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Posted On November 4, 2018By Die Redaktion

Editorial – Verlust-Special (Verlust UNO)

Willkommen zu unserem Verlust-Special UNO. Verlust ist überall. Er bestimmt uns mehr, als wir wissen (wollen). Wir selbst und die Kultur sind voll des Verlorenen. Zugespitzt lässt sich sagen: Kultur ist Umgang mit Verlust. Und wenn wir lieben, trauern wir auch, „that’s the deal“, betont gerade – absichtsvoll öffentlich – Nick Cave in seinen „Red Hand Files“. Die Idee zu diesem Verlust-Special war ein kleines Korn, entwickelte sich dann immer zwingender. Und breiter. Wir haben das Special zweigeteilt, lesen Sie hier nun die Beiträge unseres Verlust UNO, Anfang Dezember folgt dannRead More
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Posted On Juni 24, 2018By Christina Mohr

Fünf Bücher Sommer 2018 Der Buchbranche geht es schlecht: Mehr als sechs Millionen KäuferInnen kamen den Verlagen und Geschäften in den letzten Jahren abhanden, über die Gründe kann nur gemutmaßt werden. Ist Netflix an allem schuld oder lenkt uns generell dieses Internetz viel zu sehr ab, ist ja schließlich noch immer Neuland für uns alle? Was immer die Leute auch vom Lesen abhält: An spannenden Titeln aus dem Pop-/Musikbereich mangelt es jedenfalls nicht. Eine kleine, lesenswerte Auswahl präsentieren wir hier: Jeremy Reeds Roman „The Nice“ beginnt mit einem Gig derRead More
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Posted On März 14, 2012By Gunter Gerlach

Gerlachs (Un-)Mögliche Lektüren

Gunter Gerlach über Bücher, die er einfach nicht zu Ende lesen kann – und über die seltenen Ausnahmen, bei denen es dann doch gelingt… Wann hat diese Krankheit angefangen? Wir stehen in unserer Lieblingsbuchhandlung. Maja hält zwei Bücher hoch. Es ist „Monster″ von Benjamin Maack und „Lazyboy″ von Michael Weins. „Du könntest doch auch mal was empfehlen. Die hast du doch beide bis zu Ende gelesen.“ „Ja, fand ich auch gut, bis auf die grafischen Spielereien bei Benjamin Maack – Geschichten, die nur aus X oder O bestehen. Und beiRead More
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„Hochheilige Quantenverschränkung“ Au commencement était la fable (Paul Valéry) Eine – im besten Verstand – irrsinnige Love Story zweier Nichtidentitäten, die sich aufgrund ihrer Grundverschiedenheit einander zugehörig fühlen, legt die 1975 geborene Schweizer Autorin Ursula Timea Rossel mit ihrem barocken Quantenroman „Man nehme Silber und Knoblauch, Erde und Salz“ einem wohl ordentlich verdutzen Lesepublikum zu Füßen. Gunst dem Beginnen: Ausuferndes Mind-Mapping Vielleicht lässt sich, was über den mit Kalendern und Karten gespickten, zweifarbig gedruckten Band (in schwarz und marienkäferrot) verknappend referiert werden kann, auf obige, gleichwohl irreführende Weise am besten einleiten.Read More
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Posted On Januar 12, 2011By Christiane Geldmacher

ROLAND HEER: FUCKING FRIENDS

Nach den Sternen greifen – Es ist eine heikle Sache, wenn man an den Anfang seines Debütromans das Zitat eines berühmten Autors setzt. Und dann gleich Franz Kafka. Sein „Von einem gewissen Punkt an gibt es keine Rückkehr mehr. Dieser Punkt ist zu erreichen“ ist ein Klassiker, ganze Generationen von Schriftstellern haben das schon irgendwo mal gebracht. Damit legt man die Messlatte hoch. Kafkahoch. Von Christiane Geldmacher. Wir erinnern uns: Kafka ist einer der berühmtesten deutschsprachigen Schriftsteller. Okay, es gibt auch noch andere. Georg Büchner, Thomas Bernhard und Friedrich HölderlinRead More
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Posted On Juni 7, 2010By Ingo Arend

Simon Froehling: Lange Nächte Tag

Simon Froehlings literarisches Debüt spielt zwar sehr explizit in der Homosexuellenszene – ist dabei jedoch eindeutig mehr als ein „Szeneroman“, da es mit feiner Symbolik von universellen seelischen und sexuellen Traumata erzählt. Ingo Arend über einen gelungenen Erstling.Read More