Search Result for Elfriede Müller

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Posted On Januar 31, 2015By Elfriede Mueller

Elfriede Müller über Jean-François Vilar

Ein Nachruf auf Jean-François Vilar von Elfriede Müller. Jean-François Vilar ist am 16. November 2014 viel zu jung gestorben. Er wurde 67 Jahre alt und verstarb so diskret, wie er die letzten Jahre gelebt hatte. Vilar gehört zur französischen Strömung der Post-68er-Autoren, die den französischen Kriminalroman, den Noir oder Polar, neu begründeten. Von seinen Kollegen verkörperte am ehesten er die Benjamin’sche Definition eines materialistischen Historikers, der Blitzlichter auf die Vergangenheit wirft. Sein Interesse galt dem Surrealismus, der häretischen linken Geschichte, Marcel Duchamp, Walter Benjamin und dessen Passagen und vor allemRead More
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Posted On März 29, 2014By Elfriede Mueller

Robert Hültner ‒ ein Porträt von Elfriede Müller

Der Verlust der Vernunft, oder: Es wird nie wieder Frühling ‒ Ein Porträt von Robert Hültner, dessen letzten Roman „Am Ende des Tages“ wir hier besprochen hatten … Von Elfriede Müller Robert Hültner ist einer der originellsten und politischsten deutschsprachigen Autoren. In seinem Leben vor der Literatur hatte er sich bereits der Produktion von Kultur auf anderen Ebenen gewidmet: Er arbeitete als Schriftsetzer, Regieassistent, Drehbuchautor, Dramaturg, Regisseur von Kurzfilmen und Dokumentationen, betrieb ein Wanderkino durch kinolose Dörfer und restaurierte historische Filme für das Münchner Filmmuseum. Robert Hültner vermag durch seine RomaneRead More
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Posted On November 24, 2012By Elfriede Mueller

Elfriede Müller

Elfriede Müller, ist Historikerin, Literaturwissenschaftlerin, Buchhändlerin. Hegt eine Vorliebe für den Roman Noir, insbesondere den französischen. Redakteurin der europäischen Krimiwebsite Europolar.eu Zu den CULTurMAG-Beiträgen von Elfriede Müller.  Read More
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Der Interview-Klassiker – Da die New York Times sich gerade dafür entschieden hat, fertiggestellte, druckreife Interviews von den Gesprächspartnern nicht mehr nachträglich gegenlesen und korrigieren zu lassen, ist es angebracht, an einen echten Klassiker; den brillanten und taburesistenten Interviewer André Müller und dessen wunderbaren Band „Sie sind ja wirklich eine verdammte Krähe“ (2011) zu erinnern: Hätte der geduldige, ewig fragende, neugierige und bohrende Müller es nicht mit so vielen bornierten und nervtötenden Gesprächspartnern zu tun gehabt, die post festum ihre eigenen Statements umformulieren, korrigieren, löschen und juristisch verbieten lassen wollten,Read More
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Posted On November 20, 2010By Elfriede Mueller

Dominique Manotti: Letzte Schicht

Elfriede Müller über Dominique Manotti („Letzte Schicht“ sowie „Bien connu des services de police“ (Der Polizei gut bekannt)) und den politischen roman noir.Read More
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Posted On März 20, 2010By Elfriede Mueller

Uta-Maria Heim im Porträt

Der Stoff, aus dem Heims Romane gemacht sind, sind die eigene berufliche Erfahrung, die bräsige schwäbische und badische Provinz, die Bundesrepublik der späten Siebziger-, aber vor allem der Achtzigerjahre, die nicht aufgearbeitete nationalsozialistische Vergangenheit und ganz zentral Stuttgart-Stammheim. Ein Porträt von Elfriede Müller.Read More
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Posted On Januar 9, 2010By Elfriede Mueller

Kontext: Ernest Mandel

Ernest Mandel war Widerständler gegen die Nazis, Berufsrevolutionär, mehr Theoretiker als Wissenschaftler und Bestsellerautor. Er verfolgte zwei große Projekte im Leben, die eng miteinander verwoben waren: Die Fortschreibung des Marxismus und den Aufbau einer revolutionären Internationale. Von Elfriede MüllerRead More
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Posted On Mai 16, 2009By Elfriede Mueller

Frank Göhre im Porträt

Elfriede Müller über Frank Göhre und sein literarisches Können, das in seiner Knappheit und Schnelligkeit in der deutschen Kriminalliteratur einzigartig ist.Read More

Posted On November 2, 2016By Elfriede Mueller

Roman: Elena Ferrante: Meine geniale Freundin

Hanni und Nanni im Fordismus –Eine Rezension über ein über alle Maßen gepriesenes Fortsetzungswerk zu schreiben, ist eine Herausforderung. Wenn ein Buch sowohl von Bestsellerlisten als auch von kritischen Kritikern und Literaturkennern gleichermaßen anerkannt wird, scheint es erstmal vor allem den Nerv der Zeit zu treffen. Dennoch, oder gerade deshalb, frage ich mich, warum sich nirgendwo ein kritischer Geist mit Einwänden regt? Von Elfriede Müller Ich habe den ersten Band – den Eingeweihte als den schwächsten von vier guten beschreiben – mit Vorfreude und gerne gelesen, auch wenn mich dieRead More

Posted On April 2, 2016By Die Redaktion

CulturMag, Ausgabe vom 1. April 2016

Liebes CulturMag-Publikum, – herzlich willkommen zur Doppelausgabe von LitMag und MusikMag im April 2016! Das nächste CrimeMag wird am 15. April erscheinen. Und jetzt schnell los, denn wir haben ein volles Programm: 90.000 Neuerscheinungen gibt es jedes Jahr auf dem deutschen Buchmarkt. Viel zu viele! Ein guter Grund für Michael Höfler, zu versuchen, sein neues Buchprojekt „100 Gründe, keine Bücher mehr zu schreiben“, auf der Leipziger Buchmesse unter die Verleger zu bringen. Ein Bericht. Mehr Transparenz wird häufig gefordert, wenn es um Juryentscheidungen geht. Die gibt es bei uns: DreiRead More

Posted On April 1, 2016By Elfriede Mueller

Roman: Ilija Trojanow: Macht und Widerstand

Stalins Kopf von Elfriede Müller Es gibt unterschiedliche Formen, den Stalinismus aufzuarbeiten. Die Literatur ist eine davon. Unter dem Vorwand der Stalinismuskritik werden häufig Kommunismus, Sozialismus, Anarchismus, linke Utopien und Ideenwelten gleich mit entsorgt und das Ende der Geschichte verkündet, wie z. B. beim deutschen Erfolgsautor Eugen Ruge. Dies trifft auf Trojanow nicht zu. Auch beschreibt er zum Glück nicht seine eigene Familie, sondern den Werdegang zweier sich gegenüber stehender Männer, deren Gegnerschaft sich im Postrealsozialismus fortsetzt. Erstaunlich finde ich es, dass ein Postgulagroman 2015 erscheint. Das literarische Meisterwerk vonRead More

Posted On Dezember 5, 2015By Elfriede Mueller

Roman: Klaus Modick: Konzert ohne Dichter

Drei Tage im Leben des Heinrich Vogeler − Im Falle Heinrich Vogelers übertrifft sein Leben seine Kunst an Spannungskurven, Wendungen und Brüchen. Klaus Modick beschreibt in „Konzert ohne Dichter“ seine – im Vergleich zu dem, was folgte – langweiligen Anfänge und erzählt dabei ganz im Duktus der Akteure von der kurzen Geschichte der Künstlerkolonie Worpswede und von der Sackgasse des Jugendstils, der von einem seiner wichtigsten Schöpfer aufgegeben wird. Von Elfriede Müller. Der Roman beschreibt Vogeler auf dem Höhepunkt seines Erfolges als Allroundkünstler: Grafiker, Architekt, Maler und Designer, der sichRead More

Posted On Dezember 5, 2015By Elfriede Mueller

Roman: Leonardo Padura: Die Palme und der Stern

Das Selbstmitleid der Dichter − Leonardo Padura glänzte im „Havanna Quartett“ mit einer Hymne auf die Freundschaft und der alles durchdringenden Melancholie einer verratenen Revolution. „Der Mann, der die Hunde liebte“ ist ein starkes Stück Zeitgeschichte, in dem Padura die Geschichte von Leo Trotzki und die seines Mörders Ramon Mercader im kubanischen Exil erzählt. Überhaupt ist das Exil ein immer wiederkehrender Topos seiner Literatur. So auch in „Die Palme und der Stern“, die das Leiden des kubanischen Poeten José María Heredia unter dem unfreiwilligen Exil schildert. Das verbindet ihn mitRead More

Posted On November 4, 2015By Redaktion CM

Editorial November 2015

Liebes CrimeMag-Publikum, eigentlich sollte Kriminalliteratur auch dem Tod ein wenig den Schrecken nehmen. Was nimmt man hier nicht alles an Toten in Kauf. Aber nein. Wenn die Einschläge näher kommen, schreckt es einen doch und tut verdammt weh. Dieses Mal trauern wir mit Thomas Adcock um seinen Freund Bob Leuci, dem zu Ehren wir ein Kapitel aus seinem Roman „Abtrünnige“ wieder auflegen. John Harvey erinnert sich in seiner Kolumne „In a Mellotone“ an Henning Mankell, Thomas Adcocks Kolumne trägt den Titel „American Empire R.I.P.“. Medizin gegen all dies Sterben bietetRead More

Posted On November 4, 2015By Elfriede Mueller

Sachbuch: Domenico Losurdo: Gewaltlosigkeit

Zur Ideologie der Gewaltlosigkeit Der Freiheitskämpfer ist – nicht nur in südafrikanischen Kriminalromanen – eine beliebte Figur, deren Gewaltaffinität, ob nun überwunden oder nicht, manche Handlung vorantreibt, etwa bei Niq Mhlongo oder Deon Meyer. Natürlich hat das alles seinen philosphischen Hintergrund. Der italienische Philosoph und politische Aktivist Domenico Losurdo hat sich damit in seiner Studie „Gewaltlosigkeit. Eine Gegengeschichte“ beschäftigt. Mit seinem Buch „Stalin. Geschichte und Kritik einer schwarzen Legende“ hatte Losurdo sich vor allem linker Kritik ausgesetzt, eine gewisse Staatsgläubigkeit scheint auch in seiner auf Italienisch 2011 erschienenen und jetztRead More
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Posted On April 11, 2015By Elfriede Mueller

Wu Ming: 54

Rebellen mit weichem Herzen … … in einem Jahr, „das das Aussehen der Welt verändert hat“ – „54“ von Wu Ming. Wu Ming heißt, je nach Aussprache, „ohne Namen“ oder „fünf Namen“, ist ein italienisches Kollektiv aus der Abteilung „Kommunikationsguerilla“, bei uns sträflich unbekannt, was sich aber dank dem verlegerischen Mut der Assoziation A ändern wird. Kriminalliteratur comme il faut, nur eben anders als die stocklangweiligen, glattpolierten Retortentexte „für den Markt“. Eine Rezension von Elfriede Müller. Das italienische Autorenkollektiv hat sich mit dem Mittelalterroman „Q“, der von den Bauernrevolten erzählt,Read More
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Posted On April 11, 2015By Die Redaktion

Editorial: 11.04.2015

Liebes CrimeMag-Publikum, manchmal hat man den Eindruck, wir fixierten uns mal wieder zu sehr auf Angelsachsien als Krimigegenden. Deswegen heute ein paar Spots auch auf andere Krimikulturen: Elfriede Müller stellt uns das italienische „Kommunikationsguerilla“-Kollektiv Wu Ming und dessen Roman „54“ vor. Carlos schaut in die Sterne und erstellt das ultimative Krimihoroskop. Frank Rumpel bespricht Mukoma wa Ngugis Roman „Black Star Nairobi“ und Joachim Feldmann James Hankins „Brothers and Bones. Blutige Lügen“. Bruno Arich-Gerz referiert über den von Andreas Erb herausgegebenen Sammelband „Bernhard Jaumann: Tatorte und Schreibräume – Spurensicherungen“ und damitRead More
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Posted On März 28, 2015By Die Redaktion

Editorial: 28.03.2015

Liebes CrimeMag-Publikum, die Schriftstellerei bringt nolens volens ein paar Verantwortlichkeiten mit sich, gerade wenn sich bestimmte Themen wie „Islamismus“ oder „Xenophobie“ für die Funktionalisierung durch unappetitliche Gruppierungen unserer Gesellschaft aufdrängen. Ein paar Gedanken von Zoë Beck zum Thema. Gut, dass wir Carlos haben, der uns diese Woche glatt vergessen lässt, dass es ja keine Bundesliga gibt … Ein Subthema der heutigen Ausgabe ist das organisierte Verbrechen: Thomas Wörtche diskutiert es in seiner Besprechung von Giancarlo De Cataldo/Carlo Boninis Roman: „Suburra. Schwarzes Herz von Rom“; Wolfram Schütte in seiner Besprechung desRead More
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Posted On März 28, 2015By Elfriede Mueller

Reading ahead (7): Dominique Manotti – Or Noir

Erdöl im postkolonialen Jahrzehnt – Ein neuer Roman von Dominique Manotti ist immer ein Ereignis. Und Erdöl ein Thema von globaler Bedeutung. Klar, dass wir nicht auf die deutsche Übersetzung warten wollen. Elfriede Müller hat „Or Noir“ praktisch aus der Druckpresse gezogen und sofort gelesen. Dominique Manotti hat sich einige Jahre Zeit genommen, um die Geschichte des Erdöls zu erforschen und daraus einen Noir zu stricken. In dieser Zeit sind gleichwohl zwei Bücher von ihr erschienen, die kurze Erzählung „Madoffs Traum“ und „Ausbruch“ (zu den CM-Rezensionen hier und hier), eineRead More
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Posted On März 25, 2015By Die Redaktion

CulturMag, Ausgabe vom 25.3.15

Liebes CULTurMAG-Publikum, wir schauen nach Frankfurt, in den Kongo, nach Italien, ins ehemalige Jugoslawien und in den deutschen Wald: Alf Mayer beschäftigt sich mit den Blockupy-Protesten, der Hochhausstadt Frankfurt und der kriminellen Ausbeutung im Baugewerbe. Wolfram Schütte empfiehlt Mark Thompsons kundige Erforschung der Lebensgeschichte des Danilo Kiš; Sophie Sumburane stellt den neuen Roman des gerade für den Man Booker Prize nominierten Alan Mabanckou vor; Elfriede Müller folgt Lucio Magri in die verästelte Geschichte des italienischen und europäischen Kommunismus und Lucy Renner Jones geht mit Doris Knecht auf Landpartie. Der SoundtrackRead More
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Das Gedächtnis des Kommunismus – Hierzulande ist Lucio Magri (1932-2011) vor allem durch seine fulminanten Aufsätze zum Pariser Mai 1968 und als Mitbegründer der Tageszeitung Il Manifesto bekannt. Er war ein Repräsentant der Neuen Linken, die sich in Frankreich und Italien vor 1968 neu formierte. In Frankreich wurden ihre Anhänger vor 1968 aus der stalinistisch geprägten Kommunistischen Partei ausgeschlossen, in Italien danach. Im Fall von Lucio Magri geschah dies 1969. Er begründete mit anderen 1974 die Proletarische Einheitspartei für den Kommunismus, deren Generalsekretär er wurde. 1984 löste sich diese inRead More
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Posted On Januar 31, 2015By Die Redaktion

Editorial: 31.01.2015

Liebes CrimeMag-Publikum, schon im letzten November ist der große französische Autor Jean-François Vilar gestorben, einer der wichtigsten Vertreter des néo-polar. Elfriede Müller würdigt ihn mit einem Nachruf. Sensationelles von Carlos – er hat den Führer-Darsteller Bachmann getroffen, und was dann passiert ist, konnte niemand voraussehen … Alf Mayer beschäftigt sich einlässlich mit Guantamo und dem Status der Menschenrechte und bespricht dazu Mohamedou Ould Slahi: „Das Guantanamo-Tagebuch“ und Wolfgang Nešković (Hg.): „Der CIA Folter Report. Der offizielle Bericht des US-Senats zum Internierungs- und Verhörprogramm der CIA“. Frank Rumpel mag Norbert HorstsRead More
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Posted On November 5, 2014By Elfriede Mueller

Olga Grjasnowa: Die juristische Unschärfe einer Ehe

Heute hier, morgen dort – Elfriede Müller über Olga Grjasnowas zweiten Roman. Die Globalisierung brachte ein internationales akademisches Prekariat nach Berlin, das sich von früheren Einwandergenerationen mehr unterscheidet als von eingeborenen Hipstern. Wenn Vertreter dieser Spezies literaturtauglich sein sollen, muss ihre Originalität durch Ursprungsmythen begründet werden. Die preisgekrönte Autorin Olga Grjasnowa bemüht „den wilden Kaukasus“, wie ihre Heimatstadt Baku in Aserbaidschan im Klappentext genannt wird, um „Jules und Jim“ zu erzählen. Das sind Leyla, Altay und Jonoun. Altay und Jonoun lieben Leyla und Leyla liebt vor allem sich selbst. WeilRead More
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Posted On Mai 31, 2014By Die Redaktion

Editorial, 31.05.2014

Liebes CrimeMag-Publikum, der kubanische Kriminalschriftsteller Leonardo Padura gehört mittlerweile zu den wichtigsten lateinamerikanischen Autoren. Anlässlich seines gerade auf Deutsch erschienen Romans „Ketzer“ hat sich Knut Henkel in Havanna mit Padura unterhalten. Carlos hat ein sehr, sehr gutes Gedächtnis, besser als ihm und deswegen auch uns lieb sein kann. Meine Güte … CrimeMag kümmert sich schon immer und programmatisch um „politische“ Kriminalliteratur, so auch heute: Elfriede Müller setzt sich mit Oliver Bottinis „Ein paar Tage Licht“ auseinander und Joachim Feldmann entdeckt in „Ausbruch“ ganz neue Facetten im Werk von Dominique Manotti.Read More
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Posted On Mai 31, 2014By Elfriede Mueller

Oliver Bottini: Ein paar Tage Licht

Algerische Kriege ‒ Politthriller oder politische Kriminalromane kehren anscheinend vermehrt wieder zurück, durchaus auch solche fürs „breite Publikum“, die das politische Zeitgeschehen literarisch begleiten. Oliver Bottinis neuer Roman „Ein paar Tage Licht“ ist so ein Fall. Eine Besprechung von Elfriede Müller. Oliver Bottini hat ein Gespür für die politische Aktualität und die in ihr enthaltene kriminelle Energie. In „Der kalte Traum“analysierte er die Jugoslawienkriege der 90er Jahre in einer mitreißenden Geschichte über Nationalismus, politische Interessen, Liebe und Verrat. „Ein paar Tage Licht“ handelt vordergründig vom deutschen Rüstungsexport und erzählt dabeiRead More
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Posted On Mai 21, 2014By Elfriede Mueller

Dietmar Dath: Feldeváye. Roman der Letzten Künste

Das Zurückholen der Geschichte –Von Elfriede Müller Die Beziehungen zwischen Utopie, Anti-Utopie, Dystopie und Science Fiction gehen weit zurück. Je nach politischer Haltung oder Weltanschauung dient das Genre der Science Fiction dazu, Kulturpessimismus auszuagieren, Utopien zu beschreiben und Gesellschaftskritik zu formulieren. Vor allem die moderne Science Fiction ab H. G. Wells verliert sich gerne in technischen Spielereien und deren Auswirkungen auf das soziale Leben. Die Literatur der Science Fiction ist vom Begehren nach technologischem und sozialem Fortschritt wie auch der Angst davor durchdrungen. Die literarische Beschreibung einer fiktionalen Welt, dieRead More