All posts by Christina Mohr

ndw

Posted On Mai 13, 2015By Christina MohrIn Musikmag

MoMu: NDW + Dorau

Erste komplette Dokumentation der NDW – Natürlich gibt es massenhaft Bücher und Tonträger, die sich mit der Neuen Deutschen Welle, kurz NDW befassen – angefangen mit Jürgen Teipels bahnbrechendem „Doku-Roman“ plus Compilation „Verschwende Deine Jugend“ über „Fetenhits – Neue Deutsche Welle 1 – ∞“ lassen sich problemlos mehrere Regalmeter mit dem Thema füllen. Meistens steht eine Spielart/Auslegung der NDW im Mittelpunkt: Entweder „Spaß“ bis der Arzt kommt vom Schlage UKW’s „Sommersprossen“ oder die punkig-avantgardistische, wenig kommerzielle Gründerzeit mit Pionieren wie Frieder Butzmann. Was es bisher noch nicht gab, ist derRead More

Posted On Mai 6, 2015By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: The World is Tocotronic

In Malewitsch’sches Rotes-Quadrat-Rot getaucht –Am vergangenen Wochenende wurde yours truly reich beschenkt: Neben dem Original-Album „Tocotronic: Das Rote Album“ (nicht etwa Download oder Stream) trafen auch noch – verpackt im größten Paket, das ich seit langer Zeit erhielt – zusätzlich die luxuriös ausgestatteten Tocotronic Chroniken, verlegt bei Blumenbar, bei mir ein. Alles rot, rot, rot überall – die revolutionären Mai-Feiertage im Namen Tocotronics konnten also beginnen. Nun ist ja Skepsis angesagt, wenn sich alle einig sind, und bei „Tocotronic: Das Rote Album“ waren sich alle einig: Eine wundervolle Platte überRead More

Posted On April 29, 2015By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: Altherrenrunde

Lacht über alte Männer nicht Eine meiner ewigen Lieblingsplatten stammt aus dem Jahr 1985 und ist, epochengerecht, eine Maxisingle: Bronski Beat und Marc Almond coverten Donna Summers Hit “I Feel Love” und verschmolzen diesen mit “Love To Love You Baby” und Johnny Leytons “Johnny Remember Me” zu einem orgiastischen Medley. Fantastisch. Vielleicht übertreibe ich, wenn ich behaupte, dass Almond (Soft Cell) und Bronski Beats Jimmy Somerville die männlichen Stimmen der 1980e- Jahre waren – aber andererseits möge man mir bitte ernst gemeinte andere Vorschläge unterbreiten. Somervilles Falsett und Almonds dunkleRead More

Posted On April 15, 2015By Christina MohrIn Musikmag

Billie Holiday: Autobiographie und Best Of

Essenziell, ohne Diskussion. „Man hat mir gesagt, dass niemand das Wort Hunger so singt wie ich. Genauso das Wort Liebe. Vielleicht liegt das daran, dass ich weiß, was diese Worte bedeuten. Vielleicht liegt das daran, dass ich stolz genug bin, mich an all das erinnern zu wollen, an Baltimore und Welfare Island, das katholische Heim und das Jefferson-Gericht, an den Sheriff vor unserm Haus in Harlem und die Städte in ganz Amerika, wo ich meine Beulen und Narben abbekommen habe, Philadelphia und Alderson, Hollywood und San Francisco, an jede Kleinigkeit.Read More

Posted On April 15, 2015By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: Pretty in Pink

Pretty in Pink Pink als typische Girlie-Lillifee-Farbe? Nicht unbedingt, wie zwei aktuelle Platten zeigen… Sehr gut möglich, dass frau die Stimme von Jemma Endersby schon öfters gehört hat, und zwar als Backgroundsängerin von Max Herre, Paul van Dyk, Rea Garvey und den Fantastischen Vier. Nach so vielen „Fremdeinsätzen“ war ein eigenes Album der in Deutschland lebenden Britin längst überfällig: Jetzt ist „Golly Gosh!“ draußen und überzeugt auf ganzer, pinkfarbener Linie. Wobei „pink“ bei Jemma Endersby nicht heißt, dass sie auf derselben pseudo-ironischen Powerpop-Schiene fährt wie Meghan Trainor (worauf frau angesichtsRead More
Das Zauberwort ist Liebe, ihr abgefuckten Jungs, Mädchen und queers! Gut drei Jahre ist es her, seit die junge britische Feministin Laurie Penny mit ihrem Buch „Fleischmarkt“ (Originaltitel: „Meat Market: Female flesh under Capitalism“) die Welt aufrüttelte – die ganze Welt? Leider nein, aber doch genug Leserinnen und Leser, die seither einen anderen Blick auf den bis dato angesagten Wohlfühl- bzw. des von ihr so verhassten „Mainstream“-Feminismus haben dürften. Penny, Journalistin, Aktivistin und selbsternannter geek, ließ schon in „Fleischmarkt“ wenig durchgehen, worin man sich so gemütlich eingerichtet hatte: Gleichberechtigung? Ach,Read More
Tote Füchse, Mohnblumen und Bio-Essen – Es war ja schon seit „The Double EP: A Sea of Split Peas“ klar: Courtney Barnett ist echt ‘ne Marke. Die australische Gitarristin und Singer-/Songwriterin (ein Begriff, der in Bezug auf Barnetts Musik viel zu betulich wirkt) belebt nicht nur die Post-Grunge-Slacker-Ära der Neunziger Jahre wieder, sie ist auch eine der originellsten Storytellerinnen, die man je gehört hat. Sie erzählt von Sachen, die so dermaßen Nicht-Rock’n’Roll sind, dass sie es deswegen natürlich erst recht sind: Wie man eine Rose aus einer Karotte schnitzt zumRead More

Posted On März 25, 2015By Christina MohrIn Musikmag

LoneLady: Hinterland

Dystopische Vision von Einsamkeit, Kälte und Verlorenheit – LoneLady mag keinen übertrieben hohen Output haben, aber einen guten Sinn fürs Timing: Ihre zweite Platte „Hinterland“ erscheint fast auf den Tag genau fünf Jahre nach ihrem Debütalbum. „Nerve Up“ brachte der rothaarigen Multiinstrumentalistin aus Manchester zwar keinen Riesenerfolg, aber viel Beachtung seitens Kritik und Fans. Die kühlen Synthies und Campbells prägnantes Gitarrenspiel erinnerten an Postpunk-Bands wie Gang of Four, A Certain Ratio und Joy Division (die wie Campbell aus Manchester kamen): Die Musik wirkt kühl und distanziert, gleichzeitig leidenschaftlich und emotional.Read More
Manifeste einer klugen, selbstbewussten Frau –Manche Biografien lesen sich so unglaublich, als seien sie die Erfindung besonders phantasievoller Drehbuchschreiber – im Falle Helen Hessels war es vielmehr so, dass ihre Geschichte zum Filmemachen inspirierte. Konkret: Die 1886 in Berlin geborene und aufgewachsene Helen Grund, später verheiratet mit Franz Hessel, lebte ein so pralles, kühnes Leben, dass Francois Truffaut es in seinem Klassiker „Jules et Jim“ unsterblich machte. Von Christina Mohr Helen entstammt einer Berliner Bankiersfamilie, wollte zunächst Malerin werden, war Schülerin von Käthe Kollwitz. Als sie 1912 studienhalber nach ParisRead More

Posted On März 18, 2015By Christina MohrIn Musikmag

Mars Needs Women

Wie entsetzlich: Auf dem Mars gibt es keinen Rock’n’Roll! Das Hamburger Trio Mars Needs Women will diesem Übel abhelfen: Ihre Unerschrockenheit bewiesen Commander Valentina Chichikov (a.k.a. Peta Devlin), Lieutenant Ivana Punkawitch (a.k.a. Barbara Hass) und Dr Daphne Doublebind (a.k.a. Susie Reinhardt) schon mit der Namenswahl für ihre Band. „Mars Needs Women“ heißt ein trashiger Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1967, der wie viele B-Movies durch unfreiwillige Komik zum Kult wurde. Von Trash galaxienweit entfernt ist die Musik der silbern gewandeten Rock’onautinnen, die allesamt – wie es aufmerksamen Leserinnen aufgefallen sein dürfteRead More

Posted On März 4, 2015By Christina MohrIn Musikmag

SoKo: My Dreams Dictate My Reality

The Cure auf französisch – Um ehrlich zu sein: Ich war kein großer Fan von SoKos Debütalbum „I Thought I Was An Alien“ von 2012. Textlich wahnsinnig selbstbezogen, pendelte Stéphanie Alexandra Mina Sokolinski musikalisch unentschlossen zwischen süßem Folkpop und rauer Riot-Attitüde – aber wer bin ich zu urteilen? Die Französin mit polnischen, russischen und italienischen Wurzeln hatte und hat viele Fans, die genau darauf standen, also alles fein. Jetzt müssen sich die Fans umgewöhnen, denn SoKo hat sich neu erfunden: Wo vor drei Jahren noch braunes Langhaar wallte, strahlt jetztRead More

Posted On Februar 25, 2015By Christina MohrIn Musikmag

Nneka: My Fairy Tales

Füllhorn schwarzer Musik –„Count your blessings, name them one by one“, heißt es in „Surprise“, einem Song von Nnekas neuem Album „My Fairy Tales“: Sie wolle Hoffnung verbreiten, sagt die in Nigeria geborene und in Deutschland aufgewachsene Songwriterin – und vor allem nicht die Vorurteile reproduzieren, die Afrika als unterentwickelten Kontinent darstellen, der für immer auf die Hilfe reicher Staaten angewiesen ist. Nnekas vierte Platte ist ihre erste Independent-Veröffentlichung und damit ein Zeichen von Selbstbewusstsein und Selbstbestimmung: Fast alle Stücke wurden in Frankreich aufgenommen und produziert, wo sich Nneka regelmäßigRead More

Posted On Februar 18, 2015By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: Punk 45 x 2

PUNK 45 x 2 Es scheint, als hätten Soul Jazz-Gründer Stuart Baker und Popkritiker Jon Savage ihre Berufung gefunden: Die beiden (okay, Savage nicht durchgängig) compilen und kommentieren mit nicht nachlassendem Eifer ein PUNK 45-Album nach dem anderen. Nach einem großformatigen Buch zu Singles-Cover-Art und drei Alben über britischen, amerikanischen und Proto-Punk erschienen unlängst zwei neue Ausgaben, die qua Titel den Niedergang des Mittleren Westens der USA thematisieren: Exemplarisch dafür stehen die Städte Akron und Cleveland, nur knapp 50 km voneinander entfernte, in den sogenannten „Rust & Manufacturing Belts“ gelegene,Read More

Posted On Februar 4, 2015By Christina MohrIn Musikmag

MohrBooks: Idolized

Once I was a Fangirl… – Autobiografien von Billy Idol und John Taylor, vorgestellt von Christina Mohr. Jede/r kennt den millionenfach zitierten Satz, dass, wer sich an die 1980er-Jahre erinnern könne, diese nicht miterlebt habe. Das klingt verwegen und verrucht – und von meiner bescheidenen Warte aus kann ich mich leider nur als damals ziemlich minderjährige Beobachterin/Besucherin dieses mythenumrankten Jahrzehnts bezeichnen. Obwohl… na, das gehört nicht hierher… Wozu ich mich allerdings unumwunden und uneingeschränkt bekenne: Ich war ein echtes Fangirl. Adam Ant, The Teens, Blondie, die sehr jungen Toten HosenRead More

Posted On Januar 21, 2015By Christina MohrIn Musikmag

Belle & Sebastian: Girls In Peacetime Want To Dance

Feinsinniges Storytelling, gebettet in samtige Popballaden – Eines zumindest müssen Fans von Belle & Sebastian nicht befürchten: Dass Mastermind Stuart Murdoch musikalische Solowege einschlagen könnte. Murdoch ist erklärter Verfechter von Bands im Allgemeinen und seiner eigenen im Besonderen und lästert gern über seiner Ansicht nach uncoole Trennungsergebnisse, zum Beispiel Morrissey oder Johnny Marr im Vergleich zu den Smiths. Also wird Murdochs Regiedebüt („God Help the Girl“, 2014) wohl das einzige Nebenprojekt zu den kultisch verehrten Belle & Sebastian bleiben: Mit ihrer neunten Platte „Girls in Peacetime want to Dance“ (dasRead More

Posted On Dezember 17, 2014By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: Everybody Dance Now!

Die Jahresendzeit bringt viele Feieranlässe mit sich, die meisten enden für gewöhnlich in Völlerei, Trunkenheit und Streit mit den Angehörigen. Aber: je näher das Ende, desto wahrscheinlicher wird auch the chance to dance – Silvester muss durchaus nicht immer mit hüftverbreiterndem Raclette begangen werden, man kann ja auch mal wieder tanzen gehen. Oder bei sich zuhause den Wohnzimmerclub eröffnen! Los, traut euch, dann wird 2015 auch ein gutes Jahr (und kein Scheißjahr wie 2014, siehe aktueller Spex-Titel)! Disco! Once upon a time… Im Manhattan der späten 1970-er, um genau zuRead More
Wer für die anstehenden Feiertagen noch inspirierende Lektüre sucht, ist mit den folgenden vier Büchern bestens beraten: Visionäre Modeschöpferinnen, außergewöhnliche Künstlerinnen, spektakuläre Lebensgeschichten, tolle Fotos – was will man mehr? Emilie Flöge – Auf Freiheit zugeschnitten Es ist fast ein bisschen schade, dass der Untertitel der Biografie von Modeschöpferin Emilie Flöge auf deren Beziehung zu Gustav Klimt verweist – als würde ein Buch über Flöge erst durch diesen Umstand legitimiert. Aber es ist ja auch tatsächlich so: Klimt, bedeutendster Vertreter der Wiener Secession, ist weltberühmt, sein Status unbestritten; den NamenRead More

Posted On Dezember 3, 2014By Christina MohrIn Musikmag

Blitzbeats

Neue Platten von und mit Veronique Vincent & Aksak Maboul with the Honeymoon Killers und Haley Bonar, gehört von Christina Mohr.Read More

Posted On November 5, 2014By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: Fünf Sampler für November

Entdeckenswerte Compilations Erwähnte ich schon mal, dass ich auf Sampler stehe? Auf gut kompilierte natürlich, nicht auf „Skihüttengaudi Teil 211“ mit den tollsten Hits von Helene Fischer und DJ Ötzi. Nein nein, ich will schon was geboten bekommen und Dinge erfahren, die ich vorher noch nicht wusste, Zusammenhänge endlich verstehen lernen… Okay, ich weiß, dass das viel verlangt ist und nicht immer eingelöst werden kann. Das Kölner Label le pop musik beispielsweise veröffentlicht in schöner Regelmäßigkeit Sampler mit dem Claim „Les chansons de la nouvelle scène française“, die kein bisschenRead More

Posted On Oktober 22, 2014By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: Throwback Wednesday

#throwbackwednesday mit Jazzateers, The Bluebells, Eyeless in Gaza –Ist es nicht manchmal anstrengend, immer alle hotten stars-to-come auf dem Schirm zu haben? Alle Neuerscheinungen durchzuackern und sich diese dann auch noch merken? Bei bizarrstem Fiepen auf der MP3 sofort begeistert ein neues Genre zu definieren („Post-Chillwave-Surf-Goth“)? Ach, zuweilen ist es auch mal ganz schön, auf Bewährtes zurückzugreifen – oder antike Schätze zu heben, die man zur aktuellen Wirkungsphase nicht mitbekommen hatte. Das Londoner Label Cherry Red hilft bei solchen Anwandlungen gern und veröffentlicht unbeirrt Monat für Monat -zig Alben allerRead More

Posted On Oktober 8, 2014By Christina MohrIn Bücher, Musikmag

Mohr Music: Girl Trouble – Trouble Girls

In your fucking face! Mädchen und junge Frauen machen nichts als Ärger: Sie begehren auf, interessieren sich nur für Klamotten und Sex, wollen weder kochen noch nähen lernen und sind eine Schande für die ganze Familie – und das nicht erst seit den letzten paar Jahren, sondern im Grunde schon immer. Wahrscheinlich kennt jede weibliche Leserin den sorgenvollen Stoßseufzer ihrer Erziehungsberechtigten: „Kind, mach‘ mir bloß keinen Kummer!“ Worin der Kummer mit Mädchen besteht, ist klar: Ungewollte frühe Schwangerschaften (unerreicht in der Hitliste der Elternsorgen), ungebührendes Betragen, schlechter Umgang, nuttiges Aussehen,Read More

Posted On September 3, 2014By Christina MohrIn Musikmag

Jens Friebe im Gespräch

Angst ist around – Ganze vier Jahre ist es her, als Jens Friebes letztes Album erschien. Am 19.9.2014 kommt nun endlich seine neue Platte mit dem rätselhaften (und nach dem Hören des Titelsongs sehr schlüssigen) Namen „NACKTE ANGST ZIEH DICH AN WIR GEHEN AUS“ – und Leute, seid versichert: Sie ist wunderschön. Düsterer als Friebes frühere Platten, aber nicht nur. Auch angriffslustig. Songs auf englisch, eine Coverversion von Momus und Gaststars wie Justine Electra. Christina Mohr sprach mit JF über die neue Platte. Eine Rezension folgt in einer späteren Ausgabe.Read More
Ein verlässlicher, stets im Sommer wiederkehrender Topos in beinah allen Magazinen ist die Urlaubslektüre. Zu erfahren bzw. zu verbreiten, wer was wann wo gelesen hat und weiterempfiehlt (oder davor warnt), wird offenbar nie langweilig – und auch wir schließen uns fröhlich an. Von Christina Mohr. Glorreiche Tage In den vergangenen heißen, sonnigen Wochen hat mich besonders Dana Spiottas Roman „Glorreiche Tage“ erfreut. Man darf Thurston Moores backflap endorsement „Purer Rock’n’Roll“ allerdings nur bedingt vertrauen, weil Spiotta zwar auch über Rock’n’Roll schreibt, vor allem aber gegen das Vergessen anschreibt. Hauptfigur vonRead More

Posted On Juli 23, 2014By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music Sommersampler

Lässig am Pool –Christina Mohr über ein paar mehr oder weniger gelungene Sommersampler. Man tut ja den ganzen Sommer nichts anderes, als lässig um den Pool herumzuliegen. Ab und zu erhebt man sich vorsichtig, um entweder ins kühle Nass zu gleiten oder einen noch kühleren Cocktail an der Bar zu holen, um dann den Astralleib wieder auf der Loungeliege zu räkeln… oder etwa nicht?? Wer in den Monaten von Juni bis September aus welchen Gründen auch immer nicht dem LotterLuxusleben frönen kann, bekommt dank zweier aktueller Veröffentlichungen die Chance, anRead More

Posted On Juli 23, 2014By Christina MohrIn Musikmag

Blitzbeats: JUNGLE, Courtney Barnett, The The, Slow Club

Neue Platten von und mit JUNGLE, Courtney Barnett, The The und Slow Club, gehört von Christina Mohr (MO). Sommermusik mit Herbst- und Winterpotential (MO) Jeder Sommer braucht Hype und Hits: der Sommer 2014 gehört zweifelsohne dem mysteriösen Bandprojekt JUNGLE aus London, Shepherd´s Bush. Niemand weiß so ganz genau, wie viele Leute tatsächlich zu JUNGLE gehören; die kreative Keimzelle besteht jedenfalls aus dem Duo J und T, zwei Typen, die sich seit ihrer Kindheit kennen und bislang durch originelle Videoproduktionen (wie z.B. mit der 6-jährigen Breakdance-Entdeckung Terra) aufgefallen sind. Im vergangenenRead More

Posted On Juni 11, 2014By Christina MohrIn Musikmag

Mohr Music: C86/PUNK 45 Vol. 3

Christina Mohr über zwei hörenswerte Pre- und Post-Punk-Sampler. Die meistverkaufte Compilation des NME – Anno 1986 beinhaltete die Mai/Juni-Ausgabe der britischen Musikzeitschrift NME ein geschichtsträchtiges Gimmick: Fünf Jahre zuvor war die stilprägende Cassettencompilation „C81“ dem Heft beigelegt worden, auf der 25 Postpunk-Tracks vom Rough Trade-Label versammelt waren, das 1981 sein fünfjähriges Bestehen feierte. Aufgrund des großen Erfolges und der enormen Breitenwirkung des 81’er-Tapes wiederholte der NME die Cassettenbeigabe: 22 Songs gab es auf „C86“ zu hören, allesamt von Bands, die auf Independent-Labels (den Begriff „Indie“ gab es damals noch nicht)Read More