Search Result for Regengötter

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Posted On Oktober 25, 2014By Thomas Woertche

James Lee Burke: Regengötter

Reinstes Genre, reinste Literatur – Endlich ist er wieder da, James Lee Burke, der wuchtige, kantige, kauzige, spökenkiekerische und grandiose Schriftsteller, der wesentlich dazu beigetragen hat, Genre als Literatur zu etablieren und dabei Genre zu bleiben. Heyne Hardcore startet sein James-Lee-Burke-Projekt mit „Regengötter“. Eine Besprechung von Thomas Wörtche. „Imperien kamen und gingen. Die unbezwingbare Natur der menschlichen Seele hingegen lebte ewig fort.“ So lautet der vorletzte Satz von James Lee Burkes monumentalem Roman „Regengötter“. Eine philosophischen Sentenz also, die zu dem mythischen Grundakkord des Titels passt. Ganz und gar prosaischRead More

Posted On August 15, 2018By James Lee Burke

James Lee Burke: Acht Videos und sein neues Buch

Ein Besuch bei James Lee Burke in Montana „Hallo, meine Name ist James Lee Burke, und das hier ist mein kleines Arbeitszimmer …“, beginnt das erste kleine Video, das Markus Naegele bei seinem Besuch auf der Ranch des HeyneHardcore-Autors drehen konnte. Die Filme sind nicht untertitelt, man muss sich vielleicht von jemand Englischkundigem erzählen lassen, was er da alles sagt, aber alleine sein Auftreten schon ist sehenswert. Der 81jährige ist wach und munter wie eh und je – nimmt auch politisch kein Blatt vor den Mund. Das dritte seiner, wie er sagtRead More

Posted On September 19, 2017By Die Redaktion

Bloody Chops September 2017

Bücher, kurz serviert Kurzbesprechungen von fiction und non fiction. Joachim Feldmann (JF), Alf Mayer (AM) und Thomas Wörtche (TW) über: James Lee Burke: Flamingo & Zeit der Ernte (und zwölf weitere) Massimo Carlotto: Der Tourist   Anne Chaplet: In tiefen Schluchten Virginie Despentes: Das Leben des Vernon Subutext Ellen Dunne: Harte Landung Lucie Flebbe: Totalausfall  Sven Heuchert: Dunkles Gesetz Thomas Hippler: Die Regierung des Himmels. Globalgeschichte des Luftkriegs Arlie Russell Hochschild: Fremd in ihrem Land. Eine Reise ins Herz der amerikanischen Rechten Mark Jones: Am Anfang war Gewalt: Die deutsche Revolution 1918/19Read More

Posted On März 15, 2017By Lutz Goellner

Essay: Über James Lee Burke und seine Familie Holland

Eine Familie, so groß wie Texas  James Lee Burke hat seine Romane um die Familie Holland um die eigene Biografie herum aufgebaut.  Lutz Göllner hat diese Familiengeschichte für uns  recherchiert und rekonstruiert. So haben Sie das noch nirgends gelesen. Es gibt ja Autoren, die entdecken am Ende ihres Lebens, dass ihr Schaffen und Wirken ein großes Gesamtkunstwerk sei. Isaac Asimov war so einer, der von 1984 bis zum Ende seines Lebens 1992 versuchte, seine beiden Hauptwerke, die Roboter-Geschichten und die Foundation-Romane, miteinander zu verknüpfen. Mehr schlecht als recht, mit ganz vielenRead More

Posted On November 15, 2016By Alf Mayer

Porträt: Alf Mayer: James Lee Burke, die Anfänge

Ein langer, staubiger Weg – Zur Karriere von James Lee Burke. Von Alf Mayer. Der Erfolg kam spät im Leben von James Lee Burke, (nicht nur) das hat er mit seinem Freund Charles Willeford gemeinsam. Burkes erste Erzählung erschien, als er 19 war. Seinen ersten Roman begann er mit 22 und beendete ihn 1960, wenige Wochen nach seinem 24. Geburtstag. So lange ist er schon Schriftsteller – mehr als 55 Jahre. Am 5. Dezember 2016 ist er 80 Jahre alt. Immer noch schreibt er sechs Tage die Woche. Seine ArbeitRead More

Posted On Dezember 5, 2015By Alexander Roth

Roman: James Lee Burke: Glut und Asche

Donnergrollen über Texas von Alexander Roth Kein Roman führte 2014 so viele Jahresbestenlisten an wie „Regengötter“ (Rain Gods) von James Lee Burke. Mit seinen fast achtzig Jahren gelang dem amerikanischen Autor eine triumphale Rückkehr auf die deutsche Krimilandkarte, von der er sich Anfang der Nullerjahre schleichend zurückgezogen hatte. Eine Erfolgsgeschichte, an dessen Ende der Deutsche Krimipreis in der Kategorie International stand. Nun ist bei Heyne der Nachfolger erschienen. Und auch wenn „Glut und Asche“ (Feast Day of Fools) durchaus eine eigenständige Geschichte erzählt, ist beim dritten Roman um Hackberry HollandRead More

Posted On September 6, 2015By Die Redaktion

James Lee Burke über seinen Roman „Glut und Asche“

Die große Freiluftkathedrale James Lee Burke zu seinem Roman „Glut und Asche“ Er selbst hält „Glut und Asche“ (A Feast Day for Fools) für eines seiner besten Bücher und freut sich, dass es nun – am 14. September 2015 – auch in Deutschland erscheint. In einem sehr persönlichen Begleittext, den wir Ihnen hier präsentieren können, erzählt James Lee Burke von seiner besonderen Beziehung zu Deutschland. Das, was einen Gutteil seiner intensiven sprachlichen Wirkungsmacht bestimmt – seine erkennbar tiefe Verwurzelung in Landschaft und Wetter zu aller Jahreszeit sowie seine Fähigkeit, unsRead More
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Posted On Mai 16, 2015By Thomas Woertche

KickAss – Bloody Splinters aus dem täglichen Wahnsinn

Au weia, Mimi – Jüngst erschien im „Börsenblatt“ ein fast rührender Artikel, der sich mühte, den Unterschied zwischen Blogs und professioneller Kritik nachzuzeichnen. Wenn ich den Text richtig verstanden habe, möchten viele Blogger einfach ihrem Hobby nachgehen und sich mit anderen Menschen über ihre Lieblingsbücher austauschen. Weil es aber in der Öffentlichkeit – und sei sie die begrenzte Öffentlichkeit der Blogger – keine Unschuld gibt, ist diese Grenzlinie problematisch. Das sieht man schon daran, dass den Marketingabteilungen vieler Verlage die Blogger als Multiplikatoren noch ihrer schundigsten Produkte gerade recht kommen.Read More
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Posted On März 28, 2015By Alf Mayer

Alf Mayer: James Lee Burke über Charles Willeford

Was für ein Mann! James Lee Burke über Charles Willeford – Lesen Sie hier exklusiv die Rede, die James Lee Burke für die Trauerfeier von Charles Willeford 1988 geschrieben hat – sowie eine Erinnerung an Willefords „Cockfighter“ – moderiert, übersetzt und aufbereitet von Alf Mayer. Sie sind zwanzig Jahre lang gute Freunde gewesen. Der eine starb vor jetzt ziemlich genau siebenundzwanzig, am 27. März 1988. Für den andern ist er immer noch lebendig, und es freut ihn ungemein, dass sie beide zusammen gerade in Deutschland wieder aufgelegt werden. Sie sindRead More
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Posted On Februar 28, 2015By Alf Mayer

James Lee Burke: Sturm über New Orleans

Roman aus einer Kriegszone – Der Erfolg von James Lee Burkes „Regengötter“ hat schöne Konsequenzen: Das deutschlesende Publikum darf sich endlich an „Sturm über New Orleans“ erfreuen, einem Buch aus der Dave-Robicheaux-Serie aus dem Jahr 2007. Kein bisschen gealtert und immer noch ein wichtiges Buch, findet Alf Mayer. An die 30 Plünderer habe er in New Orleans in den Nachwehen des Hurrikans Katrina erschossen, prahlte der Scharfschütze und Navy SEAL Chris Kyle, der gerade von Clint Eastwood in dem Oscar-nominierten „American Sniper“ zum Helden verklärt wird – aber das werdenRead More

Posted On Dezember 20, 2014By Die Redaktion

CM-Jahreshighlights 2014, Teil I (A–G)

Liebe Leserinnen und Leser von CULTurMAG, kurz vor den Feiertagen präsentieren wir Ihnen auch in diesem Jahr wieder den Megagiga-XXXXL-Extra-Large-Jahresrückblick in drei Teilen (zu Teil II und Teil III) – chaotisch, unterhaltsam, kenntnisreich – die Tops & Flops von LitMag, MusikMag & CrimeMag, wie unsere Autorinnen und Autoren das Jahr 2014 sahen: Bücher, Filme, Musik, TV, Kino, Alltag und Wahnsinn … ungeordnet & unabhängig. CULTurMAG ist ab dem 14. Januar wieder für Sie da – feiern Sie schön, erholen Sie sich ein bisschen, rutschen Sie gut ins neue Jahr undRead More

Posted On Dezember 20, 2014By Die Redaktion

CM-Jahreshighlights 2014, Teil II (H–N)

Willkommen zum CM-Jahresrückblick, Teil II (H–N): der kaleidoskophafte Rückblick, der andere Rückblicke überflüssig macht! Also nehmen Sie sich Zeit, verproviantieren Sie sich, halten Sie Bleistift und Papier für letzte Einkäufe, Geschenke und Belohnungen für sich selbst bereit und freuen Sie sich mit uns, spotten Sie mit uns und vor allem: Amüsieren Sie sich gut! (Zu Teil I und Teil III). Sonja Hartl Es war ein gutes Krimijahr mit großartigem Neuen von bekannten Namen (David Peace, Dominique Manotti), nahezu vergessenen Größen (James Lee Burke, Liza Cody) und deutschsprachigen Autoren (Anne Goldmann,Read More

Posted On Dezember 20, 2014By Die Redaktion

CM-Jahreshighlights 2014, Teil III (O–Z)

Willkommen zum CM-Jahresrückblick, Teil III (O–Z): die Tops & Flops von LitMag, MusikMag & CrimeMag, so wie unsere Autorinnen und Autoren das Jahr 2014 sahen: Bücher, Filme, Musik, TV, Kino, Alltag und Wahnsinn … ungeordnet und undogmatisch. Viel Vergnügen! (Zu Teil I und Teil II) Roland Oßwald Im Bereich Podcast bleibt das küchenradio für mich auch 2014 die Empfehlung der Branche. Der Rest agiert weitgehend urig germanisch und ist thematisch mit dem fickrigen Drang zur Gleichschaltung beschäftigt. Ein Frischling ist n00bcore. Hörenswert für technisch interessierte Küken (wie mich). Aber zumRead More

Posted On Dezember 20, 2014By Die Redaktion

CrimeMag’s TopTen

CrimeMag’s TopTen … Hier sind sie – die Top Ten der in diesem Jahr 2014 auf Deutsch erschienen Kriminalromane, ausgewählt von einer illustren 15-köpfigen Fach-Jury – die ab Platz 7 bemerkenswert stimmgleich war, weswegen wir auch gerne von den Top Fourteen reden können – voilà: (1) James Lee Burke: Regengötter (2) Liza Cody: Lady Bag (3) Max Annas: Die Farm (4) David Peace: GB 1984 (5) Franz Dobler: Ein Bulle im Zug (6) Howard Linskey: Gangland (7-14) Oliver Bottini: Ein paar Tage Licht Orkun Ertener: Lebt Oliver Harris: London UndergroundRead More
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Posted On Oktober 25, 2014By Die Redaktion

Editorial, 25.10.2014

Liebes CrimeMag-Publikum, Kriminalliteratur ist eines der großen und breitenwirksamen Felder, auf denen unsere Gesellschaften ihre (rechts-)politischen, moralischen und ästhetischen Standards diskutieren. In diesen großen Zusammenhang gehört Walter Delabars Essay über Moral, Gerechtigkeit und Rechtssysteme. Carlos ehrt einen, der dauerhaft da ist. Wolf Biermann for ever? Thomas Wörtche rezensiert den sehnsüchtig auf dem deutschen Markt erwarteten Roman „Regengötter“ von James Lee Burke, und Peter Münder geht der Frage nach, ob Donna Tartts hochgelobter „Distelfink“ nicht doch ein Hype sein könnte. Christopher G. Moore beleuchtet in seinem heutigen Essay die schlimmen FolgenRead More