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Posted On Oktober 16, 2018By Frank Goehre

Exklusiv: Frank Göhre „Das Montage Werk“

Hot Stuff Wenn das „Sonstige“ zur Hauptsache wird „Zeitgenosse Göhre“ überschrieb Alf Mayer im Jahr 2013 einen CrimeMag-Essay über die „sonstigen“ Texten eines außergewöhnlichen Autors. Ihm war aufgefallen, wie oft und wie empathisch Frank Göhre sich außerhalb seiner Romane und Erzählungen immer wieder den Werken anderer Autoren nähert. Einige dieser Texte erschienen über die Jahre in Sammelbänden, manche als E-Books oder bei uns, bei CrimeMag, in (nur) digitaler Form. Jetzt hat Frank Göhre es sich kurz vor seinem 75. Geburtstag gegönnt, viele dieser Texte in einem eigenen Band zu versammeln. Sein TitelRead More

Posted On Juli 21, 2018By Frank Goehre

Frank Göhre über Raymond Roussel

  Der lang ersehnte Weg ins Paranoide   von Frank Göhre Vor 85 Jahren, in der Nacht vom 13. auf den 14. Juli 1933, verstarb im „Grand Hôtel et Des Palmes“ in Palermo der französische Wortspieler, Erfinder und Weltreisende Raymond Roussel. Frank Göhre, Krimi-Autor, Drehbuchschreiber und hochgeschätzter Culturmag-Mitarbeiter, berichtet über diesen sehr besonderen Reisenden.   „Er weist uns den langersehnten Weg ins Paranoide.“ (Salvador Dali) Er ist ein gut aussehender Mann Ende Vierzig. Ein schlanker Mann mit vollem Haar und sorgfältig gestutzten Schnäuzer. Zu einer weit geschnittenen grau in grauRead More
Nüchtern betrachtet Der Kriminalroman als Gesellschaftsroman – Hideo Yokoyamas breitwandbreites Panorama „64“ ist ein gewichtiges Werk. Thomas Wörtche und Frank Göhre lesen es unterschiedlich. Ein 760-Seiten Epos über Machtkämpfe in einer Behörde zu schreiben, ist zumindest ehrgeizig. Weil diese Behörde in Hideo Yokoyamas Roman „64“ die Polizei einer mittleren Großstadt namens „D.“ irgendwo in Japan ist – „580000 Haushalte, 1820000 Bürger“ – und diese Behörde neben dem Alltagsgeschäft gerade mit einem nicht gelösten, 14 Jahre alten Entführungsfall beschäftigt ist, zu dem sich ein neuer, ähnlich gelagerter Fall hinzugesellt, scheinen zunächst einmal alleRead More

Posted On Dezember 6, 2017By Frank Goehre

Frank Göhre: Editorial Klassiker-Special

Frank Göhre KLASSIKER SPECIAL 2017: Willkommen! Als Jungbuchhändler in den Siebzigern war ich in den Wochen und Tagen vor Weihnachten extrem gefordert. Von mir selbst. Es galt, die Verlagsneuerscheinungen an die Frau/den Mann zu bringen, vor allem die Titel, die nicht auf der „Spiegel Bestseller“-Liste standen. Diese apodiktische „Verkaufshilfe“ gab es schon damals, und die entsprechenden Romane und Sachbücher quasi vom Stapel weg zu verditschen, war und ist keine Kunst und eher frustrierend. Mein Anspruch und der etlicher Kollegen war, den „neuen Grass/Simmel/Lenz“ nicht kommentarlos über den Tresen zu schieben,Read More

Posted On Oktober 17, 2017By Frank Goehre

Kolumne: Frank Göhre über Jörg Fauser

Jörg Fauser, der Geschäftsmann Gerade wieder war Buchmesse in Frankfurt, wo nicht nur über Bücher, sondern jenseits der Mikrofone auch über Geld geredet wird. Für unseren Kolumnisten Frank Göhre – ein Übersicht seiner CrimeMag-Beträge hier – ein Anlaß, dem 1944 in Bad Schwalbach/Taunus geborenen Fauser ein wenig ins Portemonaie zu schauen. Schriftsteller-Realitäten. „Heute weiß ich natürlich, dass es nicht genügt, so gut und so aufrichtig zu schreiben, wie man unter Anspannung aller Kräfte vermag, man muss, will man davon leben, das Geschriebene auch verkaufen.“ Für eine Anthologie-Seite gab es maximal einen Zwanziger, für einenRead More

Posted On September 19, 2017By Frank Goehre

Essay: Frank Göhre: Haiti und die Romane von Gary Victor

Wo Hyänen, Schweine und Geier furchtlos herumstolzieren  von Frank Göhre Wir nähern uns einem Land in der Karibik, das 1492 von Christoph Kolumbus entdeckt und unter der Herrschaft der Spanier von Sklaven aus Afrika urbar gemacht wurde. Ein Land, dessen westliches Drittel dann den Franzosen überlassen wurde. Ein Land, in dem 1791 Schwarze und Mulatten in blutigen Aufständen über ihre Kolonialherren siegten und die Unabhängigkeit erklärten. Für die Anerkennung der Republik aber forderte Frankreich 150 Millionen Francs. Das ist die unmittelbare Fortsetzung einer Geschichte der Ausbeutung und Unterdrückung, der KorruptionRead More
Nachts inmitten des Abfalls der Stadt Frank Göhre, letztes Jahr im Herbst. An einem Regentag in Rom. In den Bogengängen am Bahnhof Termini. Die Erinnerung, dass Pasolini hier den Stricher Pelosi aufgegabelt hat. Der Mord in der Nacht zum 2. November 1975. Es gibt seitdem mehrere Variationen über das Geschehen. Frank Göhre beginnt zu ermitteln. Viel Lesestoff (siehe Liste am Ende). Viel Internet-Recherche. Aber letztlich der eigenen Intention folgend. Assoziativ denkend und schreibend. Der eigentlichen Wahrheit fiktional näher kommend. Und zugleich der Versuch, die damalige Zeit zu beleuchten: Kultur & Politik, die politischen Intrigen. Eine Zeitreise inRead More
Smile Jamaika Von Frank Göhre Die Geschichte eines Landes in den Rasta-Farben: Grün, Gelb, Rot oder auch: Grün ist die Insel, Gelb ist der Strand und Rot fließt das Blut auf Jamaika-Land. Das Städtchen Holcomb liegt auf der Weizenhochebene von West-Kansas, eine weite, einsame Gegend, die selbst für die anderen Kansaner „hinter dem Mond“ liegt. Um den 22. Juli 1955 fuhr Charles Manson zusammen mit seiner siebzehnjährigen schwangeren Frau in einem gestohlenen Mercury1951 von Bridgeport (Ohio) nach Los Angeles. Zwei erste Sätze. Zwei Autoren, die unterschiedlicher nicht sein können. Der eineRead More

Posted On November 15, 2016By Frank Goehre

Frank Göhre über den Tatort-Kommissar Paul Trimmel

Trimmel in Folge – Tausend Folgen „Tatort“ in 46 Jahren, da haben wir uns bei CrimeMag nach Folge 001 vom Sonntag, 29. November 1970, gefragt. Der erste Kommissar der „Tatort“-Reihe hieß Paul Trimmel. Dargestellt von Walter Richter in den Jahren 1970 bis 1982, ist er der Leiter der 1. Kriminalgruppe in Hamburg. Zwischen 1969 und 1982 wurden elf seiner Fälle für die Reihe verfilmt, auf  15 Bände haben es die Trimmel-Romane von Friedhelm Werremeier gebracht. Es sind Sittenbilder der Bundesrepublik, auch der allererste „Tatort“ wirkt immer noch erstaunlich frisch. Friedhelm WerremeierRead More

Posted On November 15, 2016By Frank Goehre

Kolumne: Frank Göhre: Gelesen. Gehört. Gesehen (12)

Ein Sonntagabend: Sie hat gesagt, er hat gesagt, und einen herzlichen Dank an uns alle. Mein Leben mit Allah – Warum radikalisieren sich immer mehr junge Menschen? Die Moderatorin blickt mit hoch erhobenen Kopf (sprich: selbstbewusst) in die Kamera: Guten Abend, meine Damen und Herren, willkommen zu unserer Sendung. Auch wir haben gemeinsam den ‚Tatort‘ gesehen  –  der kein klassischer „Tatort“ war, eher ein Thesenfilm, aber gut, warum nicht? Aufgrund eines SZ-Artikels von der knallhart auf Quote getrimmten NDR-Redaktion Fernsehfilm an die Dienstleister Buch & Regie in Auftrag gegeben, heißes Thema,Read More

Posted On Oktober 15, 2016By Frank Goehre

Kolumne: Frank Göhre: Gelesen. Gehört. Gesehen (11)

Gelesen. Gehört. Gesehen (11) Es sind die Jahre, in denen die Söhne ihre Väter fragen, wo sie im Krieg gewesen sind und was sie getan haben: „Warst du dort ein anderer als zu Hause? Hast du nie deine Familie an die Wand gestellt, nie deinen Sohn getroffen, wenn du abgedrückt hast?“ Das fragt der eine (Philipp Luidl) und bekommt keine Antwort. Und ein anderer prügelt auf seinen Vater ein, weil er mit dem Blick auf ihn die „Veranlagung zu Grausamkeit und Heimtücke“ in sich selbst erkennt (John Fante). Es sind die Jahre, in dem einem die großenRead More

Posted On September 15, 2016By Frank Goehre

Kolumne: Frank Göhre – Gelesen. Gehört. Gesehen (10)

Reisenotizen Island – von Frank Göhre. Der Kommissar hat Familie und ein stark schmerzendes Knie. Doch er muss einen Mord aufklären. Da gibt’s kein Pardon. So ist das nun mal in den leserfreundlichen Krimis aus deutschen Landen und auch anderswo. Die Queen Elisabeth nimmt Kurs gen Norden, Richtung Skagen. Danach geht es weiter nach Norwegen und Island. Ich stimme mich mit einigen Krimis isländischer Autoren auf das Land ein. Die Temperatur liegt bei 25 Grad. Es ist sonnig, bei wolkenlosem Himmel. Die Bordzeitung dieses und der nächsten Tagen meldet: GabrielRead More

Posted On August 15, 2016By Frank Goehre

Kolumne: Frank Göhre: Gelesen. Gehört. Gesehen (9)

Undercover Agent for the Blues Von Frank Göhre Wieder auf Tour Er sitzt vorn auf der Bühne, ein großer, schlaksiger Typ. Er erinnert ein wenig an Michael Madsen, den Mr. Blonde in Tarantinos Reservoir Dogs. Wie er zu Stuck in the middle with you von Stealers Wheel mit dem Rasiermesser um den gefesselten und geknebelten Cop herum tänzelt und ihm ein Ohr abschneidet. Der Mann auf der Bühne aber tickt nicht so. Er wird in wenigen Tagen Siebzig und ruht nach einem durchaus bewegten Leben in sich selbst. Er sitzt im Rampenlicht und trägt zu einem kurzärmeligen Hemd und schlichterRead More

Posted On Mai 17, 2016By Frank Goehre

Kolumne: Frank Göhre: Gelesen. Gehört. Gesehen. (8)

Im Auftrag Deutschlands an vorderster Front – Natalia Wörner. Sie hat die Lee Strasberg Schauspielschule in New York und den Tsunami im thailändischen Khao Lak überstanden, physisch zumindest, aber tief berührt: Eine junge, schwer verwundete Frau aus Deutschland, 20 Jahre  alt, sagte zu mir: Ich kenn dich doch! Du bist Schauspielerin! Du bist Natalia. Natalia! Die Schauspielerin! – Die Natalia Wörner! Bleibst du bei mir, passt du auf mich auf? – Ich kümmerte mich um sie. Das hat sie oft und gern erzählt in Talkrunden und in „Bild“ und „Welt“,Read More

Posted On April 15, 2016By Frank Goehre

Kolumne: Frank Göhre Gelesen. Gehört. Gesehen (7)

Selbst Wickenrode bleibt nicht verschont. Fundstücke aus dem öffentlich-rechtlichen Tollhaus Es herrscht kein Mangel an Köchen und Kommissaren in den öffentlich-rechtlichen Sendern. Abend für Abend wird in Weimar und Wismar, Kitzbühel und Köln, Leipzig, Hamburg und Rosenheim schweißtreibend und kräftezehrend polizeilich ermittelt. Eine Mutter vermisst ihren 29jährigen Sohn. Da schließt die Kommissarin nach intensivem Grübeln messerscharf: Da steckt mehr dahinter! Wohl wahr, und zudem ein gern verwendeter Dialogsatz in den Vorabendserien und auch im sonntäglichen „Tatort“ aus 16 Bundesländern, Österreich und der Schweiz: … zweifelsohne eine Perle des Fernsehschaffens, wieRead More

Posted On April 1, 2016By Frank Goehre

Kolumne: Frank Göhre: Gelesen. Gehört. Gesehen (6)

Erinnern leicht gemacht. Ein Blick zurück, auch in eigener Sache. Eine Schweizer Buchhändlerin und eine deutsche Lektorin kaufen sich einen traditionsreichen Zürcher Verlag. Die eine nimmt dafür das Erbe ihrer Mutter, die andere investiert den großzügigen Bonus für ihre vorherige Verlagstätigkeit und gibt später nach dem Tode meiner Mutter noch ein kleines Stückchen hinzu. Die eine ist fortan die Zahl, zuständig für die Finanzen, für den Verkauf und die Autorenhonorare, die andere ist das Wort, zuständig für das Programm, die Werbung und die Lizenzen. Zweieinhalb Jahrzehnte lenken sie die GeschickeRead More

Posted On Februar 15, 2016By Frank Goehre

Kolumne: Frank Göhre: Gelesen. Gehört. Gesehen (5)

Glut und Asche: Blaise Cendrars Er ist ein Weltreisender, ein Abenteurer. Er stellt sich jeder Situation mit offenem Blick. Bereit, neue Erfahrungen zu machen. Er ist ein Kämpfer. Seine Linke ist gefürchtet. Der rechte Arm ist ihm weggeschossen worden. Sein Gesicht ist wie aus Leder, wettergegerbt. In seinem Mundwinkel klebt immer eine Zigarette. Er raucht Kette, und er trinkt: Gebt mir Wein, Champagner, Cognac, Whisky zu trinken, aber bleibt mir vom Hals mit Gin und all diesen Getränken auf Ginbasis, mit denen die ganze Welt sich benebelt und die mirRead More

Posted On Dezember 5, 2015By Frank Goehre

Kolumne: Frank Göhre: Gelesen. Gehört. Gesehen (4)

Eine Art Weihnachtsmärchen. Es begab sich aber, dass im fernen Sibirien ein Kind geboren ward, auserkoren, zu jubilieren und zu preisen all das, was Licht und Freude in unseren tristen Alltag bringt oder auch: Starke Emotionen: Stell´ für dich 
die Uhr auf Sonnenzeit, geh´ ins Licht, die Hoffnung wird dich tragen.  Es ist ein Mädchen, das im vierten Lebensjahr von seinen Eltern Maria und Peter behutsam in eine schlichte Tragetasche gelegt und mit auf eine weite, sehr weite Reise genommen wird: Lass uns zusammen ein Stück gehen, schenk‘ mir einRead More

Posted On November 4, 2015By Frank Goehre

Kolumne: Frank Göhre: Gelesen. Gehört. Gesehen (3)

Auch eine Buchbesprechung. Von Frank Göhre. Es ist Freitagabend, es ist nach 23 Uhr, die Zeit also, in der im Verständnis der öffentlich-rechtlichen Sender dem Zuschauer auch schon mal was zugemutet werden darf. Ein Blick in die Abgründe der menschlichen Seele, zum Beispiel. Bei Bettina und Bommes, der Talkshow live aus Hannover, sitzen in munterer Runde ein norddeutscher Fernsehkoch, eine depressive Stimmungskanone aus Köln, die singenden Akrobaten-Zwillinge Claudia und Carmen aus Dresden, zwei Hamburger Hip-Hopper, ein Tierfilmer mit seiner Hündin, ein Synchronsprecher, der sich zum Comedian berufen fühlt und …Read More

Posted On September 6, 2015By Frank Goehre

Kolumne: Frank Göhre: Gelesen. Gehört. Gesehen (1)

Es reicht! Trommelwirbel, Tusch! Wir freuen uns, Frank Göhre wieder für eine Kolumne für CrimeMag gewonnen zu haben, der uns regelmäßig von seinen Beobachtungen aus Lektüre, Radio, Fernsehen, Kino, Straße, Markt oder Restaurant wissen lassen wird. In seinem ersten Beitrag outet er sich als äußerst unzufriedener Gebührenzahler. Der Rundfunkbeitrag finanziert das vielfältige Programm von ARD, ZDF und Deutschlandradio. Dabei gilt für volljährige Bürgerinnen und Bürger die einfache Regel: „Eine Wohnung – ein Beitrag”. Es spielt keine Rolle, wie viele Rundfunkgeräte in einer Wohnung vorhanden sind oder wie viele Menschen dort leben –Read More
Mitteilung in eigener Sache Am heutigen Samstag stellen die CulturMag-Mitarbeiter Frank Göhre und Alf Mayer im Hamburger BIRDLAND die Veröffentlichung: „Cops in the City. Ed McBain und das 87.Polizeirevier vor“. Sie sind herzlich eingeladen mit uns zu feiern auf dem Event der Hamburger Saison mit Gustav Peter Wöhler und dem Buggy Braune-Trio. Mehr zu dem Abend finden Sie hier. Wir freuen uns, Sie zu sehen! Viele Grüße, Ihr CrimeMag-TeamRead More
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Desperado City – Frank Göhre hat mit „Du fährst nach Hamburg, ich schwör’s dir“ und „Die Härte, der Reichtum und die Weite“ zwei „Heimatfilme“ literarisch montiert. Weltalltag auf dem Kiez. Eine Würdigung von Michael Töteberg. Lucky Luciano, der mächtige Boss der New Yorker Unterwelt, wurde 1936 zu 50 Jahren Zuchthaus verurteilt, aber nach nur neun Jahren begnadigt – wegen „besonderer Verdienste für die Streitkräfte der Vereinigten Staaten“, was immer sich hinter dieser Formulierung verbergen mag. Der Deal galt auch für seine zwei Dutzend engsten „Freunde und Mitarbeiter“, Bedingung war, dassRead More
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Lange Nacht des eBooks in Hamburg – An diesem Wochenende finden in Hamburg zwei spannende Veranstaltungen statt: Am Freitag präsentieren sich Hamburger Verlage, Institutionen und Buchhandlungen einen ganzen Abend lang mit Lesungen, Vorträgen und Diskussionen rund ums digitale Lesen auf der Langen Nacht des eBooks. Mit dabei ist auch Hamburgs einziger Digitalverlag, „CulturBooks„: Von 20:00 Uhr – 21:00 Uhr stellen Zoë Beck und Jan Karsten im Büchereck Niendorf ihre Ideen und das Prinzip E-Book vor. Gelesen wird auch – und zwar von Stefan Beuse aus seinem Buch „Warten auf die Löwen“Read More
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Posted On April 30, 2014By Frank Goehre

Frank Göhre: So läuft das nicht

„… sie gingen raus, gemeinsam, das war wichtig“ – Im Aisthesis Verlag ist Frank Göhres früher Roman „So läuft das nicht“ als Neuauflage erschienen. Ein großes Lesevergnügen, findet Anne Kuhlmeyer. Das Ruhrgebiet in der Mitte der 1970er Jahre, als es noch von Kohle und Industrie geprägt war. Jens, Antje, Jule, Otto, Rita, Carsten, Bernadette, Hugo, Fred, Petra und Charly sind eine Clique, junge Leute, die erwachsen werden müssen. Was sie eint, ist das Viertel, aus dem sie stammen, die Jugend und der Zeitgeist. Was sie trennt, ist ihre jeweilige Herkunft,Read More
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Posted On Dezember 14, 2013By Ulrich Noller

Ulrich Noller im Gespräch mit Frank Göhre

„Ich blicke nicht gern zurück“ Frank Göhre wird Siebzig. Ein Gespräch über Wurzeln, Quellen, Inspirationen, Techniken, Pläne und Projekte. Außerdem erstmals und exklusiv: Wie ganz am Anfang nur dank des Einsatzes einer halben Flasche Whiskey knapp verhindert werden konnte, dass Frank Göhre, der Vertreter des urbanen Noirs in Deutschland, mit seinen Geschichten in der Lüneburger Heide landete. Von Ulrich Noller Ulrich Noller: Allem Anfang wohnt ein Ende inne. Deshalb, als erste Frage zum Siebzigsten: Gibt’s etwas, das für Dich als Autor überhaupt nicht mehr in Frage kommt? Was ist DeineRead More
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Posted On Dezember 14, 2013By Zoe Beck

Zoë Beck … für Frank Göhre

Bratkartoffeln Für Frank Göhre. Von Zoë Beck. Das Haus, in dem ich in Blankenese gewohnt habe, hat sich verändert. Nicht von außen, aber es sind ganz andere Leute drin. Meine Nachbarn, mit denen ich mir die Katze geteilt habe, sind weggezogen. Von mir ist nichts mehr dort. Der türkische Schneider ist auch nicht mehr da, er hatte versucht zu klagen, aber natürlich hat sein Vermieter gewonnen. In dem Lokal gegenüber von Frau Lühmann ist schon wieder Leerstand, aber es sagen sowieso alle, dass auf diesem Lokal ein Fluch liegt. NiemandRead More