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Posted On November 24, 2012By Claus Kerkhoff

Claus Kerkhoff

Claus Kerkhoff Geboren 1962, ist promovierter Diplomchemiker und arbeitet fern des Literaturbetriebs in verschiedenen wissenschaftlichen Projekten. Er ist in Sachen Kriminalliteratur ein Spätstarter und hat eine besondere Vorliebe für Hardboiled-Literatur. „Lieblings-“ Autoren sind Donald E. Westlake, Lawrence Block, Robert B. Parker und Jean-Patrick Manchette. Zu den CULTurMAG-Beiträgen von Claus Kerkhoff.Read More
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Posted On März 6, 2010By Claus Kerkhoff

Jim Nisbet: Dunkler Gefährte

Jim Nisbet gilt vielen immer noch als ein Geheimtipp. Dabei hat der 1947 geborene Autor einiges vorzuweisen: Seine ersten drei Kriminalromane erschienen in der legendären Black Lizard-Reihe und der Noir-Roman Dark Companion wurde 2006 für den Hammett-Preis nominiert. Dieser ist jetzt in deutscher Übersetzung bei Pulp Master erschienen und bietet dem Leser eine hervorragende Möglichkeit, diesen bemerkenswerten Autoren kennen und schätzen zu lernen. CLAUS KERKHOFF feiert Buch und Autor.Read More
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Posted On Januar 2, 2009By Claus Kerkhoff

Donald E. Westlake ist tot

Am 31.12. 2008 ist Donald E. Westlake in San Tancho (Mexico) gestorben. Er gehörte, wie Georges Simenon, zu der seltenen Spezies von Autoren, bei denen die erkleckliche Quantität der Produktion nicht automatisch zum Qualitätsverlust führt. Jan Christian Schmidt und Claus Kerkhoff haben ihn porträtiert. Read More
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Durch geschwärztes Glas in die Sonne sehen ‒ Larry Blocks Matthew Scudder – Der Privatdetektiv Matthew Scudder ist ein unvollkommener, verletzbarer Mann, weit über die Traditionen und Klischees des Genres hinaus. In all den siebzehn bisher erschienenen Romanen – siehe auch die letzte Folge dieser Kneipentour quer durch die Kriminalliteratur – sieht er sich mit seiner Trunksucht konfrontiert. Seit über 35 Jahren begleitet ihn sein Schöpfer. Vergessen und Verdrängen gibt es nicht in einer auch noch so enthaltsam gewordenen Alkoholikerkarriere; das machte Larry Block mit dem letzten Scudder-Roman noch einmalRead More
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Posted On November 10, 2012By Frank Goehre

KickAss – Bloody Splinters aus dem Branchen-Wahnsinn

KickAss – Bloody Splinters aus dem täglichen Branchenwahnsinn – 1999 erschien in der Reihe DuMont Noir als Band Nr. 6 „Das große Umlegen“ von George P. Pelecanos. Bedauerlicherweise bezeichnete der Herausgeber Martin Compart diesen Roman als den ersten „seiner historischen Washington-Trilogie“. Er konnte damals noch nicht wissen, dass Pelecanos seinen Zyklus erst nach einem vierten Buch abschließen würde. Das wurde 2000 in den USA veröffentlicht, aber da war die Reihe bei DuMont bereits eingestellt worden. Doch seitdem gibt es „Shame the Devil“, den letzten Roman der „Washington-Noir-Serie“ oder auch desRead More
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Posted On März 10, 2012By Die Redaktion

Editorial, 10.3.2010

Liebes CrimeMag-Publikum, nachdem uns heute Carlos mit einer auf rätselhafte Art und Weise entstandenen Geschichte um Friedrich Glauser und die Schlechtigkeit des Menschen an und für sich erschüttert hat, gibt es Rezensionen galore: Ulrich Noller bespricht gleich zwei Bücher von Jeanette Erazo-Heufelder, Kirsten Reimers den neuen Roman von Robert Brack, Joachim Feldmann das dito neue Buch von Oliver Bottini und Claus Kerkhoff einen neuen Resnick-Roman von John Harvey. Üppig auch die Bloody Chops: Tina Manske choppt  Bernie Mayer,  Frank Göhre Yves Ravey,  Roland Oßwald Jean-Luc Bannalec, Frank Rumpel Óscar UrraRead More
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Posted On März 10, 2012By Claus Kerkhoff

John Harvey: Pass auf dich auf

Wenn der schlimmste Alptraum wahr wird – John Harvey ist einer der „Masters of British Crime Fiction“ und ein von Lesern und Kritikern gleichermaßen geschätzter Kriminalautor. Seine literarische Meisterschaft stellt er mit dem 11ten Charlie Resnick-Roman „Pass auf dich auf“ wieder unter Beweis – findet Claus Kerkhoff. Im neuen Charlie Resnick-Roman „Pass auf dich auf“ spielt der Autor John Harvey für seinen Protagonisten Charlie Resnick die männlichen Tyche und fügt ihm einen der schlimmsten, vorstellbaren Schicksalsschläge zu. Charlie Resnick ist Detective Inspector in Nottingham, er ist ein guter Kriminalbeamter, einer, derRead More
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Posted On März 3, 2012By Die Redaktion

Editorial, 3.3.2012

Liebes CrimeMag-Publikum, willkommen zu unserer ersten März-Ausgabe. Der Bücherfrühling ist mit Macht losgebrochen, deswegen sind wir heute ein wenig rezensionslastig. Aus England kommt ein aufregendes Debüt, „London Killing“ von Oliver Harris, das Thomas Wörtche gleichzeitig zu ein paar grundsätzlichen Gedanken über die Rolle von Polizei in Kriminalromanen angeregt hat. Henrike Heiland forscht nach, warum die sonst in aller Welt so erfolgreiche Sophie Hannah bei uns nicht so recht etwas wird. Zumindest nicht mit ihrem Roman „Totes Herz“. Spannend wäre auch ein gelungener Kriminalroman aus der nicht gerade kriminotorischen Slowakei. „TodRead More
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Posted On März 3, 2012By Claus Kerkhoff

Klassiker-Check: Jim Nisbet

Abstieg in die Hölle vs. Transzendenz – Der amerikanische Kriminalautor Jim Nisbet ist (leider) immer noch ein Geheimtipp. Nun sind innerhalb von zwei Jahren zwei seiner Romane im Pulp Master-Verlag Berlin erschienen, die die Bandbreite und Wandlung des Autors in den letzten Jahrzehnten belegen. Der im Dezember 2009 auf Deutsch erstmals veröffentlichte Roman „Dunkler Gefährte“ war für den Hammett Award 2007 nominiert. Der jetzt im Dezember 2011 erschienene Roman „Tödliche Injektion“ ist eine Wiederveröffentlichung. Frank Nowatzki hatte diesen Roman bereits vor mehr als zwanzig Jahren in der von ihm herausgegebenenRead More

Posted On Dezember 21, 2011By Die Redaktion

CULTurMAG-Jahreshighlights, Teil II (K-M)

Willkommen, zum CM-Jahresrückblick, Teil II (K-M): die Tops & Flops von LitMag, MusikMag & CrimeMag, so wie fast vierzig (!!!) unserer Autorinnen und Autoren das Jahr 2011 sahen: Bücher, Filme, Musik, TV, Kino, Alltag und Wahnsinn … ungeordnet, unabhängig, undogmatisch. Viel Vergnügen! (Zu Teil I und Teil III) Claus Kerkhoff: Top 5: James Sallis: „Der Killer stirbt“ (Liebeskind). Eigenwilliges und imposantes Epos über das Leben, das Sterben und den Tod. Daniel Woodrell: „Winter’s Knochen“ (Liebeskind). Poetisch-düsterer Roman mit einer faszinierenden Protagonistin. Donald E. Westlake: „Verbrechen ist Vertrauenssache“ (Zsolnay). Ein atemberaubendesRead More
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Posted On Dezember 10, 2011By Die Redaktion

Editorial, 10.12.2011

Liebes CrimeMag-Publikum, wir beginnen heute mit dem ersten Teil einer Gerichtsreportage im weitesten Sinn. Christopher G. Moore war in Phnom Penh und hat die Verhandlung gegen drei führende Funktionäre der Khmer Rouge, die maßgeblich an den Massenmorden der Pol-Pot-Zeit beteiligt waren, beobachtet. Auf einem ganz anderen Level des Wahnsinns, der sich aber auch mit „Menschheitsbeglückung“ befasst, bewegt sich heute Carlos – nicht schön, diese Gegenden. Henrike Heiland geht anhand eines Romans von Anne George der Frage nach, ob „Cozys“ wirklich so harmlose Unterhaltung sind, wie man gerne vermuten möchte. ThomasRead More
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Posted On Dezember 10, 2011By Claus Kerkhoff

George P. Pelecanos: Big Blowdown

Der andere Stadtführer für Washington D.C. – George P. Pelecanos als einen großen amerikanischen Kriminalschriftsteller zu loben hieße Eulen nach Athen tragen, so sehen das zumindest seine Fans. Wenn Pelecanos hierzulande ein weitgehend Unbekannter ist, sagt das viel über den Literaturstandort Deutschland aus. Sein Roman „The Big Blowdown“ (1996) erschien erstmals 1999 bei DuMont Noir unter dem Titel „Das große Umlegen“. Diese Krimireihe scheiterte nach kurzer Zeit, das Nachsehen hatten die Autoren. Jetzt hat DuMont eine Neuauflage unter dem deutschen Titel „Big Blowdown“ gewagt. Claus Kerkhoff wünscht Autor und VerlagRead More
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Posted On Dezember 3, 2011By Die Redaktion

Editorial, 3.12.2011

Liebes CrimeMag-Publikum, in Ihrem Rezensionsorgan für Kriminalliteratur und Verwandtes besprechen heute: Fran Ray: Alan Bradley Thomas Wörtche: Rob Alef Joachim Feldmann: Pete Dexter Thorlef Czopnik:  Chuck Palahniuk Claus Kerkhoff: John Connolly Unser Mann in Bangkok, Christopher G. Moore, denkt berechtigterweise darüber nach, wo Geld hin ist, das weg ist. Und unser Gedicht beantwortet die Frage, was es eigentlich mit Erlkönigs Tochter auf sich hat – es stammt von Johann Gottfried von Herder. So entlassen wir Sie grübelnd ins erste Dezemberwochenende und wünschen besinnliche Lesetage, herzlich aus Berlin grüßend Ihr ThomasRead More
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Posted On Dezember 3, 2011By Claus Kerkhoff

John Connolly: Der Pakt der Liebenden

Das dunkle Vermächtnis – John Connolly ist der erste irische Autor, der den Shamus Award for Best First Private Eye Novel (für den Roman Every Dead Thing) gewann. Zugleich war dieser Roman auch für den Bram Stoker Award for Best First Novel nominiert. Seine Romane um den Ex-NYPD-Cop Charlie „Bird“ Parker changieren also zwischen Kriminal- und Horrorliteratur. Beide Weltentwürfe durchdringen sich von Roman zu Roman stärker. Ein interessanter Autor, findet Claus Kerkhoff. „Der Pakt der Liebenden“ von John Connolly ist ein ungewöhnlicher Kriminalroman. Kein Meisterwerk, aber seine Handlung ist unglaublich:Read More
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Posted On August 13, 2011By Die Redaktion

Editorial, 13.8.2011

Liebes CrimeMag-Publikum, heute spielt die Musik – zuerst in Matthias Manzkes Panorama von Fernseh- und Film-Scores, der Auftakt einer ganzen Reihe von Artikeln, in denen er über den Sound of Crime nachdenkt. Und im zweiten Teil von Frank Göhres sehr persönlichem Amsterdam-Porträt begegnen uns heute unter anderem Chet Baker und Jim Morrison. Ulrich Baron beschäftigt sich mit dem Handwerk des Erzählens, Stephen King vs. Zoran Drvenkar, wie man’s macht und wie nicht. Kerstin Schoof war im Museum und hat sich eine Ausstellung zu nicht unbedingt musealen Geheimgesellschaften und anderen aktuellenRead More
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Posted On August 13, 2011By Claus Kerkhoff

Michael Connelly: Neun Drachen

Überzogene Erwartungen und eine überzogene Konstruktion – Ein von Lesern und Kritikern gleichermaßen geschätzter Kriminalautor wie Michael Connelly schreibt manchmal auch einen eher sehr mittelmäßigen Roman – findet Claus Kerkhoff. Und der neue Harry-Bosch-Roman „Neun Drachen“ („Nine Dragons“, 2009) ist so einer. Die Harry-Bosch-Romane des amerikanische Kriminalautors Michael Connelly gehören zum Feinsten, was die zeitgenössische Kriminalliteratur zu bieten hat. Sie wurden in der Vergan­genheit mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, wie z. B. dem Edgar Award for Best First Novel und dem Grand Prix de la Littérature Policière International. Sie sind vollerRead More
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Posted On August 6, 2011By Redaktion CM

Editorial, 6.8.2011

Liebes CrimeMag-Publikum, die Sommerpause ist vorbei, der Sommer hoffentlich nicht. CrimeMag steigt wieder ein, volle Kanne. Wir beginnen heute mit einem Amsterdam-Projekt in vier Teilen von Frank Göhre, der einige Zeit dort war und sich die Stadt durch verschiedene Prismen angeschaut, die heute Nicolas Freeling heißen und Janwillem van de Wetering. Nicht gut bekommen ist der Nicht-Sommer dem armen Carlo, weswegen er uns heute mit ein paar spitzen Splittern zur Lage des täglichen Wahnsinns versorgt. Über Petros Markaris und die Finanzkrise haben viele schon geschrieben, als der einschlägige Thriller „FauleRead More
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Posted On August 6, 2011By Claus Kerkhoff

James Sallis: Der Killer stirbt

Crime Triptychon: Leben, Sterben und Tod – James Sallis ist eine der eigenwilligsten und interessantesten Stimmen der amerikanischen Kriminalliteratur. Bei der KrimiZeit-Bestenliste ist er praktisch gesetzt. Seine Romane sind nicht einfach zu lesen, sie lohnen aber die Mühe. Das stellt er mit seinem neuen Roman „Der Killer stirbt“ wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis – findet Claus Kerkhoff. In Kriminalromanen geht es häufig um Verbrechen und den Tod. Menschen kommen zu Tode; manchmal ist es ein Unglücksfall, manchmal wird jemand umgebracht aus Leiden­schaft oder Eifersucht und manchmal sind es Vorsatz, GierRead More
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Posted On August 6, 2011By Redaktion CM

Bloody Chops

Bloody Chops – kurz, knapp und eher rare, heute von Henrike Heiland (HH), Kirsten Reimers (KR), Claus Kerkhoff (Kerk), Joachim Feldmann (JF) und Thomas Wörtche (TW) Fast, aber nur fast … (HH) Ein Ex-Polizist wird getötet. Hauptverdächtige: seine vierzehnjährige Tochter, die sich ritzt und alle Anzeichen von sexuellem Missbrauch aufweist. Außerdem: Ein Lehrer, der den jungen Mädchen vielleicht zu nahe kommt. Und eine Gerichtsverhandlung gegen Neonazis. Keine Frage, Robotham schreibt spannend, er kann Dialoge, er hat mit Joe O’Loughlin, dem Parkinson-geplagten Psychologie-Professor, eine gute Hauptfigur, und ihm sieht man dieRead More
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Posted On Mai 14, 2011By Die Redaktion

Editorial, 14.5.2011

Liebes CrimeMag-Publikum, freuen Sie sich bitte heute mit uns an dem 2. Teil von Andrew Browns  autobiografischen Notizen, die er exklusiv für CrimeMag bearbeitet hat. Dazu ist heute Rezensionstag: Thomas Wörtche über Peter Temple, Jörg Auberg über Mordecai Richler, Claus Kerkhoff über Daniel Woodrell. Susanna Mende unterzieht den neuaufgelegten Erstling von David Ignatius einem Klassiker-Check. KickAss muss über ein Interview mit Grafit-Verlegerin Ulrike Rodi grinsen. Die Bloody Chops von Thomas Wörtche, Frank Rumpel und Jörg von Bilavsky kümmern sich um Leif GW Persson, Óscar Urra, Don Winslow und Marc Fischer.Read More
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Posted On Mai 14, 2011By Claus Kerkhoff

Daniel Woodrell: Winters Knochen

Eine Blume im dunklen Land der Ozarks – Der 1953 geborene Amerikaner Daniel Woodrell hat für seine Romane den Begriff Country Noir geprägt und als „a noir story set in rural America rather than an urban area” definiert. In Anspielung darauf und auf die Qualität seiner Romane schrieb die Los Angeles Times, dass Daniel Woodrell für die Ozarks das sei, was Raymond Chandler für Los Angeles war. Ende März ist der Independent-Film „Winter’s Bone“ in den deutschen Kinos gestartet, dessen literarische Vorlage Daniel Woodrells gleichnamiger Roman ist.  Ein  beeindruckendes, sehrRead More
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Posted On Juni 19, 2010By Claus Kerkhoff

Michael Connelly: So wahr uns Gott helfe

Nichts als Lügen Michael Connelly ist einer der erfolgreichsten Autoren der USA – gleichermaßen geschätzt von Lesern und Kritikern. Seine Romane wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Edgar Award for Best First Novel und der Shamus Award for Best Novel. Jetzt ist sein neuster Roman So wahr uns Gott helfe in deutscher Übersetzung erschienen und CLAUS KERKHOFF ist beeindruckt. Der erste Satz lautet: „Alle lügen. Polizisten lügen. Anwälte lügen. Zeugen lügen. Die Opfer lügen. Ein Prozess ist ein wahrer Lügenwettstreit.“ Damit steckt Michael Connelly den Rahmen seines neuen RomansRead More
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Posted On April 24, 2010By Claus Kerkhoff

James Sallis: Dunkle Schuld

Die ersten drei Romane von James Sallis erschienen in den Jahren 1999 und 2000 in der schnell wieder eingestellten DuMont-noir-Reihe. Dann verschwand der Autor für Jahre vom deutschen Buchmarkt, bis ihm mit seinem Roman Driver (OT: Drive) 2007 ein großes Comeback gelang, das ihm den Deutschen Krimipreis 2008 einbrachte. Read More
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Posted On März 13, 2010By Claus Kerkhoff

Don Winslow: Frankie Machine

Westküstenmafia oder ein Killer im Winter seines Lebens Don Winslow war für Jahre in Deutschland weg vom Markt. In den USA hingegen galt und gilt er als einer der Großen unter den Thrillerautoren. Jetzt sind glücklicherweise in letzter Zeit zwei Winslow-Romane in Deutschland erschienen, darunter auch Frankie Machine. Die Verfilmung von Michael Mann mit Robert de Niro in der Hauptrolle wird demnächst in die Kinos kommen. Grund genug für CLAUS KERKHOFF, den Roman auf seine Qualitäten abzuklopfen. Manchmal ist es eine falsche Erinnerung oder eine simple Verwechslung, die eine GeschichteRead More
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Posted On Juli 11, 2009By Claus Kerkhoff

Ernest Tidyman: Shaft und die Geldwäscher

Die Figur Shaft und ihre multimediale Präsenz sind einerseits beispielhaft für die Kalkulierbarkeit der populären Kultur und andererseits für die Dynamik einer fiktiven Figur, die den Zeitgeist trifft und ein Eigenleben entwickelt, das die schnöden kommerziellen Interessen weit hinter sich lässt. Read More
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Posted On Juni 7, 2008By Claus Kerkhoff

Thierry Jonquet: Die Haut, in der ich wohne

Nackt, ohne Wasser Thierry Jonquet webt ein bedrohliches, alptraumhaftes Netz, in dem sich die präzise gezeichneten Figuren nach und nach verfangen. Von Claus Kerkhoff Thierry Jonquet ist hierzulande beinahe unbekannt. In Frankreich gehört er zu den großen Kriminalautoren. Seit 1982 veröffentlichte er über 15 Kriminalromane, von denen mehrere ausgezeichnet wurden. So hat er bereits zweimal (1994 für Les Orpailleurs, dt. Die Goldgräber – und 1999 für Moloch) den renommierten Prix Mystère de la critique erhalten. Jetzt ist gerade der 1984 entstandene Roman Mygale unter dem deutschen Titel Die Haut, inRead More