ihrem vielzitierten Buch „Mode nach der Mode. Kleid und Geist am Ende des 20. Jahrhunderts“, dass Mode, also Bekleidung, deren Funktion über den reinen Nutzwert hinausreicht, kein gutes Ansehen genieße. Die Beschäftigung mit Mode gelte als eitel und oberflächlich, und schon gar nicht würde der Mode Anerkennung als Kunstform zuteil. Christina Mohr hat sich Modefotos angesehen. Inzwischen sind siebzehn Jahre vergangen, und auch Laien werden erkennen, dass sich auf diesem Gebiet vieles verändert hat. Wurden in den 1990erRead More

Posted On August 24, 2011By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: Musikkommunikatoren

In dieser Woche hat Christina Mohr eine Doktorarbeit über die Arbeitsverhältnisse bei den Musikmagazinen "Rolling Stone", "Spex" und "Intro" gelesen, die ihr einige erhellende Einsichten auch zum eigenen Schreiben bot. Warum sie danach über die neuen Alben von CSS und Yacht schreiben musste, war aber auch vorher schon klar: Weil man es von ihr erwartet, oder etwa nicht?Read More

Posted On August 17, 2011By Christina MohrIn Bücher, Litmag

Charlotte Roche: Schoßgebete

Roches Debüt „Feuchtgebiete“ hat CULTurMAGs Tina Manske gut gefallen (zur Rezension), da sind wir natürlich gespannt auf den Nachfolger. Christina Mohr checkt für uns den Hype – und findet ein erstaunlich ernsthaftes Buch. Fuck the Pain Away – Charlotte Roches zweiter Roman „Schoßgebete“ ist ein Missverständnis, bzw. ein Buch, das Missverständnissen Tür und Tor öffnet. Das fängt schon beim Titel an: Die schlüpfrige Zweitbedeutung der „Feuchtgebiete“ erschloss sich erst beim Lesen. „Schoßgebete“ dagegen kalauert in your face und das auch nur mittelwitzig. Der Text dazu ist kein bisschen witzig, wasRead More

Posted On August 17, 2011By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: Sampler Teil III

Im dritten und letzten Teil ihres Sampler-Specials hat Frau Mohr in dieser Woche mit jeder Menge Material zu kämpfen… Überbordende Materialfülle Wer glaubt, dass es in der goldenen Ära des Rock’n’Roll nur Platten von männlichen Musikern wie Buddy Holly, Eddie Cochran, Bill Haley und Chuck Berry gab, wird vom Londoner Label Fantastic Voyage eines Besseren belehrt. Auf der zweiten Ausgabe der Compilation-Reihe „Girls Gone Rockin’“ befinden sich wieder 75 Songs (!) auf drei CDs (!!), darunter viele rare Stücke aus den frühen fünfziger Jahren wie zum Beispiel „Rock-A-Bye-Boogie“ vom Country-Rock’n’Roll-DuoRead More

Posted On August 10, 2011By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: Sampler II

In der letzten Kolumne schüttelte Frau Mohr verständnislos den Kopf über den Sinn und Unsinn verschiedener Compilation-Formate. Dieses Mal hat sie mehr Spaß und empfiehlt ausdrücklich einige Alben... Read More

Posted On August 3, 2011By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: Seltsame Sampler

Nicht alles, was man beim Plattendealer kaufen kann, erscheint auf den ersten Blick sinnvoll. Manches sogar noch nicht mal auf den zweiten. Cui bono?, fragt sich und uns Christina Mohr in dieser Folge von Mohr Music.Read More
„Wie sieht DIE denn aus?“ – Das Buch „Power Dressing“ vom britischen Modejournalisten Robb Young über den Kleidungsstil von Politikerinnen und First Ladies ist in vielerlei Hinsicht eine lohnende Anschaffung. Zuallererst kann man dank hunderter Vollfarb-Abbildungen die eigenen Klatsch- und Tratschbedürfnisse befriedigen („Wie sieht DIE denn aus?“, „Diese Farben kann sie unmöglich tragen“), daneben versorgt Young die geneigte Leserin mit profunden Porträts über women that matter, die Mode, Politik und Zeitgeschichte in noch nie dagewesener Weise verbinden. Young rekurriert auf den von John T. Molloy in den späten 1970’er JahrenRead More

Posted On Juni 29, 2011By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: Aktuelle Veranstaltungstipps

Die letzte Ausgabe von Mohr Music... (Kunstpause).... vor der culturmag-Sommerpause (hoffentlich erleichtertes Aufseufzen allenthalben) ist streng genommen ein doppelter Veranstaltungstipp. Der erste ist eher langfristig angelegt und betrifft die Monate Juli und August, der zweite erfordert rasches Handeln. Christina Mohr sagt, wo's langgeht.Read More

Posted On Juni 22, 2011By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: Les Animaux

Gebt ihr Tiernamen! Christina Mohr hat eine neue Möglichkeit entdeckt, wie man Platten sinnvoll sortieren kann, nämlich nach ihrem Tierbezug. Willkommen zu einer tierischen Ausgabe von Mohr Music.Read More

Posted On Juni 15, 2011By Christina MohrIn Musikmag

Interview mit Andreas Dorau

Christina Mohr hatte ihre Bedenken, doch das Gespräch lief gut: Andreas Dorau verriet ihr am Telefon so einiges zur neuen Platte "Todesmelodien"...Read More

Posted On Juni 15, 2011By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: Berlin, ach mein Berlin

Sehnsuchtsort für Kreative - das war und ist immer noch Berlin. Ob Nick Cave, Mick Harvey oder Danielle de Piciotto, sie und zahllose andere haben sich von der Berliner Luft beeinflussen lassen. Christina Mohr über neue Bücher und Platten, die fest oder auch lose mit der Hauptstadt verknüpft sind.Read More

Posted On Juni 1, 2011By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: Lady Gaga

Aber warum nur? Manchmal ist es von Vorteil, sich nicht sofort und ohne jeden Verzug auf neue Erzeugnisse der Musikindustrie zu stürzen, sondern ein paar Tage ins Land ziehen zu lassen, bevor man sich äußert. Abwarten, bis sich die aufgewirbelte Staubwolke gelegt hat und man wieder klar sehen kann. Im Fall von Lady Gaga und ihrem zweieinhalbtem Album „Born This Way“ (die EP „Fame Monster“ mitgezählt) ist diese Haltung besonders hilfreich, so konnte man eine ganze Reihe ausführlicher Zeitungsartikel auf sich wirken lassen, in denen gestandene Musikkritiker(innen) auf elaborierte WeiseRead More

Posted On Mai 25, 2011By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: Interview mit Barbara Panther

Unsere Frau für diesen Sommer – mindestens! Sie wird mit Grace Jones verglichen, mit Björk und Billie Holiday. Dabei ist die in Ruanda geborene und seit einigen Jahren in Berlin lebende Sängerin, Musikerin, Texterin und Performerin Barbara Panther so einzigartig wie nur wenige andere Künstlerinnen. Sie liebt spektakuläre Kostüme und Verkleidungen, ihre Auftritte bleiben jedem im Gedächtnis, der schon mal das Vergnügen hatte, sie live zu sehen. Die im vergangenen Herbst veröffentlichte EP „Empire“ machte sehr neugierig auf ihr jetzt erscheinendes Album, das von Matthew Herbert produziert wurde – derRead More