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Posted On August 5, 2019By Ute Cohen

Ute Cohen: Die Farbe des Destotrotz

Reglos lockendes Blau Über Barbara Weitzel und Kornelius Wilkens „Ansichten in stillem Blau“ Mit dem Blau hat es eine besondere Bewandtnis. Es ist eine Farbe, die aufgrund ihrer Eigenschaften als Körperfarbe remittiert sein kann. Man stelle sich ein unsichtbares Wesen vor, das nur sichtbar werden kann, wenn es von einer Lichtquelle bestrahlt wird, da es selbst farblos ist. Das klingt nach Mann ohne Eigenschaften, nach Schattendasein und Mauerblümchen. In Wahrheit – und darum geht es in nachfolgendem Buch – ist es aber Hingabe. Blau zeugt von der Bereitschaft, sich zurückzunehmen,Read More

Posted On Juni 1, 2019By Ute Cohen

Ute Cohen: Johannes Groschupf „Berlin Prepper“

Die Verlockung des Nichts – ohne Moralkeule Es gab Zeiten, in denen Siouxsie and the Banshees „Cities in Dust“ die Hymne aller wolllustig dem Untergang Geweihten war. Endo- und exogen verstärkt, waren alle Sinne auf Selbstverlust geeicht. „No Future“ war keine Mahnung an Umweltzerstörer, schon gar keine Parole einer rebellischen Klimajugend, es war schlicht und einfach die süße Verlockung des Nichts. Zugleich aber gab es bereits erste Kassandrarufe und eine noch zart verschleierte Ahnung einer Welt, in der sich dunkles Sehnen im lodernden Höllenfeuer zu einem Häufchen Asche verwandeln würde.Read More
Rache in Ruinen Von Ute Cohen 15. September 2008. Die Investmentbank „Lehman Brothers“ beantragt Insolvenz. Die Finanzkrise ist auf ihrem Höhepunkt angelangt. Jahrelang hantieren amerikanische Banken mit faulen Krediten und schieben sich den Schwarzen Peter hin- und her, bis sie selbst wie bei einem überdimensionalen Hütchenspiel den Überblick verlieren. Bang! Nicht nur die Immobilienblase platzt, sondern auch der Traum vom dicken Sparschweinchen. Die Spirale dreht sich weiter, Zinsen sinken, Immobilienpreise steigen, Banker setzen sich auf die Cayman Islands ab oder versteuern in Luxemburg. Die nächste Blase droht, der Kollaps istRead More

Posted On November 4, 2018By Ute Cohen

Ute Cohen: Ende der Utopien

Subutex und Millenial im Paradise Lost von Ute Cohen Dritter Band. Er stirbt. Mit Vernon Subutex’ Tod versiegt auch jede Hoffnung auf Versöhnung in einer Gesellschaft, in der kein Mensch Kontrolle über sein Leben hat, einer Gesellschaft, in der jeder auf seine Weise trügerischen Hoffnungen erliegt, einer Gesellschaft, in der das Paradies längst verloren ist. Dass der esoterische Klang des zweiten Bandes von Virginie Despentes Trilogie in einer bombastischen Endzeitvision enden würde, wird wohl kaum jemanden verwundern. You want it darker? Despentes killt die letzte Flamme oxytocinverzückter Jünger, lässt dasRead More

Posted On Oktober 16, 2018By Ute Cohen

Ute Cohen über Gangsta-Merchandising

Mobster-Romance Die Begegnung mit „4 Blocks“ und Stephen Taltys Sachbuch „The Black Hand“ gibt Ute Cohen Anlass, über unsere Liebe zum Gangster und dessen Inszenierungsstrategien nachzudenken. Den Anspruch auf Alleinherrschaft haben schon viele erhoben. Den wenigsten ist es jedoch geglückt, und wenn, endete das nicht selten in Kugelhagel und Witwengeheul. Meist beginnt das Drama mit einem Omen. Wir kennen das von „Scarface“. Wenn er, den Blick gen Himmel gerichtet, mit großen, kindlich naiven Augen den Werbezeppelin mit der Aufschrift „The World Is Yours“ bestaunt, spürt man die Erleuchtung. Mach dir die Welt untertan,Read More

Posted On Juni 3, 2018By Ute Cohen

Ute Cohen: Editorial TABU-Mag

Wollt ihr das totale Tabu? Ende der Achtziger: Das Tabu befindet sich im gesellschaftlichen Niedergang. Seit Jahrzehnten siecht es vor sich hin. Nach dem Einzug des Rock’n’Roll in Europa versetzten ihm die Achtundsechziger endgültigen einen Nackenschlag. Es folgte ein Abgesang auf Ordnung und Regelwerk. Punk und Postpunk versetzten der Zukunft einen Tritt in den Hintern. Fortan vegetierte das Tabu nur noch als Spiel vor sich hin. Bei Spieleabenden vergnügten sich die Prä-Millenials en privé mit der Erklärung von Tabubegriffen wie „Eisbär“. Ein Zähl- und ein Quietschmeister wachten gestreng über dieRead More
Perverse Power Ute Cohen über das Thema „sexuelle Gewalt“ und Thriller. Als ihr Roman „Satans Spielfeld“ mit einem mißbrauchten zwölfjährigen Mädchen im Mittelpunkt im Februar 2017 erschien – also vor gar nicht langer Zeit -, blieb es recht still im Literaturbetrieb (CrimeMag-Besprechung hier). Mittlerweile hat das diffizile Thema „Missbrauch“ im Zuge der #metoo-Debatte an medialer Aufmerksamkeit gewonnen, mit ihm auch die literarische Bearbeitung. Rezensenten stürzen sich auf jede nur verfügbare Neuerscheinung. Ute Cohen hat sich für uns mit zwei prototypischen Veröffentlichungen beschäftigt: mit Bettina Wilperts Nichts, was uns passiert und Peach von Emma Glass. IhreRead More

Posted On August 1, 2017By Ute Cohen

SEXMAG: Editorial von Ute Cohen

Editorial SEXMAG Adieu ANIMAL TRISTE – Let’s write about sex! Wer sich gerade gelangweilt auf dem Strandlaken wälzt und Däumchen dreht, aufgepasst! Hier geht’s um S.E.X., ein Thema, das die Welt mindestens so sehr bewegt wie L.O.V.E und inzwischen so omnipräsent zu sein scheint, dass es schon wieder auf den Schwarzlisten der Meinungs- und Schreibpolizei steht. Sobald ein Text in den Ruch der Pornographie gerät, wird er mit Bannsprüchen belegt und naserümpfend von der Kritik ignoriert. Deutschland ist ein prüdes Pflaster. Im Gegensatz zu unseren gallischen Nachbarn gibt es hierzulandeRead More

Posted On März 15, 2017By Thomas Woertche

Roman: Ute Cohen: Satans Spielfeld

No way out? Ein zwölfjähriges Mädchen und ein reicher Bauunternehmer. Das hört sich nach „Lolita“ revisited an. Aber Ute Cohens Psychothriller „Satans Spielfeld“ verlässt konventionelle Pfade und entwirft ein eigenes, sehr bedrückendes Universum. Thomas Wörtche ist beeindruckt. Vielleicht tut man Ute Cohens Roman-Debut „Satans Spielfeld“ gar keinen Gefallen, wenn man ihn, was auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen mag, als inverse Version von Vladimir Nabokovs „Lolita“ liest. Invers in dem Sinn, dass die Perspektive gedreht ist. Bei Cohen spricht kein Humbert Humbert, sondern die auktorial/personale Erzählhaltung wird von Marie dominiert.Read More

Posted On November 15, 2016By Ute Cohen

News: Entenhausen und die Welt von Ute Cohen

Cheerio, Wonder-Underdog – Grüße aus Entenhausen! Ein Pappkamerad war er, in der Küche einer Kreuzberger Ladenwohnung in den achtziger Jahren. Rings um ihn herum sein Fanclub: Punks, ein schwarzer Kater und die obligatorische Ratte. Sein Name: Donald Duck. Punks und Ratten sind längst verschwunden im post-punk-faktischen Zeitalter. Er jedoch hat überlebt. Donald Duck mauserte sich zur Kultfigur aller Establishment-Gegner. Noch heute sitzen wir wehmütig bei Crémant und Macarons beisammen und gedenken des Helden unserer Jugend. Einen Toast auf Donald! Von Ute Cohen Donalds Mythos – Winner in Potenz Wenn allesRead More
Ute Cohen –Claudia Denker –Garry Disher –Anita Djafari –Joachim Feldmann –Michael Friederici – Ute Cohen Irrungen, Wirrungen, Soupçon-Natur – Dieses unbegreifliche Jahr 2019, in dem sich Theodor Fontanes Geburtstag zum 200. Mal jährt, mutet auch für mich fontanisch an. Mit Verve und Mut beschreitet man Wege und sieht sich doch immer wieder mit einem Dickicht an Vorurteilen, Ideologien, Neid und Dummheit konfrontiert. Man möchte sich zurückziehen wie dieser süße kleine Wombat aus einem Kinderbuch, das ich meinem Sohn einmal geschenkt habe: Bei einem Buschbrand in Australien irren die Tiere umher, fliehen inRead More

Posted On Dezember 27, 2018By Die Redaktion

CulturMag Highlights 2018, Teil 3 (Carter – Cohen – Denker)

  Alan Carter Andrew Cartmel Liza Cody Ute Cohen Claudia Denker Alan Carter 2017 had been a dramatic enough year (see last year’s round-up) and I had been anticipating (or hoping for) a quieter 2018. Not to be. With my wife’s broken leg and foot gradually on the mend we looked forward to another year (at least) of life on our remote farm up a dead end valley on New Zealand’s South Island and to the release of my next Cato Kwong thriller – Heaven Sent. Then change came knocking.Read More

Posted On November 4, 2018By Thomas Woertche

Thomas Wörtche über Leonard Cohen

“Winning you was easy, but darkness was the price” Schöner sterben mit Leonard. Für Thomas Wörtche – und gewiss nicht nur für ihn – ist Leonard Cohen sozusagen der Schutzpatron des Verlustes. So viel Trost und  Wissen und Lehre in seinen Songs und Worten, in dieser Musik. Im Grunde seit „So long, Marianne“ (1967). “I´ve grown old/in a hundred ways/but my heart is young/& still it plays/on the theme of Love/and the theme of death” (Notebooks – 19-20) Der Verlust des eigenen Lebens ist, egal, wie man dazu steht, ein gravierendesRead More

Posted On November 2, 2016By Thomas Woertche

Leonard Cohen: You Want It Darker

Schöner sterben? Das einzig wirklich Ärgerliche am Nobelpreis für Bob Dylan ist, dass ihn Leonard Cohen jetzt nicht mehr bekommen wird. Naja, aber damit ist er nun auch wieder in allerbester Gesellschaft …. Man hatte ja schon bei Cohens zwölftem Studio-Album, „Old Ideas“ (2012) und dem für seine Spät-Verhältnisse schnell nachgeschobenen „Popular Problems“ (2014) Abschiedshinweise wahrnehmen wollen, statt dessen gibt es jetzt „You Want It Darker“, und wenn man so will, kann man hier gleich satte acht Titel (einer in zwei Versionen, also insgesamt neun) über die letzten Dinge vermutenRead More
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Posted On Februar 1, 2012By Thomas Woertche

Leonard Cohen: Old Ideas

Seit ein paar Tagen sind die „Old Ideas“ auf dem Markt und schon kann man sich, weil schon viel und überall artig besprochen, kurz fassen: Zwölftes Studio-Album, das erste seit acht Jahren, von Leonard Cohen, inzwischen – meine Güte – schon 77 Jahre alt. Zehn neue Songs, davon zwei schon auf den letzte Tourneen angetestet. Stimmung & voll geglücktes production design: Extrem entspannt.Read More
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Posted On Dezember 4, 2010By Die Redaktion

Leonard Cohen: The Future

The Future von Leonard Cohen: Give me back my broken night my mirrored room, my secret life it’s lonely here, there’s no one left to torture Give me absolute control over every living soul And lie beside me, baby, that’s an order! Give me crack and anal sex Take the only tree that’s left and stuff it up the hole in your culture Give me back the Berlin wall give me Stalin and St Paul I’ve seen the future, brother: it is murder. Things are going to slide, slide inRead More
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Felicia Zeller haben wir ja bereits als hellsichtige Prosa-Chronistin des (nicht nur) Neuköllner Alltags kennengelernt. Nun erscheint ein Band mit drei Theaterstücken der Autorin, den Tina Manske für uns gelesen hat.Read More
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Posted On April 2, 2009By Tina Manske

Leonard Cohen: Live In London

Glänzend aufgelegt Mitschnitt eines denkwürdigen Konzertabends: There ain’t no cure for love. Von Tina Manske „Ist das Gott?“, fragt meine Freundin am Telefon, als diese Platte im Hintergrund läuft. Ja, das ist er. Bei seinem Konzert in der Londoner O2-Arena im Sommer 2008 zeigte Leonard Cohen, dass er einer der wenigen wirklich Großen im Musikgeschäft ist. Nicht, dass es dazu noch irgendeines Beweises bedurft hätte. Aber was man über das Konzert in Berlin las – unter anderem, wie dieser damals 73-Jährige dort oben steht und er immer noch alle FrauenRead More

Posted On Februar 2, 2020By Die Redaktion

Schatzsuche: Crime-Neuerscheinungen 2/2020

Eine Vielzahl Krimi-Neuheiten  … erscheinen jeden Monat, dazu Graphic Novels (vulgo: Comics) und DVDs und BluRays. Unmöglich, das alles zu überblicken und zu rezensieren. CrimeMag siebt und schürft deshalb für Sie und weist hier regelmäßig mit Hilfe von: Kaliber.38 und der befreundeten Buchhandlungen Chatwins (Berlin), Hammett (Berlin), Glatteis (München), Wendeltreppe (Frankfurt) und Buchladen in der Osterstraße (Hamburg) auf interessante Neuerscheinungen hin. Empfehlungen für DVDs, BluRays und Comics geben Katrin Doerksen und Thomas Groh. Jan Christian Schmidt von Kaliber.38: Das ist ’n Ding – Larry Beinhart ist wieder da! Der Frankfurter Westend Verlag wagt sich an eine Neuausgabe des Klassikers American Hero von 1993, der unter dem Titel „Wag the Dog“ in StarbesetzungRead More
84 CulturMag-Autorinnen und -Autoren über das Jahr 2019 Pünktlich zu Silvester tischen wir Ihnen auch in diesem Jahr wieder unseren großen Jahresrückblick auf, den dieses Mal Alf Mayer kuratiert hat: 16 Kapitel mit 84 Autorinnen und Autoren aus aller Welt, 25 Texte davon in Englisch, aus den USA, Australien, Südafrika, Großbritannien, und Thailand.  Welcome, dear CulturMag readers, to our Mammoth CulturMag’s Year’s End Issue 2019 with 84 contributors from round the world: Germany, Great Britain, Thailand, South Africa, Australia, the U.S.A., 25 of these pieces written in English. We had to split all this up into 16 chapters. Go, have a look. You might meet aRead More

Posted On Dezember 31, 2019By Die Redaktion

TOP TEN 2019

Die CrimeMag-Top-Ten 2019 Johannes Groschupf: Berlin Prepper (Suhrkamp) 2. Hannelore Cayre: Die Alte (Ariadne. Dt von Iris Konopik) 3. Attica Locke: Blue bird, blue bird (Polar. Dt. Von Susanna Mende) 4. Regina Nössler: Die Putzhilfe (konkursbuch) 5. Andreas Pflüger: Geblendet (Suhrkamp) 6. Garry Disher: Kaltes Licht (Unionsverlag. Dt. von Peter Torberg) 7. Max Annas: Morduntersuchungskommission (Rowohlt) 8. James Sallis: Willnot (Liebeskind. Dt. von Jürgen Bürger und Kathrin Bielfeldt) 9. Franz Dobler: Ein Schuss ins Blaue (Tropen) 10. Simone Buchholz: Hotel Cartagena (Suhrkamp) Für die gesamte Jenny-Aaron-Trilogie (Suhrkamp) von Andreas PflügerRead More
Johannes Groschupf –Günther Grosser –Jonas Grundmann –Peter Christian Hall –Sonja Hartl –John Harvey –Bodo V. Hechelhammer – Johannes Groschupf: Meine Favoriten 2019 Ausstellung: Wenzel-Hablik-Museum Itzehoe: Klaus-Peter Dienst: Kalligrammatische Typografie und poetische Textbilder Anfang Januar sah ich im Letterform Archive in San Francisco seine kleinen RHINOZeros-Hefte aus den frühen 60er-Jahren liegen. Klaus-Peter Dienst (1935 – 1982) war einer der Ersten, die Beat-Literatur nach Deutschland gebracht haben, und dann gleich typografisch collagiert, exaltiert, optimiert. Er trieb die Textkonfigurationen experimentell bis zur Unlesbarkeit, verdingte sich in seiner Heimatstadt als Kunstlehrer, stellte seine scripturalenRead More
Heide Sommer –Wallace Stroby –Christoph Thoke –Peter Treue – Heide Sommer: Fritz J. Raddatz und Tucholsky Er nannte sie „Ma Reine“ – meine Königin – und war geistig-seelisch in sie vernarrt: Mary Gerold, die einstige Ehefrau von Kurt Tucholsky, inzwischen längst dessen geschiedene Witwe, die der Schriftsteller qua Testament als Erbin seines Urheberrechts eingesetzt hatte. Fritz J. Raddatz verehrte diese Frau, seitdem er sie 1953 kennengelernt hatte, als er mit der von ihm selber so genannten „hochsinnig-besessenen Idee einer gesamtdeutschen Tucholsky-Ausgabe an der Gartenpforte ihres Knusperhäuschens in Rottach-Egern klingelte“. DerRead More
WEB –Christopher Werth –David Whish-Wilson –Benjamin Whitmer – WEB FIRST TIME „The Favourite“ – Giorgos Lanthimos (2018). Eine schräge, makellose Posse in einem Aquarium kalkulierter Monstrosität – nach Lobster der zweite Geniestreich von Lanthimos. „Burning“ – Lee Chang-Dong (2018). Wie man aus einer kargen Short Story einen zweieinhalbstündigen Film komponiert, der buchstäblich abhebt -: schwebt.  „Stratos“ – Yannis Economides (2014).  Griechenland sieht aus wie Aserbaidschan. Und nie hat man einen unscheinbareren und unheroischeren Killer gesehen – der sich aber zugleich noch an so etwas wie Werte erinnert, und im Zweifelsfall auch an ihnen festhält. „The Sea Wolf“ – Alfred Santell (1930). Ein Ereignis.Read More

Posted On November 3, 2019By Die Redaktion

CrimeMag: Editorial Ausgabe November 2019

Herzlich willkommen! Buchmesse war gestern, hier ist schon wieder ein pralles CrimeMag mit 32 nicht zu kleinen Beiträgen. Unser US-Korrespondent Thomas Adcock nimmt das Buch „Learning from the Germans“ zum Anlass für etwas Vergangenheits-Aufarbeitung. Mercedes Rosende hat während der Buchmesse den LiBeratur-Preis der LitProm erhalten, Thomas Wörtche hielt die Laudatio. Zusätzlich bringen wir Ihnen, übersetzt von Elisabeth Müller, auch das Dankeschön von Mercedes Rosende. Natürlich ist es politisch. Down Under gerade eine kleine Sensation: „The Red Hand“, ein Romanfragment samt gesammelter Texte von Peter Temple. Wir präsentieren Ihnen daraus seineRead More
Ute Cohen und Werner Fuld sehen das neue Buch von Simone Buchholz ganz gegensätzlich Ziemlich tricky „Alligatoren jagen in New Yorker U-Bahn-Schächten, das ist mein Plan!“ „Alligatoren, aber …“ „Laber nicht, willst du oder willst du nicht? Gib mal die Bong rüber!“ „Quatsch mich nicht so blöd an, Alter, schon mal was von Frauenbewegung gehört?“ „Na klar, Frauenbewegung ja, aber schön rhythmisch muss sie sein.“ (Gegacker) „Sag mal, ist das ‚Schwarzer Afghane‘?“ (nickt dreimal im Zeitlupentempo). „Oh, nee, hallo, kann mal jemand den Hippie-Scheiß abstellen? ‚Hotel California‘! Ich fass esRead More