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Posted On Juli 5, 2016By Frank Schorneck

Interview: John Irving

Der Tod in Manila John Irving im Culturmag-Interview über Wunder, Heilige und Hellseher — und über das Schreiben an seinem neuen Roman, der eigentlich ein Film werden sollte. Eigentlich würde er lieber in seiner Wahlheimat Toronto an seinem Schreibtisch sitzen und schreiben – doch seit im November letzten Jahres sein neuer Roman „Straße der Wunder“ erschien, ist der amerikanische Erfolgsautor John Irving mit wenigen Unterbrechungen auf Promotion- und Lesetour. Jetzt führte ihn sein Weg auch nach Hamburg. Dort trafen Petra Vesper und Frank Schorneck den 74-jährigen Autor, der körperlich undRead More
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Posted On März 16, 2011By Petra Vesper

John Irving im Interview

Das wirkliche Leben ist viel schlampiger als ein Roman – John Irving im Gespräch mit Petra Vesper. Es kommen vor: „Letzte Nacht in Twisted River“, der Unterschied zwischen Literatur und Leben, die Vorteile des „mit-Stift-und-Notizblock-Schreibens“, Irvings Krebserkrankung, Kurt Vonnegut und ein freundlicher (aber kräftiger) Hund. Es ist schon über ein Jahr her, dass „Twisted River“ in den USA veröffentlicht wurde; im Mai 2010 erschien das Buch auf Deutsch. Welche Beziehung haben Sie heute noch zu den Figuren? Die Figuren sind mir immer noch sehr nah. Ich habe so viel ZeitRead More
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Posted On Juni 21, 2010By Petra Vesper

John Irving: Letzte Nacht in Twisted River

Unruhiges Gewässer sind oftmals flach aber manchmal auch tief „Halt die Stellung, Daniel – aber bleib am Leben“, appelliert der Koch Dominic Baciagalupo an seinen zwölfjährigen Sohn Danny. Was nicht einfach ist, denn unter den Holzfällern in Coos County, im nördlichen New Hampshire, unweit der kanadischen Grenze, herrschen in den 1950er-Jahren raue Sitten. Danny schafft es, am Leben zu bleiben – doch um welchen Preis? Ein halbes Jahrhundert später ist er ein einsamer Mann, der so ziemlich alle Menschen verloren hat, die ihm etwas bedeutet haben. Die Geschichte von DannyRead More
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Posted On April 3, 2006By Petra Vesper

John Irving: Bis ich dich finde

Zugegeben: John Irvings elfter Roman, „Bis ich dich finde“, ist lang – mit 1140 Seiten in der deutschen Ausgabe sogar sehr lang. Und er hat – gerade im ersten Teil, der die Odyssee der Hauptfigur Jack Burns als kleiner Junge an der Hand seiner Mutter durch Europa schildert – durchaus seine Längen. Doch die Leser, die bereit sind, John Irving durch die Lebensgeschichte seiner Hauptfigur zu folgen, werden belohnt werden: Mit einer prallen, psychologisch dichten Geschichte über Liebe und Verlust, über Hoffnung und Betrug, über Wahrheit und Lüge. Von PetraRead More
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Posted On März 20, 2006By Petra Vesper

John Irving im Gespräch

„Ich glaube nicht an Zufälle!“ Man muss sich John Irving als einen glücklichen Menschen vorstellen. Entspannt und aufgeräumt sitzt er im Salon des Wiener Edel-Hotels „Imperial“, um über seinen neuesten Roman „Bis ich dich finde“ zu sprechen. Der Schriftsteller John Irving im Gespräch mit Petra Vesper. Kein Wunder: Die Stadt an der Donau liegt dem US-Autor zu Füßen. Gerade sind anlässlich der Aktion „Eine Stadt, ein Buch“ 100.000 Exemplare seines Erstlings „Lasst die Bären los“ gratis verteilt worden. Die Freiexemplare seines Debüts, das in weiten Teilen in Wien spielt, warenRead More
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Posted On Februar 13, 2004By Karsten Herrmann

John Irving: Die vierte Hand

Licht und Schatten Ohne Zweifel bietet „Die vierte Hand“ viele köstliche Episoden und erstaunliche Glanzlichter des Absurden und Melancholisch-Zärtlichen – doch über die gesamte Strecke seines 400-Seiten-Romans gelingt es John Irving nicht einen unwiderstehlichen Lese-Sog zu erzeugen In seinen rund ein dutzend Romanen hat John Irving hinreichend unter Beweis gestellt, dass er sowohl ein Meister des Skurrilen und Absurden wie auch des unerschrockenen Tabubruchs ist. Oft bilden dabei ganz banale Erlebnisse, Zeitungsnotizen oder Fernsehberichten die Keimzelle seiner in der Regel exzessiv ausschweifenden Geschichten: „Am Anfang jedes Romans, den ich geschriebenRead More
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Posted On Dezember 24, 2016By Die Redaktion

CulturMag-Jahreshighlights 2016, Teil 7 (S-W)

Im siebten Teil erzählen Susanne Saygin, Kerstin Schoof, Frank Schorneck, Claudia Schwartz, Wallace Stroby, Gisela Trahms, WEB, David Whish-Wilson und Thomas Wörtche vom Jahr und es wird auf den „Tatort“ zurückgeschaut. Chaotisch, unterhaltsam, kenntnisreich – die Tops & Flops von LitMag, MusikMag & CrimeMag: Bücher, Filme, Musik, TV, Kino, Alltag und Wahnsinn … ungeordnet & unabhängig. Susanne Saygin Eigentlich kein Jahr für einen Rückblick. 2016 war ein Jahr, in dem ich mehr Zeit damit verbracht habe, meinen Garten zu bestellen und die Vögel auf dem Tempelhofer Feld zu beobachten, alsRead More
KHAYAT_RASHA_by Anna Maria Thiemann

Posted On April 1, 2016By Karsten Herrmann

Rasha Khayat im Interview

Rasha Khayat, geboren 1978 in Dortmund, wuchs in Jeddah, Saudi-Arabien, auf. Als sie elf war, siedelte ihre Familie nach Deutschland zurück. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaften, Germanistik und Philosophie in Bonn. Rasha Khayat lebt in Hamburg und arbeitet als freie Autorin, Übersetzerin und Lektorin. Sie betreibt den Blog „West-östliche Diva“. Karsten Herrmann hat sich mit der Autorin über ihren ersten Roman „Weil wir längst woanders sind“ (Dumont) unterhalten. Karsten Herrmann: Mit offensichtlich starken autobiographischen Bezügen kreist Ihr Debütroman um die Frage, was Heimat bedeutet und wie man bzw. frau mit zweiRead More
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Posted On April 1, 2016By Andreas Pittler

Roman: T. Coraghessan Boyle: Grün ist die Hoffnung

Vergebene Liebesmüh -T. Coraghessan Boyles Klassiker „Budding Prospects“ ist bei Hanser in einer Neuübersetzung erschienen. Die großartige Prosa hat in 30 Jahren nichts von ihrer überwältigenden Kraft eingebüßt. Von Andreas Pittler Ich erinnere mich noch sehr gut an meine erste Erfahrung mit T.C. Boyle. Damals arbeitete ich bei der Wiener Wochenzeitung „Falter“ in der Kulturabteilung, und weil ich dort als Experte für irische Literatur galt, legte mir der Ressortleiter eines Tages Boyles „Grün ist die Hoffnung“ in der Übersetzung von Werner Richter auf den Tisch. Dies mit der Bemerkung, derRead More
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Posted On März 15, 2016By Marcus Muentefering

Bloody Questions: Lawrence Block

The Crime Questionnaire (Vol. 13). Lawrence Block von Marcus Müntefering Autoren, die nicht nur alle paar Jahre etwas veröffentlichen, werden gern abwertend als Vielschreiber diskreditiert. Vor allem wahrscheinlich von Menschen, die froh sind, dass, sagen wir mal, Gernegroßliteraten wie John Irving oder Donna Tartt nur alle Jubeljahre einen neuen Wälzer raustun, weil sie mehr als ein Buch im Jahr sowieso kaum lesen könnten. Nun muss man ja gar nichts gegen Mühlsteine haben; James Ellroy braucht Zeit und Raum, ebenso wie das New-York-Panorama „City on Fire“ von Garth Risk Hallberg, dasRead More
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Posted On März 2, 2016By Frank Schorneck

Roman: Benedict Wells: Vom Ende der Einsamkeit

Melancholie und Mut – Aus seiner Bewunderung für John Irving hat Benedict Wells nie einen Hehl gemacht. Als er 2008 im Alter von gerade mal 25 Jahren mit „Becks letzter Sommer“ ausgerechnet in dessen deutschsprachigen Stammverlag debütierte, hat ihn das bereits mit großem Stolz erfüllt. Wie mag es nun für ihn sein, die Titelseite der aktuellen Diogenes-Verlagsvorschau einzunehmen – obwohl in Kürze auch ein neuer Irving-Roman ansteht? Von Frank Schorneck „Vom Ende der Einsamkeit“ ist ein Roman, der sich tatsächlich an den Werken des großen amerikanischen Vorbildes messen kann. SchonRead More
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Posted On Juli 3, 2013By Brigitte Helbling

Mana Neyestani: Ein iranischer Alptraum

Ein „Hä?“ und seine Folgen Das Jahr ist 2006, der Teheraner Frühling ist heiß und die Kakerlaken haben wieder einmal die Wohnung übernommen, in der der politische Cartoonist Mana Neyestani mit seiner Frau Mansoureh lebt. Seit reformorientierte Zeitungen im Iran verboten wurden (im Jahr 2000, nachdem die Reformisten bei den Parlamentswahlen erneut die Mehrheit erhalten hatten), hält sich Neyestani mit Kinder-Comics über Wasser. Der Anfang der Geschichte zeigt den Zeichner bei der Arbeit; die Lage in seiner Wohnung verführt ihn zu einem Beitrag mit dem Titel: „Wie man gegen KakerlakenRead More
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Posted On Oktober 25, 2004By Frank Schorneck

Jeffrey Eugenides: Middlesex

Im Olymp angekommen Wovon der Held in seinem Roman – zu einer Zeit, als er noch eine Heldin ist – träumt, hat der Autor Eugenides bereits erreicht: ein wahrhaft phänomenales Buch. Geschrieben mit einer einzigartigen Dreifaltigkeit aus Hirn, Herz und Humor. Als routinierter Leser glaubt man allzu leicht, den Überblick über den Buchmarkt behalten zu können und Autoren, die einen beeindruckt haben, nicht aus den Augen zu verlieren. Doch wenn sich ein Schriftsteller allzu viel Zeit mit seinem zweiten Buch lässt, kann es durchaus passieren, dass man ihn schon nichtRead More
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Posted On März 13, 2004By Frank Schorneck

Joseph OConnor: Inishowen Blues

Ein brillanter irischer Erzähler Joseph O‘Connor schlägt mit diesem Roman die Brücke von der großen irischen Erzähltradition zu Amerikanern wie John Irving oder Matt Ruff. „Der Gitarrist hieß Rory Gallagher und er kam aus Ballyshannon (…). Die Touristen sahen einander mit missbilligendem Stirnrunzeln an. JEDEN ABEND VOLKSMUSIK. Das stand auf dem Schild im Fenster. Aber das hier war eindeutig keine Volksmusik. Jedenfalls nicht in Donegal.“Was Joseph O‘Connor mit „Inishowen Blues“ vorlegt, ist ebenfalls weit von Folklore entfernt. Die aktuelle Schriftstellergeneration Irlands lässt sich nicht mehr vor den verklärten Trinker-Karren spannen.Read More
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Posted On März 12, 2004By Frank Schorneck

Zadie Smith: Zähne zeigen

Grandioses Debüt Zadie Smith beweist einen langen Atem, hält über die gesamte Länge das Niveau aufrecht. Bis in die Nebenfiguren hinein stattet Smith ihre Charaktere mit liebevollen Biographien aus, schafft eine Welt, in die der Leser komplett abtauchen kann. Ich hoffe, dass die folgenden Romane von Zadie Smith halten, was dieser grandiose Erstling verspricht. Eine junge, gut aussehende Autorin aus der Hauptstadt, die vom Feuilleton hofiert und vom Publikum gefeiert wird, deren Erstlingsroman sich in den Buchhandlungen eben dieser Hauptstadt stapelt und deren Konterfei so manches Verkaufsdisplay ziert – wasRead More
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Posted On März 16, 2011By Die Redaktion

Editorial, 16.03.2011

Liebes CULTurMAG-Publikum, morgen beginnt die Buchmesse und da bleibt ja heute noch Zeit, die neuen Beiträge von LitMag und MusikMag auswendig zu lernen. Da geht dann auch der Small-Talk auf den Messe-Partys viel geschmeidiger von der Hand. Wir schlagen folgende Reihenfolge vor (muss aber nicht): Erst Petra Vespers John-Irving-Interview, ist ja klar, den kennt jeder. Der Party-Satz dazu: „Wussten Sie, dass Irving immer mit Stift und Notizblock schreibt, damit er mobil ist und überall schreiben kann, auch mal in der Nähe seines Hundes ‚wenn der so einsam aussieht, dass ichRead More